Collegium Mariano-Rupertinum: Unterschied zwischen den Versionen

K ergänzt
K Textersetzung - „http://anno.onb.ac.at/“ durch „https://anno.onb.ac.at/“
 
(3 dazwischenliegende Versionen desselben Benutzers werden nicht angezeigt)
Zeile 2: Zeile 2:


==Stiftungskonstruktion==
==Stiftungskonstruktion==
Als Konviktsgebäude diente – nach der Zerstörung des Gebäudes [[Bergstraße]] 16, in dem das ''Collegium Marianum'' untergebracht war - nun ausschließlich das [[Rupertinum (Gebäude)]] zwischen der Kirchengasse (heute [[Sigmund-Haffner-Gasse]] und der Modegasse (heute [[Wiener-Philharmoniker-Gasse]]), in dem sich jetzt das [[Museum Rupertinum]] befindet.<ref>Quelle [[Österreichischer Städteatlas Salzburg]] [http://mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_05.ecw/?zoom=5&lat=-6981&lon=6786&layers=B siehe hier], diese Quelle erweist sich allerdings vielfach als wenig verlässlich, siehe dazu [[Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg|Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg - Fehlerhaftigkeit des Österreichischen Städteatlas Salzburg]]</ref> Es wurde aber auf Weiterbestand der unterschiedlichen Rechtsverhältnisse geachtet. So war die Gebarung mit dem marianischen Vermögen vornehmlich dem marianischen Patron anheimgestellt, das Rupertinum unterstand dem rupertinischen Verwalter. Auch blieben die Rechte der unterschiedlichen Patrone –  [[Lodronsches Primogenitur-Majorat|Lodronsche Primogenitur]], [[Lodronsches Sekundogenitur-Majorat|Lodronsche Sekundogenitur]] und [[Salzburger Landstände|Landschaft]] (an die Stelle der Landschaft war nach deren Auflösung der Landesfürst getreten, also ab [[1816]] [[Kaiser Franz I.]], der sich die persönliche Ausübung dieses Rechts vorbehalten hatte) –  zur Ernennung von Stiftlingen erhalten. Ebenso gab es drei von den Patronen ernannte Inspektoren, die einvernehmlich den Präfekten zu ernennen hatten.
Als Konviktsgebäude diente – nach der Zerstörung des Gebäudes [[Bergstraße]] 16, in dem das ''Collegium Marianum'' untergebracht war - nun ausschließlich das [[Rupertinum (Gebäude)]] zwischen der Kirchengasse (heute [[Sigmund-Haffner-Gasse]] und der Modegasse (heute [[Wiener-Philharmoniker-Gasse]]), in dem sich jetzt das [[Museum Rupertinum]] befindet.<ref>Quelle [[Österreichischer Städteatlas Salzburg]] [http://mapire.eu/oesterreichischer-staedteatlas/salzburg/view/salzburg_05.ecw/?zoom=5&lat=-6981&lon=6786&layers=B siehe hier], diese Quelle erweist sich allerdings vielfach als wenig verlässlich, siehe dazu [[Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg|Diskussion:Österreichischer Städteatlas Salzburg - Fehlerhaftigkeit des Österreichischen Städteatlas Salzburg]]</ref> Es wurde aber auf Weiterbestand der unterschiedlichen Rechtsverhältnisse geachtet. So war die Gebarung mit dem marianischen Vermögen vornehmlich dem marianischen Patron anheimgestellt, das Rupertinum unterstand dem rupertinischen Verwalter. Auch blieben die Rechte der unterschiedlichen Patrone –  [[Lodronsches Primogenitur-Majorat|Lodronsche Primogenitur]], [[Lodronsches Sekundogenitur-Majorat|Lodronsche Sekundogenitur]] und [[Hohe Salzburger Landschaft|Landschaft]] (an die Stelle der Landschaft war nach deren Auflösung der Landesfürst getreten, also ab [[1816]] [[Kaiser Franz I.]], der sich die persönliche Ausübung dieses Rechts vorbehalten hatte) –  zur Ernennung von Stiftlingen erhalten. Ebenso gab es drei von den Patronen ernannte Inspektoren, die einvernehmlich den Präfekten zu ernennen hatten.


==Auflösung==
==Auflösung==
Zeile 13: Zeile 13:


==Quelle==
==Quelle==
* [[Hermann Pick]], ''Urkundliche Materialien zu einer Geschichte der gräflich Lodron'schen Kollegien Marianum und Rupertinum in Salzburg'', in: [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18890003&zoom=2&seite=00000264 MGSLK 29, 1889, S. 263-453;][http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000001 30, 1890, S. 1-113]und [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000197 S. 197-220;] insb. die Allerhöchste Entschließung vom 10. August 1838 [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&seite=00000036&zoom=2 (MGSLK 30, 1890, S. 36 f. (Nr. 333).]
* [[Hermann Pick]], ''Urkundliche Materialien zu einer Geschichte der gräflich Lodron'schen Kollegien Marianum und Rupertinum in Salzburg'', in: [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18890003&zoom=2&seite=00000264 MGSLK 29, 1889, S. 263-453;][https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000001 30, 1890, S. 1-113]und [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&zoom=2&seite=00000197 S. 197-220;] insb. die Allerhöchste Entschließung vom 10. August 1838 [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?apm=0&aid=slk&datum=18900003&seite=00000036&zoom=2 (MGSLK 30, 1890, S. 36 f. (Nr. 333).]


== Fußnoten ==
== Einzelnachweise ==
<references/>
<references/>