Eudonia vallesialis: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Eudonia vallesialis''' (''Eudorea vallesialis'' Duponchel, 1832) ist eine [[Glossar Biologie#A|Art]] aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] [[Lepidoptera]], [[Glossar Biologie#F|Familie]] [[Crambidae]] (Rüsselzünsler).
  
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Mit Ausnahme der Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und Ia ([[Stadt Salzburg]]) wurde ''E. vallesialis'' bereits in allen Landesteilen von Salzburg nachgewiesen (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die Art ist ein ausgesprochener Bewohner des Hochgebirges, der hier bis fast 2600 m Höhe vorkommt, gelegentlich aber auch bis 1200 m herab anzutreffen ist. Mit Fallwinden ins Tal beförderte Tiere wurden zudem auch schon zwischen 400 und 600 m Höhe gefunden. In den höchsten Lagen fliegen die Männchen in einer Generation im Jahr auf Geröllhalden und in Polsterpflanzen-Gesellschaften von Ende Mai bis Anfang September (Kurz & Kurz 2018).
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Mit Ausnahme der Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]]) und Ia ([[Stadt Salzburg]]) wurde ''E. vallesialis'' bereits in allen Landesteilen von [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] nachgewiesen (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die Art ist ein ausgesprochener Bewohner des Hochgebirges, der hier bis fast 2600 m Höhe vorkommt, gelegentlich aber auch bis 1200 m herab anzutreffen ist. Mit Fallwinden ins Tal beförderte Tiere wurden zudem auch schon zwischen 400 und 600 m Höhe gefunden. In den höchsten Lagen fliegen die Männchen in einer Generation im Jahr auf Geröllhalden und in Polsterpflanzen-Gesellschaften von Ende Mai bis Anfang September ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2018).
  
 
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Die Weibchen, die reduzierte Flügel besitzen, sind am Boden anzutreffen. Hier finden sich unter flach aufliegenden Steinen auch die Puppen bis in den Juli hinein. Die Männchen fliegen auf der Suche nach den Weibchen am späten Nachmittag (zwischen 17 und 18 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2018), vermutlich aber auch noch später bis in die Nacht hinein. Die Raupen sind nach Slamka (1995) unbekannt. Auf Grund des Vorkommens im Hochgebirge kann ''E. vallesialis'' in Salzburg als ungefährdet angesehen werden.
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Die Weibchen, die reduzierte Flügel besitzen, sind am Boden anzutreffen. Hier finden sich unter flach aufliegenden Steinen auch die Puppen bis in den Juli hinein. Die Männchen fliegen auf der Suche nach den Weibchen am späten Nachmittag (zwischen 17 und 18 Uhr MEZ nach [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2018), vermutlich aber auch noch später bis in die Nacht hinein. Die Raupen sind nach Slamka (1995) unbekannt. Auf Grund des Vorkommens im Hochgebirge kann ''E. vallesialis'' in Salzburg als ungefährdet angesehen werden.
  
 
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*Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 06 September 2018].
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*[[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]]; [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]] 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 06 September 2018].
*Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen - verbreitung - Fluggebiet - Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf.
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*Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen – Verbreitung – Fluggebiet Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf.
  
 
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:51 Uhr

Eudonia vallesialis (Eudorea vallesialis Duponchel, 1832) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Crambidae (Rüsselzünsler).

Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]

Mit Ausnahme der Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone) und Ia (Stadt Salzburg) wurde E. vallesialis bereits in allen Landesteilen von Salzburg nachgewiesen (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Die Art ist ein ausgesprochener Bewohner des Hochgebirges, der hier bis fast 2600 m Höhe vorkommt, gelegentlich aber auch bis 1200 m herab anzutreffen ist. Mit Fallwinden ins Tal beförderte Tiere wurden zudem auch schon zwischen 400 und 600 m Höhe gefunden. In den höchsten Lagen fliegen die Männchen in einer Generation im Jahr auf Geröllhalden und in Polsterpflanzen-Gesellschaften von Ende Mai bis Anfang September (Kurz & Kurz 2018).

Biologie und Gefährdung

Die Weibchen, die reduzierte Flügel besitzen, sind am Boden anzutreffen. Hier finden sich unter flach aufliegenden Steinen auch die Puppen bis in den Juli hinein. Die Männchen fliegen auf der Suche nach den Weibchen am späten Nachmittag (zwischen 17 und 18 Uhr MEZ nach Kurz & Kurz 2018), vermutlich aber auch noch später bis in die Nacht hinein. Die Raupen sind nach Slamka (1995) unbekannt. Auf Grund des Vorkommens im Hochgebirge kann E. vallesialis in Salzburg als ungefährdet angesehen werden.

Weiterführende Informationen

Allgemeine Informationen und Hilfe:

Naturkundliche Gesellschaft

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Über das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora
Das SALZBURGWIKI-Projekt Fauna und Flora möchte eine Übersicht über alle Pflanzen-, Pilz- und Tierarten des Landes Salzburg erstellen. Wer eine Art beschreiben will, kann sich die hier hinterlegte Formatvorlage kopieren und für einen neuen Artikel verwenden. Im Abschnitt "Material und Methoden" wird erklärt, wann deutsche und wann lateinische Namen als Artikelnamen verwendet werden sollen.


Bilder

 Eudonia vallesialis – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

  • Kurz, M. A.; Kurz, M. E. 2000–2018. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 06 September 2018].
  • Slamka, F. 1995. Die Zünslerfalter (Pyraloidea) Mitteleuropas. Bestimmen – Verbreitung – Fluggebiet – Lebensweise der Raupen. Verlag Prunella, Bratislava, 1-30, 108-112, 53 + XII Taf.