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| − | Geyer studierte Artillerie-, Militär- und Zivilkunst und wurde [[1744]] in Salzburg als Ingenieur-Leutnant angestellt. [[1756]] wurde er in den Adelsstand erhoben. Ab [[14. Mai]] [[1764]] leitete er den Bau des Sigmundstors, bei dem zwei | + | Geyer studierte Artillerie-, Militär- und Zivilkunst und wurde [[1744]] in Salzburg als Ingenieur-Leutnant angestellt. [[1756]] wurde er in den Adelsstand erhoben. Ab [[14. Mai]] [[1764]] leitete er den Bau des Sigmundstors, bei dem gemäß den Plänen von Wolfgang Hagenauer zwei Stollenhälften einerseits von der [[Altstadt]] und anderseits von der [[Riedenburg]]seite durch den [[Mönchsberg]] getrieben wurden. Ursprünglich wollte von Geyer erneute einen Durchschnitt durch den Berg, nicht aber einen Stollen. Ein solcher Durchschnitt war, wie man vom [[Herbert-von-Karajan-Platz]] aus sehen kann, schon deutlich früher geplant gewesen. Am [[2. September]] [[1765]] gelang der Durchstich. Am [[26. Juni]] [[1766]] wurde das Sigmundstor von [[Fürsterzbischof]] [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach]] feierlich eingeweiht. Bei der Gestaltung des militärischen Vorwerkes verlor Geyer mit seinen Plänen einer riesigen Bastion gegen die schlankeren Pläne der Brüder [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang]] und [[Johann Baptist Hagenauer]], was in weiterer Folge die Feindschaft zwischen Geyer und den Gebrüdern Hagenauer weiter vertiefte. |
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
| − | *Salzburg Coins Interactive [http://www.salzburgcoins.at/Landesfuersten/html/L17_schrattenbach.htm] | + | * ''Salzburg Coins Interactive'' [http://www.salzburgcoins.at/Landesfuersten/html/L17_schrattenbach.htm www.salzburgcoins.at] |
| − | * | + | * {{Quelle Kulturlexikon}} |
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Aktuelle Version vom 18. Mai 2022, 07:54 Uhr
Johann Elias von Geyer (* 1717; † 8. Oktober 1790 in der Stadt Salzburg) war Ingenieur und leitete den Durchstich des Neutors (heute Sigmundstor, ursprünglich St. Sigmund Thor).
Leben
Geyer studierte Artillerie-, Militär- und Zivilkunst und wurde 1744 in Salzburg als Ingenieur-Leutnant angestellt. 1756 wurde er in den Adelsstand erhoben. Ab 14. Mai 1764 leitete er den Bau des Sigmundstors, bei dem gemäß den Plänen von Wolfgang Hagenauer zwei Stollenhälften einerseits von der Altstadt und anderseits von der Riedenburgseite durch den Mönchsberg getrieben wurden. Ursprünglich wollte von Geyer erneute einen Durchschnitt durch den Berg, nicht aber einen Stollen. Ein solcher Durchschnitt war, wie man vom Herbert-von-Karajan-Platz aus sehen kann, schon deutlich früher geplant gewesen. Am 2. September 1765 gelang der Durchstich. Am 26. Juni 1766 wurde das Sigmundstor von Fürsterzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach feierlich eingeweiht. Bei der Gestaltung des militärischen Vorwerkes verlor Geyer mit seinen Plänen einer riesigen Bastion gegen die schlankeren Pläne der Brüder Wolfgang und Johann Baptist Hagenauer, was in weiterer Folge die Feindschaft zwischen Geyer und den Gebrüdern Hagenauer weiter vertiefte.
Laut Joseph Jakob Fürstaller schenkte Fürsterzbischof Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach den Atlas Fürstallers "Atlas Salisburgensis" Johann Elias von Geyer. Dieser Atlas wurde nach Tode Geyers am 28. April 1791 öffentlich versteigert, Hofrat Joachim Ferdinand von Schidenhofen erstand ihn nun um 7 fl 80 kr.
Quellen
- Salzburg Coins Interactive www.salzburgcoins.at
- Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1
- Beitrag Joseph Jakob Fürstaller