Andrea Schindler-Perner: Unterschied zwischen den Versionen

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'''Andrea Schindler-Perner''' (* [[27. Juli]] [[1970]] in [[Tamsweg]]) ist Regionalmanagerin für Arbeit und Chancengleichheit im [[Regionalverband Lungau]].
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'''Andrea Schindler-Perner''' (* [[27. Juli]] [[1970]] in [[Tamsweg]]) hat sich als Regionalmanagerin für Arbeit und Chancengleichheit im [[Regionalverband Lungau]] einen Namen gemacht und ist designierte Verwaltungsdirektorin des [[Krankenhaus Tamsweg|Krankenhauses Tamsweg]].


==Leben==  
==Leben==  
Nach der Matura am [[Elisabethinum]] in [[St. Johann]] studierte sie in Graz Philosophie und der Pädagogik. Parallel dazu hatte sie eine Ausbildung zur diplomierten Diätassistentin und ernährungsmedizinischen Beraterin absolviert. [[1996]] kehrte sie in den [[Lungau]] zurück.
Nach der Matura am [[Elisabethinum Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe|Elisabethinum]] in [[St. Johann]] studierte sie in Graz Philosophie und der Pädagogik. Parallel dazu hatte sie eine Ausbildung zur diplomierten Diätassistentin und ernährungsmedizinischen Beraterin absolviert. [[1996]] kehrte sie in den [[Lungau]] zurück.


Ihr historisches Vorbild ist [[Margit Gräfin Szápáry]] (1871–1943), eine der ersten politisch aktiven Frauen im Lungau, die in schwierigen Zeiten vieles für die Menschen im Lungau bewegt hat.
Ihr historisches Vorbild ist [[Margit Gräfin Szápáry]] (1871–1943), eine der ersten politisch aktiven Frauen im Lungau, die in schwierigen Zeiten vieles für die Menschen im Lungau bewegt hat.


==Vorgestellt==
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Mächtig erhebt sich die [[Burg Mauterndorf]] hinter Andrea Schindler-Perner. Die Lungauerin hat für das SN-Foto am Fuße des historischen Gemäuers Position bezogen. Das Bild hat Symbolcharakter. Die Burg verkörpert das Patriarchale im Lungau. Und Schindler-Perner den weiblichen Gegenpol.
Mächtig erhebt sich die [[Burg Mauterndorf]] hinter Andrea Schindler-Perner. Die Lungauerin hat für das SN-Foto am Fuße des historischen Gemäuers Position bezogen. Das Bild hat Symbolcharakter. Die Burg verkörpert das Patriarchale im Lungau. Und Schindler-Perner den weiblichen Gegenpol.


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Schindler-Perner vergleicht ihre Arbeit mit dem Auftritt einer Seiltänzerin: "Die einen stehen unten und applaudieren, die anderen warten auf den Absturz." Den prophezeiten auch die Skeptiker, als sich "die Neue" daran machte, für die Kinder berufstätiger Eltern eine Ferienbetreuung auf die Beine zu stellen. "So etwas brauchen wir nit", lautete der Tenor. Geld gab es keines.
Schindler-Perner vergleicht ihre Arbeit mit dem Auftritt einer Seiltänzerin: "Die einen stehen unten und applaudieren, die anderen warten auf den Absturz." Den prophezeiten auch die Skeptiker, als sich "die Neue" daran machte, für die Kinder berufstätiger Eltern eine Ferienbetreuung auf die Beine zu stellen. "So etwas brauchen wir nit", lautete der Tenor. Geld gab es keines.


Schindler-Perner trieb es trotzdem auf. Zehn Kinder wurden anfangs drei Wochen lang am Vormittag betreut. Heuer waren es 90 Kinder ganztags während sechs Wochen. Außerdem gibt es mittlerweile im Lungau zwei Betriebskindergärten: in der [[Hotelanlage Hapimag]] in [[St. Michael]] und in der [[Pagitsch Stukkateur Trockenausbau GmbH]] in Tamsweg. Besonders freut Schindler-Perner, dass dort immer mehr Frauen im technischen Bereich arbeiten.
Schindler-Perner trieb es trotzdem auf. Zehn Kinder wurden anfangs drei Wochen lang am Vormittag betreut. Heuer waren es 90 Kinder ganztags während sechs Wochen. Außerdem gibt es mittlerweile im Lungau zwei Betriebskindergärten: in der [[Hotelanlage Hapimag]] in [[St. Michael im Lungau]] und in der [[Pagitsch Stukkateur Trockenausbau GmbH]] in Tamsweg. Besonders freut Schindler-Perner, dass dort immer mehr Frauen im technischen Bereich arbeiten.


Mit Sorge beobachtet sie hingegen den Exodus von jungen, gebildeten Leuten im Lungau. "Wir müssen als Region noch viel aktiver sein, damit wir nicht als Paradies für Pensionisten enden." Mehr als 80 Prozent der Maturanten verlassen den Lungau.
Mit Sorge beobachtet sie hingegen den Exodus von jungen, gebildeten Leuten im Lungau. "Wir müssen als Region noch viel aktiver sein, damit wir nicht als Paradies für Pensionisten enden." Mehr als 80 Prozent der Maturanten verlassen den Lungau.
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==Quelle==
==Quelle==
*Salzburger Nachrichten (Barbara Haimerl)
*[[Salzburger Nachrichten]] ([[Barbara Haimerl]])
*{{Quelle SN|26. April 2010 ([[Thomas Auinger]])}}


[[Kategorie:Person|Schindler-Perner, Andrea]]
{{SORTIERUNG: Schindler-Perner, Andrea}}
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Schindler-Perner, Andrea]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Salzburger des Tages]]
[[Kategorie:Manager]]
[[Kategorie:Lungau]]
[[Kategorie:Tamsweg]]
[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
[[Kategorie:Geboren 1970]]