Eichet (Grödig): Unterschied zwischen den Versionen
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[[Datei:Eichetimpression.jpg|thumb|Eichet, Blickrichtung Norden-Stadt Salzburg.]] | |||
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[[Datei:Almkanalansicht von Eichet in Richtung Grödig.JPG|thumb|Der [[Almkanal]], Verlauf in Eichet, Blickrichtung Grödig]] | |||
'''Eichet''' ist eine Ortschaft im Norden der Marktgemeinde [[Grödig]] im [[Flachgau]]. | |||
== Geografie == | |||
Eichet umfasst das Marktgemeindegebiet nördlich der [[Tauern Autobahn]]. Westlich des Marktzentrums reicht ein Streifen nach Süden auf den [[Untersbergstock]] bis zum [[Grödiger Törl]] (1 061 [[m ü. A.]]). Im Westen grenzt Eichet an die Ortschaft [[Fürstenbrunn]] mit [[Glanegg]]. Östlich des Marktzentrums verläuft die Ortschaft ebenfalls streifenförmig nach Süden bis an die Ortschaft [[St. Leonhard (Grödig)|St. Leonhard]]. Im Norden und Nordwesten grenzt Eichet an die [[Stadt Salzburg]], mit der längere Grenze im Nordwesten an den weitläufigen Stadtteil [[Leopoldskroner Moos]]. Im Osten grenzt Eichet an die Gemeinde [[Anif]]. | |||
Im Nordosten von Eichet gehört der südliche Teil des weitläufigen [[Morzger Eichetwald]] (ehemals Grödiger Eichet genannt) zur Ortschaft. | |||
Am [[Almkanal]] in Eichet befindet sich das älteste [[Wasserkraftwerke|Laufkraftwerk]] [[Bundesland Salzburg|Salzburgs]], das noch im Betrieb ist, das [[Kraftwerk Eichetmühle]]. | |||
== Name == | |||
[[Flurname]] nach dem hier urspünglich wachsenden Eichenwald, einer typischer Pflanzengesellschaft am Rande von [[Moor]]en. Früher hieß dieser Raum am Rand des [[Leopoldskroner Moor]]es "Grödiger Eichet" (im Gegensatz zur "Kleßheimer Eichet" und "Walser Eichet"), wo am Rande die [[Eichetsiedlung]] erbaut wurde. Der Grödiger Eichetwald setzt sich in der Stadt Salzburg im [[Morzger Eichetwald]] fort.<ref>Quelle [[Ortsnamen im Land Salzburg]] und dortiges Quellenverzeichnis</ref> Wenig wahrscheinlich ist, dass "Eichet" als Zusammensetzung aus "Eich-" und "-et" zu interpretieren ist, wobei "et" als Variante von [[Flurname]]n wie "Ed", "Edt" und "Öd" und [[Ortsnamen (Etymologie)|etymologisch]] dem Wort "Öde", Ödnis" (vgl. Orts- und [[Flurname]]n [[Einöd]]) entspricht. Dagegen spricht, dass die Öde historisch ein waldfreier Ort war. Wälder mit der Bezeichnung -et finden sich mehrfach, so hieß der (heute verbaute) Taxhamer Wald früher Taxet. (Der Heu-Monat Juli hieß früher übrigens "Heuet", das "grüne" Heu der zweiten Mahd "Grummet")<ref>Eichet ist eine flektierte Form von Eichen [https://de.wiktionary.org/wiki/eichet e.wiktionary.org]</ref> | |||
== Bilder == | |||
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== Weblinks == | |||
* Lage auf [https://www.salzburg.gv.at/sagisonline/init.aspx?hotspot=landsbg|default|1:26572|427733.7|290513.2|pin1.png|Eichet&redliningid=pbx3jvjfv31yx3tktut51zek SAGIS] | |||
== Quellen == | |||
* [https://www.openstreetmap.org/relation/86382#map=15/47.7507/13.0368 www.openstreetmap.org] | |||
* {{Quelle SAGIS}} | |||
{{Quelle AMap}} | |||
* Dr. [[Reinhard Medicus]], Abschnitt "Name" | |||
== Einzelnachweise == | |||
<references/> | |||
[[Kategorie:Wissenschaft]] | |||
[[Kategorie:Geografie]] | |||
[[Kategorie:Flachgau]] | |||
[[Kategorie:Ort (Flachgau)]] | |||
[[Kategorie:Grödig]] | |||