Morzg (Gemeinde): Unterschied zwischen den Versionen

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Die Gemeinde '''Morzg''' war bis zur Eingemeindung in die [[Stadt Salzburg]] [[1935]] eine selbständige Gemeinde. Seither bildet sie die den Stadtteil [[Morzg]].
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Die Gemeinde Morzg umfasste die damalige [[Katastralgemeinde Morzg]] mit einer Fläche von ''846'' ha und den Ortschaften [[Gneis]] (''436''), [[Kleingmain]] (''544'') und [[Morzg]] (''253'').
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'''Anmerkung:''' In ''kursiver'' Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 31. Dezember 1900 angegeben.<ref>Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. III. Salzburg. Herausgegeben von der k.k. Statistischen Zentralkommission. Wien 1907.</ref>
  
 
== Geschichte ==
 
== Geschichte ==
1935 wurde die selbständige Gemeinde[[ Morzg]] in kleinen Teilen, in ihren wesentlichen Teilen aber mit [[1. Jänner]] [[1939]] in das Stadtgebiet von Salzburg [[Eingemeindungen#Stadt Salzburg|eingemeindet]].  
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Am [[15. September]] [[1838]] verehelichte sich [[Leopold Graf Stolberg|Leopold Friedrich Graf Stolberg]], [[Landeshauptmann#k.k. Kreishauptleute des Salzachkreises (1816 bis 1849)|Kreishauptmann]] des [[Salzachkreis]]es mit Kristiana Gräfin von Sternberg-Manderscheid in Morzg.
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[[1909]] produzierte die Salzburger [[Druckerei Huttegger]] einen Prospekt für Morzg. Der Titel hieß ''[[Kurort|Luftkurort]] und [[Sommerfrische]] Morzg bei Salzburg'', auf Seite eins heißt es dann u. a. ''sehr tüchtige Ärzte im Ort und in [[Anif]] ... Gutes Trinkwasser ... Äußerst gesunde Lage...''<ref>Quelle [[Urgroßvaters Bilderschatz]], Seite 73</ref>
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Mit dem ''Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden'' wurden mit [[Gneis]] und [[Kleingmain]] die nördlichen Teile der Gemeinde Morzg zum [[1. Juli]] [[1935]] dem Stadtgebiet der [[Stadt Salzburg]] einverleibt<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1935&page=39&size=45 Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935, 8. Stück, S. 31.]</ref> (Verlauf der Stadtgrenze siehe "[http://salzburg-geschichte-kultur.at/plan-zum-verlauf-der-eingemeindung/#gallery-2 Umgebungskarte von Salzburg"])
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Mit der ''"Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 30. September 1938, über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden"''<ref>[http://alex.onb.ac.at/cgi-content/alex?aid=lgs&datum=1938&page=86&size=45 Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938]</ref> wurden auch die verbliebenen Teile des Morzger Gemeindegebietes zum [[1. Jänner]] [[1939]] in die Landeshauptstadt Salzburg [[Eingemeindungen#Stadt Salzburg|eingemeindet]]. Seither ist Morzg ein Stadtteil der Landeshauptstadt Salzburg.
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=== Volksschule ===
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:''Hauptartikel [[Volksschule Morzg]]''
  
 
=== Wahlsprengel ===
 
=== Wahlsprengel ===
[[1930]] gab für alle Wahlsprengel mit folgendes Agitationslokal<ref>Quelle [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19301108&query=%22Erich+K%C3%A4stner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8</ref>
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[[1930]] gab für alle Wahlsprengel mit folgendes Agitationslokal<ref>Quelle [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sbw&datum=19301108&query=%22Erich+K%C3%A4stner%22&ref=anno-search&seite=8 ANNO], [[Salzburger Wacht]], Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8</ref>
  
# Gasthof "Blauer Stern"  
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* Gasthof "Blauer Stern"
  
 
== Bürgermeister der Gemeinde Morzg==
 
== Bürgermeister der Gemeinde Morzg==
 
:'' Hauptartikel [[Bürgermeister der Gemeinde Morzg]]
 
:'' Hauptartikel [[Bürgermeister der Gemeinde Morzg]]
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== Ehrenbürger der Gemeinde Morzg ==
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: ''Hauptartikel  [[Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Morzg]]''
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== Töchter und Söhne der Gemeinde Morzg ==
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:''Hauptartikel [[Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Morzg]]
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== Persönlichkeiten ==
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* [[Bertha Gräfin Kuenburg-Stolberg]] starb am [[22. September]] [[1924]] in der Gemeinde Morzg; sie war Schriftstellerin und Witwe von [[Hugo Raimund Reichsgraf von Lamberg]] und von [[Walther Graf von Kuenburg]];
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* [[Leopold Brandauer junior]]
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== Bildlink ==
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* Morzg Gemeinde im Hintergrund Stadtberge von Salzburg um 1930, ein Bild in der [https://www.deutschefotothek.de/documents/obj/71915516 Deutschen Fotothek]
  
 
== Quellen ==
 
== Quellen ==
* Salzburgwiki-Artikel Morzg
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* SALZBURGWIKI-Artikel Morzg
  
== Fußnoten ==
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== Einzelnachweise ==
 
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Aktuelle Version vom 28. August 2024, 12:05 Uhr

Begriffsklärung
Dieser Artikel behandelt die ehemalige Flachgauer Gemeinde Morzg. Über den heutigen Salzburger Stadtteil Morzg informiert der Artikel Morzg.
Die Gemeinde Morzg mit Hellbrunn 1933.
1933: Blick über den Süden der Stadt Salzburg über die Gemeinde Morzg (links) und heutige Teile von Gneis, am unteren Bildrand ist der Kommunalfriedhof zu sehen.

Die Gemeinde Morzg war bis zur Eingemeindung in die Stadt Salzburg 1935 eine selbständige Gemeinde. Seither bildet sie die den Stadtteil Morzg.

Geografie

Ausdehnung des Gemeindegebiets

Die Gemeinde Morzg umfasste die damalige Katastralgemeinde Morzg mit einer Fläche von 846 ha und den Ortschaften Gneis (436), Kleingmain (544) und Morzg (253).

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften zum 31. Dezember 1900 angegeben.[1]

Geschichte

Am 15. September 1838 verehelichte sich Leopold Friedrich Graf Stolberg, Kreishauptmann des Salzachkreises mit Kristiana Gräfin von Sternberg-Manderscheid in Morzg.

1909 produzierte die Salzburger Druckerei Huttegger einen Prospekt für Morzg. Der Titel hieß Luftkurort und Sommerfrische Morzg bei Salzburg, auf Seite eins heißt es dann u. a. sehr tüchtige Ärzte im Ort und in Anif ... Gutes Trinkwasser ... Äußerst gesunde Lage...[2]

Mit dem Gesetz über die Erweiterung des Gebietes der Landeshauptstadt Salzburg und einige damit zusammenhängende Änderungen des Gebietes ihrer Umgebungsgemeinden wurden mit Gneis und Kleingmain die nördlichen Teile der Gemeinde Morzg zum 1. Juli 1935 dem Stadtgebiet der Stadt Salzburg einverleibt[3] (Verlauf der Stadtgrenze siehe "Umgebungskarte von Salzburg")

Mit der "Verordnung des Landeshauptmannes in Salzburg vom 30. September 1938, über die Erweiterung des Gebietes der Stadt Salzburg und über Gebietsänderungen einiger ihrer Umgebungsgemeinden"[4] wurden auch die verbliebenen Teile des Morzger Gemeindegebietes zum 1. Jänner 1939 in die Landeshauptstadt Salzburg eingemeindet. Seither ist Morzg ein Stadtteil der Landeshauptstadt Salzburg.

Volksschule

Hauptartikel Volksschule Morzg

Wahlsprengel

1930 gab für alle Wahlsprengel mit folgendes Agitationslokal[5]

  • Gasthof "Blauer Stern"

Bürgermeister der Gemeinde Morzg

Hauptartikel Bürgermeister der Gemeinde Morzg

Ehrenbürger der Gemeinde Morzg

Hauptartikel Ehrenbürger der ehemaligen Gemeinde Morzg

Töchter und Söhne der Gemeinde Morzg

Hauptartikel Töchter und Söhne der ehemaligen Gemeinde Morzg

Persönlichkeiten

Bildlink

  • Morzg Gemeinde im Hintergrund Stadtberge von Salzburg um 1930, ein Bild in der Deutschen Fotothek

Quellen

  • SALZBURGWIKI-Artikel Morzg

Einzelnachweise

  1. Gemeindelexikon der im Reichsrate vertretenen Königreiche und Länder. III. Salzburg. Herausgegeben von der k.k. Statistischen Zentralkommission. Wien 1907.
  2. Quelle Urgroßvaters Bilderschatz, Seite 73
  3. Landesgesetzblatt für das Land Salzburg vom 28. Juni 1935, 8. Stück, S. 31.
  4. Verordnungsblatt für den Amtsbereich des Landeshauptmannes für Salzburg vom 17. Oktober 1938
  5. Quelle ANNO, Salzburger Wacht, Ausgabe vom 8. November 1930, Seite 8
Gemeinden, die nicht mehr als selbständige Gemeinden im Land Salzburg existieren

Im Flachgau: Seekirchen-Markt mit Seekirchen-Land wurden zu Seekirchen am Wallersee · In Straßwalchen: Straßwalchen-Land · in Thalgau: Thalgauberg

Im Lungau: in Mariapfarr: Pichl - Zankwarn · in Mauterndorf: Steindorf · in St. Michael im Lungau: St. Michael-Land · in Tamsweg: Lasaberg - Haiden - Mörtelsdorf - Sauerfeld - Seetal - Wölting

Im Pinzgau: in Bruck an der Großglocknerstraße: St. Georgen im Pinzgau · in Lend: Embach · in Mittersill: Mittersill-Land · in Rauris: Bucheben · in Saalfelden am Steinernen Meer: Saalfelden-Land · in Taxenbach: Eschenau - Sonnberg - Wolfbachthal · in Zell am See: Bruckberg - Thumersbach

Im Pongau: in Altenmarkt im Pongau: Palfen - Sinnhub · in Eben im Pongau: Gasthof - Schattbach · in Goldegg: Goldeggweng · in Bad Hofgastein: Hofgastein-Land · in Hüttau: Sonnberg · in Radstadt: Radstadt-Land · in St. Johann im Pongau: St. Johann-Land · in Wagrain: Wagrain-Land · in Werfen: Werfen-Land

In der Stadt Salzburg: Aigen - Gnigl - Leopoldskron-Moos - Maxglan - Morzg

Im Tennengau: Annaberg im Lammertal · in Golling an der Salzach: Obergäu - Torren · in Hallein: Burgfried - Dürnberg - Taxach

Gemeinden, die 1939 entstanden, sich aber nach dem Krieg wieder änderten

Dorfwerfen (wurde wieder Pfarrwerfen) · Krimml-Wald (wurde aufgelöst) · Marienpichl (wurde wieder Mariapfarr) · Markt Pongau (wurde wieder St. Johann im Pongau) · Neumarkt-Köstendorf (wurde aufgelöst)