Johann Baptist Hagenauer: Unterschied zwischen den Versionen

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Johann Baptist Hagenauer (* [[22. Juni]] [[1732]] in Ainring bei Salzburghofen/Freilassing - damals Salzburg, heute Oberbayern; † [[6. April]] [[1835]] in Wien) war ein Salzburger Bildhauer.
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[[File:Johann Baptist Hagenauer.png|thumb|Portrait des Johann Baptist von Hagenauer, gemalt von seiner Ehefrau Rosa Barducci-Hagenauer]]'''Johann Baptist Hagenauer von Hagenau''' (* [[22. Juni]] [[1732]] in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Salzburghofen]] im [[Rupertiwinkel]]; † [[10. September]] [[1810]] in [[Wien]]) war ein akademischer Bildhauer, der hauptsächlich in Salzburg wirkte und Mitglied der [[Hagenauer|Hagenauer-Dynastie]].
  
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== Leben und Wirken ==
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Johann Baptist wurde als fünftes von elf Kindern des Gutsbesitzers und Bauern Wolfgang (IV.) Hagenauer und dessen Ehefrau Maria, geborene Hasenerl, auf dem [[Aman]]gut in Straß im [[Rupertiwinkel]] geboren. Er und sein Bruder Johann Georg verließen als jüngere und für das Erbe nicht vorgesehene Brüder den elterlichen Hof, auf dem sie nur als Knechte verbleiben oder in eine Wirts- oder Bauernfamilie einheiraten hätten können. Die Stadt Salzburg lockte mit anderen Möglichkeiten, beide betätigten sich zunächst im Handelswesen und wurden darin erfolgreich. Als 20jähriger wurde Johann Baptist von seinem Onkel, dem vermögenden Salzburger Gewürzhändler [[Johann Lorenz Hagenauer]], als bildhauerisches Talent entdeckt. Johann Lorenz Hagenauer (* [[1712]]; † [[1792]]) war der Besitzer des [[Hagenauerhaus|Geburtshauses]] von [[Wolfgang Amadé Mozart]] und als Kunstsammler, Mäzen sowie enger Freund der Familie [[Mozart]] bekannt.
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[[1752]] sandte Johann Lorenz seinen Neffen Johann Baptist zu [[Johann Georg Itzlfeldner]] nach [[Tittmoning]], der damals als einer der bedeutendsten Bildhauer und Schnitzer des [[Erzbistum]]s galt. [[1754]] wurde Johann Baptist mit Hilfe eines Stipendiums des [[Fürsterzbischof]]s [[Sigismund III. Christoph Graf Schrattenbach|Sigismund Graf Schrattenbach]] zur Fortbildung an die Kunstakademie in Wien gesandt, wo er die Bildhauerklasse Professor Jakob Christoph Schletterers (Leiter) besuchte. Bald sollte Johann Baptist einige Preise an der Akademie gewinnen. Noch im ersten Jahr erhielt er als besondere Auszeichnung des Rektors [[Paul Troger]], die Erlaubnis einen Degen in der Akademie tragen zu dürfen.
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Nach Abschluss seiner Ausbildung in Wien zum akademischen Bildhauer kehrte Johann Baptist [[1759]] nach Salzburg zurück. Bald darauf wurde ihm eine mehrjährige Studienreise nach [[Italien]] ermöglicht, die ihn vorerst an die Akademie nach Bologna führte. Dabei wurde er abermals von seinem vermögenden Onkel Johann Lorenz, als auch vom Salzburger Fürsterzbischof Graf Schrattenbach persönlich unterstützt. An der Akademie in Bologna gewann Johann Baptist mehrere Preise, wurde Ehrenmitglied der dortigen ''Accademia Clementina'', sowie Ehrenbürger der Stadt Bologna. Zu Gute kam ihm, dass er fließend Italienisch und Französisch sprach und auch Latein beherrschte. Weitere Studien führten ihn schließlich nach Florenz und Rom, wo er mit dem deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann Bekanntschaft schloss, für dessen Theorien er sich interessierte.
  
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[[1764]] kehrte Johann Baptist mit seiner zukünftigen Frau, der Florentiner Malerin Rosa Barducci, etlichen Auszeichnungen und einer bedeutenden Sammlung von Abgüssen antiker Statuen nach Salzburg zurück.
  
== Leben und Wirken ==
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Fürsterzbischof Sigismund Graf Schrattenbach machte ihn nach seiner Rückkehr aus Italien zum erzbischöflichen Galerieinspektor. Bald darauf heiratete Johann Baptist Rosa Barducci und wurde vom Fürsterzbischof zum Hofstatuarius sowie [[1767]] zum [[Adelsstand|Hoftruchsess]] erhoben. Durch seine Standesbestätigung (von Hagenauer) hatte er das Recht ''"an der der Tafel der Edelknaben"'' zu sitzen. Bald arbeitete er gemeinsam mit seinem inzwischen an der Wiener Akademie zum Architekten ausgebildeten älteren Bruder [[Wolfgang Hagenauer|Wolfgang]] an mehreren Projekten. Bereits im Jahr [[1771]] scheinen Zeichnungen des in Ausbildung zum Architekten stehenden jüngsten Bruders [[Johann Georg von Hagenauer|Johann Georg]] auf, der den Ruhm der Familie als weitere Künstler mehren sollte.
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Vor seinem Italienaufenthalt hatte Johann Baptist Kleinplastiken hergestellt, die je nach Thema und Inhalt frühklassizistisch oder [[Rokoko]] waren. Von Italien heimgekehrt wagte er sich an große Plastiken, die zunehmend klassizistisch wurden. Gemeinsam mit seinen Brüdern arbeitete er gleichzeitig an zweien seiner Hauptwerke in Salzburg - der bildhauerischen Gestaltung beider Seiten des [[Sigmundstor]]es ([[1767]]) und der ''[[Mariensäule auf dem Domplatz|Maria Immaculata]]'' auf dem [[Domplatz]] ([[1766]]–[[1771]]).
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Nach dem Tod seines Gönners Graf Schrattenbach und dem Bruch mit dessen Nachfolger [[Hieronymus Graf Colloredo]] verließ er Salzburg und arbeitete in [[München]] und Wien. Bereits [[1774]] wurde er Leiter der Bildhauerklasse der Wiener Akademie. [[1767]] hatte von Hagenauer vier Stuckmodelle (Apollo, Diana, Bacchus und Ceres) aus Gips in Originalgröße für den Schlosspark Nymphenburg in München angefertigt und geliefert. Zwischen [[1782]] und [[1785]] wurden diese von Boos und Auliczek in Stein ausgeführt. [[1775]] schuf Hagenauer für die Gloriette in Wien-Schönbrunn vier mächtige Trophäenstücke mit riesigen antikhaften Rüstungen aus Stein. Zwischen [[1777]] und 1779 fertigte er mehrere Skulpturen für den Schlosspark und einen Brunnen für den Ehrenhof in Schönbrunn an. [[1779]] übernahm Hagenauer die "Erzverschneiderklasse" an der Wiener Akademie und wurde Direktor der Graveurschule. Im Stephansdom befindet sich eine von ihm gearbeitete Büste Papst Pius' VI. aus dem Jahr 1783. [[1791]] gab Johann Baptist v. Hagenauer das Lehr-Werk für seine Studenten "Unterricht von der Proportion des Menschen" heraus, sowie 40 Hefte mit Ornamentstichen. Förderer von Johann Baptist und dessen Brüdern, den Architekten Wolfgang und Johann Georg von Hagenauer, waren neben dem Fürsterzbischof Graf Schrattenbach auch deren Onkel [[Johann Lorenz Hagenauer|Johann Lorenz v. Hagenauer]] (ein wohlhabender Salzburger Kaufmann), sowie später auch dessen Sohn Abt [[Dominikus von Hagenauer]].
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Johann Baptist schuf zudem auch folgende Altäre:
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:für die [[Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria vom guten Rat]] in [[Böckstein]] in [[Bad Gastein]] ([[1765]]) in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Wolfgang Hagenauer und seiner Frau Rosa Barducci-Hagenauer,
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:für die [[Dekanatskirche zu Unserer Lieben Frau Geburt]] in [[Köstendorf]] in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hagenauer,
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:für [[Stadtpfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt|Pfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt]] Seitenaltar mit Wolfgang Hagenauer,
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:für die [[Kirche Mariae Himmelfahrt (Abtei Nonnberg)|Abteikirche Nonnberg]],
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:für die Schottenfelder Kirche in Wien ([[1784]]-[[1786]]),
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:Hochaltar der Laurenzerinnenkirche am Fleischmarkt in Wien (1781) der 1783 in die Pfarre St. Laurenz am Schottenfeld in Wien übertragen wurde,
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== Privat ==
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Seine erste Frau Maria Rosa Barducci (* [[1744]]; † [[1786]]) hatte Johann Baptist am [[26. November]] [[1764]] im [[Salzburger Dom]] geheiratet. Maria Rosa Barducci stammte aus einer florentiner Künstlerfamilie und war Malerin. Ihr Vater war Giuseppe de Barducci, ein [[Augsburg]]er Miniaturmaler mit italienischen Wurzeln. In Briefen schreibt [[Wolfgang Amadé Mozart]] von "Madam Rosa" oder "Madme Rosa". Das Totenschild auf dem Grabmal von Fürsterzbischof Schrattenbach im [[Salzburger Dom]] stammt von ihr. Sie diente ihrem Mann Johann Baptist immer wieder als Modell für Skulpturen, die bekannteste ist wohl die [[Mariensäule auf dem Domplatz]].<ref>→ {{Kulturklauberin|https://www.sn.at/kolumne/kulturklauberin/in-dieser-maria-ist-eine-kuenstlerin-verewigt-110221450}}</ref> Prälat [[Johannes Neuhardt]] schreibt in einem seiner Bücher<ref>[[Mein Salzburg. Die verkaufte Schönheit.]]</ref>, dass sie in Salzburg einiges Aufsehen erregt haben musste. So sollen sich zwei [[Domherr]]en, einer von ihnen ein Neffe des Fürsterzbischofs, um sie duelliert haben.
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Rosa Barducci-Hagenauer starb 1786 in Wien, sieben Jahre danach heiratete Johann Baptist von Hagenauer am [[16. Juni]] [[1793]] die um 40 Jahre jüngere Offizierstochter und Wachsmedailleurin Elisabeth Weber (* [[1772]]; † [[1839]]) im Wiener Stephansdom.
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Zwischen 1805 und 1807 bewohnte und besaß der ''"kaiserlichen Rat, Professor und Direktor der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer"'' ein Haus im ersten Bezirk in Wien, das Haus Nr. 839, damals Sackgasse 2. Dieses Haus wurde bereits im Jahr 1382 erwähnt und stand an der Rückseite der Häuser Blutgasse 1 und 3. Heute steht an dieser Stelle ein Hof. Johann Baptist von Hagenauer starb 1810 in Wien, sein Tod wurde in der Wiener Zeitung kurz erwähnt: ''"Den 10. September in der Stadt. Herr Joh. v. Hagenauer, d. k. k. Akad. der bild. Künste Rath. d. Dir. u. Prof. der Gravierschule, alt 79 J. i. d. Wollzeile Nr. 913"'' (heute Wollzeile 16). Bestattet wurde er am St. Marxer Friedhof.
  
Er lernte bei Johann Georg Itzlfeldner in Tittmoning und danach an der Wiener Akademie. Nach 1764 arbeitete er in Salzburg. Er begann zuerst mit vielen Kleinplatiken im Stil des Rokoko. Bald wagte er sich auch an große Plastiken, die zunehmend klassizistisch wurden: Er schuf u.a. die Skulpturen auf beiden Seiten des Sigmundstores (1767) und die Maria Immaculata am Domplatz (1766/1771). Nach dem Tod seines Gönners Sigismund Graf Schrattenbach und dem Bruch mit dessen Nachfolger Colloredo verließ er Salzburg und arbeitete nun in Wien und München. 1774 wurde er Leiter der Bildhauerklasse der Wiener Akademie, 1779 übernahm er zudem die dortige "Erzverschneiderklasse". 1791 gab er das Werk Unterricht von der Proportion des Menschen heraus, sowie 40 Hefte mit Ornamentstichen. Er schuf zudem folgende Altäre:  
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== Ehrung ==
für die Schottenfelder Kirche in Wien,
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Am [[8. Mai]] [[2016]] wurde vor der Filialkirche St. Nikolaus in [[Straß (Ainring)|Straß]] bei [[Ainring]] ein Gedenkstein an Wolfgang Hagenauer enthüllt.<ref>[https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=56471 Salzburger Landeskorrespondenz vom 6.05.2016: '' Bayerischer Beitrag zu Salzburg 20.16'']</ref>
für die Kirche Böckstein bei Badgastein,
 
für die Pfarrkirche Köstendorf,
 
für Pfarrkirche Mülln, 
 
für die Stiftskirche Nonnberg.  
 
  
Auch Brunnen und Statuen in Schönbrunn in Wien stammen von diesem Bildhauer. Der Vetter und Förderer von Johann Baptist Hagenauer und dessen Bruder Wolfgang Hagenauer war der wohlhabende Kaufmann Johann Lorenz Hagenauer (1712-1792), der bekannt ist als seinerzeitiger Eigentümer des Geburtshauses von Wolfgang Amadeus Mozart in der Getreidegasse und bisweilen als dessen hilfreicher Geldgeber.
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== Bildergalerie ==
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File:Johann Baptist Hagenauer model of a pieta.jpg|Tonmodell einer Pieta 1759, Salzburger Barockmuseum
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File:Minerva as a Symbol for Strength and a Patron of the Sciences, by Johann Baptist Hagenauer, Vienna, c. 1760, baked clay - Bode-Museum - DSC02934.JPG|Minerva, gebrannter Ton 1763
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File:Salzburg Neutor West 04.jpg|Neutor in Salzburg 1767
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=== weitere Bilder ===
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{{Commonscat|Johann Baptist Hagenauer}}
 
== Literatur ==
 
== Literatur ==
Adolf Haslinger und Peter Mittermayr: Salzburger Kulturlexikon, Residenzverlag, Salzburg 2001, ISBN 3-7017-1129-1
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* [[Benedikt Pillwein]]: ''Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler''. Mayr'sche Buchhandlung, Salzburg 1821
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* Erica Tietze-Conrat: ''Johann Baptist Hagenauer''. Sonderdruck aus dem Jahrbuch des Kunsthistorischen Instituts des österreichischen Staatsdenkmalamtes; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920
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* Adolf Hahnl: ''Das Neutor''. Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Band 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977
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* Adolf Hahnl: ''Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748–1835)'', in: [https://www.salzburgmuseum.at/fileadmin/Salzburg_Museum/06_Service/Publikationen/03_Barockberichte/Pdfs_Barockberichte/BB_44_45/Hahnl_Architekt.pdf Barockberichte 44/45, 2006, S.&nbsp;901-902]
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{{Quelle Kulturlexikon}}
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* Beatrix Hajós: ''Schönbrunner Statuen, 1773-1780''. Böhlau Verlag, Wien 2004.
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* Gunda Barth-Scalmani, Eine bürgerliche Familie der Frühen Neuzeit: Die Handelsfamilie Hagenauer in der fürsterzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg im 18. Jahhundert. In: Barockberichte 44/45, 2006, S.&nbsp;821-831.
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== Weblinks ==
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* [http://books.google.at/books?id=A9hAAAAAcAAJ&pg=PA78&dq=Hofkalender+johann+hagenauer&hl=de&sa=X&ei=IMnuUInaOrGM0wXjy4GoAw&ved=0CDUQ6AEwAQ#v=onepage&q=Hofkalender%20johann%20hagenauer&f=false Hochfürstlicher Truchsesse: Johann Hagenauer, Hofstatuarius und Gallerie-inspektor, den 2.Jänner 1760]
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* [http://books.google.at/books?id=umpHAQAAIAAJ&q=herr+von+hagenauer&dq=herr+von+hagenauer&source=bl&ots=49pqrwwNb4&sig=AxX-6zPfLr4aNcw0MwERuyO1PrU&hl=de&sa=X&ei=Oah9ULvXNIjhtQaZxIHIDg&ved=0CFsQ6AEwCDgU Herr von Hagenauer, Hofbildhauer, 1766]
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* [http://books.google.at/books?id=aLoAAAAAcAAJ&pg=PA357&dq=hagenauer+salzburg&hl=de&sa=X&ei=-5vuUKf2D8as0QWL8oHYDA&redir_esc=y#v=onepage&q=hagenauer%20salzburg&f=false Johann Baptist von Hagenauer, einem Salzburger, ehemahls fürst-erzbischöflichen Truchseß und Hof-Statuar, dann k. k. Gravier-Director zu Wien, 1767-1771]
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* [https://books.google.at/books?id=K-NDAAAAcAAJ&pg=PT960&lpg=PT960&dq=herr+von+hagenauer&source=bl&ots=fHDGN2QnHK&sig=NpN_mvBio8z4bZbdOlbQC-xogFE&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi68O_itqnMAhWGHJoKHTKkAXwQ6AEIPDAF#v=onepage&q=herr%20von%20hagenauer&f=false, Herr von Hagenauer, fürstl. Statuarius von Salzburg, mit dessen Frau Gemahlin, 1769]
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* [http://books.google.at/books?id=x6IAAAAAcAAJ&pg=PA46&dq=hagenauer+sohn+des&hl=de&sa=X&ei=CCOqUab3KpKZ0AXsoYHwDQ&redir_esc=y#v=onepage&q=hagenauer%20sohn%20des&f=false Herr von Hagenauer, 1773-80]
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* [http://books.google.at/books?id=oDNKAAAAcAAJ&pg=PA273&dq=von+hagenauer&lr=&as_brr=1&hl=de&cd=23#v=onepage&q=von%20hagenauer&f=false Johann Baptist von Hagenauer, eines gebohrenen Salzburgers, hochfürstlicher Truchseß 1782]
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* [http://books.google.at/books?ei=InjAULXuIoHOtQag_oG4DQ&hl=de&id=cTY5AAAAIAAJ&dq=Lehrers+Johann+Baptist+von+Hagenauer+die+antiken+und+modernen+Statuen&q=+Hagenauer+#search_anchor Johann Baptist von Hagenauer, 1785]
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* [http://books.google.at/books?id=Ol0NAAAAIAAJ&pg=PA307&dq=Hof-+und+Staats-Schematismus+der+r%C3%B6m.+Kaiserl+Hagenauer&hl=de&sa=X&ei=osicULTmIYXKtAa9yYHIDw&ved=0CDAQ6AEwAg#v=onepage&q=hagenauer&f=false Joh. Bapt. v. Hagenauer, Direktor, auch Prof. der Gravierung im harten Metall, 1802]
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* [http://books.google.at/books?id=O6YAAAAAcAAJ&pg=PA105&dq=hof-+und+staats-schematismus+hagenauer&hl=de&sa=X&ei=6MubUMeTNuWM4gTa3oGIDQ&ved=0CC8Q6AEwAQ#v=onepage&q=hagenauer&f=false Joh. Bapt. v. Hagenauer, Direktor, auch Prof. der Gravierung im harten Metall, 1803]
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* [http://books.google.at/books?id=sSQS5tMs7HkC&pg=RA3-PA614&dq=samuel+baur+johann+hagenauer&hl=de&sa=X&ei=vAaqUe6tMYvu0gXouIHgDg&redir_esc=y#v=onepage&q=samuel%20baur%20johann%20hagenauer&f=false Hagenauer (Johann von), Rath der k.k. Akademie der bildenden Künste, Direktor und Professor der Gravirschule in Wien, 1810]
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* [https://books.google.at/books?id=D0tGAQAAMAAJ&q=Den+10.+September.+In+der+Stadt.+Her.+Joh.+v.+Hagenauer,+d.+k.+k.+Akad.+der+bild.+K%C3%BCnste+Rath.+d.+Dir.+u.+Prof.+der+Gravierschule,+alt+79+J.+i.+d.+Wollz.&dq=Den+10.+September.+In+der+Stadt.+Her.+Joh.+v.+Hagenauer,+d.+k.+k.+Akad.+der+bild.+K%C3%BCnste+Rath.+d.+Dir.+u.+Prof.+der+Gravierschule,+alt+79+J.+i.+d.+Wollz.&hl=de&sa=X&ved=0ahUKEwi4n5jVvanMAhWEHpoKHTPiCU0Q6AEIHzAB Todesanzeige in der Wiener Zeitung 1810, p. 1175: Den 10. September. In der Stadt. Her. Joh. v. Hagenauer, d. k. k. Akad. der bild. Künste Rath. d. Dir. u. Prof. der Gravierschule, alt 79 J. i. d. Wollz., 1810]
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== Quellen ==
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Bildhauer]]
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[[Kategorie:Bayern]]
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[[Kategorie:Rupertiwinkel]]
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[[Kategorie:Ausgroaste]]
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[[Kategorie:Wien]]
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[[Kategorie:Geboren 1732]]
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[[Kategorie:Gestorben 1810]]

Aktuelle Version vom 15. Januar 2025, 22:05 Uhr

Portrait des Johann Baptist von Hagenauer, gemalt von seiner Ehefrau Rosa Barducci-Hagenauer

Johann Baptist Hagenauer von Hagenau (* 22. Juni 1732 in Straß bei Salzburghofen im Rupertiwinkel; † 10. September 1810 in Wien) war ein akademischer Bildhauer, der hauptsächlich in Salzburg wirkte und Mitglied der Hagenauer-Dynastie.

Leben und Wirken

Johann Baptist wurde als fünftes von elf Kindern des Gutsbesitzers und Bauern Wolfgang (IV.) Hagenauer und dessen Ehefrau Maria, geborene Hasenerl, auf dem Amangut in Straß im Rupertiwinkel geboren. Er und sein Bruder Johann Georg verließen als jüngere und für das Erbe nicht vorgesehene Brüder den elterlichen Hof, auf dem sie nur als Knechte verbleiben oder in eine Wirts- oder Bauernfamilie einheiraten hätten können. Die Stadt Salzburg lockte mit anderen Möglichkeiten, beide betätigten sich zunächst im Handelswesen und wurden darin erfolgreich. Als 20jähriger wurde Johann Baptist von seinem Onkel, dem vermögenden Salzburger Gewürzhändler Johann Lorenz Hagenauer, als bildhauerisches Talent entdeckt. Johann Lorenz Hagenauer (* 1712; † 1792) war der Besitzer des Geburtshauses von Wolfgang Amadé Mozart und als Kunstsammler, Mäzen sowie enger Freund der Familie Mozart bekannt.

1752 sandte Johann Lorenz seinen Neffen Johann Baptist zu Johann Georg Itzlfeldner nach Tittmoning, der damals als einer der bedeutendsten Bildhauer und Schnitzer des Erzbistums galt. 1754 wurde Johann Baptist mit Hilfe eines Stipendiums des Fürsterzbischofs Sigismund Graf Schrattenbach zur Fortbildung an die Kunstakademie in Wien gesandt, wo er die Bildhauerklasse Professor Jakob Christoph Schletterers (Leiter) besuchte. Bald sollte Johann Baptist einige Preise an der Akademie gewinnen. Noch im ersten Jahr erhielt er als besondere Auszeichnung des Rektors Paul Troger, die Erlaubnis einen Degen in der Akademie tragen zu dürfen.

Nach Abschluss seiner Ausbildung in Wien zum akademischen Bildhauer kehrte Johann Baptist 1759 nach Salzburg zurück. Bald darauf wurde ihm eine mehrjährige Studienreise nach Italien ermöglicht, die ihn vorerst an die Akademie nach Bologna führte. Dabei wurde er abermals von seinem vermögenden Onkel Johann Lorenz, als auch vom Salzburger Fürsterzbischof Graf Schrattenbach persönlich unterstützt. An der Akademie in Bologna gewann Johann Baptist mehrere Preise, wurde Ehrenmitglied der dortigen Accademia Clementina, sowie Ehrenbürger der Stadt Bologna. Zu Gute kam ihm, dass er fließend Italienisch und Französisch sprach und auch Latein beherrschte. Weitere Studien führten ihn schließlich nach Florenz und Rom, wo er mit dem deutschen Archäologen Johann Joachim Winckelmann Bekanntschaft schloss, für dessen Theorien er sich interessierte.

1764 kehrte Johann Baptist mit seiner zukünftigen Frau, der Florentiner Malerin Rosa Barducci, etlichen Auszeichnungen und einer bedeutenden Sammlung von Abgüssen antiker Statuen nach Salzburg zurück.

Fürsterzbischof Sigismund Graf Schrattenbach machte ihn nach seiner Rückkehr aus Italien zum erzbischöflichen Galerieinspektor. Bald darauf heiratete Johann Baptist Rosa Barducci und wurde vom Fürsterzbischof zum Hofstatuarius sowie 1767 zum Hoftruchsess erhoben. Durch seine Standesbestätigung (von Hagenauer) hatte er das Recht "an der der Tafel der Edelknaben" zu sitzen. Bald arbeitete er gemeinsam mit seinem inzwischen an der Wiener Akademie zum Architekten ausgebildeten älteren Bruder Wolfgang an mehreren Projekten. Bereits im Jahr 1771 scheinen Zeichnungen des in Ausbildung zum Architekten stehenden jüngsten Bruders Johann Georg auf, der den Ruhm der Familie als weitere Künstler mehren sollte.

Vor seinem Italienaufenthalt hatte Johann Baptist Kleinplastiken hergestellt, die je nach Thema und Inhalt frühklassizistisch oder Rokoko waren. Von Italien heimgekehrt wagte er sich an große Plastiken, die zunehmend klassizistisch wurden. Gemeinsam mit seinen Brüdern arbeitete er gleichzeitig an zweien seiner Hauptwerke in Salzburg - der bildhauerischen Gestaltung beider Seiten des Sigmundstores (1767) und der Maria Immaculata auf dem Domplatz (17661771).

Nach dem Tod seines Gönners Graf Schrattenbach und dem Bruch mit dessen Nachfolger Hieronymus Graf Colloredo verließ er Salzburg und arbeitete in München und Wien. Bereits 1774 wurde er Leiter der Bildhauerklasse der Wiener Akademie. 1767 hatte von Hagenauer vier Stuckmodelle (Apollo, Diana, Bacchus und Ceres) aus Gips in Originalgröße für den Schlosspark Nymphenburg in München angefertigt und geliefert. Zwischen 1782 und 1785 wurden diese von Boos und Auliczek in Stein ausgeführt. 1775 schuf Hagenauer für die Gloriette in Wien-Schönbrunn vier mächtige Trophäenstücke mit riesigen antikhaften Rüstungen aus Stein. Zwischen 1777 und 1779 fertigte er mehrere Skulpturen für den Schlosspark und einen Brunnen für den Ehrenhof in Schönbrunn an. 1779 übernahm Hagenauer die "Erzverschneiderklasse" an der Wiener Akademie und wurde Direktor der Graveurschule. Im Stephansdom befindet sich eine von ihm gearbeitete Büste Papst Pius' VI. aus dem Jahr 1783. 1791 gab Johann Baptist v. Hagenauer das Lehr-Werk für seine Studenten "Unterricht von der Proportion des Menschen" heraus, sowie 40 Hefte mit Ornamentstichen. Förderer von Johann Baptist und dessen Brüdern, den Architekten Wolfgang und Johann Georg von Hagenauer, waren neben dem Fürsterzbischof Graf Schrattenbach auch deren Onkel Johann Lorenz v. Hagenauer (ein wohlhabender Salzburger Kaufmann), sowie später auch dessen Sohn Abt Dominikus von Hagenauer.

Johann Baptist schuf zudem auch folgende Altäre:

für die Pfarr- und Wallfahrtskirche Maria vom guten Rat in Böckstein in Bad Gastein (1765) in Zusammenarbeit mit seinem Bruder Wolfgang Hagenauer und seiner Frau Rosa Barducci-Hagenauer,
für die Dekanatskirche zu Unserer Lieben Frau Geburt in Köstendorf in Zusammenarbeit mit Wolfgang Hagenauer,
für Pfarrkirche Unserer Lieben Frau Mariae Himmelfahrt Seitenaltar mit Wolfgang Hagenauer,
für die Abteikirche Nonnberg,
für die Schottenfelder Kirche in Wien (1784-1786),
Hochaltar der Laurenzerinnenkirche am Fleischmarkt in Wien (1781) der 1783 in die Pfarre St. Laurenz am Schottenfeld in Wien übertragen wurde,

Privat

Seine erste Frau Maria Rosa Barducci (* 1744; † 1786) hatte Johann Baptist am 26. November 1764 im Salzburger Dom geheiratet. Maria Rosa Barducci stammte aus einer florentiner Künstlerfamilie und war Malerin. Ihr Vater war Giuseppe de Barducci, ein Augsburger Miniaturmaler mit italienischen Wurzeln. In Briefen schreibt Wolfgang Amadé Mozart von "Madam Rosa" oder "Madme Rosa". Das Totenschild auf dem Grabmal von Fürsterzbischof Schrattenbach im Salzburger Dom stammt von ihr. Sie diente ihrem Mann Johann Baptist immer wieder als Modell für Skulpturen, die bekannteste ist wohl die Mariensäule auf dem Domplatz.[1] Prälat Johannes Neuhardt schreibt in einem seiner Bücher[2], dass sie in Salzburg einiges Aufsehen erregt haben musste. So sollen sich zwei Domherren, einer von ihnen ein Neffe des Fürsterzbischofs, um sie duelliert haben.

Rosa Barducci-Hagenauer starb 1786 in Wien, sieben Jahre danach heiratete Johann Baptist von Hagenauer am 16. Juni 1793 die um 40 Jahre jüngere Offizierstochter und Wachsmedailleurin Elisabeth Weber (* 1772; † 1839) im Wiener Stephansdom.

Zwischen 1805 und 1807 bewohnte und besaß der "kaiserlichen Rat, Professor und Direktor der Akademie der bildenden Künste Johann Baptist von Hagenauer" ein Haus im ersten Bezirk in Wien, das Haus Nr. 839, damals Sackgasse 2. Dieses Haus wurde bereits im Jahr 1382 erwähnt und stand an der Rückseite der Häuser Blutgasse 1 und 3. Heute steht an dieser Stelle ein Hof. Johann Baptist von Hagenauer starb 1810 in Wien, sein Tod wurde in der Wiener Zeitung kurz erwähnt: "Den 10. September in der Stadt. Herr Joh. v. Hagenauer, d. k. k. Akad. der bild. Künste Rath. d. Dir. u. Prof. der Gravierschule, alt 79 J. i. d. Wollzeile Nr. 913" (heute Wollzeile 16). Bestattet wurde er am St. Marxer Friedhof.

Ehrung

Am 8. Mai 2016 wurde vor der Filialkirche St. Nikolaus in Straß bei Ainring ein Gedenkstein an Wolfgang Hagenauer enthüllt.[3]

Bildergalerie

weitere Bilder

 Johann Baptist Hagenauer – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Literatur

  • Benedikt Pillwein: Biographische Schilderungen oder Lexikon Salzburgischer theils verstorbener theils lebender Künstler. Mayr'sche Buchhandlung, Salzburg 1821
  • Erica Tietze-Conrat: Johann Baptist Hagenauer. Sonderdruck aus dem Jahrbuch des Kunsthistorischen Instituts des österreichischen Staatsdenkmalamtes; Dr. Benno Filser-Verlag, Augsburg 1920
  • Adolf Hahnl: Das Neutor. Schriftreihe des Stadtvereins Salzburg, Verlag: Kulturgut der Heimat, Band 6, Hrsg. Ernst Ziegenleder, Salzburg 1977
  • Adolf Hahnl: Der Gurker, Passauer beziehungsweise Salzburger Architekt Johann Georg Hagenauer (1748–1835), in: Barockberichte 44/45, 2006, S. 901-902
  • Haslinger, Adolf, Mittermayr, Peter (Hrsg.): "Salzburger Kulturlexikon", Residenz Verlag, Salzburg-Wien-Frankfurt/Main 2001, ISBN 3-7017-1129-1
  • Beatrix Hajós: Schönbrunner Statuen, 1773-1780. Böhlau Verlag, Wien 2004.
  • Gunda Barth-Scalmani, Eine bürgerliche Familie der Frühen Neuzeit: Die Handelsfamilie Hagenauer in der fürsterzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg im 18. Jahhundert. In: Barockberichte 44/45, 2006, S. 821-831.

Weblinks

Quellen