| | Im Dezember [[1997]] stieg die "Neue Welle Bayern" als 13 Prozent-Partner beim Sender ein und ab [[1998]] produzierte Salzburg TV jeden Tag zehn Minuten aktuelles Programm zusätzlich zum Standardprogramm, das wöchentlich gewechselt wurde. Beide Programmschienen wurden zu dieser Zeit neunmal pro Tag gesendet. | | Im Dezember [[1997]] stieg die "Neue Welle Bayern" als 13 Prozent-Partner beim Sender ein und ab [[1998]] produzierte Salzburg TV jeden Tag zehn Minuten aktuelles Programm zusätzlich zum Standardprogramm, das wöchentlich gewechselt wurde. Beide Programmschienen wurden zu dieser Zeit neunmal pro Tag gesendet. |
| − | Im Herbst [[2000]] ließ Wegscheider einen Piratensender am [[Gaisberg]] installieren, nachdem ein Ansuchen auf einen terrestrischen Probebetrieb vom Verkehrsministerium abgelehnt worden war. Binnen weniger Tage legten Beamte der Fernmeldebehörde den Sender allerdings wieder lahm, da er jeder gesetzlichen Grundlage entbehrte. Ferdinand Wegscheider trat daraufhin am [[31. Oktober]] [[2000]] in einen öffentlichen Hungerstreik und bezog dafür einen alten Baucontainer auf dem [[Alter Markt|Alten Markt]]. Anfang [[2001]] reichte er gemeinsam mit seinen neuen Partnern, [[Rudolf Quehenberger]], Salzburger Spediteur und Ex-Präsident von [[SV Austria Salzburg]], [[Heinz Kluppenegger]] von der Firma [[EMTS]], einem europaweit tätigen Serviceanbieter für Mobiltelefonie, sowie der zum [[Raiffeisen|Raiffeisenverband Salzburg]] gehörende [[Fremdenverkehrs AG]], eine Verfassungsklage ein. | + | Im Herbst [[2000]] ließ Wegscheider einen Piratensender am [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] installieren, nachdem ein Ansuchen auf einen terrestrischen Probebetrieb vom Verkehrsministerium abgelehnt worden war. Binnen weniger Tage legten Beamte der Fernmeldebehörde den Sender allerdings wieder lahm, da er jeder gesetzlichen Grundlage entbehrte. Ferdinand Wegscheider trat daraufhin am [[31. Oktober]] [[2000]] in einen öffentlichen Hungerstreik und bezog dafür einen alten Baucontainer auf dem [[Alter Markt|Alten Markt]]. Anfang [[2001]] reichte er gemeinsam mit seinen neuen Partnern, [[Rudolf Quehenberger]], Salzburger Spediteur und Ex-Präsident von [[SV Austria Salzburg]], [[Heinz Kluppenegger]] von der Firma [[EMTS]], einem europaweit tätigen Serviceanbieter für Mobiltelefonie, sowie der zum [[Raiffeisen|Raiffeisenverband Salzburg]] gehörende [[Fremdenverkehrs AG]], eine Verfassungsklage ein. |
| | Nachdem das Ministerium die gesetzliche Grundlage für Privatfernsehen im Jahr [[2002]] endlich geschaffen hatte, wurde Salzburg TV im Sommer 2002 eine Lizenz zuerkannt. Der Sender konnte ab [[6. Dezember]] [[2002]] von einem eigens errichteten Sender am [[Untersberg]] aus sein Programm abstrahlen und war somit über normale Antennen in der [[Stadt Salzburg]], im [[Mondseeland]], im [[Innviertel]] und [[Berchtesgadener Land]] zu empfangen. Die technische Reichweite betrug damit 550.000 Personen. | | Nachdem das Ministerium die gesetzliche Grundlage für Privatfernsehen im Jahr [[2002]] endlich geschaffen hatte, wurde Salzburg TV im Sommer 2002 eine Lizenz zuerkannt. Der Sender konnte ab [[6. Dezember]] [[2002]] von einem eigens errichteten Sender am [[Untersberg]] aus sein Programm abstrahlen und war somit über normale Antennen in der [[Stadt Salzburg]], im [[Mondseeland]], im [[Innviertel]] und [[Berchtesgadener Land]] zu empfangen. Die technische Reichweite betrug damit 550.000 Personen. |