Radstädter Tauernpass: Unterschied zwischen den Versionen

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Der '''Radstädter Tauernpass''' liegt in einer Höhe von 1.738 m ü. N. N. und verbindet den [[Pongau]] mit dem [[Lungau]]. Er verbindet mit der Radstädter Tauernstraße, der [[B 99]], [[Radstadt]] im [[Ennstal]] mit [[Mauterndorf]] im [[Lungau]].
[[File:Obertauern aerial 1.jpg|thumb|Der Tauernpass aus der Luft]]
{{Googlemapsort|Radstädter_Tauernpass}}Der '''Radstädter Tauernpass''' liegt in einer Höhe von 1 738 [[m ü. A.]] in den [[Radstädter Tauern]] und verbindet den [[Pongau]] mit dem [[Lungau]]. Er verbindet mit der [[Radstädter Tauernstraße]], der B 99, [[Radstadt]] im [[Ennstal]] mit [[Mauterndorf]] im Lungau.


{{Googlemapsort|Radstädter_Tauernpass}}
==Allgemeines==
Im Bereich der Passhöhe befindet sich die Gemeinde [[Obertauern]], vorwiegend im [[Wintertourismus]] bekannt. Der Pass stellte bis zur Eröffnung des [[Tauern-Tunnel (Tauern Autobahn)|Tauern-Tunnels]] [[1975]] den einzigen [[Alpenübergänge|Alpenübergang]] vom nördlichen Salzburg in den Lungau dar, der ganzjährig geöffnet war (mit wenigen Tagen Ausnahme, wo auch dieser Pass wegen Lawinengefahr gesperrt war).


Er stellte somit im Winter zusammen mit dem [[Katschbergpass]] die einzige befahrbare Route '''über''' die Alpen von Salzburg nach [[Kärnten]] und in weitere Folge nach [[Italien]] oder [[Slowenien]] (damals noch [[Jugoslawien]]) dar, abgesehen vom ''Brenner'', [[Nordtirol]]. Der [[Felbertauern-Tunnel]] war ja bereits [[1967]] als ''Untertunnelung'' der [[Hohen Tauern]] eröffnet worden. Und die [[Großglockner Hochalpenstraße]] ist nur im Sommer befahrbar.


==Allgemeines==
==Geschichte==
Im Bereich der Passhöhe befindet sich die Gemeinde [[Obertauern]], vorwiegend im [[Wintertourismus]] bekannt. Der Pass stellte bis zur Eröffnung des [[Tauerntunnel]]s [[1975]] den einzigen Alpen'''über'''gang in den [[Lungau]] dar, der ganzjährig geöffnet war (mit wenigen Tagen Ausnahme, wo auch dieser Pass wegen Lawinengefahr gesperrt war).  
Nachweislich waren schon die [[Kelten]] über diesen [[Tauern]] gezogen. Das war etwa vom 4. bis 1. Jahrhundert vor Christus. Beim [[Tauernfriedhof]] wurde ein keltisches Hufeisen gefunden. Das belegt die frühe Benutzung dieses [[Tauern]]passes.
 
Ihnen folgen die [[Römer]], die diesen Übergang ''in Alpe'' nannten. Zwischen dem 5. und [[12. Jahrhundert]] n. Chr. verfiel dann der Übergang und man nutzte die Verbindung von [[Forstau]] im [[Ennstal]] über den [[Oberhüttensee]] ins [[Weißpriachtal]]. Erst unter [[Erzbischof]] [[Adalbert II.]] wurde auf dem Tauernpass ein Hospiz errichtet, dem späteren [[Tauernhaus Wisenegg]].
 
Im Bereich des Tauernpasses befanden sich vier [[Tauernhäuser]]: je eines in [[Tweng]] und [[Untertauern]], sowie das Tauernhaus Wisenegg und [[Tauernhaus Schaidberg]].


Er stellte somit im Winter zusammen mit dem [[Katschbergpass]] die einzige befahrbare Route '''über''' die Alpen von Salzburg nach Kärnten und in weitere Folge nach Italien oder Slowenien (damals noch Jugoslawien) dar, abgesehen vom ''Brenner'', [[Nordtirol]]. Der [[Felbertauerntunnel]] war ja bereits [[1967]] als ''Untertunnelung'' der [[Hohe Tauern|Hohen Tauern]] eröffnet worden.
== Bilder==
{{Commonscat|Radstädter Tauernpass}}
==Quelle==
* [[Salzburg Archiv]], Band 25, 1998, ''Reisen im Lungau'', [[Heinz Dopsch]]: '' Der Lungau: Salzburger Land im Süden der Tauern''


[[Kategorie:Geografie]]
[[Kategorie:Wissenschaft]]
[[Kategorie:Geografie]][[Kategorie:Landschaft]]
[[Kategorie:Pass]]
[[Kategorie:Pass]]
[[Kategorie:Ostalpen]]
[[Kategorie:Zentralalpen]]
[[Kategorie:Niedere Tauern]]
[[Kategorie:Radstädter Tauern]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Pongau]]
[[Kategorie:Lungau]]
[[Kategorie:Lungau]]
[[Kategorie:Obertauern]]