Epiblema foenella: Unterschied zwischen den Versionen
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==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
| − | Die Falter wurden fliegend sowohl tagsüber (9 - 11 Uhr MEZ), als auch nach Einbruch der Dunkelheit (22 - 23 Uhr MEZ) beobachtet (Kurz & Kurz 2016). Weitere Daten zur Lebensweise oder zu den Entwicklungsständen sind aus Salzburg aber nicht bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen in den Stängeln und an den Wurzeln von ''[[Artemisia vulgaris]]'' (Gemeiner Beifuß), einer Pflanze, die in Salzburg nur lokal und in niedrigen Lagen verbreitet ist. Aus diesem Grund und wegen der Wahl des Lebensraumes wird ''E. foenella'' in Salzburg als gefährdet eingestuft. | + | Die Falter wurden fliegend sowohl tagsüber (9 - 11 Uhr MEZ), als auch nach Einbruch der Dunkelheit (22 - 23 Uhr MEZ) beobachtet ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2016). Weitere Daten zur Lebensweise oder zu den Entwicklungsständen sind aus Salzburg aber nicht bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen in den Stängeln und an den Wurzeln von ''[[Artemisia vulgaris]]'' (Gemeiner Beifuß), einer Pflanze, die in Salzburg nur lokal und in niedrigen Lagen verbreitet ist. Aus diesem Grund und wegen der Wahl des Lebensraumes wird ''E. foenella'' in Salzburg als gefährdet eingestuft. |
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| − | *Kurz, M. A. | + | * [[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz, M. A.]]; [[Marion Kurz|Kurz, M. E.]]: ''Naturkundliches Informationssystem'', 2000 – 2016, [http://www.nkis.info www.nkis.info] [online 19 Dezember 2016]. |
| − | *Razowski, | + | *Razowski, Józef: ''Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen.'', Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe [https://species.wikimedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski species.wikimedia.org] und [https://en.wikipedia.org/wiki/J%C3%B3zef_Razowski Razowski, Józef] |
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:50 Uhr
Epiblema foenella (Phalaena foenella Linné, 1758) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Tortricidae.
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]
Von E. foenella liegen zwar eine Reihe von Nachweisen aus Salzburg vor, allerdings nur von wenigen Fundorten, die sich auf die Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone), Ia (Stadt Salzburg) und III (Schieferalpen) verteilen (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2011). Sehr gering ist auch die bis jetzt dokumentierte Höhenverbreitung, die sich nur von rund 420 bis 630 m erstreckt (Kurz & Kurz 2016). Über den natürlichen Lebensraum in Salzburg liegen keine Informationen vor. Für Mitteleuropa meldet Razowski (2001) die Art von offenen Biotopen, vor allem trockenen und halbtrockenen Lebensräumen wie Rasen oder Wegrändern. Hier fliegt die Art in einer Generation im Jahr von Juli bis September (Kurz & Kurz 2016).
Biologie und Gefährdung
Die Falter wurden fliegend sowohl tagsüber (9 - 11 Uhr MEZ), als auch nach Einbruch der Dunkelheit (22 - 23 Uhr MEZ) beobachtet (Kurz & Kurz 2016). Weitere Daten zur Lebensweise oder zu den Entwicklungsständen sind aus Salzburg aber nicht bekannt. Nach Razowski (2001) fressen die Raupen in den Stängeln und an den Wurzeln von Artemisia vulgaris (Gemeiner Beifuß), einer Pflanze, die in Salzburg nur lokal und in niedrigen Lagen verbreitet ist. Aus diesem Grund und wegen der Wahl des Lebensraumes wird E. foenella in Salzburg als gefährdet eingestuft.
Weiterführende Informationen
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Bilder
Epiblema foenella – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A.; Kurz, M. E.: Naturkundliches Informationssystem, 2000 – 2016, www.nkis.info [online 19 Dezember 2016].
- Razowski, Józef: Die Tortriciden (Lepidoptera, Tortricidae) Mitteleuropas. Bestimmung-Verbreitung-Flugstandort-Lebensweise der Raupen., Hrsgb. Frantisek Slamka, Bratislava, 2001, 319 pp. (siehe species.wikimedia.org und Razowski, Józef
- ↑ siehe Phänologie