Kunstdepot des Museums der Moderne in Guggenthal: Unterschied zwischen den Versionen

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Das neue '''Kunstdepot für das Museum der Moderne''' wird in Guggenthal nahe des denkmalgeschützen [[Schloss Guggenthal|Schlosses Guggental]] in der Gemeinde Koppl  errichtet.  
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[[Datei:MdM-Depot in Guggenthal, Zoomaufnahme von der Gaisbergspitze.jpg|thumb|MdM-Depot in Guggenthal, Zoomaufnahme von der Gaisbergspitze]]
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Seit [[2017]] befindet sich das neue '''Kunstdepot für das Museum der Moderne''' in [[Guggenthal]], Gemeinde [[Koppl]], nahe des denkmalgeschützten [[Schloss Guggenthal|Schlosses Guggental]].  
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==Beschreibung ==
 
==Beschreibung ==
Im November 2016 ist der Bau des neuen Depots für das Salzburger [[Museum der Moderne]] (MdM) offiziell gestartet worden. Der Neubau entsteht in Koppl-Guggenthal (Flachgau) und soll in einem Jahr bezugsfertig sein.
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Im November [[2016]] wurde der Bau des neuen Depots für das Salzburger [[Museum der Moderne]] (MdM) begonnen. Das 41 600 Quadratmeter große Depot für das Salzburger [[Museum der Moderne]] (MdM) umfasst 31 396 Quadratmeter reine Lagerfläche und 11 230 Quadratmeter an Serviceräumen und Werkstätten. Technisch ist es sehr gut ausgestattet: Die Temperatur im Gebäude schwankt maximal um einen Grad. Im gesamten Gebäude gibt es insgesamt drei verschiedene Klimazonen für eine optimale Lagerung. Der dreigeschoßige Bau ist ein Niedrigenergiehaus, das sich zu hundert Prozent selbst versorgt. Die Fotosammlungen können bei zwölf Grad deponiert werden. Darüber hinaus ist der dreigeschoßige Bau auch ein Niedrigenergiehaus, das sich zu hundert Prozent selbst versorgt.
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Das Kunstdepot beherbergt neben der Sammlung des Museum der Moderne Salzburg auch noch die Sammlung Generali Foundation (Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg) und die Fotosammlung des Bundes.
  
Das neue Kunstdepot wird aus 3.396 Quadratmetern reiner Lagerfläche und 1.230 Quadratmetern Serviceräumen und Werkstätten bestehen. Technisch spielt es alle Stücke, so wird die Temperatur maximal um ein Grad schwanken. Die Fotosammlungen können bei zwölf Grad deponiert werden, die Metallskulpturen werden extrem trocken gelagert. Darüber hinaus ist der dreigeschoßige Bau auch ein Niedrigenergiehaus, das sich zu hundert Prozent selbst versorgt.
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Die Baukosten waren mit knapp acht Millionen Euro veranschlagt. Das Gebäude bleibt im Eigentum einer privaten Investorengesellschaft, die es an das Museum der Moderne vermietet. Der Vertrag läuft auf 40 Jahre, die Miete beträgt 350.000 Euro pro Jahr. An diesen Mietkosten beteiligen sich auch die Generali Foundation und der Bund. Außerdem spart sich das MdM 160.000 Euro Miete für seine sechs verschiedenen Depots.  
  
Die Baukosten sind  mit knapp acht Millionen Euro veranschlagt. Das Gebäude bleibt im Eigentum einer privaten Investorengesellschaft, die es an das MdM vermietet. Der Vertrag läuft auf 40 Jahre, die Miete beträgt 350.000 Euro pro Jahr.
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== Bilder ==
An diesen Mietkosten beteiligen sich auch die Generali Foundation und der Bund, dessen Fotosammlung ebenfalls vom MdM betreut wird. Außerdem spart sich das MdM 160.000 Euro Miete für seine sechs verschiedenen Depots.
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{{Bildkat|Bau Kunstdepot des Museums der Moderne in Guggenthal|Baubilder und weitere Fotos des Kunstdepots}}
  
 
==Weblink==
 
==Weblink==
* [http://salzburg.orf.at/news/stories/2809057/ Bericht im ORF]]
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* [http://salzburg.orf.at/news/stories/2809057/ Bericht im ORF]
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* [http://salzburg.orf.at/news/stories/2881677/  ORF-Bericht über Fertigstellung des Kunstdepots im Dezember 2017]
  
 
==Quellen==
 
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* Salzburger Landeskorrespodenz
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* [[Salzburger Landeskorrespondenz]]
 
* ORF  
 
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* Daten abgeglichen mit einer größeren Änderung/Stornierung von Textteilen und Bildern einer abgelehnten moderierten Bearbeitung von Benutzer:MdMS am 19. August 2025
  
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[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:Koppl]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Kultur]]
 
[[Kategorie:Museum]]
 
[[Kategorie:Museum]]
[[Kategorie:Kunst]]
 
[[Kategorie:Koppl]]
 

Aktuelle Version vom 19. August 2025, 16:42 Uhr

Am linken unteren Bildrand die abgebrannte Brauerei Guggenthal, schräg rechts darüber das Gut Guggenthal, das seit Sommer 2021 saniert wird. Rechts der Bau mit dem braunen Dach ist das Kunstdepot des Museums der Moderne in Guggenthal, über dem oberen Spitz dieses Gebäude das leider sehr verfallene Jagdschloss Guggenthal an der Wolfgangseestraße. An der anderen Straßenseite ein Einkaufszentrum.
MdM-Depot in Guggenthal, Zoomaufnahme von der Gaisbergspitze

Seit 2017 befindet sich das neue Kunstdepot für das Museum der Moderne in Guggenthal, Gemeinde Koppl, nahe des denkmalgeschützten Schlosses Guggental.

Beschreibung

Im November 2016 wurde der Bau des neuen Depots für das Salzburger Museum der Moderne (MdM) begonnen. Das 41 600 Quadratmeter große Depot für das Salzburger Museum der Moderne (MdM) umfasst 31 396 Quadratmeter reine Lagerfläche und 11 230 Quadratmeter an Serviceräumen und Werkstätten. Technisch ist es sehr gut ausgestattet: Die Temperatur im Gebäude schwankt maximal um einen Grad. Im gesamten Gebäude gibt es insgesamt drei verschiedene Klimazonen für eine optimale Lagerung. Der dreigeschoßige Bau ist ein Niedrigenergiehaus, das sich zu hundert Prozent selbst versorgt. Die Fotosammlungen können bei zwölf Grad deponiert werden. Darüber hinaus ist der dreigeschoßige Bau auch ein Niedrigenergiehaus, das sich zu hundert Prozent selbst versorgt.

Das Kunstdepot beherbergt neben der Sammlung des Museum der Moderne Salzburg auch noch die Sammlung Generali Foundation (Dauerleihgabe am Museum der Moderne Salzburg) und die Fotosammlung des Bundes.

Die Baukosten waren mit knapp acht Millionen Euro veranschlagt. Das Gebäude bleibt im Eigentum einer privaten Investorengesellschaft, die es an das Museum der Moderne vermietet. Der Vertrag läuft auf 40 Jahre, die Miete beträgt 350.000 Euro pro Jahr. An diesen Mietkosten beteiligen sich auch die Generali Foundation und der Bund. Außerdem spart sich das MdM 160.000 Euro Miete für seine sechs verschiedenen Depots.

Bilder

 Baubilder und weitere Fotos des Kunstdepots – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI

Weblink

Quellen

  • Salzburger Landeskorrespondenz
  • ORF
  • Daten abgeglichen mit einer größeren Änderung/Stornierung von Textteilen und Bildern einer abgelehnten moderierten Bearbeitung von Benutzer:MdMS am 19. August 2025