Fürstallergasse: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Fürstallergasse''' ist eine Straße im [[Salzburger Stadtteil]] [[Parsch]].
  
Parsch; zweigt von der Gaisbergstraße ab, dann parallel zu dieser, Fußgängerdurchgang zur Clemens-Krauss-Straße.
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Die Fürstallergasse ist knapp 300 Meter lang und zweigt von der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] ab, um dann parallel zu dieser bis zur [[Salzburg-Tiroler-Bahn]] zu verlaufen. Dann verlängert sie sich entlang der Bahn. Zur [[Clemens-Krauss-Straße]] hin besteht ein Fußgängerdurchgang.
  
Link zu Google Maps
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==Quelle==
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{{Quelle Franz Martin}}
  
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
'''Beschreibung:'''
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[[Kategorie:Parsch]]
 
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[[Kategorie:Infrastruktur]]
Joseph Jakob Fürstaller, geb. am 21. 01. 1730 in Gerling bei Saalfelden, gest. am 14. 04. 1775 in Bramberg; Lehrer und Geograph, gelernter Tischler. Schon früh erwachte in ihm eine besondere Liebe zur Geometrie und zur Mechanik. Vor 1749 übersiedelte die Familie nach Kaprun, wo der Vater den Mesnerposten erhalten hatte. Mit 18 Jahren kam Joseph Fürstaller zum Tischlermeister Josef Egger nach Walchen bei Piesendorf in die Lehre. Unterstützt von Kaplan Johann Steiner faßte Fürstaller nach drei Jahren den Entschluß, sich den Wissenschaften zu widmen. Er besuchte in Salzburg das Gymnasium und brachte sich ohne fremde Hilfe bis zur Satzlehre durch und lernte nicht viel mehr als etwas besser rechnen. Nach einer Wanderschaft durch Italien erhielt Fürstaller 1760 den Schulmeister- und Mesnerdienst in Kaprun. Dort widmete er sich besonders der Geometrie und Astronomie. Eine seiner ersten Arbeiten war die Herstellung eines "Salzburg Atlas" mit 34 Karten. Erzbischof Sigmund fand daran großen Gefallen und ließ ihm dafür 420 Gulden auszahlen. Als weitere Belohnung erhielt Fürstaller den Mesnerdienst in Bramberg. Dort verfertigte er einen Globus - diesen schenkte der Erzbischof der Salzburger Universität, wo er sich noch heute in der Bibliotheksaula be-findet - der sehr bewundert wurde. Vom Erzbischof erhielt Fürstaller dafür ein Gnadengehalt von 80 Gulden. Er war ein tüchtiger Kartograph (der "Salzburger Peter Anich"), der u.a. eine Generalkarte des Erzstiftes, mehrere Handzeichnungen pinzgauischer Almreviere und eine Mappe vom Pinzgau verfertigte. Seine Arbeiten, für die er viel Zeit und Geld opferte, fanden zu seinen Lebzeiten viel zu wenig Würdigung. Fürstaller lebte und starb in ärmlichen Verhältnissen.
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[[Kategorie:Verkehr]]
 
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[[Kategorie:Straße]]
Quelle:
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[[Kategorie:Straße Stadt Salzburg]]
http://www.stadt-salzburg.at
 

Aktuelle Version vom 7. April 2022, 12:36 Uhr

Bild
Fürstallergasse
Länge: ca. 300 m
Startpunkt: Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)
Endpunkt: Clemens-Krauss-Straße
Karte: Googlemaps

Die Fürstallergasse ist eine Straße im Salzburger Stadtteil Parsch.

Name

Benannt wurde die Straße nach Joseph Jakob Fürstaller (* 1730; † 1775), eigentlich gelernter Tischler, der sich als Kartograf und mit einem der Universität Salzburg vermachten Globus einen Namen machte. Der Beschluss zur Namensgebung wurde 1935 gefasst.

Verlauf

Die Fürstallergasse ist knapp 300 Meter lang und zweigt von der Gaisbergstraße ab, um dann parallel zu dieser bis zur Salzburg-Tiroler-Bahn zu verlaufen. Dann verlängert sie sich entlang der Bahn. Zur Clemens-Krauss-Straße hin besteht ein Fußgängerdurchgang.

Quelle