Pfarrkirche zum hl. Rupert in Wagrain: Unterschied zwischen den Versionen
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Die Kirche wurde erstmals [[1359]] als Filialkirche von [[Altenmarkt]] urkundlich erwähnt. Es wird angenommen, dass die [[Gotik|frühgotische]] Kirche bereits in der [[Romanik|Vorromanik]] errichtet worden ist. [[1857]] wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. | Die Kirche wurde erstmals [[1359]] als Filialkirche von [[Altenmarkt]] urkundlich erwähnt. Es wird angenommen, dass die [[Gotik|frühgotische]] Kirche bereits in der [[Romanik|Vorromanik]] errichtet worden ist. [[1857]] wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben. | ||
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Wagrain hatte schon im [[16. Jahrhundert]] Hilfspriester, ständige Priester ab [[1643]]. | Wagrain hatte schon im [[16. Jahrhundert]] Hilfspriester, ständige Priester ab [[1643]]. | ||
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Gottesdienste finden jeweils, sonntags um 08:30 Uhr sowie samstags, mittwochs und freitags um 19:00 Uhr statt. | Gottesdienste finden jeweils, sonntags um 08:30 Uhr sowie samstags, mittwochs und freitags um 19:00 Uhr statt. | ||
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Der Friedhof besteht vermutlich seit Vollendung des Kirchenbaues, wird aber erst [[1403]] erstmals erwähnt. Ursprünglich hatte er die Kreuzform der Kirche mit einer Umfassungsmauer, in gleicher Entfernung nach allen Seiten. Nach Verlängerung des Mittelschiffes im [[15. Jahrhundert]] entstand eine Beengung östlich des Hochaltares. | Der Friedhof besteht vermutlich seit Vollendung des Kirchenbaues, wird aber erst [[1403]] erstmals erwähnt. Ursprünglich hatte er die Kreuzform der Kirche mit einer Umfassungsmauer, in gleicher Entfernung nach allen Seiten. Nach Verlängerung des Mittelschiffes im [[15. Jahrhundert]] entstand eine Beengung östlich des Hochaltares. | ||
Bis zum Jahr [[1900]] bestand an der Ostseite ein eigener Friedhof mit Abschlussgitter für die Familie der Recken oder Röcken. | Bis zum Jahr [[1900]] bestand an der Ostseite ein eigener Friedhof mit Abschlussgitter für die Familie der Recken oder Röcken. | ||
Zwischen der Marktgemeinde Wagrain und der Pfarrkirche Wagrain wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen, womit die Verwaltung mit [[1. Jänner]] [[1986]] an die Gemeinde über ging. | Zwischen der Marktgemeinde Wagrain und der Pfarrkirche Wagrain wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen, womit die Verwaltung mit [[1. Jänner]] [[1986]] an die Gemeinde über ging. | ||
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Aktuelle Version vom 31. Dezember 2024, 17:33 Uhr
Die Pfarrkirche zum hl. Rupert in der Pongauer Marktgemeinde Wagrain ist dem hl. Rupert geweiht. Sie zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Marktgemeinde.
Geschichte
Die Kirche wurde erstmals 1359 als Filialkirche von Altenmarkt urkundlich erwähnt. Es wird angenommen, dass die frühgotische Kirche bereits in der Vorromanik errichtet worden ist. 1857 wurde die Kirche zur Pfarrkirche erhoben.
Wagrain hatte schon im 16. Jahrhundert Hilfspriester, ständige Priester ab 1643.
Es wurden Erweiterungsbauten sowie ständig Umbau- und Renovierungsarbeiten durchgeführt. Das barocke Seitenschiff wurde1711 errichtet. Die letzte Renovierung wurde 1999 abgeschlossen. Bei dieser Renovierung wurde auch der gotische Altar aus dem Jahre 1896 neu restauriert. 2006 erhielt die Pfarrkirche eine neue Orgel, die "Joseph Mohr Gedächtnisorgel", die zum größten Teil aus Spenden der Wagrainer Bevölkerung finanziert wurde.
Ausstattung
Am Hauptaltar befindet sich eine Strahlenmadonna aus der Mitte des 14. Jahrhunderts sowie eine "Orgelkrippe" von Jakob Adlhart (Bildhauer) aus dem Jahre 1951.
Ein Wandbild, das die Wagrainer Landschaft zeigt, stammt vom österreichischen Maler Professor Ernst Huber, der nach dem Zweiten Weltkrieg einige Zeit in Wagrain lebte.
Der handbehauene Marmorboden besteht aus Adneter Marmor.
Gottesdienste
Gottesdienste finden jeweils, sonntags um 08:30 Uhr sowie samstags, mittwochs und freitags um 19:00 Uhr statt.
Pfarre und Pfarrer
Über die Seelsorger der Gemeinde Wagrain und Pfarrer der Pfarre Wagrain informieren diese Artikel.
Friedhof
Der Friedhof besteht vermutlich seit Vollendung des Kirchenbaues, wird aber erst 1403 erstmals erwähnt. Ursprünglich hatte er die Kreuzform der Kirche mit einer Umfassungsmauer, in gleicher Entfernung nach allen Seiten. Nach Verlängerung des Mittelschiffes im 15. Jahrhundert entstand eine Beengung östlich des Hochaltares. Bis zum Jahr 1900 bestand an der Ostseite ein eigener Friedhof mit Abschlussgitter für die Familie der Recken oder Röcken. Zwischen der Marktgemeinde Wagrain und der Pfarrkirche Wagrain wurde ein Pachtvertrag abgeschlossen, womit die Verwaltung mit 1. Jänner 1986 an die Gemeinde über ging.
Auf dem Friedhof befinden sich die Grabstätten des Textdichters des weltberühmten Weihnachtsliedes "Stille Nacht! Heilige Nacht!" Joseph Mohr und des Dichters Karl Heinrich Waggerl.
Bilder
- Pfarrkirche zum hl. Rupert in Wagrain – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Quellen
- Homepage der Gemeinde Wagrain
- Ortschronik der Gemeinde Wagrain, Band I