Kieselgebäude: Unterschied zwischen den Versionen
Mecl67 (Diskussion | Beiträge) Keine Bearbeitungszusammenfassung |
ein Bild ausgetauscht |
||
| (32 dazwischenliegende Versionen von 8 Benutzern werden nicht angezeigt) | |||
| Zeile 1: | Zeile 1: | ||
Das '''Kieselgebäude''' | [[Datei:2023_05_27_Kieselgebäude_Elisabeth_Vorstadt_Salzburg_01.jpg|thumb|Kieselgebäude, links die [[Elisabethstraße]].]] | ||
[[Datei:Kieselgebäude_historische_Luftaufnahme.jpg|thumb|Historische Luftbildaufnahme, links Elisabethstraße, rechts Rainerstraße.]] | |||
[[Datei:Salzburg Elisabeth Vorstadt Kieselgebäude Hauptbahnhof.jpg|thumb| Anflug auf den [[Salzburger Flughafen]] im Dezemberlicht eines Spätnachmittags. Im rechten unteren Bildteil sieht man das Kieselgebäude (dreieckiges rosarotes Gebäude).]] | |||
Das '''Kieselgebäude''' an der [[Rainerstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Elisabeth-Vorstadt]] war ab [[1924]] der Firmensitz des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Salzburger Verlagshauses Kiesel]] und beherbergt heute Geschäfte und Büros. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg. | |||
== Geschichte == | |||
[[1913]] kaufte die [[OHG Kiesel]] den [[Lindenhof (Froschheim)|Lindenhof]] in [[Froschheim]]. An dessen Stelle wurde vom Architekten [[Wunibald Deininger]], einem Schüler Otto Wagners, das neue Kieselgebäude geplant. Es wurde ein Meisterwerk des [[Modernismus]] in Salzburg. Der Bau des damaligen neuen Druckerei- und Verlagsgebäudes begann im Mai [[1923]]. Das Kieselgebäude wurde dann im November 1924. Auf der Ausgabe des "[[Salzburger Volksblatt]]es" vom [[26. November]] 1924 steht bereits als Verlagsadresse "[[Westbahnstraße]] 13" (heutige Rainerstraße).<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19241126&seite=1&zoom=33 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 26. November 1924, Seite 1</ref> | |||
Nachdem das Verlagshaus unter der Führung von [[Hans Glaser senior]] nicht nur das hauseigene [[Salzburger Volksblatt]], sondern auch das [[Demokratisches Volksblatt|Demokratische Volksblatt]] der [[SPÖ]] und das [[Salzburger Tagblatt]] der [[KPÖ]] druckte, stieg es in den [[1950er]]-Jahren zu den größten Druckereien Österreichs auf. Mitte der [[1970er]]-Jahre kam dann aber das ''Aus'' für das Verlagshaus Kiesel. | |||
[[1989]] wurde die Kieselpassage, ein Einkaufszentrum, ihrer Bestimmung übergeben. Es wurde nach dem Gründer des ''Salzburger Volksblattes'', [[Reinhold Kiesel]], benannt. Das ''Centermanagement'' übernahm die bereits im [[Shopping Center Alpenstraße]] (SCA) tätige Ekazent Immobilienmanagement aus Wien. | |||
== | == Beschreibung == | ||
Das Gebäude wurde in den [[1980er]]-Jahren neu errichtet. Teile der alten Fassade blieben erhalten: | |||
Geschmückt ist das Gebäude u. a. an den die Längsseiten abschließenden Erkern mit [[Reliefs am ehemaligen Verlagshaus Kiesel|Stuckreliefs]] ([[1926]]). | |||
== Bilder == | |||
{{Bildkat}} | |||
==== Bildlink ==== | |||
* [https://www.facebook.com/photo?fbid=3461584463887567&set=g.1828149420772910 www.facebook.com], historische Aufnahme aus den [[1920er]]-Jahren | |||
== Weblinks == | |||
* [https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Datei:Kiesel_wunibald_deininger.jpg&filetimestamp=20070926112303& historische Aufnahme] | |||
* [https://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/ www.stadt-salzburg.at/historische Ansichten 1923-1928 (Kieselgebäude)] | |||
== Quellen == | |||
{{Homepage|https://www.kiesel.at}} | |||
* Stadt Salzburg | |||
== Einzelnachweis == | |||
<references/> | |||
{{Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg}} | |||
[[Kategorie:Stadt Salzburg]] | |||
[[Kategorie:Elisabeth-Vorstadt]] | |||
[[Kategorie:Architektur]] | |||
[[Kategorie:Gebäude]] | [[Kategorie:Gebäude]] | ||
[[Kategorie: | [[Kategorie:historisches Gebäude]] | ||
[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]] | |||
[[Kategorie:Denkmalschutz]] | |||
[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]] | |||