Kieselgebäude: Unterschied zwischen den Versionen
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| + | [[Datei:Salzburg Elisabeth Vorstadt Kieselgebäude Hauptbahnhof.jpg|thumb| Anflug auf den [[Salzburger Flughafen]] im Dezemberlicht eines Spätnachmittags. Im rechten unteren Bildteil sieht man das Kieselgebäude (dreieckiges rosarotes Gebäude).]] | ||
| + | Das '''Kieselgebäude''' an der [[Rainerstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Elisabeth-Vorstadt]] war ab [[1924]] der Firmensitz des [[Salzburger Verlagshaus Kiesel|Salzburger Verlagshauses Kiesel]] und beherbergt heute Geschäfte und Büros. Es zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt Salzburg. | ||
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| + | [[1913]] kaufte die [[OHG Kiesel]] den [[Lindenhof (Froschheim)|Lindenhof]] in [[Froschheim]]. An dessen Stelle wurde vom Architekten [[Wunibald Deininger]], einem Schüler Otto Wagners, das neue Kieselgebäude geplant. Es wurde ein Meisterwerk des [[Modernismus]] in Salzburg. Der Bau des damaligen neuen Druckerei- und Verlagsgebäudes begann im Mai [[1923]]. Das Kieselgebäude wurde dann im November 1924. Auf der Ausgabe des "[[Salzburger Volksblatt]]es" vom [[26. November]] 1924 steht bereits als Verlagsadresse "[[Westbahnstraße]] 13" (heutige Rainerstraße).<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19241126&seite=1&zoom=33 ANNO], "Salzburger Volksblatt", Ausgabe vom 26. November 1924, Seite 1</ref> | ||
| − | + | Nachdem das Verlagshaus unter der Führung von [[Hans Glaser senior]] nicht nur das hauseigene [[Salzburger Volksblatt]], sondern auch das [[Demokratisches Volksblatt|Demokratische Volksblatt]] der [[SPÖ]] und das [[Salzburger Tagblatt]] der [[KPÖ]] druckte, stieg es in den [[1950er]]-Jahren zu den größten Druckereien Österreichs auf. Mitte der [[1970er]]-Jahre kam dann aber das ''Aus'' für das Verlagshaus Kiesel. | |
| − | + | [[1989]] wurde die Kieselpassage, ein Einkaufszentrum, ihrer Bestimmung übergeben. Es wurde nach dem Gründer des ''Salzburger Volksblattes'', [[Reinhold Kiesel]], benannt. Das ''Centermanagement'' übernahm die bereits im [[Shopping Center Alpenstraße]] (SCA) tätige Ekazent Immobilienmanagement aus Wien. | |
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| + | * [https://www.stadt-salzburg.at/historischeratlas/ www.stadt-salzburg.at/historische Ansichten 1923-1928 (Kieselgebäude)] | ||
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Aktuelle Version vom 27. November 2023, 17:24 Uhr
Das Kieselgebäude an der Rainerstraße in der Stadt Salzburg in der Elisabeth-Vorstadt war ab 1924 der Firmensitz des Salzburger Verlagshauses Kiesel und beherbergt heute Geschäfte und Büros. Es zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt Salzburg.
Geschichte
1913 kaufte die OHG Kiesel den Lindenhof in Froschheim. An dessen Stelle wurde vom Architekten Wunibald Deininger, einem Schüler Otto Wagners, das neue Kieselgebäude geplant. Es wurde ein Meisterwerk des Modernismus in Salzburg. Der Bau des damaligen neuen Druckerei- und Verlagsgebäudes begann im Mai 1923. Das Kieselgebäude wurde dann im November 1924. Auf der Ausgabe des "Salzburger Volksblattes" vom 26. November 1924 steht bereits als Verlagsadresse "Westbahnstraße 13" (heutige Rainerstraße).[1]
Nachdem das Verlagshaus unter der Führung von Hans Glaser senior nicht nur das hauseigene Salzburger Volksblatt, sondern auch das Demokratische Volksblatt der SPÖ und das Salzburger Tagblatt der KPÖ druckte, stieg es in den 1950er-Jahren zu den größten Druckereien Österreichs auf. Mitte der 1970er-Jahre kam dann aber das Aus für das Verlagshaus Kiesel.
1989 wurde die Kieselpassage, ein Einkaufszentrum, ihrer Bestimmung übergeben. Es wurde nach dem Gründer des Salzburger Volksblattes, Reinhold Kiesel, benannt. Das Centermanagement übernahm die bereits im Shopping Center Alpenstraße (SCA) tätige Ekazent Immobilienmanagement aus Wien.
Beschreibung
Das Gebäude wurde in den 1980er-Jahren neu errichtet. Teile der alten Fassade blieben erhalten:
Geschmückt ist das Gebäude u. a. an den die Längsseiten abschließenden Erkern mit Stuckreliefs (1926).
Bilder
Kieselgebäude – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
Bildlink
- www.facebook.com, historische Aufnahme aus den 1920er-Jahren
Weblinks
Quellen
- Stadt Salzburg
Einzelnachweis
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