KZ-Außenlager Fischhorn: Unterschied zwischen den Versionen

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==Einführung==
==Einführung==
Im Pinzgau bestanden während der NS-Zeit zwei Außenlager des KZ Dachau und ein Außenlager des KZ Mauthausen – letzteres im [[Schloss Mittersill]]. Die Dachauer Außenlager befanden sich in [[Uttendorf]] ([[KZ-Nebenlager Uttendorf-Weißsee]]) und in [[Bruck an der Großglocknerstraße]].
Im Pinzgau bestanden während der NS-Zeit zweiAußenlager des [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]] und ein Außenlager des [[Konzentrationslager Mauthausen|KZ Mauthausen]] – letzteres im [[Schloss Mittersill]] ([[KZ Mauthausen-Außenlager Mittersill]]). Die Dachauer Außenlager befanden sich in [[Uttendorf]] ([[KZ-Nebenlager Uttendorf-Weißsee]]) und in [[Bruck an der Großglocknerstraße]].


==Standort==
==Standort==
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==Schloss Fischhorn in der NS-Zeit==
==Schloss Fischhorn in der NS-Zeit==
Das Schloss zählte zu Kriegsbeginn zusammen mit der dazugehörigen Landwirtschaft zum Eigentum des ehemaligen deutschen Botschafters in Peru, Heinrich Gildemeister. [[1943]] wurde der Besitz enteignet und von der SS beschlagnahmt. Nachfolgend etablierten sich der Stab einer SS-Division und das SS-Remonteamt im Schloss. Der ehemalige Häftling Franc Mlinaric spricht von etwa 50 SS-Leuten, die im Schloss untergebracht waren.
Das Schloss zählte zu Kriegsbeginn zusammen mit der dazugehörigen Landwirtschaft zum Eigentum des ehemaligen deutschen Botschafters in Peru, Heinrich Gildemeister. [[1943]] wurde der Besitz enteignet und von der SS beschlagnahmt. Nachfolgend etablierten sich der Stab einer SS-Division und das SS-Remonteamt im Schloss. Der ehemalige Häftling Franc Mlinaric spricht von etwa 50 SS-Leuten, die im Schloss untergebracht waren.
 
Gegen Ende des Krieges wurde hier auch wertvolle Kunst-Gegenstände, die aus dem [[NS-Kunstraub]] in [[Polen]] stammten, deponiert, darunter das [[Kreuz aus Limoges]].


==Das SS-Kommando auf Schloss Fischhorn==
==Das SS-Kommando auf Schloss Fischhorn==
Erster Kommandoführer der SS im Schloss Fischhorn war Hans Hahn, damals 50 Jahre alt, seit [[1939]] in den KZ Flossenbürg und Dachau als Wachmann beschäftigt. Aufgrund von Rivalitäten verlor er dieses Kommando – es war sein erstes und letztes – am [[10. Februar]] [[1945]] an Oberscharführer Hermann Rostek, zuvor Kommandoführer in Radolfzell. Seine Untergebenen, die SS-Wachleute, deren genaue Anzahl nicht mehr eruierbar ist, setzten sich vor allem aus [[Volksdeutsche]]n zusammen. Sie sind den Häftlingen als zumeist jüngere, etwa 20 Jahre alte „Bessarabiendeutsche“ aus Rumänien in Erinnerung.
Erster Kommandoführer der SS im Schloss Fischhorn war Hans Hahn, damals 50 Jahre alt, seit [[1939]] in den KZ Flossenbürg und Dachau als Wachmann beschäftigt. Aufgrund von Rivalitäten verlor er dieses Kommando – es war sein erstes und letztes – am [[10. Februar]] [[1945]] an Oberscharführer Hermann Rostek, zuvor Kommandoführer in Radolfzell. Seine Untergebenen, die SS-Wachleute, deren genaue Anzahl nicht mehr eruierbar ist, setzten sich vor allem aus [[Volksdeutsche]]n zusammen. Sie sind den Häftlingen als zumeist jüngere, etwa 20 Jahre alte "Bessarabiendeutsche" aus [[Rumänien]] in Erinnerung.


Personell und räumlich ist eine Unterteilung der beiden Kommandos nicht mehr nachvollziehbar. In den Abrechnungsdokumenten wird die Unterteilung in das Kommando Zentralbauleitung einerseits und das SS-Remonteamt andererseits durch unterschiedliche Rechnungsadressen deutlich.
Personell und räumlich ist eine Unterteilung der beiden Kommandos nicht mehr nachvollziehbar. In den Abrechnungsdokumenten wird die Unterteilung in das Kommando Zentralbauleitung einerseits und das SS-Remonteamt andererseits durch unterschiedliche Rechnungsadressen deutlich.
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==Einsatz und Einsatzbedingungen der Häftlinge==
==Einsatz und Einsatzbedingungen der Häftlinge==
Die Häftlinge wurden zum Bau der Pferdeställe für das SS-Remonteamt eingesetzt und waren auch in kleinen Arbeitskommandos in der gutseigenen [[Landwirtschaft]] tätig. Der Häftling Mlinaric arbeitete im sog. „Sandkommando“. Dieses bestand aus acht Häftlingen, die aus einem etwa 300 m entfernten Bach – möglicherweise ist hier die nahe gelegene [[Salzach]] gemeint – unter unzulänglichen Bedingungen Baumaterial ergraben mussten. Dabei standen die Häftlinge im Wasser, obwohl sie nur Leinwandschuhe zur Verfügung hatten. Ein anderes Kommando errichtete in [[Zell am See]] große Hallen, die für eine Schule gedacht waren, dann aber als Lagerhallen Verwendung gefunden haben. Dieses Kommando war im Dachboden des Wirtschaftsbetriebes von Schloss Fischhorn untergebracht.
Die Häftlinge wurden zum Bau der Pferdeställe für das SS-Remonteamt eingesetzt und waren auch in kleinen Arbeitskommandos in der gutseigenen [[Landwirtschaft]] tätig. Der Häftling Mlinaric arbeitete im sog. "Sandkommando". Dieses bestand aus acht Häftlingen, die aus einem etwa 300 m entfernten Bach – möglicherweise ist hier die nahe gelegene [[Salzach]] gemeint – unter unzulänglichen Bedingungen Baumaterial ergraben mussten. Dabei standen die Häftlinge im Wasser, obwohl sie nur Leinwandschuhe zur Verfügung hatten. Ein anderes Kommando errichtete in [[Zell am See]] große Hallen, die für eine Schule gedacht waren, dann aber als Lagerhallen Verwendung gefunden haben. Dieses Kommando war im Dachboden des Wirtschaftsbetriebes von Schloss Fischhorn untergebracht.


==Unterbringung der Häftlinge==
==Unterbringung der Häftlinge==
Nach Häftlingsaussagen bestanden die Lagerbaracken aus einfach zusammen gefügten Holzwänden, sodass durch die Spalten ständig Zugluft zu verspüren war. In den Baracken, deren Böden uneben waren, war es auch sehr kalt. Die Beheizung erfolgte durch einen einzigen Ofen pro Baracke, die etwa 20 Meter Gesamtlänge aufwies. Die Waschgelegenheit bestand aus einer Pferdetränke. Die überdachte Latrine befand sich außerhalb der Häftlingsbaracken. Diese Missstände wurden auch durch den Vierteljahresbericht des SS-Lagerarztes vom [[27. März]] [[1945]] bestätigt, der dem Außenlager Fischhorn einen „primitiven Zustand“ attestiert. Es fehle an einer „entsprechenden Unterkunft“, die Abortanlagen seien unzureichend und unhygienisch und der Küchenbetrieb unsauber. Der ehemalige Häftling Mlinaric gibt in seiner Aussage an, dass für die Häftlinge keine Ambulanz zur medizinischen Versorgung zur Verfügung gestanden habe.
Nach Häftlingsaussagen bestanden die Lagerbaracken aus einfach zusammen gefügten Holzwänden, sodass durch die Spalten ständig Zugluft zu verspüren war. In den Baracken, deren Böden uneben waren, war es auch sehr kalt. Die Beheizung erfolgte durch einen einzigen Ofen pro Baracke, die etwa 20 Meter Gesamtlänge aufwies. Die Waschgelegenheit bestand aus einer Pferdetränke. Die überdachte Latrine befand sich außerhalb der Häftlingsbaracken. Diese Missstände wurden auch durch den Vierteljahresbericht des SS-Lagerarztes vom [[27. März]] [[1945]] bestätigt, der dem Außenlager Fischhorn einen "primitiven Zustand" attestiert. Es fehle an einer "entsprechenden Unterkunft", die Abortanlagen seien unzureichend und unhygienisch und der Küchenbetrieb unsauber. Der ehemalige Häftling Mlinaric gibt in seiner Aussage an, dass für die Häftlinge keine Ambulanz zur medizinischen Versorgung zur Verfügung gestanden habe.


Die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen führten rasch zu Gewichtsreduktion, zu zahlreichen Erkrankungen und allmählicher physischer Erschöpfung der Häftlinge. Unterernährung, Läusebefall, mangelnde medizinische Betreuung bei Erkrankung und nach Verletzungen führten bereits nach 20 Tagen im Außenlager Fischhorn zur Rückführung von 15 Häftlingen in das Stammlager Dachau. Sie wurden am [[30. September]] 1944 durch die gleiche Anzahl an neuen Häftlingen aus Dachau - alle im Alter zwischen 18 und 24 Jahren – ersetzt. Drei der Rückgeführten verstarben bald darauf in Dachau. Ein weiterer Häftlingsaustausch mit je 15 männlichen Gefangenen hat ebenfalls noch im Herbst 1944 statt gefunden. Diese neuen Häftlinge kamen aus dem Außenlager Innsbruck-Neustift zusammen mit ihrer Wachmannschaft nach Fischhorn.
Die schlechten Lebens- und Arbeitsbedingungen führten rasch zu Gewichtsreduktion, zu zahlreichen Erkrankungen und allmählicher physischer Erschöpfung der Häftlinge. Unterernährung, Läusebefall, mangelnde medizinische Betreuung bei Erkrankung und nach Verletzungen führten bereits nach 20 Tagen im Außenlager Fischhorn zur Rückführung von 15 Häftlingen in das Stammlager Dachau. Sie wurden am [[30. September]] 1944 durch die gleiche Anzahl an neuen Häftlingen aus Dachau - alle im Alter zwischen 18 und 24 Jahren – ersetzt. Drei der Rückgeführten verstarben bald darauf in Dachau. Ein weiterer Häftlingsaustausch mit je 15 männlichen Gefangenen hat ebenfalls noch im Herbst 1944 stattgefunden. Diese neuen Häftlinge kamen aus dem Außenlager Innsbruck-Neustift zusammen mit ihrer Wachmannschaft nach Fischhorn.


Ein Häftling soll aufgrund der Lagerbedingungen in Fischhorn gestorben sein. Gezielte Tötungen wurden nicht beobachtet, sodass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen eingestellt wurden. Dennoch ist anzumerken, dass im Außenlager Fischhorn unter den österreichischen Außenlagern Dachaus neben dem Außenlager Uttendorf-Weißsee die schlechtesten Lebensbedingungen herrschten.
Ein Häftling soll aufgrund der Lagerbedingungen in Fischhorn gestorben sein. Gezielte Tötungen wurden nicht beobachtet, sodass die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen eingestellt wurden. Dennoch ist anzumerken, dass im Außenlager Fischhorn unter den österreichischen Außenlagern Dachaus neben dem Außenlager Uttendorf-Weißsee die schlechtesten Lebensbedingungen herrschten.
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==Nachwort==
==Nachwort==
Im Juli 1945 wurden Schloss und Gutsbesitz Fischhorn dem rechtmäßigen Eigentümer zurück erstattet und sind heute im Besitz seiner Erben. Zwischen dem Abzug der SS und der Rückübernahme durch die Besitzerfamilie fanden Plünderungen des Schlossinventars durch im Umfeld des Schlosses lebende Personen statt.
Im Juli 1945 wurden Schloss und Gutsbesitz Fischhorn dem rechtmäßigen Eigentümer zurückerstattet und sind heute im Besitz seiner Erben. Zwischen dem Abzug der SS und der Rückübernahme durch die Besitzerfamilie fanden Plünderungen des Schlossinventars durch im Umfeld des Schlosses lebende Personen statt.
   
   
Im Bewusstsein der Menschen der Region ist das KZ-Außenlager Fischhorn noch weniger verankert als andere Außenlager. Auch in Berichten von Regionalzeitungen, in denen KZ-Außenlager und NS-Terror thematisiert wurden, kam das KZ-Außenlager Fischhorn nicht vor. Selbst in der im Jahr [[2004]] im Verlag Böhlau erschienenen Fachpublikation ''„Arbeiter für den Endsieg“, Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945'', wird im Kapitel „Nebenlager des KZ Dachau“, S. 209 bis 221, das KZ-Außenlager Fischhorn nicht erwähnt. ([[Sankt Gilgen]], [[Pabenschwandt]] in der Gemeinde [[Plainfeld]], [[Hallein]] und [[Weißsee]] in [[Uttendorf]] werden darin als KZ-Außenlagerstandorte beschrieben und es entsteht somit der Eindruck einer vollständigen Aufzählung, was das Gebiet des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]s betrifft.)
Im Bewusstsein der Menschen der Region ist das KZ-Außenlager Fischhorn noch weniger verankert als andere Außenlager. Auch in Berichten von Regionalzeitungen, in denen KZ-Außenlager und NS-Terror thematisiert wurden, kam das KZ-Außenlager Fischhorn nicht vor. Selbst in der im Jahr [[2004]] im Verlag Böhlau erschienenen Fachpublikation ''"Arbeiter für den Endsieg", Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945'', wird im Kapitel "Nebenlager des [[Konzentrationslager Dachau|KZ Dachau]]", S. 209 bis 221, das KZ-Außenlager Fischhorn nicht erwähnt. ([[St. Gilgen]], [[Pabenschwandt]] in der Gemeinde [[Plainfeld]], [[Hallein]] und [[Weißsee]] in [[Uttendorf]] werden darin als KZ-Außenlagerstandorte beschrieben und es entsteht somit der Eindruck einer vollständigen Aufzählung, was das Gebiet des [[Bundesland Salzburg|Bundeslandes Salzburg]]s betrifft.)


==Quellen==
==Quellen==
*''Catalogue of Camps and Prisons in Germany and German occupied Territories, Sept. 1<sup>st</sup>, 1939 – May 8<sup>th</sup>, 1945'', Band K-15, 20-3210 (Vol.)&nbsp;II: Hier scheint unter Fischhorn/Bruck im Pinzgau, Kreis Zell am See, US-Zone, N(oder X)48/E 86 folgende Eintragung auf: ''CC Kdo. of Dachau. First mentioned on 6.9.1944, aprox. 150 pris. were working on construction of SS-Remonteamt Fischhorn. Last mentioned on 22.4.45 (Dachau Files).
*''Catalogue of Camps and Prisons in Germany and German occupied Territories, Sept. 1<sup>st</sup>, 1939 – May 8<sup>th</sup>, 1945'', Band K-15, 20-3210 (Vol.)&nbsp;II: Hier scheint unter Fischhorn/Bruck im Pinzgau, Kreis Zell am See, US-Zone, N(oder X)48/E 86 folgende Eintragung auf: ''CC Kdo. of Dachau. First mentioned on 6.9.1944, aprox. 150 pris. were working on construction of SS-Remonteamt Fischhorn. Last mentioned on 22.4.45 (Dachau Files).
*Knoll, Albert, "Der Ort des Terrors", Band 2, Metropol-Verlag, Berlin 2005  
*Knoll, Albert, "Der Ort des Terrors", Band 2, Metropol-Verlag, Berlin 2005  
*[[Max Effenberger|Effenberger, Max]], ''Brucker Heimatbuch : Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen''. Herausgegeben von der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße, oJ [1983].
*[[Max Effenberger|Effenberger, Max]], ''Brucker Heimatbuch. Aufzeichnungen zum Erinnern, Nachdenken und zum gegenseitigen Verstehen''. Herausgegeben von der Gemeinde Bruck an der Großglocknerstraße, oJ [1983].
*Salzburgwikiartikel [[KZ-Nebenlager im Pinzgau]]
*SALZBURGWIKIartikel [[KZ-Nebenlager im Pinzgau]]
*[[Christina Nöbauer|Nöbauer, Christina]], ''Mauthausen und Dachau im Salzburger Pinzgau. Drei Beispiele zur Heimatgeschichte „im Spiegel der Ortschronik“'', in Pöllinger Briefe Nr. 45/1995, „Lauf der Geschichte“, HG arge region kultur, Horn
*[[Christina Nöbauer|Nöbauer, Christina]], ''Mauthausen und Dachau im Salzburger Pinzgau. Drei Beispiele zur Heimatgeschichte "im Spiegel der Ortschronik"'', in Pöllinger Briefe Nr. 45/1995, "Lauf der Geschichte", HG arge region kultur, Horn
*[[Oskar Dohle|Dohle, Oskar]] / [[Nicole Slupetzky|Slupetzky, Nicole]], ''Arbeiter für den Endsieg. Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945, Verlag Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2004
*[[Oskar Dohle|Dohle, Oskar]] / [[Nicole Slupetzky|Slupetzky, Nicole]], ''Arbeiter für den Endsieg. Zwangsarbeit im [[Reichsgau Salzburg]] 1939 – 1945, Verlag Böhlau, Wien, Köln, Weimar 2004
*Pfarrchronik [[Kaprun]]
*Pfarrchronik [[Kaprun]]
* [https://www.geheimprojekte.at/lager_bruck-glockner.html www.geheimprojekte.at] Lager Bruck-Glockner


[[Kategorie:Geschichte]]
[[Kategorie:Geschichte]]