Bernhard Veitl: Unterschied zwischen den Versionen

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Dr. med. '''Bernhard Veitl''' (* [[7. Februar]] [[1896]] in Buchenstein ([[Südtirol|Tirol]]) = Pieve di Livinallongo ([[Italien|Veneto]]); † [[29. Oktober]] [[1973]]) war Primararzt im [[Kardinal Schwarzenberg'sche Krankenhaus Schwarzach|Kardinal Schwarzenbergschen Krankenhaus Schwarzach]].
Dr. med. '''Bernhard Veitl''' (* [[7. Februar]] [[1896]] in Buchenstein ([[Südtirol|Tirol]]) = Pieve di Livinallongo ([[Italien|Veneto]]); † [[29. Oktober]] [[1973]]) war Primararzt im [[Kardinal Schwarzenberg Klinikum|Kardinal Schwarzenbergschen Krankenhaus Schwarzach]].


==Leben==
==Leben==
Bernhard Veitl war der ältere der beiden Söhne des [[oberösterreich]]ischen Landessanitätsreferenten Dr. Karl Veitl und der Maria Theresia Veitl geb. [[Poschacher]].
Bernhard Veitl war der ältere der beiden Söhne des [[oberösterreich]]ischen Landessanitätsreferenten Hofrat Dr. Karl Veitl und der Maria Theresia Veitl geborene [[Poschacher]].


Bernhard Veitl erlebte den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] auf seiner Maturareise in Riva am Gardasee; er musste sofort einrücken und machte den ganzen Weltkrieg an der [[Südtirol]]<u></u>front mit. Er wurde einmal durch einen Schulterdurchschuss schwer verwundet; wieder an der Front, musste er auch eine schwere Isonzo-Schlacht am Monte San Gabriele mitmachen. Er hinterließ ein ausführliches Kriegstagebuch, das einen tiefen Einblick in die Schrecknisse des Weltkrieges gewährt.
Bernhard Veitl erlebte den Ausbruch des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] auf seiner Maturareise in Riva am Gardasee; er musste sofort einrücken und machte den ganzen Weltkrieg an der [[Südtirol]]<u></u>front mit. Er wurde einmal durch einen Schulterdurchschuss schwer verwundet; wieder an der Front, musste er auch eine schwere Isonzo-Schlacht am Monte San Gabriele mitmachen. Er hinterließ ein ausführliches Kriegstagebuch, das einen tiefen Einblick in die Schrecknisse des Weltkrieges gewährt.
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Nach dem Krieg setzte er sein Medizinstudium fort und wurde an der Universität Innsbruck zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. In [[Linz]] absolvierte er eine Facharztausbildung in Gynäkologie wie auch in Chirurgie.
Nach dem Krieg setzte er sein Medizinstudium fort und wurde an der Universität Innsbruck zum Doktor der gesamten Heilkunde promoviert. In [[Linz]] absolvierte er eine Facharztausbildung in Gynäkologie wie auch in Chirurgie.


Er heiratete im Jahr 1929 in Salzburg Ida Hain (* 1894 in [[Radstadt]]), Tochter des Schwarzacher Arztes Dr. [[Franz Hain]] und der Maria Schweiger, Hotelierstochter aus [[Zell am See]]. Aus dieser Ehe gingen die Kinder Eberhard, Renate (verh. [[Karl Weninger|Weninger]]) und Wolfgang hervor.
Er heiratete im Jahr 1928 in Salzburg Ida Hain (* 11. März 1894 in [[Radstadt]]; † 20. Februar 1951 in [[Schwarzach]]), Tochter des Schwarzacher Primars Dr. [[Franz Hain]] und der Maria Schwaiger, [[Josef Schwaiger|Hotelierstochter]] aus [[Zell am See]].<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/salzburg-st-andrae/TRB27/?pg=170 Trauungsbuch der Pfarre Salzburg-St. Andrä, Band XXVII, S. 168.]</ref> Aus dieser Ehe gingen die Kinder Eberhard, Renate (verheiratete [[Karl Weninger|Weninger]]<!--, * 193x-->) und Wolfgang <!--(* 8. März 1935) -->hervor.


Im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde Veitl, damals bereits Primararzt im Krankenhaus Schwarzach, zur [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] eingezogen. Er hatte ein Jahr lang in [[Norwegen]] schwer verletzte Soldaten zu versorgen. Nach Kriegsende war er zwei Jahre lang im [[Lager Glasenbach]] interniert. Hier baute er mit Einverständnis der [[USFA|amerikanischen Besatzungsmacht]] ein Lagerspital auf. Nach seiner Freilassung ging er wieder seiner ärztlichen Tätigkeit in Schwarzach nach.
Im [[Zweiten Weltkrieg]] wurde Veitl, damals bereits Primararzt im Krankenhaus Schwarzach, zur [[Deutsche Wehrmacht|deutschen Wehrmacht]] eingezogen. Er hatte ein Jahr lang in [[Norwegen]] schwer verletzte Soldaten zu versorgen. Nach Kriegsende war er zwei Jahre lang im [[Lager Glasenbach]] interniert. Hier baute er mit Einverständnis der [[USFA|amerikanischen Besatzungsmacht]] ein Lagerspital auf. Nach seiner Freilassung ging er wieder seiner ärztlichen Tätigkeit in Schwarzach nach.


==Straßenbenennung==
== Straßenbenennung ==
Nach ihm ist in Schwarzach im Pongau der [[Primarius-Doktor-Veitl-Weg (Schwarzach im Pongau)|Primarius-Doktor-Veitl-Weg]] benannt.
Der [[Veitlweg (Schwarzach im Pongau)|Veitlweg]] in Schwarzach im Pongau ist nach ihm benannt.


==Quelle==
== Quelle ==
* [[Benutzer:Karl Irresberger|Eigenartikel Karl Irresberger]], gestützt auf Familienüberlieferung
* [[Benutzer:Karl Irresberger|Eigenartikel Karl Irresberger]], gestützt auf Familienüberlieferung
== Einzelnachweise ==
<references/>


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[[Kategorie:Person]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Schwarzach im Pongau]]
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[[Kategorie:Zuagroaste]]
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