Anton Bucher: Unterschied zwischen den Versionen

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Anton Bucher absolvierte nach der Matura [[1980]] das Studium der Theologie und Pädagogik an der Universität Fribourg und habilitierte [[1990]] an der Universität Mainz. Seit [[1993]] ist er Professor an der [[Universität Salzburg]], ab [[1998]] Studiendekan der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg|Katholisch-Theologischen Fakultät]].
Anton Bucher absolvierte nach der Matura [[1980]] das Studium der Theologie und Pädagogik an der Universität Fribourg und habilitierte [[1990]] an der Universität Mainz. Seit [[1993]] ist er Professor an der [[Universität Salzburg]], ab [[1998]] Studiendekan der [[Katholisch-Theologische Fakultät an der Universität Salzburg|Katholisch-Theologischen Fakultät]].


==Vorgestellt==
{{vorgestellt}}
Anton Bucher hat ein gutes Gespür für Nischen. Hatte er schon immer. Die erste Nische, die er in seiner Schweizer Heimatgemeinde Altbüron besetzt hatte, war das Amt des Ministranten. "Ich habe das gern gemacht", sagt er. Nicht um es der Familie oder dem Pfarrer recht zu machen: "Das war die einzige Möglichkeit, echte Freude an der Messe zu haben. Ich durfte das Weihrauchfass schwenken, Glöckchen läuten – es gab immer was zu tun." Sein Mitgefühl galt währenddessen seinen Freunden: "Die mussten auf ihren harten Bänken sitzen."
Anton Bucher hat ein gutes Gespür für Nischen. Hatte er schon immer. Die erste Nische, die er in seiner Schweizer Heimatgemeinde Altbüron besetzt hatte, war das Amt des [[Ministrant]]en. "Ich habe das gern gemacht", sagt er. Nicht um es der Familie oder dem Pfarrer recht zu machen: "Das war die einzige Möglichkeit, echte Freude an der Messe zu haben. Ich durfte das Weihrauchfass schwenken, Glöckchen läuten – es gab immer was zu tun." Sein Mitgefühl galt währenddessen seinen Freunden: "Die mussten auf ihren harten Bänken sitzen."


Das Wort "mussten" kommt dem sonst so eloquenten Erzähler nur zögerlich über die Lippen. Das liegt daran, weil ihm jede Form von Zwang innerhalb einer Religionsgemeinschaft zuwider ist. Erst recht in seiner, der römisch-katholischen. In dieser hat Bucher heute eine neue Nische besetzt.
Das Wort "mussten" kommt dem sonst so eloquenten Erzähler nur zögerlich über die Lippen. Das liegt daran, weil ihm jede Form von Zwang innerhalb einer Religionsgemeinschaft zuwider ist. Erst recht in seiner, der römisch-katholischen. In dieser hat Bucher heute eine neue Nische besetzt.
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"Die Ehe ist ein Sakrament", sagt Bucher. "Die Kirche sollte endlich einmal ein Ehepaar mit einem erfüllten Sexualleben heiligsprechen."  
"Die Ehe ist ein Sakrament", sagt Bucher. "Die Kirche sollte endlich einmal ein Ehepaar mit einem erfüllten Sexualleben heiligsprechen."  


==Quelle==
== Quelle ==
* [[Salzburger Nachrichten]], [[Peter Gnaiger]]
* [[Salzburger Nachrichten]], [[Peter Gnaiger]]


[[Kategorie:Person|Bucher, Anton]]
{{SORTIERUNG:Bucher, Anton}}
[[Kategorie:Salzburger des Tages|Bucher, Anton]]
[[Kategorie:Person]]
[[Kategorie:Lehrer|Bucher, Anton]]
[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
[[Kategorie:Zuagroaste|Bucher, Anton]]
[[Kategorie:Bildung]]
[[Kategorie:Person (Bildung)]]
[[Kategorie:Lehrer]]
[[Kategorie:Universität]]
[[Kategorie:Universitätsprofessor]]
[[Kategorie:Universität]]
[[Kategorie:Salzburger des Tages]]
[[Kategorie:Zuagroaste]]
[[Kategorie:Schweiz]]
[[Kategorie:Geboren 1960]]