Rosa Schwaiger: Unterschied zwischen den Versionen

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Rosl Schwaiger (* 5. September 1918 in Maria Alm, Land Salzburg; † 19. Mai 1970 in München), österreichische Sängerin.
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[[Datei:Rosl Schwaiger 1945 Salzburger Nachrichten.jpg|thumb|Rosl Schwaiger: "''Zwischen Orgelbank und Bühne''", ein Beitrag in den [[Salzburger Nachrichten]] (links oben) vom 24. August 1945.]]
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'''Rosa ''Rosl'' Schwaiger''' (* [[5. September]] [[1918]] in [[Maria Alm]]<ref>[https://data.matricula-online.eu/de/oesterreich/salzburg/maria-alm/TFBV/?pg=324 Taufbuch der Pfarre Maria Alm, Band V, S. 241.]</ref>; † [[19. April]] [[1970]] in [[München]], [[Bayern]]) war eine Opernsängerin aus der [[Schwaiger (Maria Alm)|Schwaiger-Familie]].
  
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== Leben ==
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Rosl Schwaiger war die Tochter von [[Hermann Schwaiger senior]] (* 16. September 1891 in Alm), Mesner, Organist und Kapellmeister in [[Maria Alm|Alm im Pinzgau]], und seiner Frau Antonia, geborene Herzog (* 26. Jänner 1895 in Alm).
  
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Ihren ersten Musikunterricht erhielt sie durch ihren musikalischen Vater. Später nahm Rosl Schwaiger Klavier- und Gesangsunterricht am [[Universität Mozarteum|Mozarteum]] in der [[Stadt Salzburg]]. [[1940]] gehörte sie dem [[Salzburger Landestheater]] an. Als ''Königin der Nacht'' feierte die Sängerin einen ihrer ersten großen Erfolge.
  
Biografie
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Rosl Schwaiger hatte verschiedenste nationale und internationale Engagements, wie z. B. an der [[Wien]]er Volksoper, Basel (Schweiz), Bregenz und der Staatsoper in Wien sowie als erster Koloratursopran an der Bayerischen Staatsoper in [[München]] als auch am Staatstheater am Gärtnerplatz. In den beiden letztgenannten Theatern in München waren ihre Partner u. a. Ferry Gruber, Harry Friedauer, Marianne Schech, Erika Köth, Martha Kunig-Rinach und Sari Barabas.  
Der erste Musikunterreicht erfolgte durch den Vater, einem Organisten aus der heimischen Dorfkirche, nahm Rosl Schwaiger Klavier- und Gesangsunterricht am Mozarteum in Salzburg. 1940 gehörte sie dem Salzburger Landestheater an. Als Königin der Nacht feierte die Sängerin einen ihrer ersten großen Erfolge. Rosl Schwaiger hatte verschiedenste nationale und internationale Engagements, wie z.B. an der Volksoper, Basel, Bregenz und der Staatsoper in Wien sowie als erster Koloratursopran an der Bayerische Staatsoper in München, als auch am Staatstheater am Gärtnerplatz. In den beiden letztgeannten Theatern in München waren ihre Partner/innen u. a. Ferry, Gruber, Harry Friedauer, Marianne Schech, Erika Köth, Martha Kunig-Rinach und Sari Barabas. Unvergessen ist sie für das Münchener Publikum und darüber hinaus als Papagena (und ihr Gesangskollege Ferry Gruber als Papageno) in der Oper ''Die Zauberflöte'' (in der sie an anderen Opernbühnen auch die Rolle des ersten Knaben sang) sowie als Adina in Donizettis ''Der Liebestrank'', zusammen mit ihrem Kollegen Benno Kusche.
 
  
Bei den Salzburger Festspielen sang sie 1945 eine der Soubrettenrollen, die der Zofe "Blonde", in Mozarts ''Die Entführung aus dem Serail'', 1946 die "Barbarina" im ''Figaro'' und die "Sophie" im ''Rosenkavalier''. Sie war eine der populärsten Sängerinnen der Festspiele in Salzbug Anfang/Mitte der 1950er Jahre. 1966 sang sie die Partie der Maria bei der Uraufführung der "Salzburger Passion" von Cesar Bresgen im Großen Festspielhaus von Salzburg.
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Unvergessen ist sie für das Münchener Publikum und darüber hinaus als ''Papagena'' (und ihr Gesangskollege Ferry Gruber als ''Papageno'') in der Oper ''[[Die Zauberflöte]]'' (in der sie an anderen Opernbühnen auch die Rolle des ersten Knaben sang) sowie als ''Adina'' in Donizettis ''Der Liebestrank'', zusammen mit ihrem Kollegen Benno Kusche.
  
1954 unternahm Rosl Schwaiger eine Tournee durch Nordamerika, auf der sie frenetisch gefeiert wurde. Drei Jahre später sang sie sehr erfolgreich bei den Festspielen von Glyndebourne das Blondchen in "''Die Entführung aus dem Serail''", die Papagena in ''Die Zauberflöte'' und die Najade in ''Ariadne auf Naxos''. Zwei Jahre vor ihrem Tod gab die Künstlerin noch Liederabende in Griechenland und in der Türkei.
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Bei den [[Salzburger Festspiele 1945|Salzburger Festspiele 1945]] sang sie eine der Soubrettenrollen, die der Zofe "Blonde", in [[Wolfgang Amadé Mozart|Mozart]]s ''[[Die Entführung aus dem Serail]]'', [[1946]] die "Barbarina" im ''[[Die Hochzeit des Figaro|Figaro]]'' und die "Sophie" im ''Rosenkavalier''. Sie war eine der populärsten Sängerinnen der Festspiele in Salzburg Anfang/Mitte der [[1950er]]-Jahre. [[1966]] sang sie die Partie der "Maria" bei der Uraufführung der ''Salzburger Passion'' von [[Cesar Bresgen]] im [[Großes Festspielhaus|Großen Festspielhaus]] in Salzburg. Sie war insgesamt bei 17 Produktionen zu hören.
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[[1954]] unternahm Rosl Schwaiger eine Tournee durch Nordamerika, auf der sie frenetisch gefeiert wurde. Drei Jahre später sang sie sehr erfolgreich bei den Festspielen von Glyndebourne die "Blonde" in ''Die Entführung aus dem Serail'', die "Papagena" in ''Die Zauberflöte'' und die "Najade" in ''Ariadne auf Naxos''. Zwei Jahre vor ihrem Tod gab die Künstlerin noch Liederabende in [[Griechenland]] und in der [[Türkei]].
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== Weblinks ==
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* [https://www.bach-cantatas.com/Bio/Schwaiger-Rosl.htm www.bach-cantatas.com], Bilder von Rosl Schwaiger
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== Quellen ==
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* {{wikipedia-de}}
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* [https://archive.salzburgerfestspiele.at/institution/archiv/archiv-suchergebnisse?k=Rosl%20Schwaiger&dv=1.1.1900&db=31.12.2018&typ=0 archive.salzburgerfestspiele.at]
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
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{{SORTIERUNG:Schwaiger, Rosa}}
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[[Kategorie:Person]]
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[[Kategorie:Person (Geschichte)]]
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[[Kategorie:Person (Musik)]]
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[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]
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[[Kategorie:Person (Salzburger Festspiele)]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Musik]]
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[[Kategorie:Sänger]]
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[[Kategorie:Pinzgau]]
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[[Kategorie:Salzburgs Töchter und Söhne]]
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[[Kategorie:Maria Alm am Steinernen Meer]]
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[[Kategorie:Geboren 1918]]
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[[Kategorie:Gestorben 1970]]

Aktuelle Version vom 21. Juli 2021, 09:17 Uhr

Rosl Schwaiger: "Zwischen Orgelbank und Bühne", ein Beitrag in den Salzburger Nachrichten (links oben) vom 24. August 1945.

Rosa Rosl Schwaiger (* 5. September 1918 in Maria Alm[1]; † 19. April 1970 in München, Bayern) war eine Opernsängerin aus der Schwaiger-Familie.

Leben

Rosl Schwaiger war die Tochter von Hermann Schwaiger senior (* 16. September 1891 in Alm), Mesner, Organist und Kapellmeister in Alm im Pinzgau, und seiner Frau Antonia, geborene Herzog (* 26. Jänner 1895 in Alm).

Ihren ersten Musikunterricht erhielt sie durch ihren musikalischen Vater. Später nahm Rosl Schwaiger Klavier- und Gesangsunterricht am Mozarteum in der Stadt Salzburg. 1940 gehörte sie dem Salzburger Landestheater an. Als Königin der Nacht feierte die Sängerin einen ihrer ersten großen Erfolge.

Rosl Schwaiger hatte verschiedenste nationale und internationale Engagements, wie z. B. an der Wiener Volksoper, Basel (Schweiz), Bregenz und der Staatsoper in Wien sowie als erster Koloratursopran an der Bayerischen Staatsoper in München als auch am Staatstheater am Gärtnerplatz. In den beiden letztgenannten Theatern in München waren ihre Partner u. a. Ferry Gruber, Harry Friedauer, Marianne Schech, Erika Köth, Martha Kunig-Rinach und Sari Barabas.

Unvergessen ist sie für das Münchener Publikum und darüber hinaus als Papagena (und ihr Gesangskollege Ferry Gruber als Papageno) in der Oper Die Zauberflöte (in der sie an anderen Opernbühnen auch die Rolle des ersten Knaben sang) sowie als Adina in Donizettis Der Liebestrank, zusammen mit ihrem Kollegen Benno Kusche.

Bei den Salzburger Festspiele 1945 sang sie eine der Soubrettenrollen, die der Zofe "Blonde", in Mozarts Die Entführung aus dem Serail, 1946 die "Barbarina" im Figaro und die "Sophie" im Rosenkavalier. Sie war eine der populärsten Sängerinnen der Festspiele in Salzburg Anfang/Mitte der 1950er-Jahre. 1966 sang sie die Partie der "Maria" bei der Uraufführung der Salzburger Passion von Cesar Bresgen im Großen Festspielhaus in Salzburg. Sie war insgesamt bei 17 Produktionen zu hören.

1954 unternahm Rosl Schwaiger eine Tournee durch Nordamerika, auf der sie frenetisch gefeiert wurde. Drei Jahre später sang sie sehr erfolgreich bei den Festspielen von Glyndebourne die "Blonde" in Die Entführung aus dem Serail, die "Papagena" in Die Zauberflöte und die "Najade" in Ariadne auf Naxos. Zwei Jahre vor ihrem Tod gab die Künstlerin noch Liederabende in Griechenland und in der Türkei.

Weblinks

Quellen

Einzelnachweis