Dichomeris limosellus: Unterschied zwischen den Versionen
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*Spuler, A. 1910. Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge; unveränderter Nachdruck der S. 188-523 und der Tafeln 81-91, Verlag E.Bauer, Keltern, 1983. | *Spuler, A. 1910. Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge; unveränderter Nachdruck der S. 188-523 und der Tafeln 81-91, Verlag E.Bauer, Keltern, 1983. | ||
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Aktuelle Version vom 9. Mai 2025, 15:56 Uhr
Dichomeris limosellus (Hypsolophus limosellus Schläger, 1849) ist eine Art aus der Ordnung Lepidoptera, Familie Gelechiidae.
Verbreitung, Lebensraum und Phänologie[1]
D. limosellus wurde in Salzburg bisher nur im Lungau (Zone V nach Embacher et al. 2011), in einer Höhe von 960 - 1250 m nachgewiesen. Der natürliche Lebensraum der Art im Land ist unbekannt. Die Imagines fliegen in einer Generation im Jahr von Juni bis September (Kurz & Kurz 2014).
Biologie und Gefährdung
Die Lebensweise der Imagines und die Entwicklungsstadien sind in Salzburg unerforscht. Nach Spuler (1910) fressen die Raupen am Wiesenklee (Trifolium pratense), einer bis in hohe Lagen in Salzburg nahezu überall verbreiteten Pflanze. Warum der Falter in den anderen Landesteilen noch nicht gefunden werden konnte, ist daher unbekannt, weshalb auch eine Beurteilung einer eventuellen Gefährdung nicht möglich ist.
Weiterführende Informationen
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Bilder
Dichomeris limosellus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
Quellen
- Embacher, Gernot; Gros, Patrick; Kurz, M. A.; Kurz, M. E. & Zeller-Lukashort, Christof, 2011: Die Schmetterlinge des Landes Salzburg. Teil I: Systematisches Verzeichnis mit Verbreitungsangaben für die geologischen Zonen des Landes (Insecta: Lepidoptera). Mitteilungen aus dem Haus der Natur 19: 5-89.
- Kurz, M. A. & M. E. Kurz 2000–2014. Naturkundliches Informationssystem. – URL: http://www.nkis.info [online 30 Juni 2014].
- Spuler, A. 1910. Die Schmetterlinge Europas, Kleinschmetterlinge; unveränderter Nachdruck der S. 188-523 und der Tafeln 81-91, Verlag E.Bauer, Keltern, 1983.
- ↑ siehe Phänologie