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In [[Deutschland]], in der [[Schweiz]] und in [[Österreich]] leben heute -  im Mai 2013 - mehr Millionäre als je zuvor und auch deren Vermögenszuwachs ist im vergangenen Jahr (2012) mehr gestiegen, als je zuvor. Das überrascht selbst Vermögensforscher wie Reinhard J. Berger, selbst Euro-Millionär.  
In [[Deutschland]], in der [[Schweiz]] und in [[Österreich]] leben heute -  im Mai 2013 - mehr Millionäre als je zuvor und auch deren Vermögenszuwachs ist im vergangenen Jahr (2012) mehr gestiegen, als je zuvor. Das überrascht selbst Vermögensforscher wie Reinhard J. Berger, selbst Euro-Millionär.  


Berger ist Eigentümer der Liechtensteiner Investmentgesellschaft Valluga, die jährlich den sog. DACH-Vermögensreport verfasst. Er führt die extreme Kluft zwischen der Entwicklung der Wirtschaft in der EURO-Zone inklusive Entwicklung des Lebenssituation der „Normalbevölkerung“ einerseits, und jener der Vermögen der Reichen in den drei genannten Ländern andererseits, auf zwei Mechanismen zurück: das sind die boomenden Kapitalmärkte und der starke Immobilienmarkt.
Berger ist Eigentümer der Liechtensteiner Investmentgesellschaft Valluga, die jährlich den sog. DACH-Vermögensreport verfasst. Er führt die extreme Kluft zwischen der Entwicklung der Wirtschaft in der EURO-Zone inklusive Entwicklung des Lebenssituation der "Normalbevölkerung" einerseits, und jener der Vermögen der Reichen in den drei genannten Ländern andererseits, auf zwei Mechanismen zurück: das sind die boomenden Kapitalmärkte und der starke Immobilienmarkt.


==Millionäre in Österreich==
==Millionäre in Österreich==
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Den (Noch-) Nicht-Millionären empfiehlt er bei der Anlage ihres Geldes im Gegensatz zur Sparbucheinlage eine Streuung.
Den (Noch-) Nicht-Millionären empfiehlt er bei der Anlage ihres Geldes im Gegensatz zur Sparbucheinlage eine Streuung.


Berger äußerte jedoch keine Empfehlung für Arbeitslose, Mittellose und ''working poor''<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Erwerbsarmut Wikipedia Erwerbsarmut --> "working poor"</ref>, wie sie ihre Geldsituation verbessern könnten. Und er hat auch keinen Rat für die steigende Anzahl an voll beschäftigten Arbeitnehmern, die bisher dem sog. Mittelstand angehörten. Sie verdienen mittlerweile gerade so viel, dass sie das immer teurer werdende Wohnen (siehe Immobilieninvestments) und die steigenden Lebenshaltungskosten (siehe Börsenspekulation mit Rohstoffen und Grundnahrungsmitteln) gerade noch bezahlen, aber keinen Spargroschen zu Seite legen können.
Berger äußerte jedoch keine Empfehlung für Arbeitslose, Mittellose und ''working poor''<ref>siehe [http://de.wikipedia.org/wiki/Erwerbsarmut Wikipedia Erwerbsarmut --> "working poor"]</ref>, wie sie ihre Geldsituation verbessern könnten. Und er hat auch keinen Rat für die steigende Anzahl an voll beschäftigten Arbeitnehmern, die bisher dem sog. Mittelstand angehörten. Sie verdienen mittlerweile gerade so viel, dass sie das immer teurer werdende Wohnen (siehe Immobilieninvestments) und die steigenden Lebenshaltungskosten (siehe Börsenspekulation mit Rohstoffen und Grundnahrungsmitteln) gerade noch bezahlen, aber keinen Spargroschen zu Seite legen können.


==Siehe auch==
==Siehe auch==
* [[Salzburger Armutskonferenz]]
* [[Salzburger Armutskonferenz]]


==Quellen==
==Quelle==
*''Tausende neue Millionäre in Österreich'', Salzburger Nachrichten, 31. Mai 2013, Titelseite, und ebenfalls in den SN auf S. 14, Karin Zauner: ''Reiche überraschend viel reicher''
*''Tausende neue Millionäre in Österreich'', [[Salzburger Nachrichten]], 31. Mai 2013, Titelseite, und ebenfalls in den SN auf S. 14, Karin Zauner: ''Reiche überraschend viel reicher''
 
== Einzelnachweis ==
<references/>
<references/>


[[Kategorie:Geld]]
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Wirtschaft]]
[[Kategorie:Geldwesen (Geschichte)]]