Rudolf Forsthuber: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | + | Rudolf Forsthuber besuchte in Salzburg die Volks- und die Mittelschule sowie die [[Allgemein-gewerbliche Fortbildungsschule|gewerbliche Fortbildungsschule]]. Er absolvierte eine Lehre zum Schriftsetzer. | |
| − | + | 1917/18 leistete er Kriegsdienst, von 1918 bis 1920 gehörte er der Salzburger [[Volkswehr]] an, von 1920 bis 1925 war er Soldat des Österreichischen [[Bundesheer]]es. | |
| − | + | Von 1925 bis 1944 arbeitete er als Schriftsetzer. Bis 1938 betätigte er sich auch als Funktionär der Freien Gewerkschaft der Buchdrucker und Zeitungsarbeiter Salzburgs und war Betriebsrat. 1945 wurde er Angestellter der [[Salzburger Gebietskrankenkasse|Allgemeinen Ortskrankenkasse Salzburg]] und engagierte sich für das ''[[Demokratisches Volksblatt|Demokratische Volksblatt]]''. | |
| − | == | + | Nun widmete er sich besonders auch der Politik. Von [[1945]] bis 1949 war er [[SPÖ]]-Abgeordneter zum Nationalrat. Von 1949 bis 1953 war er Bezirksvorsitzender der SPÖ Salzburg-Stadt, 1951 bis 1953 Mitglied des SPÖ-Landesparteivorstandes. Von 1949 bis 1951 und 1952/53 war er [[Mitglieder des Salzburger Gemeinderates|Mitglied des Gemeinderates der Stadt Salzburg]], dabei Klubvorsitzender der SPÖ-Gemeinderatsfraktion. |
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| + | Von [[1947]] bis 1953 fungierte er als Präsident des [[Salzburger Fußballverband]]es, von [[1949]] bis 1951 als [[ASKÖ Salzburg#Präsidenten|Präsident]] der [[ASKÖ Salzburg]], von 1946 bis 1952 als Mitglied des Sparkassenausschusses der [[Salzburger Sparkasse]]. | ||
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| + | == Quellen == | ||
* [http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_00371/index.shtml Eintrag zu ''Rudolf Forsthuber''] auf den Webseiten des österreichischen Parlaments | * [http://www.parlament.gv.at/WWER/PAD_00371/index.shtml Eintrag zu ''Rudolf Forsthuber''] auf den Webseiten des österreichischen Parlaments | ||
| + | * [[Richard Voithofer|Voithofer, Richard]]: ''Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart.'' Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der [[Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek]], Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. [http://books.google.at/books?id=aSi3wcMZ414C&pg=PA52&lpg=PA52#v=onepage&q&f=false S. 52.] | ||
| + | * [[Josef Kaut|Kaut, Josef]]: ''Der steinige Weg. Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung im Lande Salzburg''. 2. Aufl. Salzburg (Graphia) 1982, S. 261. | ||
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Aktuelle Version vom 17. Juli 2019, 20:31 Uhr
Rudolf Forsthuber (* 6. April 1899 in Salzburg; † 9. September 1953 ebenda) war Gewerkschafter und SPÖ-Politiker, insbesondere Abgeordneter zum Nationalrat.
Leben
Rudolf Forsthuber besuchte in Salzburg die Volks- und die Mittelschule sowie die gewerbliche Fortbildungsschule. Er absolvierte eine Lehre zum Schriftsetzer.
1917/18 leistete er Kriegsdienst, von 1918 bis 1920 gehörte er der Salzburger Volkswehr an, von 1920 bis 1925 war er Soldat des Österreichischen Bundesheeres.
Von 1925 bis 1944 arbeitete er als Schriftsetzer. Bis 1938 betätigte er sich auch als Funktionär der Freien Gewerkschaft der Buchdrucker und Zeitungsarbeiter Salzburgs und war Betriebsrat. 1945 wurde er Angestellter der Allgemeinen Ortskrankenkasse Salzburg und engagierte sich für das Demokratische Volksblatt.
Nun widmete er sich besonders auch der Politik. Von 1945 bis 1949 war er SPÖ-Abgeordneter zum Nationalrat. Von 1949 bis 1953 war er Bezirksvorsitzender der SPÖ Salzburg-Stadt, 1951 bis 1953 Mitglied des SPÖ-Landesparteivorstandes. Von 1949 bis 1951 und 1952/53 war er Mitglied des Gemeinderates der Stadt Salzburg, dabei Klubvorsitzender der SPÖ-Gemeinderatsfraktion.
Von 1947 bis 1953 fungierte er als Präsident des Salzburger Fußballverbandes, von 1949 bis 1951 als Präsident der ASKÖ Salzburg, von 1946 bis 1952 als Mitglied des Sparkassenausschusses der Salzburger Sparkasse.
Quellen
- Eintrag zu Rudolf Forsthuber auf den Webseiten des österreichischen Parlaments
- Voithofer, Richard: Politische Eliten in Salzburg. Ein biografisches Handbuch. 1918 bis zur Gegenwart. Wien (Verlag Böhlau) 2007. Schriftenreihe des Forschungsinstitutes für politisch-historische Studien der Dr.-Wilfried-Haslauer-Bibliothek, Band 32. ISBN 978-3-205-77680-2. S. 52.
- Kaut, Josef: Der steinige Weg. Geschichte der sozialistischen Arbeiterbewegung im Lande Salzburg. 2. Aufl. Salzburg (Graphia) 1982, S. 261.