Fronfeste Neumarkt am Wallersee: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''Frohnfeste''' ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in Neumarkt am Wallersee|denkmalgeschütztes Objekt]] an der [[Hauptstraße (Neumarkt am Wallersee)|Hauptstraße]] in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]], in dem heute das [[Museum in der Frohnfeste]] untergebracht ist.
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Die '''Fronfeste''' ist ein [[Denkmalgeschützte Objekte in Neumarkt am Wallersee|denkmalgeschütztes Objekt]] an der [[Hauptstraße (Neumarkt am Wallersee)|Hauptstraße]] in der [[Flachgau]]er Stadt [[Neumarkt am Wallersee]], in dem heute das [[Museum Fronfeste]] untergebracht ist.
  
 
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Es war das Haus des Amtmanns und Gefängnishaus.
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Es war das Haus des Amtmanns- und Gefängnishaus,  das [[1589]] errichtet wurde.  
  
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In der Fronfeste befinden sich außerdem Gefängniszellen aus dem [[16. Jahrhundert]], die unverändert erhalten  geblieben sind. Die damalige [[Strafrecht im Land Salzburg (historisch)|Gerichtsbarkeit]] stellt in diesem Museum ein Hauptthema dar. Von [[1394]] bis [[1693]] war Neumarkt am Wallersee Gerichtsort. Im Gemeindegebiet befanden sich zwei Galgen. Es gehörte zu den Privilegien der hiesigen Bürgerschaft, einen [[Bürgermeister der Stadt Neumarkt am Wallersee|Marktrichter]] bestellen zu dürfen.
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Bis [[1969]] wurde die Fronfeste noch verwendet. [[1997]] wurde die im Besitz der Finanzprokuratur befindliche Fronfeste wurde vom Sägewerksbesitzer Kaspar Leimüller um 4,6 Millionen [[Schilling]] (334.000 Euro) ersteigert und renoviert. Dieser vermietete die Räumlichkeiten mit [[1. April]] [[1998]] dem Bürgerservice Neumarkt und der Marktgemeinde Neumarkt, die es für ein Jugendzentrum und dem [[Museumsverein Neumarkt am Wallersee|Museumsverein Neumarkt]] für ein Museum zur Verfügung stellte.<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=P9FsadKgu4oO8ygDsZS7zqWrZajEfO5QhjxIP6GcvQoDur1kXBEjDJn2Q2djJZZGQfNtZq9e86ouM3OxLevnAgN2f%2Fm7j9rV32V2qmzItUUIx1S7BpMS5ZkSxuTqTacC&id1=lo20020211_06&q=fronfeste#slide30 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 11. Februar 2002, Seite 6 im Lokalteil</ref>
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== Quellen ==
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* [[Helmut Deinhammer|Deinhammer, Helmut]]: "[[Haus- und Hofchronik Neumarkt am Wallersee]]", 2001, Eigenverlag, ISBN 3-9501531-0-1
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* [[Johann Goiginger|Goiginger, Johann]]: "[[Neumarkt am Wallersee. Die Entstehung seiner Landschaft und Geschichte.]]", Neumarkt, im Eigenverlag der [[Stadtgemeinde Neumarkt am Wallersee|Marktgemeinde Neumarkt am Wallersee]], 1993
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== Einzelnachweis ==
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<references/>
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[[Kategorie:Flachgau]]
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[[Kategorie:Neumarkt am Wallersee]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
 
[[Kategorie:Architektur]]
[[Kategorie:historische Gebäude]]
 
 
[[Kategorie:Denkmalschutz]]
 
[[Kategorie:Denkmalschutz]]
[[Kategorie:Neumarkt am Wallersee]]
 
 
[[Kategorie:Denkmalschutz (Neumarkt am Wallersee)]]
 
[[Kategorie:Denkmalschutz (Neumarkt am Wallersee)]]
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[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:Gebäude (Neumarkt am Wallersee)]]
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[[Kategorie:historisches Gebäude]]

Aktuelle Version vom 17. Juni 2024, 14:47 Uhr

Fronfeste in Neumarkt am Wallersee

Die Fronfeste ist ein denkmalgeschütztes Objekt an der Hauptstraße in der Flachgauer Stadt Neumarkt am Wallersee, in dem heute das Museum Fronfeste untergebracht ist.

Geschichte

Es war das Haus des Amtmanns- und Gefängnishaus, das 1589 errichtet wurde.

In der Fronfeste befinden sich außerdem Gefängniszellen aus dem 16. Jahrhundert, die unverändert erhalten geblieben sind. Die damalige Gerichtsbarkeit stellt in diesem Museum ein Hauptthema dar. Von 1394 bis 1693 war Neumarkt am Wallersee Gerichtsort. Im Gemeindegebiet befanden sich zwei Galgen. Es gehörte zu den Privilegien der hiesigen Bürgerschaft, einen Marktrichter bestellen zu dürfen.

Bis 1969 wurde die Fronfeste noch verwendet. 1997 wurde die im Besitz der Finanzprokuratur befindliche Fronfeste wurde vom Sägewerksbesitzer Kaspar Leimüller um 4,6 Millionen Schilling (334.000 Euro) ersteigert und renoviert. Dieser vermietete die Räumlichkeiten mit 1. April 1998 dem Bürgerservice Neumarkt und der Marktgemeinde Neumarkt, die es für ein Jugendzentrum und dem Museumsverein Neumarkt für ein Museum zur Verfügung stellte.[1]

Quellen

Einzelnachweis

  1. www.sn.at, Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 11. Februar 2002, Seite 6 im Lokalteil