Großes Festspielhaus: Unterschied zwischen den Versionen

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Das '''Große Festspielhaus''' ist ein multifunktionaler Veranstaltungsort in der [[Salzburg|Stadt Salzburg]] in der [[Altstadt]] im [[Festspielbezirk]].
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==Geschichte==
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Das '''Große Festspielhaus''' ist ein multifunktionaler Veranstaltungsort in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Altstadt]] im [[Festspielbezirk]]. Das Gebäude zählt zu den [[Denkmalgeschützte Objekte in der Stadt Salzburg|denkmalgeschützten Objekten]] in der Stadt.
Das Große Festspielhaus wurde nach Plänen des Architekten [[Clemens Holzmeister]] erbaut. Es gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten der Welt. Die Arbeiten begannen im Jahre 1956 mit dem Abtragen von rund 55.000 qm [[Konglomerat]] der [[Mönchsberg]]wand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen.  
 
  
Das Große Festspielhaus wurde am [[26. Juli]] [[1960]] mit Richards Strauss' "Rosenkavalier" unter der Leitung von [[Herbert von Karajan]] eröffnet.
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== Beschreibung ==
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Das ''Große Festspielhaus'' wurde nach Plänen des Architekten [[Clemens Holzmeister]] erbaut. Die Bühne gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten der Welt.
  
==Veranstaltungen==
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Das Festspielhaus bietet für 2&nbsp;179 Zuschauer Platz. Der Bühnenraum weist eine Höhe von 35 Metern, eine Breite von 100 Metern und eine Tiefe von 25 Metern auf. 155 Prospektzüge der Bühnenmaschinerie, die Einrichtungen der Beleuchtung, der ''Eiserne Vorhang'' mit 34 Tonnen Gewicht, fünf Hubpodien von je 18 × 3 Metern sowie eine dreiteilige Simultanbühne zählen zu den Meisterwerken moderner Bühnentechnik. Die Gesamtbaukosten betrugen etwa 210 Millionen [[Schilling]] (15,3 Mio. Euro). Die Errichtungskosten haben zum größten Teil der Bund bzw. die Republik Österreich getragen, weshalb die [[Republik Österreich]] die Eigentümerin des Großen Festspielhauses ist. <ref>[http://www.salzburgerfestspiele.at/institution/spielst%C3%A4tten/spielst%C3%A4tten-details/oid/129 www.salzburgerfestspiele.at], die Seite konnte bei einer Kontrolle am 1. Jänner 2026 nicht mehr abgerufen werden</ref>
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[[Datei:Nach der Premiere vor dem Großen Festspielhaus, Juli 2011.jpg|thumb|Nach der Premiere vor dem Großen Festspielhaus, Juli 2011.]]
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An der Ausgestaltung haben u. a. mitgewirkt: [[Oskar Kokoschka]], [[Wolfgang Hutter]], [[Karl Plattner]], Rudolf Hoflehner, Kurt Fischer, Giselbert Hoke, [[Wander Bertoni]], [[Jakob Adlhart (Bildhauer)]], [[Rudolf Reinhart]], [[Slavi Soucek]], [[Alfred Hrdlicka]] und [[Toni Schneider-Manzell]].
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Die Fassade wird durch eine lateinische Inschrift des [[Benediktiner]]s [[Thomas Michels]] geschmückt: ''Sacra camenae domus concitis carmine patet quo nos attonitos numen ad auras ferat.'' - "Der Muse heiliges Haus steht Kunstbegeisterten offen, als Entflammte trage uns göttliche Macht empor."
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[[Datei:Großes Festspielhaus Bühne Zuschauerraum.jpg|thumb|Blick von der Bühne in den Zuschauerraum.]]
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== Geschichte ==
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[[1917]] wurde der Verein [[Salzburger Festspielhaus-Gemeinde]] gegründet, der in seinen Statuten als Vereinszweck "die Erbauung eines Salzburger Festspielhauses und die nicht auf Gewinn berechnete Veranstaltung von Festspielen" anführte.<ref>Kaut, Josef: Festspiele in Salzburg, Residenz Verlag Salzburg, 1965, Seite 285</ref> Doch es sollte bis nach dem [[Zweiten Weltkrieg]] dauern, bis Salzburg ein eigenes, zeitgemäßes Festspielhaus erhalten würde. Siehe dazu auch den [[SALZBURGWIKI]]-Artikel [[Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte]].
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Am [[24. August]] [[1953]] informierte [[Landeshauptmann]] [[Josef Klaus (Politiker)|Josef Klaus]] ([[ÖVP]]) das [[Kuratorium der Salzburger Festspiele|Festspielkuratorium]] über die von Clemens Holzmeister ausgearbeiteten Pläne für eine großzügige Neugestaltung des Festspielhauses. Die bisherige Heimstatt des [[Haus der Natur|Hauses der Natur]] an der [[Hofstallgasse]] sollte zu einer modernen Großbühne für 2&nbsp;300 Zuschauer ausgebaut werden. Man hoffte, mit 30 Millionen Schilling für das Festspielhaus und zusätzlichen sechs Millionen Schilling für die Umsiedlung des Hauses der Natur das Auslangen zu finden.
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Am [[24. August]] [[1955]] erklärte Festspielpräsident [[Heinrich Puthon]], dass für ein neues Festspielhaus nur Holzmeisters Planung mit dem Standort an der Hofstallgasse in Frage kommen. Holzmeister erläuterte sein Projekt und sprach sich für die Unterbringung von Haus der Natur und [[Salzburger Museum Carolino Augusteum]] im Komplex des baufälligen [[Ursulinenkloster Stadt Salzburg|Ursulinenklosters]] aus, wo ein echtes Museumsviertel entstehen könnte. Das Ingenieurbüro Mühlberg legte in Ergänzung des Holzmeister-Projekts für das Festspielhaus eine Studie über den Bau eines 250&nbsp;Meter langen Tunnels vom neuen Festspielhaus zu einem Parkplatz zwischen [[Bürgermeisterloch]] und [[Brunnhausgasse]] vor.
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Das Festspielhaus wurde in Salzburg heftig diskutiert und hatte viele Kritiker auf den Plan gerufen. Für das Projekt hatten die Planer 215 Millionen [[Schilling]] veranschlagt. Um das Projekt billiger erscheinen zu lassen, hätten die Verantwortlichen jedoch öffentlich die 110 Millionen Schilling von Variante D verkündet. "Bei dieser Variante hatten etwa die Garderoben unverputzte Wände und für die Eingangshalle war kein [[Marmor]]boden vorgesehen, sondern ein rot gestrichener Betonfußboden", erzählte [[Guy Eschig]], der zum Team um Clemens Holzmeister gehörte.
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Die Arbeiten begannen [[1956]] mit dem Abtragen von rund 55&nbsp;000 m² [[Konglomerat]] der [[Mönchsberg]]wand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen. Das Große Festspielhaus wurde dann am [[26. Juli]] [[1960]] mit [[Richard Strauss]]' "Rosenkavalier" unter der Leitung von [[Herbert von Karajan]] eröffnet.
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[[File:Großes Festspielhaus Zuschauerraum 05.jpg|thumb|Großes Festspielhaus, im Zuschauerraum.]]
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=== 2020: 60 Jahre Großes Festspielhaus ===
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Das Große Festspielhaus wurde [[2020]] sechzig Jahre alt. Eigentlich sei ein Gebäude in diesem Alter am Ende seines Lebenszyklus, doch die Bauqualität aus den [[1950er]]-Jahren sei außergewöhnlich gut. Auch die anderen Gebäude im Festspielbezirk bräuchten eine Erneuerung – von der Haustechnik bis zu den Dächern, von der Klimatisierung bis zur Digitalisierung. Viele Bereiche wie Brandschutz oder Arbeitnehmerschutz erfordern hohe Investitionen. Darüber hinaus besteht bei allen Spielstätten in unterschiedlichster Weise Handlungsbedarf. Die Werkstätten, die Künstlergarderoben und zum Teil auch der Zuschauerbereich entsprechen nicht mehr den Anforderungen von Mitarbeitern, Künstlern, aber auch dem Publikum an ein Festival mit Weltbedeutung. Der Schwerpunkt der Sanierung liegt in der Verbesserung der Heiztechnik, der Klimaanlage, des barrierefreien Zugangs im Gebäude und vielem mehr. Es sollen weiterhin sowohl Produktion als auch Aufführungen im Festspielbezirk konzentriert werden. Bühnentechnik, Werkstätten und Publikumsbereich werden auf den modernsten Stand der Zeit gebracht; Vorgaben des Brandschutzes, der Barrierefreiheit, aber auch des Klimaschutzes finden dabei Berücksichtigung.
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Die Bundesimmobiliengesellschaft BIG wurde mit einer Gesamtstudie beauftragt, in die Einzelgutachten zur Statik, Haustechnik und zum Raumkonzept einflossen. Allein dafür seien 300.000 Euro veranschlagt. Die BIG-Studie lag im Spätherbst [[2019]] vor, und 2020 wurden die notwendigen Entscheidungen getroffen.<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburger-festspiele/festspiele-benoetigen-geld-eine-riesengeschichte-steht-bevor-73291981 12. Juli 2019]</ref>
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[[File:Großes Festspielhaus Zuschauerraum 09.jpg|thumb|Großes Festspielhaus, im Zuschauerraum.]]
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=== Umbau und Erweiterung ===
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Zweieinhalb Jahre wurden die Anforderungen erhoben, um dem eklatanten Platzmangel, den technischen Einrichtungen aus den [[1960er]]-Jahren sowie der veralteten Bühnentechnik, die teilweise noch per Hand zu bedienen ist, eine grundlegende Modernisierung entgegenzusetzen. Die Gesamtnutzfläche sollte durch den geplanten Umbau und die Erweiterung um rund 10&nbsp;000 Quadratmeter auf 47&nbsp;514 Quadratmeter vergrößert werden. Zusätzliche Flächen sollen direkt hinter den Festspielhäusern im [[Mönchsberg]] entstehen. Die Logistik kann künftig ohne Altstadt-Transportfahrten über die Bergrückseite beim [[Sigmundstor]] abgewickelt werden. Die geschützte, architektonisch sensible Struktur der Altstadt bleibt unangetastet. Ab [[2025]] soll parallel zum laufenden Betrieb umgebaut werden, [[2030]] ist der Abschluss der Baumaßnahmen vorgesehen.
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Bei einer Pressekonferenz am [[5. Oktober]] [[2020]] erläuterte [[Landeshauptmann]] Dr. [[Wilfried Haslauer junior]]: "3&nbsp;000 Arbeitsplätze werden so in der Region gesichert, 140 Millionen Euro fließen als Steuern und Abgaben wieder zurück an die öffentliche Hand." 40 Prozent der Kosten trägt der Bund, Stadt und Land Salzburg tragen jeweils 30 Prozent bei.<ref>[[Salzburger Landeskorrespondenz]] vom [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=63998 5. Oktober 2020] sowie "[[Salzburger Nachrichten]]" vom [https://www.sn.at/kultur/allgemein/salzburg-festspielhaeuser-wachsen-in-den-moenchsberg-93781558 5. Oktober 2020]</ref>
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Für den geplanten Umbau steht aber dann das Große Festspielhaus in den Jahren 2028 und 2029 zur Gänze nicht zur Verfügung. 2030 sollten im Großen Festspielhaus zumindest Konzerte (ohne szenische Opernbühne, also mit ähnlichen Funktionen wie die Ersatzhalle) wieder möglich sein. Dies ergäbe eine Schließzeit von fast drei Jahren: von Herbst 2027 bis Frühsommer 2030. Seit Sommer [[2025]] sind nun die Verantwortlichen auf der Suche nach einem Ausweichquartier. Die Entscheidung über die Ersatzhalle muss nun zügig in den ersten Monaten [[2026]] erfolgen. Zum einen stehen Planungen und Engagements für die Sommer 2027 und 2028 an. Zum anderen muss der bis inklusive Sommer 2026 laufende Fünfjahresvertrag mit den Wiener Philharmonikern verhandelt werden.  Für die Salzburger Festspiele ist ein Ersatz für das Große Festspielhaus existenziell: Rund die Hälfte aller Kartenerlöse entfallen laut [[Lukas Crepaz]] auf diese von Ende Juli bis Ende August täglich mindestens ein Mal bespielte, mit 2&nbsp;179 Plätzen größte Spielstätte. Und die dort mit Solisten- und Orchesterkonzerten erzielten Deckungsbeiträge ermöglichen andere, weniger kostendeckende Aufführungen, wie große Opern oder Zeitgenössisches.
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In seiner Dezembersitzung 2025 hatte das [[Kuratorium der Salzburger Festspiele]] das [[Direktorium der Salzburger Festspiele|Direktorium]] beauftragt, eine ganzjährig verfügbare Stahlbauhalle zu prüfen. Den Subventionsgebern Bund, Land und Stadt sei es wichtig, dass diese auch anderen Kulturträgern – wie [[Salzburger Kulturvereinigung|Kulturvereinigung]], Salzburger Orchestern oder dem Adventsingen – zugutekomme, sagte [[Bürgermeister der Stadt Salzburg|Bürgermeister]] [[Bernhard Auinger (Politiker)|Bernhard Auinger]] ([[SPÖ]]) und bezifferte das dafür vorgesehene Budget mit 34,8 Millionen Euro.
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Nur etwa ein Drittel davon sei für die Interimshalle vorgesehen. Zwei Drittel seien nötig, um Gebäude für Büros und Werkstätten während der 2025 begonnenen und sich auf acht Jahre erstreckenden Bauphase anzumieten. Vor Kurzem sei ein Vertrag für das ehemalige Puma-Hauptquartier an der [[Münchner Bundesstraße]] 119 – drei Hallen mit Bürogebäude – abgeschlossen worden. Nach den Adaptionen würden 2027 dorthin Tischlerei, Schlosserei, Tapeziererei, Malersaal, Montagehalle sowie die Büros der Technischen Direktion übersiedeln und voraussichtlich bis Ende 2033 dort bleiben. Auch wenn die dortigen 6&nbsp;400 Quadratmeter eine ähnliche Fläche aufwiesen wie die Dekorationswerkstätten an der Hofstallgasse, sei der Platz knapp. Denn auf dem Puma-Gelände fehlten die sonst als Montageflächen verwendeten Seitenbühnen der Festspielhäuser. Über einen zweiten Standort für Schneiderei und Kostümwerkstätten werde derzeit verhandelt; dies solle im ersten Halbjahr 2026 entschieden werden.
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== Regelmäßige Veranstaltungen im Großen Festspielhaus ==
 
* Die [[Salzburger Festspiele]]
 
* Die [[Salzburger Festspiele]]
 
* Die [[Osterfestspiele]]
 
* Die [[Osterfestspiele]]
 
* Die [[Pfingstfestspiele]]
 
* Die [[Pfingstfestspiele]]
 
* Das [[Salzburger Adventsingen]]
 
* Das [[Salzburger Adventsingen]]
* Der [[Jazz-Herbst]]
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* Der [[Salzburger Jazz-Herbst]]
* Die [[Salzburger Mozart-Woche]]
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* Die [[Salzburger Mozartwoche]]
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* Die Orchesterkonzerte der [[Salzburger Kulturvereinigung]] in den Zyklen ''Große Symphonie'', ''Musik der Meister'' und ''Welt der Musik''
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=== Einzelne Veranstaltungen ===
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* Am [[19. Mai]] [[1977]] trat [[Ella Fitzgerald]] mit einer Sondergenehmigung im Großen Festspielhaus auf.
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* [[Johann Weyringer]]: "[[Im Schutze der Musen|Im Schutze der Musen. Von Salzburg nach Nazareth.]]", Ausstellung im Großen Festspielhaus in Salzburg, [[2017]]
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== Sonstiges ==
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Das Große Festspielhaus hat eine Verbindung zu den [[Mönchsberggaragen]] im [[Mönchsberg]].
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== Kunstwerke ==
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[[Datei:Großes Festspielhaus Kunstwerke Robert Longo.jpg|thumb|Die Kunstwerke von Robert Longo.]]
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* Im Foyer befinden sich Kunstwerke von Robert Longo.
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* Säulenkapitelle im Pausenraum.
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* Die Mosaike in der Säulenhalle im ehemaligen [[Hofmarstall]] stammen von [[Kurt Fischer]].
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* Das monumentale Gemälde "Salzburg, seine Erbauer und seine Musik" von [[Karl Plattner]] befindet sich in der Fördererlounge im ersten Obergeschoß.
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* [[Gobelins von Oskar Kokoschka im Großen Festspielhaus|Mehrere Wandteppiche (Gobelins)]] von [[Oskar Kokoschka]] und [[Herbert Boeckl]] schmücken die Gänge im 1. Obergeschoß.
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: Kokoschka: "Amor und Psyche"
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: Kokoschka: "männliche Chimäre und Sonne, weibliche Chimäre und Mond"
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: Boeckl: "Sphärenklänge"
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* Von [[Wander Bertoni]] stammen die beiden Allegorien "Musik" und "Theater". Die beiden Skulpturen aus Carrara-Marmor stehen in der Säulenhalle im Großen Foyer.
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* [[1963]] fertigte [[Alfred Hrdlicka]] die Skulptur "Orpheus II" als Auftragsarbeit für die Salzburger Festspiele aus [[Untersberger Marmor]]. Die Skulptur steht im Säulenfoyer des ehemaligen fürsterzbischöflichen [[Hofmarstall]]s.
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Großes Festspielhaus Herbert von Karajan.jpg|Büste von [[Herbert von Karajan]].
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'''Bild 1:''' Großes Festspielhaus, Zuschauerraum.<br />
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'''Bild 1:''' Großes Festspielhaus, Stiegenaufgänge.<br />
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== Weblink ==
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* Lage auf [https://www.openstreetmap.org/?mlat=47.798869&mlon=13.040975#map=18/47.798869/13.040975 openstreetmap.org]
  
==Quellen==
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== Quellen ==
* verschiedene Kurzinfos auf verschiedenen Internetseiten
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* ''Salzburg, Anmut und Macht'', [[Karl Heinz Ritschel]], 2005, [[Otto Müller Verlag]], ISBN 3-7013-1098-X
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* Internetseiten
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* [[Salzburg die schöne Stadt]], Seite 68
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{{Quelle Festspiele in Salzburg}}
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== Einzelnachweise ==
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<references/>
  
[[Kategorie:Salzburg]]
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[[Kategorie:Stadt Salzburg]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
 
[[Kategorie:Altstadt]]
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[[Kategorie:Festspielbezirk]]
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[[Kategorie:Denkmalschutz (Stadt Salzburg)]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
 
[[Kategorie:Gebäude]]
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[[Kategorie:Gebäude Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Veranstaltung]]
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[[Kategorie:Veranstaltungsort]]
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[[Kategorie:Veranstaltungsort Stadt Salzburg]]
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[[Kategorie:Salzburger Festspiele]]

Aktuelle Version vom 1. Januar 2026, 17:00 Uhr

Blick in den Zuschauerraum zur Bühne.
Großes Festspielhaus, Eingangsseite.
Karte


Das Große Festspielhaus ist ein multifunktionaler Veranstaltungsort in der Stadt Salzburg in der Altstadt im Festspielbezirk. Das Gebäude zählt zu den denkmalgeschützten Objekten in der Stadt.

Beschreibung

Das Große Festspielhaus wurde nach Plänen des Architekten Clemens Holzmeister erbaut. Die Bühne gehört mit einem Ausmaß von insgesamt 100 Metern Breite (einschließlich Seitenbühnen) zu den größten der Welt.

Das Festspielhaus bietet für 2 179 Zuschauer Platz. Der Bühnenraum weist eine Höhe von 35 Metern, eine Breite von 100 Metern und eine Tiefe von 25 Metern auf. 155 Prospektzüge der Bühnenmaschinerie, die Einrichtungen der Beleuchtung, der Eiserne Vorhang mit 34 Tonnen Gewicht, fünf Hubpodien von je 18 × 3 Metern sowie eine dreiteilige Simultanbühne zählen zu den Meisterwerken moderner Bühnentechnik. Die Gesamtbaukosten betrugen etwa 210 Millionen Schilling (15,3 Mio. Euro). Die Errichtungskosten haben zum größten Teil der Bund bzw. die Republik Österreich getragen, weshalb die Republik Österreich die Eigentümerin des Großen Festspielhauses ist. [1]

Nach der Premiere vor dem Großen Festspielhaus, Juli 2011.

An der Ausgestaltung haben u. a. mitgewirkt: Oskar Kokoschka, Wolfgang Hutter, Karl Plattner, Rudolf Hoflehner, Kurt Fischer, Giselbert Hoke, Wander Bertoni, Jakob Adlhart (Bildhauer), Rudolf Reinhart, Slavi Soucek, Alfred Hrdlicka und Toni Schneider-Manzell.

Die Fassade wird durch eine lateinische Inschrift des Benediktiners Thomas Michels geschmückt: Sacra camenae domus concitis carmine patet quo nos attonitos numen ad auras ferat. - "Der Muse heiliges Haus steht Kunstbegeisterten offen, als Entflammte trage uns göttliche Macht empor."

Blick von der Bühne in den Zuschauerraum.

Geschichte

1917 wurde der Verein Salzburger Festspielhaus-Gemeinde gegründet, der in seinen Statuten als Vereinszweck "die Erbauung eines Salzburger Festspielhauses und die nicht auf Gewinn berechnete Veranstaltung von Festspielen" anführte.[2] Doch es sollte bis nach dem Zweiten Weltkrieg dauern, bis Salzburg ein eigenes, zeitgemäßes Festspielhaus erhalten würde. Siehe dazu auch den SALZBURGWIKI-Artikel Die Salzburger Festspielhäuser und ihre Geschichte.

Am 24. August 1953 informierte Landeshauptmann Josef Klaus (ÖVP) das Festspielkuratorium über die von Clemens Holzmeister ausgearbeiteten Pläne für eine großzügige Neugestaltung des Festspielhauses. Die bisherige Heimstatt des Hauses der Natur an der Hofstallgasse sollte zu einer modernen Großbühne für 2 300 Zuschauer ausgebaut werden. Man hoffte, mit 30 Millionen Schilling für das Festspielhaus und zusätzlichen sechs Millionen Schilling für die Umsiedlung des Hauses der Natur das Auslangen zu finden.

Großes Festspielhaus, der Zuschauerraum.

Am 24. August 1955 erklärte Festspielpräsident Heinrich Puthon, dass für ein neues Festspielhaus nur Holzmeisters Planung mit dem Standort an der Hofstallgasse in Frage kommen. Holzmeister erläuterte sein Projekt und sprach sich für die Unterbringung von Haus der Natur und Salzburger Museum Carolino Augusteum im Komplex des baufälligen Ursulinenklosters aus, wo ein echtes Museumsviertel entstehen könnte. Das Ingenieurbüro Mühlberg legte in Ergänzung des Holzmeister-Projekts für das Festspielhaus eine Studie über den Bau eines 250 Meter langen Tunnels vom neuen Festspielhaus zu einem Parkplatz zwischen Bürgermeisterloch und Brunnhausgasse vor.

Das Festspielhaus wurde in Salzburg heftig diskutiert und hatte viele Kritiker auf den Plan gerufen. Für das Projekt hatten die Planer 215 Millionen Schilling veranschlagt. Um das Projekt billiger erscheinen zu lassen, hätten die Verantwortlichen jedoch öffentlich die 110 Millionen Schilling von Variante D verkündet. "Bei dieser Variante hatten etwa die Garderoben unverputzte Wände und für die Eingangshalle war kein Marmorboden vorgesehen, sondern ein rot gestrichener Betonfußboden", erzählte Guy Eschig, der zum Team um Clemens Holzmeister gehörte.

Die Arbeiten begannen 1956 mit dem Abtragen von rund 55 000 m² Konglomerat der Mönchsbergwand, um für das gewaltige Bühnenhaus Platz zu schaffen. Das Große Festspielhaus wurde dann am 26. Juli 1960 mit Richard Strauss' "Rosenkavalier" unter der Leitung von Herbert von Karajan eröffnet.

Großes Festspielhaus, im Zuschauerraum.

2020: 60 Jahre Großes Festspielhaus

Das Große Festspielhaus wurde 2020 sechzig Jahre alt. Eigentlich sei ein Gebäude in diesem Alter am Ende seines Lebenszyklus, doch die Bauqualität aus den 1950er-Jahren sei außergewöhnlich gut. Auch die anderen Gebäude im Festspielbezirk bräuchten eine Erneuerung – von der Haustechnik bis zu den Dächern, von der Klimatisierung bis zur Digitalisierung. Viele Bereiche wie Brandschutz oder Arbeitnehmerschutz erfordern hohe Investitionen. Darüber hinaus besteht bei allen Spielstätten in unterschiedlichster Weise Handlungsbedarf. Die Werkstätten, die Künstlergarderoben und zum Teil auch der Zuschauerbereich entsprechen nicht mehr den Anforderungen von Mitarbeitern, Künstlern, aber auch dem Publikum an ein Festival mit Weltbedeutung. Der Schwerpunkt der Sanierung liegt in der Verbesserung der Heiztechnik, der Klimaanlage, des barrierefreien Zugangs im Gebäude und vielem mehr. Es sollen weiterhin sowohl Produktion als auch Aufführungen im Festspielbezirk konzentriert werden. Bühnentechnik, Werkstätten und Publikumsbereich werden auf den modernsten Stand der Zeit gebracht; Vorgaben des Brandschutzes, der Barrierefreiheit, aber auch des Klimaschutzes finden dabei Berücksichtigung.

Die Bundesimmobiliengesellschaft BIG wurde mit einer Gesamtstudie beauftragt, in die Einzelgutachten zur Statik, Haustechnik und zum Raumkonzept einflossen. Allein dafür seien 300.000 Euro veranschlagt. Die BIG-Studie lag im Spätherbst 2019 vor, und 2020 wurden die notwendigen Entscheidungen getroffen.[3]

Großes Festspielhaus, im Zuschauerraum.

Umbau und Erweiterung

Zweieinhalb Jahre wurden die Anforderungen erhoben, um dem eklatanten Platzmangel, den technischen Einrichtungen aus den 1960er-Jahren sowie der veralteten Bühnentechnik, die teilweise noch per Hand zu bedienen ist, eine grundlegende Modernisierung entgegenzusetzen. Die Gesamtnutzfläche sollte durch den geplanten Umbau und die Erweiterung um rund 10 000 Quadratmeter auf 47 514 Quadratmeter vergrößert werden. Zusätzliche Flächen sollen direkt hinter den Festspielhäusern im Mönchsberg entstehen. Die Logistik kann künftig ohne Altstadt-Transportfahrten über die Bergrückseite beim Sigmundstor abgewickelt werden. Die geschützte, architektonisch sensible Struktur der Altstadt bleibt unangetastet. Ab 2025 soll parallel zum laufenden Betrieb umgebaut werden, 2030 ist der Abschluss der Baumaßnahmen vorgesehen.

Bei einer Pressekonferenz am 5. Oktober 2020 erläuterte Landeshauptmann Dr. Wilfried Haslauer junior: "3 000 Arbeitsplätze werden so in der Region gesichert, 140 Millionen Euro fließen als Steuern und Abgaben wieder zurück an die öffentliche Hand." 40 Prozent der Kosten trägt der Bund, Stadt und Land Salzburg tragen jeweils 30 Prozent bei.[4]

Für den geplanten Umbau steht aber dann das Große Festspielhaus in den Jahren 2028 und 2029 zur Gänze nicht zur Verfügung. 2030 sollten im Großen Festspielhaus zumindest Konzerte (ohne szenische Opernbühne, also mit ähnlichen Funktionen wie die Ersatzhalle) wieder möglich sein. Dies ergäbe eine Schließzeit von fast drei Jahren: von Herbst 2027 bis Frühsommer 2030. Seit Sommer 2025 sind nun die Verantwortlichen auf der Suche nach einem Ausweichquartier. Die Entscheidung über die Ersatzhalle muss nun zügig in den ersten Monaten 2026 erfolgen. Zum einen stehen Planungen und Engagements für die Sommer 2027 und 2028 an. Zum anderen muss der bis inklusive Sommer 2026 laufende Fünfjahresvertrag mit den Wiener Philharmonikern verhandelt werden. Für die Salzburger Festspiele ist ein Ersatz für das Große Festspielhaus existenziell: Rund die Hälfte aller Kartenerlöse entfallen laut Lukas Crepaz auf diese von Ende Juli bis Ende August täglich mindestens ein Mal bespielte, mit 2 179 Plätzen größte Spielstätte. Und die dort mit Solisten- und Orchesterkonzerten erzielten Deckungsbeiträge ermöglichen andere, weniger kostendeckende Aufführungen, wie große Opern oder Zeitgenössisches.

In seiner Dezembersitzung 2025 hatte das Kuratorium der Salzburger Festspiele das Direktorium beauftragt, eine ganzjährig verfügbare Stahlbauhalle zu prüfen. Den Subventionsgebern Bund, Land und Stadt sei es wichtig, dass diese auch anderen Kulturträgern – wie Kulturvereinigung, Salzburger Orchestern oder dem Adventsingen – zugutekomme, sagte Bürgermeister Bernhard Auinger (SPÖ) und bezifferte das dafür vorgesehene Budget mit 34,8 Millionen Euro.

Nur etwa ein Drittel davon sei für die Interimshalle vorgesehen. Zwei Drittel seien nötig, um Gebäude für Büros und Werkstätten während der 2025 begonnenen und sich auf acht Jahre erstreckenden Bauphase anzumieten. Vor Kurzem sei ein Vertrag für das ehemalige Puma-Hauptquartier an der Münchner Bundesstraße 119 – drei Hallen mit Bürogebäude – abgeschlossen worden. Nach den Adaptionen würden 2027 dorthin Tischlerei, Schlosserei, Tapeziererei, Malersaal, Montagehalle sowie die Büros der Technischen Direktion übersiedeln und voraussichtlich bis Ende 2033 dort bleiben. Auch wenn die dortigen 6 400 Quadratmeter eine ähnliche Fläche aufwiesen wie die Dekorationswerkstätten an der Hofstallgasse, sei der Platz knapp. Denn auf dem Puma-Gelände fehlten die sonst als Montageflächen verwendeten Seitenbühnen der Festspielhäuser. Über einen zweiten Standort für Schneiderei und Kostümwerkstätten werde derzeit verhandelt; dies solle im ersten Halbjahr 2026 entschieden werden.

Regelmäßige Veranstaltungen im Großen Festspielhaus

Einzelne Veranstaltungen

Sonstiges

Das Große Festspielhaus hat eine Verbindung zu den Mönchsberggaragen im Mönchsberg.

Kunstwerke

Die Kunstwerke von Robert Longo.
Kokoschka: "Amor und Psyche"
Kokoschka: "männliche Chimäre und Sonne, weibliche Chimäre und Mond"
Boeckl: "Sphärenklänge"
  • Von Wander Bertoni stammen die beiden Allegorien "Musik" und "Theater". Die beiden Skulpturen aus Carrara-Marmor stehen in der Säulenhalle im Großen Foyer.
  • 1963 fertigte Alfred Hrdlicka die Skulptur "Orpheus II" als Auftragsarbeit für die Salzburger Festspiele aus Untersberger Marmor. Die Skulptur steht im Säulenfoyer des ehemaligen fürsterzbischöflichen Hofmarstalls.

Bildergalerie

Bild 1: Büste von Herbert von Karajan.
Bild 1: Blick in die Förderer-Lounge.
Bild 1: Unteres Pausenfoyer.



Bild 1: Masken von Jakob Adlhart (Bildhauer) in der Hofstallgasse vor dem Großen Festspielhaus.
Bild 1: Großes Festspielhaus, Zuschauerraum.
Bild 1: Großes Festspielhaus, Stiegenaufgänge.

weitere Bilder

 Großes Festspielhaus – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im SALZBURGWIKI
 Großes Festspielhaus – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons
  • facebook, Bild aus der Bauzeit des Großen Festspielhauses 1958

Weblink

Quellen

Einzelnachweise

  1. www.salzburgerfestspiele.at, die Seite konnte bei einer Kontrolle am 1. Jänner 2026 nicht mehr abgerufen werden
  2. Kaut, Josef: Festspiele in Salzburg, Residenz Verlag Salzburg, 1965, Seite 285
  3. Quelle Salzburger Nachrichten vom 12. Juli 2019
  4. Salzburger Landeskorrespondenz vom 5. Oktober 2020 sowie "Salzburger Nachrichten" vom 5. Oktober 2020