Lisa Eder: Unterschied zwischen den Versionen

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Lisa Eder hat am Freitag, dem [[17. April]] 2026, ihr Karriereende bekanntgegeben. Die 24‑jährige Leogangerin hatte erst im [[Winter 2025/2026|vorigen Winter]] den Durchbruch in die absolute Weltspitze geschafft und ihren ersten Weltcupsieg gefeiert. Zudem stand sie mehr als zehn Mal auf dem Stockerl.
Lisa Eder hat am Freitag, dem [[17. April]] 2026, ihr Karriereende bekanntgegeben. Die 24‑jährige Leogangerin hatte erst im [[Winter 2025/2026|vorigen Winter]] den Durchbruch in die absolute Weltspitze geschafft und ihren ersten Weltcupsieg gefeiert. Zudem stand sie mehr als zehn Mal auf dem Stockerl.


Zu den Gründen für den überraschenden Rücktritt der besten heimischen Springerin gab Florian Liegl, sportlicher Leiter für Nordische Kombination und Skispringen, einen Einblick: „Lisa hat uns mitgeteilt, dass sie unter den Rahmenbedingungen, die wir ihr bieten, ihre Karriere nicht fortsetzen will.“ Wünsche nach einer individuellen Betreuung außerhalb des ÖSV‑Teams seien legitim, könnten aber vom Verband nicht finanziert werden.
Zu den Gründen für den überraschenden Rücktritt der besten heimischen Springerin gab Florian Liegl, sportlicher Leiter für Nordische Kombination und Skispringen, einen Einblick: „Lisa hat uns mitgeteilt, dass sie unter den Rahmenbedingungen, die wir ihr bieten, ihre Karriere nicht fortsetzen will.“ Wünsche nach einer individuellen Betreuung außerhalb des ÖSV‑Teams seien legitim, könnten aber vom Verband nicht finanziert werden. Konkret hätte Eders Lebensgefährte Manuel Fettner als ihr Trainer fungieren sollen. Das wurde abgelehnt.


Im Olympiawinter war Eder in die Rolle der Teamleaderin geschlüpft, nachdem zuvor Sara Marita Kramer und Jacqueline Seifriedsberger zurückgetreten waren. Zusätzlich war Eva Pinkelnig mit einem Kreuzbandriss ausgefallen. Das zumeist nur noch mit zwei Springerinnen im Weltcup vertretene Team von Cheftrainer Thomas Diethart wird nun weiter dezimiert.
Im Olympiawinter war Eder in die Rolle der Teamleaderin geschlüpft, nachdem zuvor Sara Marita Kramer und Jacqueline Seifriedsberger zurückgetreten waren. Zusätzlich war Eva Pinkelnig mit einem Kreuzbandriss ausgefallen. Das zumeist nur noch mit zwei Springerinnen im Weltcup vertretene Team von Cheftrainer Thomas Diethart wird nun weiter dezimiert.