Archidiakonat Baumburg: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Das Archidiakonat Baumburg ist ab dem [[12. Jahrhundert]] urkundlich nachweisbar. Es unterstand dem [[Erzbischof von Salzburg]]. Das Gebiet ging [[1817]] mit dem [[Bayerischen Konkordat]] an das [[Bistum Freising]], ab [[1821]] Erzbistum München und Freising.  
Das Archidiakonat Baumburg ist ab dem [[12. Jahrhundert]] urkundlich nachweisbar. Es unterstand dem [[Erzbischof von Salzburg]]. Das Gebiet ging [[1817]] mit dem [[Bayerischen Konkordat]] Großteils an das [[Bistum Freising]], ab [[1821]] Erzbistum München und Freising. Das nördliche Gebiet des Archidiakonats, die Gegend um Burghausen, hingegen fiel an das Bistum Passau.  


Im 12. Jahrhundert übertrug der Erzbischof von Salzburg dem [[Augustiner-Chorherrenstift Baumburg]] ein Archidiakonat. Dadurch fungierte der [[Propst]] als Stellvertreter des Erzbischofs für die kirchliche Gerichtsbarkeit, die Kirchenaufsicht sowie die Vermögensverwaltung.
Im 12. Jahrhundert übertrug der Erzbischof von Salzburg dem [[Augustiner-Chorherrenstift Baumburg]] ein Archidiakonat. Dadurch fungierte der [[Propst]] als Stellvertreter des Erzbischofs für die kirchliche Gerichtsbarkeit, die Kirchenaufsicht sowie die Vermögensverwaltung.


== Liste der ehemaligen Pfarreien im Archidiakonat Baumburg ==
== Die Seelsorgestellenstruktur im Archidiakonat Baumburg im späten 18. Jahrhundert ==
Die Grundlage für das folgende Organigramm bilden die Bestände im Archiv der Erzdiözese München und Freising.


* Burghausen
* Burghausen, Pfarrei
* Mehring
** Mehring, Vikariat
* Chieming
* Chieming, Pfarrei (inkorporiert [[Augustiner-Chorherrenstift Baumburg]])
* Eiselfing
* Eiselfing, Pfarrei (inkorporiert [[Benediktinkerabtei Attel]])
* Engelsberg
** Griesstätt, Expositur und Benefizium (inkorporiert Benediktinkerabtei Attel)
* Evenhausen
* Engelsberg, Pfarrei
* Sankt Georgen
** Garching an der Alz, Kuratie
* Grabenstätt
* Evenhausen, Pfarrei
* Grünthal
** Schonstett, Expositur
* Halsbach
* Sankt Georgen, Pfarrei (inkorporiert Augustiner-Chorherrenstift Baumburg)
* Hart
** Altenmarkt, Vikariat (inkorporiert Augustiner-Chorherrenstift Baumburg)
* Haslach
** Lindach, Vikariat (inkorporiert Augustiner-Chorherrenstift Baumburg)
* Höslwang
** Traunwalchen, Vikariat (inkorporiert Augustiner-Chorherrenstift Baumburg)
* Marienberg
** Stein, Benefizium
* Seeon
* Grabenstätt, Pfarrei
* Obing
* Grünthal, Pfarrei
* Peterskirchen
** Jettenbach, Benefizium
* Schnaitsee
* Halsbach, Pfarrei (inkorporiert [[Zisterzienserkloster Raitenhaslach]])
* Truchtlaching
** Burgkirchen an der Alz, Vikariat (inkorporiert Zisterzienserkloster Raitenhaslach)
* Vachendorf
** Margarethenberg, Vikariat (inkorporiert Zisterzienserkloster Raitenhaslach)
* Hart, Pfarrei (inkorporiert [[Augustiner-Chorherrenstift Herrenchiemsee]])
* Haslach, Pfarrei
** Erlstätt. Kuratie
** Nußdorf, Kuratie
** Traunstein, Kuratie und zwei Benefizien
** Sparz, Benefizium
* Höslwang, Pfarrei
** Amerang, Kuratie und zwei Benefizien
* Halfing, Kuratie
* Marienberg, Pfarrei (inkorporiert Zisterzienserkloster Raitenhaslach)
* Nieder-Seeon, Pfarrei (inkorporiert [[Benediktinerkloster Seeon]])
* Obing, Pfarrei (inkorporiert Benediktinerkloster Seeon)
** Pittenhart, Kuratie (inkorporiert Benediktinerkloster Seeon)
* Peterskirchen, Pfarrei
** Trostberg, Vikariat und ein Benefizium
** Feldkirchen, Kuratie
** Tacherting, Kuratie
* Schnaitsee, Pfarrei und ein Benefizium
** Babensham, Vikariat
** Durrhausen, Kuratie
** Kling, Benefizium
** Buchat, Benefizium
* Truchtlaching, Pfarrei (inkorporiert Augustiner-Chorherrenstift Baumburg)
** Kienberg, Kuratie (inkorporiert Augustiner-Chorherrenstift Baumburg)
** Kirchberg und Rabenden, Kuratie (inkorporiert Augustiner-Chorherrenstift Baumburg)
* Vachendorf, Pfarrei
** Miesenbach, Kuratie und Benefizium
** Bergen, Kuratie
** Siegsdorf, Kuratie und Benefizium


== Quelle ==
== Die Aufteilung der Seelsorgestellen auf die Bistümer Freising und Passau ==
 
Durch die kirchlichen Umbrüche des frühen 19. Jahrhunderts ging der größere Teil der Seelsorgestellen an das Bistum Freising über, ein kleiner Teil an das Bistum Passau. Mit der Gründung des Erzbistums München und Freising 1821 war dieser Prozesse praktisch 1822 abgeschlossen.
 
Die Seelsorgestellen im neu gegründeten Erzbistum München und Freising: Amerang, Babensham, Baumburg, Chieming, Eiselfing, Engelsberg, Evenhausen, Grabenstätt, Griesstätt, Grünthal, Hart, Höslwang, Kienberg, Obing, Peterskirchen, Pittenhart, Ruhpolding, Schnaitsee, Seeon, Siegsdorf, Sankt Georgen, [[Traunstein]], Traunwalchen, [[Trostberg]], Truchtlaching, Vachendorf.
 
Die Seelsorgestellen im Bistum Passau:
Burghausen, Mehring.
 
 
== Quellen ==
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel ''Augustiner-Chorherrenstift Baumburg''
* [[SALZBURGWIKI]]-Artikel ''Augustiner-Chorherrenstift Baumburg''
* [https://www.erzbistum-muenchen.de/cms-media/media-46582520.pdf erzbistum-muenchen.de], pdf, Pfarreien im ehem. Erzbistum Salzburg, bayerischer Anteil


[[Kategorie:Deutschland]]
[[Kategorie:Deutschland]]