Eberhard Haidegger: Unterschied zwischen den Versionen

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* [https://www.facebook.com/LiteraturhausSalzburg/posts/pfbid02JfKZUNmeDB11cXFcjjyqbgX2JyzEsYqkNKn9tJSSLe5MXXmRQNWfLmR6xZFBLYgPl Facebookeintrag des Literaturhauses Salzburg]
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* [https://www.facebook.com/LiteraturhausSalzburg/posts/pfbid02JfKZUNmeDB11cXFcjjyqbgX2JyzEsYqkNKn9tJSSLe5MXXmRQNWfLmR6xZFBLYgPl Nachruf, Facebookeintrag des Literaturhauses Salzburg]
 
* [https://www.stifterhaus.at/literaturhaus/literatur-netz-oberoesterreich/autorinnen-detail/Eberhard-Haidegger Literaturhaus Stifterhaus]
 
* [https://www.stifterhaus.at/literaturhaus/literatur-netz-oberoesterreich/autorinnen-detail/Eberhard-Haidegger Literaturhaus Stifterhaus]
* [https://www.sn.at/kultur/literatur/zum-tod-des-salzburger-autors-eberhard-haidegger-ein-meister-des-schraegen-und-skurrilen-art-628489 Zum Tod des Salzburger Autors Eberhard Haidegger: Ein Meister des Schrägen und Skurrilen]
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* Salzburger Nachrichten, 6. Jänner 2026, [https://www.sn.at/kultur/literatur/zum-tod-des-salzburger-autors-eberhard-haidegger-ein-meister-des-schraegen-und-skurrilen-art-628489 Zum Tod des Salzburger Autors Eberhard Haidegger: Ein Meister des Schrägen und Skurrilen] (Anton Thuswaldner)
  
 
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Aktuelle Version vom 12. Januar 2026, 19:25 Uhr

Eberhard Haidegger (* 31. Jänner 1940 in Deutenham, Oberösterreich; † 29. Dezember 2025 in der Stadt Salzburg) war Eisenbahner und Schriftsteller.

Leben

Eberhard Haidegger wuchs im oberösterreichischen Bezirk Vöcklabruck auf. Er absolvierte eine Glaserlehre in Attnang-Puchheim und Vöcklabruck und arbeitete nach der Gesellenprüfung ein halbes Jahr in einer Großglaserei in Linz.

1958 zog er in die Stadt Salzburg und begann als Eisenbahner zu arbeiten - der Brotberuf, der ihn bis zur Pensionierung 1993 begleiten sollte. Er wirkte als Verschieber, Stellwerksmeister und Fahrdienstleiter in Salzburg und verschiedenen Bahnhöfen der Direktion Linz.

Als "Gelegenheitsschriftsteller" begann er in den 1970er-Jahren Lyrik und Prosa, Märchen und Satiren für Kinder und Erwachsene zu schreiben. "Er fand sein Auslangen mit kleinen Geschichten, in denen er es rundgehen ließ. Die Satire war sein Metier und die Lust, sich skurrile Geschichten auszudenken. Er liebte das Schräge, Unberechenbare, huldigte dem Prinzip der verkehrten Welt, indem er Wirklichkeiten verdrehte, wie es ihm gerade in den Sinn kam." schreibt Anton Thuswaldner in seinem Nachruf in den Salzburger Nachrichten.

In den 1980er Jahren arbeitete er bei der Satirezeitschrift "Watzmann" mit, zwischen 1985 und 1993 erschien eine wöchentliche Glosse in den Salzburger Nachrichten. Nicht zuletzt durch seine 2021 verstorbene Frau Christine Haidegger, die als Mitgründerin des Salzburger Literaturhauses gilt, war er diesem eng verbunden, trat bei der Eröffnung und dann 30 Jahre lang mit seiner weihnachtlichen Satireveranstaltung "... und dann zünden wir den Christbaum an" auf.

Haidegger war Mitglied der "Salzburger Autorengruppe", einer Vereinigung von Literaten in Salzburg, sowie der Grazer Autorinnen Autorenversammlung. Die gemeinsame Tochter Christina-Maria war unter dem Pseudonym Meta Merz ebenfalls als Autorin tätig (Rauriser Förderungspreis, Staatsstipendium), verstarb aber 1989 im Alter von 24 Jahren.

Werke

  • Eberhard Haidegger, Fritz Popp, Manfred Koch: ... und dann zünden wir den Christbaum an, Weihnachtssatiren, edition eizenbergerhof, Salzburg, 2000
  • Eberhard Haidegger: Eheleben von Dichter und Dichterin, Salzburg 2015

Quellen