Friedrich Klimetschek: Unterschied zwischen den Versionen

K Linkfix, + Kat., Name in der Sortierung korrigier
K Textersetzung - „Benediktiner-Erzabtei St. Peter“ durch „Benediktinererzabtei St. Peter“
 
(Eine dazwischenliegende Version desselben Benutzers wird nicht angezeigt)
Zeile 1: Zeile 1:
P. '''Friedrich Klimetschek''' [[OSB]] (* [[14. März]] [[1866]] in [[Linz]], [[OÖ]]; † [[18. November]] [[1922]] in der [[Stadt Salzburg]]) war ein Salzburger Ordensgeistlicher, insbesondere Organist und Konviktspräfekt in der [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|Benediktiner-Abtei St. Peter]].
P. '''Friedrich Klimetschek''' [[OSB]] (* [[14. März]] [[1866]] in [[Linz]], [[OÖ]]; † [[18. November]] [[1922]] in der [[Stadt Salzburg]]) war ein Salzburger Ordensgeistlicher, insbesondere Organist und Konviktspräfekt in der [[Benediktinererzabtei St. Peter|Benediktiner-Abtei St. Peter]].


== Leben ==
== Leben ==
Rupert (Taufname) Klimetschek war ein Neffe des mit der [[Mattighofen|Mattighofner]] Försterstochter Theresia, geb. Klimetschek, verheirateten Lehrers Johann [[Karl Jungwirth#Herkunft|Jungwirth]], Lehrer und Organist in [[Ostermiething]] – wo der spätere Stiftsorganist die Grundlagen seiner musikalischen Ausbildung erhielt – und des P. [[Ägidius Klimetschek]], der ihn nach Salzburg brachte. Hier absolvierte er das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]] und trat in das Kloster St. Peter ein, wo er am [[28. Juli]] [[1885]] eingekleidet wurde und den Ordensnamen Friedrich erhielt. Seine feierliche Profess legte er am [[11. August]] [[1889]] ab, die Priesterweihe empfing er am [[14. September]] [[1889]].
Rupert (Taufname) Klimetschek war ein Neffe des mit der [[Mattighofen|Mattighofner]] Försterstochter Theresia, geb. Klimetschek, verheirateten Lehrers Johann [[Karl Jungwirth#Herkunft|Jungwirth]], Lehrer und Organist in [[Ostermiething]] – wo der spätere Stiftsorganist die Grundlagen seiner musikalischen Ausbildung erhielt – und des P. [[Ägidius Klimetschek]], der ihn nach Salzburg brachte. Hier absolvierte er das [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Erzbischöfliche Privatgymnasium Borromäum]] und trat in das Kloster St. Peter ein, wo er am [[28. Juli]] [[1885]] eingekleidet wurde und den Ordensnamen Friedrich erhielt. Seine feierliche Profess legte er am [[11. August]] [[1889]] ab, die Priesterweihe empfing er am [[14. September]] [[1889]].
   
   
Von 1885 bis [[1893]] war er Organist in St. Peter und [[Studenten-Konvikt St. Peter|Konviktspräfekt]] (Hilfe für P. [[Pirmin Lindner]]). Die folgenden Jahrzehnte sahen ihn in [[Wien]] als Kooperator in der damals noch [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter#Inkorporierte Pfarren|sanktpetrischen]] Pfarre [[Pfarre Dornbach|Dornbach]] (1893–[[1900]]), Religionslehrer an Gymnasium und Realschule ([[1896]]–1901), neuerlich Kooperator in Dornbach ([[1901]]–1919) und [[Pfarrer von Dornbach]] (September [[1919]] bis Dezember [[1920]]).
Von 1885 bis [[1893]] war er Organist in St. Peter und [[Studenten-Konvikt St. Peter|Konviktspräfekt]] (Hilfe für P. [[Pirmin Lindner]]). Die folgenden Jahrzehnte sahen ihn in [[Wien]] als Kooperator in der damals noch [[Benediktinererzabtei St. Peter#Inkorporierte Pfarren|sanktpetrischen]] Pfarre [[Pfarre Dornbach|Dornbach]] (1893–[[1900]]), Religionslehrer an Gymnasium und Realschule ([[1896]]–1901), neuerlich Kooperator in Dornbach ([[1901]]–1919) und [[Pfarrer von Dornbach]] (September [[1919]] bis Dezember [[1920]]).
   
   
Er lebte dann noch als Rekonvaleszent in Dornbach, Mayerling ([[NÖ]].) und [[Wien]], kehrte im Mai 1921 ins Kloster St. Peter zurück und lebte da bis zu seinem Tod.
Er lebte dann noch als Rekonvaleszent in Dornbach, Mayerling ([[NÖ]]) und [[Wien]], kehrte im Mai 1921 ins Kloster St. Peter zurück und lebte da bis zu seinem Tod.
   
   
Klimetschek war ein hervorragender Musiker (Orgel und Violine) und schuf viele Kompositionen.
Klimetschek war ein hervorragender Musiker (Orgel und Violine) und schuf viele Kompositionen.
   
   
== Quelle ==
== Quelle ==
* [[Friedrich Hermann|Hermann, Karl Friedrich]]: ''Profeßbuch von [[Benediktiner-Erzabtei St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. 1. Ergänzung (1856-1901)'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1941–1979#MGSLK 100, 1960|100, 1960]], [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_100_0401-0429.pdf S. 401-429] (416)
* [[Friedrich Hermann|Hermann, Karl Friedrich]]: ''Profeßbuch von [[Benediktinererzabtei St. Peter|St. Peter]] in Salzburg. 1. Ergänzung (1856-1901)'', in: [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde]] [[Mitteilungen der Gesellschaft für Salzburger Landeskunde 1941–1979#MGSLK 100, 1960|100, 1960]], [https://www.zobodat.at/pdf/MGSL_100_0401-0429.pdf S. 401-429] (416)


{{Zeitfolge
{{Zeitfolge