Coleophora mayrella: Unterschied zwischen den Versionen
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==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
''C. mayrella'' wurde in Salzburg bereits in den Zonen I (Alpenvorland und Flyschzone, hier zuletzt aber 1970), II (Nördliche Kalkalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) nachgewiesen (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2024). Die Art ist somit die verbreitetste der grüngoldenen ''Coleophora''-Arten im Land. Funde sind aus dem Wallersee Moor (3. | ''C. mayrella'' wurde in [[Salzburg (Bundesland)|Salzburg]] bereits in den Zonen I ([[Alpenvorland]] und [[Flyschzone]], hier zuletzt aber 1970), II (Nördliche Kalkalpen), IV (Zentralalpen) und V (Lungau) nachgewiesen (Zoneneinteilung nach Embacher et al. 2024). Die Art ist somit die verbreitetste der grüngoldenen ''Coleophora''-Arten im Land. Funde sind aus dem [[Wallersee]]-[[Moor]] ([[3. Juli]] [[1970]]), aus [[Söllheim]] ([[30. Juni]] [[1965]]), aus [[Koppl]]-[[Spechtenschmiede]] ([[5. Juli]] [[1972]]), aus dem [[Lungau]], hinteres [[Riedingtal]] (mehrere Exemplare am [[6. Juli]] [[1969]] und am [[11. Juli]] 1970) und [[Muhr]] ([[22. Juni]] [[1973]]), [[Rauris]]-[[Wörth]] (zwei Exemplare am [[13. Juli]] [[1975]], alle bisher leg. [[Friedrich Mairhuber|F. Mairhuber]]) bekannt. Weiters wurde die Art am [[Jägersee]] im [[Kleinarltal]] am [[22. Juli]] [[1995]] (leg. Marion und Michael Kurz) und im Kalmbachgraben bei Saalfelden am [[26. Juni]] [[2018]] (leg. G. Hufler) gefunden (Kurz & Embacher 2022). Die Höhenverbreitung ist von rund 400 bis 900 m dokumentiert und umfasst damit ebenfalls einen sehr weiten Bereich. Lebensraum der Art sind, soweit aufgezeichnet, [[Wald (Pflanzenformation)|Wald]]<nowiki></nowiki>ränder, Schotteraufschüttungen und Magerwiesen. Die [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines fliegen in einer Generation im Jahr im Juni und Juli (Kurz & Kurz 2024). | ||
==Nachbarfaunen== | ==Nachbarfaunen== | ||
Nach Huemer ist ''C. mayrella'' aus allen österreichischen Bundesländern bekannt. Bei Klimesch (1990) wird die Art wegen der verworrenen Synonymie namentlich nicht aufgeführt, dürfte aber in allen drei Landesteilen vorkommen. Bei Haslberger & Segerer (2016) wird sie ebenfalls aus allen Landesteilen von Bayern gemeldet. | Nach Huemer ist ''C. mayrella'' aus allen österreichischen Bundesländern bekannt. Bei Klimesch (1990) wird die Art wegen der verworrenen Synonymie namentlich nicht aufgeführt, dürfte aber in allen drei Landesteilen vorkommen. Bei Haslberger & Segerer (2016) wird sie ebenfalls aus allen Landesteilen von [[Bayern]] gemeldet. | ||
==Biologie und Gefährdung== | ==Biologie und Gefährdung== | ||
Zur Biologie der | Zur Biologie der [[Glossar Biologie#I|Imag]]ines oder zu den Entwicklungsständen der Art liegen aus Salzburg keine Angaben vor. Die Raupen minieren in ihren Säcken an den Blättern von Klee-Arten, wobei sie an ''[[Trifolium repens]]'' und ''[[Trifolium arvense]]'' gebunden sein sollen (Baldizzone 2019). Auf Grund der weiten Verbreitung wird ''C. mayrella'' in Salzburg als ungefährdet angesehen, auch wenn die Tiere bisher immer nur einzeln gefunden wurden (Einstufung LC nach Embacher et al. 2024). | ||
==Weiterführende Informationen== | ==Weiterführende Informationen== | ||