FC Red Bull Salzburg: Unterschied zwischen den Versionen
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| präsident = [[Harald Lürzer]]<br/>''Vorstandsvorsitzender''<br />[[Stephan Reiter]]<br/>''Geschäftsführer''<br/>Rouven Schröder<br />''Geschäftsführer Sport'' | | präsident = [[Harald Lürzer]]<br/>''Vorstandsvorsitzender''<br />[[Stephan Reiter]]<br/>''Geschäftsführer''<br/>Rouven Schröder<br />''Geschäftsführer Sport'' | ||
| trainer = [[ | | trainer = [[Daniel Beichler]] | ||
| adresse = Stadionstraße 2/3<br />A-5071 Wals-Siezenheim<br /> Tel.: 06 62/43 33 32 | | adresse = Stadionstraße 2/3<br />A-5071 Wals-Siezenheim<br /> Tel.: 06 62/43 33 32 | ||
| email = office@redbullsalzburg.at | | email = office@redbullsalzburg.at | ||
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=== Saison 2009/2010 === | === Saison 2009/2010 === | ||
Im Sommer 2009 verfehlte der Verein erneut das ganz große Ziel ''Champions League'': in der letzten Qualifikationsrunde scheiterte man deutlich an ''Maccabi Haifa'' aus [[Israel]]. Aber diesmal bedeutete dies zumindest gleichzeitig den Verbleib in der Gruppenphase der ''Europa League'', der Nachfolgerin des ''UEFA-Cups''. Erstmals seit der Übernahme durch ''Red Bull'' spielten die Bullen damit bis Weihnachten fix in einem internationalen Bewerb. | Im Sommer 2009 verfehlte der Verein erneut das ganz große Ziel ''Champions League'': in der letzten Qualifikationsrunde scheiterte man deutlich an ''Maccabi Haifa'' aus [[Israel]]. Aber diesmal bedeutete dies zumindest gleichzeitig den Verbleib in der Gruppenphase der ''Europa League'', der Nachfolgerin des ''UEFA-Cups''. Erstmals seit der Übernahme durch ''Red Bull'' spielten die Bullen damit bis [[Weihnachten]] fix in einem internationalen Bewerb. | ||
Am [[3. September]] wurde der Vertrag von Co-Trainer Markus Schupp und ''Red Bull Salzburg'' einvernehmlich und frühzeitig aufgelöst, da der Deutsche ein Angebot als Cheftrainer des ''SC Karlsruhe'' in der ''2. Deutschen Bundesliga'' erhalten hatte.* Halbfinale, SV Horn gegen FC Red Bull Salzburg 0:7 | Am [[3. September]] wurde der Vertrag von Co-Trainer Markus Schupp und ''Red Bull Salzburg'' einvernehmlich und frühzeitig aufgelöst, da der Deutsche ein Angebot als Cheftrainer des ''SC Karlsruhe'' in der ''2. Deutschen Bundesliga'' erhalten hatte.* Halbfinale, SV Horn gegen FC Red Bull Salzburg 0:7 | ||
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Nach der Herbstsaison 2014/15 konnte mit 8 Punkten Vorsprung der Herbstmeistertitel eingefahren werden. Auch im Cup wurde die 4. Runde erreicht. In der Europaleague konnte die Gruppenphase mit 5 Siegen und einem Unentschieden ebenfalls erfolgreich gestaltet werden. Für das Sechzehntelfinale wurde der spanische Club Villarreal den Salzburgern zugelost. | Nach der Herbstsaison 2014/15 konnte mit 8 Punkten Vorsprung der Herbstmeistertitel eingefahren werden. Auch im Cup wurde die 4. Runde erreicht. In der Europaleague konnte die Gruppenphase mit 5 Siegen und einem Unentschieden ebenfalls erfolgreich gestaltet werden. Für das Sechzehntelfinale wurde der spanische Club Villarreal den Salzburgern zugelost. | ||
In der Wintertransferzeit verließ Kevin Kampl den Klub und wechselte zu Borussia Dortmund. Ebenso verließen Alan (Guangzhou Evergrande-China) und Rodnei (RB Leipzig) den Verein. Franz Schiemer beschloss auf Grund seiner immer wiederkehrenden Verletzungen seine Fußballspielerkarriere zu beenden. Neu im Kader sind Hee-Chan Hwang (von Pohang Steelers, Südkorea), der an den FC | In der Wintertransferzeit verließ Kevin Kampl den Klub und wechselte zu Borussia Dortmund. Ebenso verließen Alan (Guangzhou Evergrande-China) und Rodnei (RB Leipzig) den Verein. Franz Schiemer beschloss auf Grund seiner immer wiederkehrenden Verletzungen seine Fußballspielerkarriere zu beenden. Neu im Kader sind Hee-Chan Hwang (von Pohang Steelers, [[Südkorea]]), der an den FC Liefering verliehen wurde, [[Marco Djuricin]] (vom SK Sturm Graz) und [[Takumi Minamino]] (Cerezo Osaka, Japan). [[Duje Caleta-Car|Duje Ćaleta-Car]], [[Felipe Pires]] und [[David Atanga]] kamen vom FC Liefering neu zur ersten Mannschaft. | ||
Am [[24. Mai]] [[2015]] sicherten sich die Bullen mit einem 3:0 Heimsieg über den Wolfsberger AC endgültig den sechsten Meistertitel der Ära Red Bull. Erstmals wurde der Titel mit einem österreichischen Trainer errungen, erst zum zweiten Mal nach Co Adriaanse 2009 fuhr ein Trainer in seinem ersten Jahr beim Verein die Meisterschaft ein. Zum zweiten Mal hintereinander erreichte Torjäger und Kapitän Jonatan Soriano mehr als 30 Tore in der Bundesliga. | Am [[24. Mai]] [[2015]] sicherten sich die Bullen mit einem 3:0 Heimsieg über den Wolfsberger AC endgültig den sechsten Meistertitel der Ära Red Bull. Erstmals wurde der Titel mit einem österreichischen Trainer errungen, erst zum zweiten Mal nach Co Adriaanse 2009 fuhr ein Trainer in seinem ersten Jahr beim Verein die Meisterschaft ein. Zum zweiten Mal hintereinander erreichte Torjäger und Kapitän Jonatan Soriano mehr als 30 Tore in der Bundesliga. | ||
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Mit Beginn der Saison verließen [[Josip Radosevic|Josip Radošević]] und [[Andre Wisdom]] den Verein. Im Juli wechselte [[Konrad Laimer]] nach Leipzig. Ebenso wechselte Trainer Óscar García, er wurde neuer Trainer des französischen Erstligaclubs AS Saint-Étienne. Am 15. Juni 2017 wurde der Trainer der erfolgreichen U19, [[Marco Rose]], als neuer Trainer benannt. | Mit Beginn der Saison verließen [[Josip Radosevic|Josip Radošević]] und [[Andre Wisdom]] den Verein. Im Juli wechselte [[Konrad Laimer]] nach Leipzig. Ebenso wechselte Trainer Óscar García, er wurde neuer Trainer des französischen Erstligaclubs AS Saint-Étienne. Am 15. Juni 2017 wurde der Trainer der erfolgreichen U19, [[Marco Rose]], als neuer Trainer benannt. | ||
Nach den üblichen Abgängen im Sommer wurde am Ende der Herbstmeisterschaft der 2. Rang hinter Sturm Graz belegt. Im Frühjahr eroberten die Salzburger die Tabellenspitze und in der 33. Runde wurde der fünfte Meistertitel fixiert und dabei der Bundesligarekord von 83 Punkten aufgestellt. Marco Rose errang mit seiner Mannschaft einen Punkteschnitt von 2,3 Punkten, was ebenfalls einen Rekord darstellte. Salzburg erreichte in 62 Spielen 41 Siege, 15 Unentschieden und | Nach den üblichen Abgängen im Sommer wurde am Ende der Herbstmeisterschaft der 2. Rang hinter Sturm Graz belegt. Im Frühjahr eroberten die Salzburger die Tabellenspitze und in der 33. Runde wurde der fünfte Meistertitel fixiert und dabei der Bundesligarekord von 83 Punkten aufgestellt. Marco Rose errang mit seiner Mannschaft einen Punkteschnitt von 2,3 Punkten, was ebenfalls einen Rekord darstellte. Salzburg erreichte in 62 Spielen 41 Siege, 15 Unentschieden und erlitt nur sechs Niederlagen. | ||
Zwei Spieler aus dem Kader spielten auch bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland. Duje Ćaleta-Car stand für Kroatien auf dem Platz, [[Hee-Chan Hwang|Hee-chan Hwang]] für Südkorea. Südkorea musste jedoch schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten. | Zwei Spieler aus dem Kader spielten auch bei der Fußballweltmeisterschaft 2018 in Russland. Duje Ćaleta-Car stand für Kroatien auf dem Platz, [[Hee-Chan Hwang|Hee-chan Hwang]] für Südkorea. Südkorea musste jedoch schon nach der Vorrunde die Heimreise antreten. | ||
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Bereits einen Tag nach Ende der Meisterschaft gab der Verein bekannt, dass der Vertrag mit Marco Rose um ein Jahr bis 2020 verlängert wurde. Ebenso wurde bereits der Vertrag mit dem 55-fachen Nationalspieler [[Zlatko Junuzovic|Zlatko Junuzović]] und dem schweizerisch-holländischen Verteidiger [[Jasper van der Werff]] unterzeichnet. Prominente Abgänge betrafen die erfolgreichen Europacuphelden Duje Ćaleta-Car und [[Valon Berisha]] die beide zu Euroleague Gegnern des Vorjahres, Olymique Marseille bzw. Lazio Rom wechselten. | Bereits einen Tag nach Ende der Meisterschaft gab der Verein bekannt, dass der Vertrag mit Marco Rose um ein Jahr bis 2020 verlängert wurde. Ebenso wurde bereits der Vertrag mit dem 55-fachen Nationalspieler [[Zlatko Junuzovic|Zlatko Junuzović]] und dem schweizerisch-holländischen Verteidiger [[Jasper van der Werff]] unterzeichnet. Prominente Abgänge betrafen die erfolgreichen Europacuphelden Duje Ćaleta-Car und [[Valon Berisha]] die beide zu Euroleague Gegnern des Vorjahres, Olymique Marseille bzw. Lazio Rom wechselten. | ||
Im Grunddurchgang der Meisterschaft stellten die Bullen bis zur 10. Runde einen neuen Startrekord an Siegen auf, erst Innsbruck holte in der 11. Runde den ersten Punkt gegen Salzburg. In der 19. Runde gab es mit dem 0:2 bei Rapid Wien die erste Niederlage überhaupt. Das neue Format mit | Im Grunddurchgang der Meisterschaft stellten die Bullen bis zur 10. Runde einen neuen Startrekord an Siegen auf, erst Innsbruck holte in der 11. Runde den ersten Punkt gegen Salzburg. In der 19. Runde gab es mit dem 0:2 bei Rapid Wien die erste Niederlage überhaupt. Das neue Format mit zwölf Vereinen, einem verkürzten Grunddurchgang mit 22 Runden und einer Punkteteilung vor der abschließenden Meisterrunde mit den sechs besten Mannschaften, ließ den Vorsprung von Red Bull kurzfristig noch einmal schmelzen, drei Runden vor Ende der Meisterschaft stand Red Bull trotzdem nach einem 2:1 bei Austria Wien am [[5. Mai]] [[2019]] zum sechsten Mal in Folge als Meister fest. Während es für den ehemaligen Internationalen und Legionär Zlatko Junuzović der erste Meistertitel seiner Karriere war, überholte [[Andreas Ulmer]] mit seinem 10. Meistertitel Robert Sara als erfolgreichsten Bundesligaspieler aller Zeiten. Am Ende der Saison präsentierte der Verein auch den drei Jahre zuvor zuerst versprochenen und dann ignorierten Stern über dem Logo, der jeder Mannschaft für 10 Titelgewinne zusteht. | ||
Mit Ende der Saison verließen Marco Rose, Rene Maric, Alexander Zickler und Patrick Eibenberger den Verein und wechelten in die Deutsche Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Hannes Wolf wechselte nach Leipzig und Munas Dabbur in die Spanische Primera Divison zum FC Sevilla. | Mit Ende der Saison verließen Marco Rose, Rene Maric, Alexander Zickler und Patrick Eibenberger den Verein und wechelten in die Deutsche Bundesliga zu Borussia Mönchengladbach. Hannes Wolf wechselte nach Leipzig und Munas Dabbur in die Spanische Primera Divison zum FC Sevilla. | ||
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=== Saison 2024/25 === | === Saison 2024/25 === | ||
Die Saison 2024/25 begann mit der Installierung von [[Pepijn Lijnders]] als neuem Chefcoach des Teams. Wichtige Leistungsträger der vergangenen Jahre wie [[Strahinja Pavlovic]] oder [[Luka Sucic]] wechselten noch vor Saisonbeginn in größere Fußballligen, andere wie [[Oscar Gloukh]] weilten während der Vorbereitung bei den Olympischen Sommerspielen in Paris. Trotzdem startete das Team erfolgreich in die Saison, ließ dem Sieg in der ersten Cuprunde drei Siege in der Meisterschaft und eine erfolgreiche Champions League Qualifikation (4 Spiele) folgen, bevor eine Niederlage bei Rapid Wien, eine Länderspielpause, eine wetterbedingte Spielabsage sowie ein unglücklicher Start in die Champions League gegen vermeindlich einfachere Gegner Sand ins Getriebe brachten und die Position von Pep Lijnders schnell verschlechterten. Nach einem mehr als durchwachsenen Herbst wurde der Niederländer kurz vor Weihnachten freigestellt und durch [[Thomas Letsch]] ersetzt. Dieser startete seine zweite Amtszeit in Salzburg mit einer Testspielniederlage gegen Bayern München sowie zwei deutlichen Niederlagen gegen Real und Atletico Madrid in der Champions League, sowie dem unglücklichen Ausscheiden im ÖFB-Cup gegen den LASK. Auch in der Meisterschaft rutschte man mit zwei Unentschieden gegen Klagenfurt und Hartberg auf Rang 5 ab, bevor ausgerechnet Siege gegen die beiden Topteams Austria Wien und Sturm Graz eine Wende einleiteten. In der entscheidenden Meisterschaftsphase blieb das Team aber unbeständig und leistete sich immer wieder Punkteverluste. Am letzten Spieltag schaffte man mit einem 4:2 gegen Rapid Wien aber noch den überraschenden Sprung auf Platz 2 und damit die Qualifikation für die Champions League Quali. | Die Saison 2024/25 begann mit der Installierung von [[Pepijn Lijnders]] als neuem Chefcoach des Teams. Wichtige Leistungsträger der vergangenen Jahre wie [[Strahinja Pavlovic]] oder [[Luka Sucic]] wechselten noch vor Saisonbeginn in größere Fußballligen, andere wie [[Oscar Gloukh]] weilten während der Vorbereitung bei den Olympischen Sommerspielen in Paris. Trotzdem startete das Team erfolgreich in die Saison, ließ dem Sieg in der ersten Cuprunde drei Siege in der Meisterschaft und eine erfolgreiche Champions League Qualifikation (4 Spiele) folgen, bevor eine Niederlage bei Rapid Wien, eine Länderspielpause, eine wetterbedingte Spielabsage sowie ein unglücklicher Start in die Champions League gegen vermeindlich einfachere Gegner Sand ins Getriebe brachten und die Position von Pep Lijnders schnell verschlechterten. Nach einem mehr als durchwachsenen Herbst wurde der Niederländer kurz vor [[Weihnachten]] freigestellt und durch [[Thomas Letsch]] ersetzt. Dieser startete seine zweite Amtszeit in Salzburg mit einer Testspielniederlage gegen Bayern München sowie zwei deutlichen Niederlagen gegen Real und Atletico Madrid in der Champions League, sowie dem unglücklichen Ausscheiden im ÖFB-Cup gegen den LASK. Auch in der Meisterschaft rutschte man mit zwei Unentschieden gegen Klagenfurt und Hartberg auf Rang 5 ab, bevor ausgerechnet Siege gegen die beiden Topteams Austria Wien und Sturm Graz eine Wende einleiteten. In der entscheidenden Meisterschaftsphase blieb das Team aber unbeständig und leistete sich immer wieder Punkteverluste. Am letzten Spieltag schaffte man mit einem 4:2 gegen Rapid Wien aber noch den überraschenden Sprung auf Platz 2 und damit die Qualifikation für die Champions League Quali. | ||
==== ÖFB-Cup ==== | ==== ÖFB-Cup ==== | ||
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* 1. Runde: Union Dietach gegen FC Red Bull Salzburg 0:4 | * 1. Runde: Union Dietach gegen FC Red Bull Salzburg 0:4 | ||
* 2. Runde: FC Dornbirn gegen FC Red Bull Salzburg 1:3 | * 2. Runde: FC Dornbirn gegen FC Red Bull Salzburg 1:3 | ||
* 3. Runde: FC Red Bull Salzburg gegen WSG Tirol 3:1 n.V. | |||
* Viertelfinale: Wolfsberger AC gegen FC Red Bull Salzburg 0:1 | |||
* Halbfinale: FC Red Bull Salzburg gegen SCR Altach 0:1 | |||
== Internationale Spiele == | == Internationale Spiele == | ||
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=== Saison 2020/21 === | === Saison 2020/21 === | ||
In der Saison 2020/21 muss Salzburg wieder in die Qualifikation. Sie steigen in das Play-off ein und erhielten dort Maccabi Tel-Aviv als Gegner. Der israelische Verein qualifizierte sich durch einen 1:0 Sieg gegen Dinamo Brest (Weißrussland) für das Spiel. | In der Saison 2020/21 muss Salzburg wieder in die Qualifikation. Sie steigen in das Play-off ein und erhielten dort Maccabi Tel-Aviv als Gegner. Der israelische Verein qualifizierte sich durch einen 1:0 Sieg gegen Dinamo Brest ([[Weißrussland]]) für das Spiel. | ||
Trotz der Corona-Pandemie entschied die UEFA, dass das Auswärtsspiel in Tel-Aviv stattfinden muss. Zum angesetzten Zeitpunkt des Spieles herrschte in Israel ein Lockdown. Erschwerend kam noch dazu, dass zwei Tage vor dem Spiel bekannt wurde, dass sechs Spieler des Gegners und sieben Betreuer positiv auf Corona getestet wurden. Das Hinspiel selbst entschied Red Bull Salzburg mit 2:1 für sich. Nach dem Spiel wurde ein weiterer Maccabi Spieler, der 90 Minuten auf dem Platz gestanden war, positiv getestet - die Salzburger lieferten aber bei drei Testungen bis zum Rückspiel allesamt negative Tests ab. | Trotz der Corona-Pandemie entschied die UEFA, dass das Auswärtsspiel in Tel-Aviv stattfinden muss. Zum angesetzten Zeitpunkt des Spieles herrschte in Israel ein Lockdown. Erschwerend kam noch dazu, dass zwei Tage vor dem Spiel bekannt wurde, dass sechs Spieler des Gegners und sieben Betreuer positiv auf Corona getestet wurden. Das Hinspiel selbst entschied Red Bull Salzburg mit 2:1 für sich. Nach dem Spiel wurde ein weiterer Maccabi Spieler, der 90 Minuten auf dem Platz gestanden war, positiv getestet - die Salzburger lieferten aber bei drei Testungen bis zum Rückspiel allesamt negative Tests ab. | ||
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Als Vizemeister musste der FC Salzburg in dieser Saison in die Qualifikation. Dank des guten UEFA Rankings musste man nur zwei Runden überstehen, um in die neue Ligaphase der UEFA Champions League audzusteigen. In der ersten Runde traf man auf Twente Enschede, Dritter der niederländishen Eredivisie, und besiegte das Team aus dem Heimatland von Trainer [[Pep Lijnders]] zu Hause mit 2:1. Ein spannendes 3:3 auswärts sicherte den Aufstieg und ein finales Qualifikationsduell mit dem ukrainischen Vertreter Dynamo Kyiv. Das Hinspiel musste wegen des Ukrainekriegs in Lublin, Polen, ausgetragen werden und es endete mit einem 2:0 Sieg der Salzburger. Zuhause reichte dann eine 1:1 zur Teilnahme an der Champions League Ligaphase. | Als Vizemeister musste der FC Salzburg in dieser Saison in die Qualifikation. Dank des guten UEFA Rankings musste man nur zwei Runden überstehen, um in die neue Ligaphase der UEFA Champions League audzusteigen. In der ersten Runde traf man auf Twente Enschede, Dritter der niederländishen Eredivisie, und besiegte das Team aus dem Heimatland von Trainer [[Pep Lijnders]] zu Hause mit 2:1. Ein spannendes 3:3 auswärts sicherte den Aufstieg und ein finales Qualifikationsduell mit dem ukrainischen Vertreter Dynamo Kyiv. Das Hinspiel musste wegen des Ukrainekriegs in Lublin, Polen, ausgetragen werden und es endete mit einem 2:0 Sieg der Salzburger. Zuhause reichte dann eine 1:1 zur Teilnahme an der Champions League Ligaphase. | ||
Im neuen Format wurden dem FC Salzburg bei der Auslosung vier Heim- und vier Auswärtsspiele zugelost. Der Spielplan wollte es, dass man gegen vier bezwingbare Gegner starten sollte, bevor ab Ende November vier übermächtige Vereine warteten. Doch der Start auswärts gegen Sparta Prag ging am [[18. September]] [[2024]] mit einer blutleeren Leistung beim 0:3 ordentlich daneben. Es folgte ein ernüchterndes 0:4 Heimdebakel gegen den französischen Vertreter von Stade Brest und ein ebenso bescheidenes 0:2 im Heimspiel gegen Dinamo Zagreb. Erst gegen Feyenoord Rotterdam überraschte die bis dahin auch bereits in der österreichischen Meisterschaft ordenlich gebeutelte Mannschaft mit einem 3:1 Auswärtssieg. Es sollte der einzige Punktegewinn bleiben, denn sowohl auswärts gegen Bayer Leverkusen (0:5) als auch zuhause gegen Paris SG (0:3) war man chancenlos. Kurz vor Weihnachten trennte sich der Verein von Trainer Pep Lijnders, sodass die beiden verbleibenden Spiele im Jänner [[2025]] auswärts gegen Real Madrid (1:5) und vor Heimpublikum gegen Atletico Madrid (1:4) vom neuen Trainer [[Thomas Letsch]] verantwortet wurden. | Im neuen Format wurden dem FC Salzburg bei der Auslosung vier Heim- und vier Auswärtsspiele zugelost. Der Spielplan wollte es, dass man gegen vier bezwingbare Gegner starten sollte, bevor ab Ende November vier übermächtige Vereine warteten. Doch der Start auswärts gegen Sparta Prag ging am [[18. September]] [[2024]] mit einer blutleeren Leistung beim 0:3 ordentlich daneben. Es folgte ein ernüchterndes 0:4 Heimdebakel gegen den französischen Vertreter von Stade Brest und ein ebenso bescheidenes 0:2 im Heimspiel gegen Dinamo Zagreb. Erst gegen Feyenoord Rotterdam überraschte die bis dahin auch bereits in der österreichischen Meisterschaft ordenlich gebeutelte Mannschaft mit einem 3:1 Auswärtssieg. Es sollte der einzige Punktegewinn bleiben, denn sowohl auswärts gegen Bayer Leverkusen (0:5) als auch zuhause gegen Paris SG (0:3) war man chancenlos. Kurz vor [[Weihnachten]] trennte sich der Verein von Trainer Pep Lijnders, sodass die beiden verbleibenden Spiele im Jänner [[2025]] auswärts gegen Real Madrid (1:5) und vor Heimpublikum gegen Atletico Madrid (1:4) vom neuen Trainer [[Thomas Letsch]] verantwortet wurden. | ||
Die Ligaphase schloss man mit drei Punkten als 34. von 36 Mannschaften ab, das Torverhältnis von -22 (5:27) war das schlechteste aller Teams, die 27 erhaltenen Tore gemeinsam mit Slovan Bratislava der Negativwert, die 5 geschossenen Tore wurden nur von vier Mannschaften egalisiert oder unterboten. | Die Ligaphase schloss man mit drei Punkten als 34. von 36 Mannschaften ab, das Torverhältnis von -22 (5:27) war das schlechteste aller Teams, die 27 erhaltenen Tore gemeinsam mit Slovan Bratislava der Negativwert, die 5 geschossenen Tore wurden nur von vier Mannschaften egalisiert oder unterboten. | ||
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=== Geschäftsstelle === | === Geschäftsstelle === | ||
* Geschäftsführer: [[Stephan Reiter]] | * Geschäftsführer: [[Stephan Reiter]] | ||
* Geschäftsführer Sport: [[ | * Geschäftsführer Sport: [[Marcus Mann]] | ||
* Teammanager: [[Mark Lang]] | * Teammanager: [[Mark Lang]] | ||
* Marketingleiter: [[Christoph Breu]] | * Marketingleiter: [[Christoph Breu]] | ||
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=== Sportliche Abteilung === | === Sportliche Abteilung === | ||
* Cheftrainer: [[ | * Cheftrainer: [[Daniel Beichler]] | ||
* Assistenztrainer: | * Assistenztrainer: [[Zlatko Junuzovic]], Raphael Ikache | ||
* Athletik-Trainer: Sebastian Kirchner, Lukas Lackner, Adrian Jiménez Leiva | * Athletik-Trainer: Sebastian Kirchner, Lukas Lackner, Adrian Jiménez Leiva | ||
* Tormanntrainer: Pedro Filipe da Silva, [[Eddie Gustafsson]], David Schartner | * Tormanntrainer: Pedro Filipe da Silva, [[Eddie Gustafsson]], David Schartner | ||
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'''Verteidiger''' | '''Verteidiger''' | ||
* 03 [[Aleksa Terzic]] (seit Sommer 2023) | * 03 [[Aleksa Terzic]] (seit Sommer 2023) | ||
* 04 [[John Mellberg]] (seit Sommer 2023) | * 04 [[John Mellberg]] (seit Sommer 2023) | ||
* 13 [[Frans Krätzig]] (seit Sommer 2025) | * 13 [[Frans Krätzig]] (seit Sommer 2025) | ||
* 21 [[Tim Drexler]] (seit Winter 2026) | |||
* 22 [[Stefan Lainer]] (seit Sommer 2025) | * 22 [[Stefan Lainer]] (seit Sommer 2025) | ||
* 23 [[Joane Gadou]] (seit Sommer 2024) | * 23 [[Joane Gadou]] (seit Sommer 2024) | ||
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* 16 [[Takumu Kawamura]] (seit Sommer 2024) | * 16 [[Takumu Kawamura]] (seit Sommer 2024) | ||
* 18 [[Mads Bidstrup]] (seit Sommer 2023) | * 18 [[Mads Bidstrup]] (seit Sommer 2023) | ||
* 38 [[Valentin Sulzbacher]] (seit Winter 2025) | * 38 [[Valentin Sulzbacher]] (seit Winter 2025) | ||
* 49 [[Moussa Yeo]] (seit Sommer 2023) | * 49 [[Moussa Yeo]] (seit Sommer 2023) | ||
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* 19 [[Karim Konaté]] (seit Winter 2023) | * 19 [[Karim Konaté]] (seit Winter 2023) | ||
* 20 [[Edmund Baidoo]] (seit Sommer 2024) | * 20 [[Edmund Baidoo]] (seit Sommer 2024) | ||
* | * 24 [[Damir Redzic]] (seit Winter 2025) | ||
* 27 [[Kerim Alajbegovic]] (seit Sommer 2025) | * 27 [[Kerim Alajbegovic]] (seit Sommer 2025) | ||
* 43 [[Enrique Aguilar]] (seit Sommer 2025) | * 43 [[Enrique Aguilar]] (seit Sommer 2025) | ||
=== Transfers === | === Transfers === | ||
''Stand: | ''Stand: 10. Februar 2026'' | ||
:Hauptartikel: ''[[Red Bull Salzburg Transferaktivitäten]]'' | :Hauptartikel: ''[[Red Bull Salzburg Transferaktivitäten]]'' | ||
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! width="50%" | Abgänge | ! width="50%" | Abgänge | ||
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! colspan="2" | | ! colspan="2" | Winter 2026 | ||
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| valign="top" | | | valign="top" | | ||
* [[ | * [[Tim Drexler]] (TSG 1899 Hoffenheim) | ||
* [[ | * [[Damir Redzic]] (Dunajska Streda) | ||
* [[ | * [[Johannes Moser (Fußballer)|Johannes Moser]] (FC Liefering) | ||
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* [[ | * [[Petar Ratkov]] (Lazio Rom) | ||
* [[ | * [[Jacob Rasmussen]] (1. FC Kaierslautern) | ||
* [[Lucas Gourna-Douath]] (Le Havre - Leihe) | |||
* [[Rocco Zikovic]] (UD Leiria - Leihe) | |||
* [[Johannes Moser (Fußballer)|Johannes Moser]] (FC Liefering - Leihe) | |||
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* [[Onur Cinel]] (4/2024-5/2024 - Interimstrainer) | * [[Onur Cinel]] (4/2024-5/2024 - Interimstrainer) | ||
* [[Pep Lijnders]] (7/2024-12/2024) | * [[Pep Lijnders]] (7/2024-12/2024) | ||
* [[Thomas Letsch]] (1/2025-2/2026) | |||
== Titel und Erfolge == | == Titel und Erfolge == | ||