Eiskögele: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Eiskögele 1933.jpg|thumb|Das Eiskögele (links unterhalb der Bildmitte).]]
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Das '''Eiskögele ''' ist ein 3 426 [[m ü. A.]] hoher Berg im [[Glocknerkamm]] in der [[Großglockner Gipfelregion]] der [[Hohen Tauern]] genau am Dreiländereck Salzburg - [[Kärnten]] - [[Osttirol]].
Das '''Eiskögele ''' ist ein 3 426 [[m ü. A.]] hoher Berg im [[Glocknerkamm]] in der [[Großglockner-Gipfelregion]] der [[Hohen Tauern]] genau am Dreiländereck Salzburg - [[Kärnten]] - [[Osttirol]].


== Geografie ==
== Geografie ==
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[[Datei:Eiskögele Nordwand 1928 02.jpg|thumb|Die Route der Erstdurchsteigung der Eiskögele-Nordwand 1926.]]
[[Datei:Eiskögele Nordwand 1928 02.jpg|thumb|Die Route der Erstdurchsteigung der Eiskögele-Nordwand 1926.]]
Das Eiskögele, ein ziemlich unbedeutender Berg Nordwestende des [[Glocknerkamm]]s, weist nach Norden zu, in den [[Ödenwinkel]], einen furchtbaren Felsabsturz mit einer Höhe von etwa 800 m auf, der am [[2. September]] [[1926]] von [[Wilhelm Welzenbach]] (der einen Tag zuvor die Nordwestwand der [[Glocknerin]] erstmals durchstiegen hatte) und Karl Wien erstmals durchstiegen wurde. Diese Bergtour war in den [[1930er]]-Jahren vielleicht die schwierigste, jedenfalls aber die weitaus gefährlichste in der Glocknergruppe. Fürchterliche Stein­schläge bestrichen nahezu ohne Unterbrechung die düstere Steilwand und vom Nordostgrat rauschten mit kurzen Unterbrechungen Schnee[[lawine]]n wasserfallartig unmittelbar über die Anstiegslinie.
Das Eiskögele, ein ziemlich unbedeutender Berg Nordwestende des [[Glocknerkamm]]s, weist nach Norden zu, in den [[Ödenwinkel]], einen furchtbaren Felsabsturz mit einer Höhe von etwa 800 m auf, der am [[2. September]] [[1926]] von [[Wilhelm Welzenbach]] (der einen Tag zuvor die Nordwestwand der [[Klockerin]] erstmals durchstiegen hatte) und Karl Wien erstmals durchstiegen wurde. Diese Bergtour war in den [[1930er]]-Jahren vielleicht die schwierigste, jedenfalls aber die weitaus gefährlichste in der Glocknergruppe. Fürchterliche Stein­schläge bestrichen nahezu ohne Unterbrechung die düstere Steilwand und vom Nordostgrat rauschten mit kurzen Unterbrechungen Schnee[[lawine]]n wasserfallartig unmittelbar über die Anstiegslinie.


== Bilder ==
== Bilder ==