B 158 Wolfgangsee Straße: Unterschied zwischen den Versionen

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== Geschichte ==
== Geschichte ==
Die Straße war seit der [[Römerzeit]] eine Fernstraße zwischen und dem steirischen [[Ennstal]]. Sie führte von Salzburg über [[Ischl]] durch das [[Inneres Salzkammergut|Innere Salzkammergut]] und dem  <span style="color:green">Ausseerland</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Ausseerland|Ausseerland]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> ins Ennstal in die [[Steiermark]]. An der Straße bestanden seit der frühen [[Neuzeit]] vier Mautstationen in Hof, St. Gilgen-[[Lueg (St. Gilgen)|Lueg]] (Litzlwand), an der [[Zinkenbach (Wildbach)|Zinkenbach]]brücke in [[Abersee (Ort)|Abersee]] und an der Wachtbrücke in Strobl (Zollamt an der Salzburgischen Landesgrenze zum damaligen Österreich), die der [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] Staatskasse zuletzt rund 1.220 [[Gulden]] pro Jahr einbrachten. Sie wurde auch Eisenstraße genannt. Über sie kam das steirische Eisen nach Norden, wohingegen der [[Salzhandel]], bei dem das Ischler Salz in harter Konkurrenz zum Salzburger Salz stand, strengen Einschränkungen unterlag. Weil aber die Steilwände bei St. Gilgen (Gamswand und Litzlwand bei Lueg/Franzosenschanze) bis in das frühe [[18. Jahrhundert]] schlecht passierbar waren, erfolgte der Transport der [[Wallfahrt|Wallfahrer]]  nach Sankt Wolfgang wie auch der Transport des Eisens (Eisenniederlage in Strobl) 300 Jahre lang auf dieser Etappe primär per Schiff.  
Die Straße war seit der [[Römerzeit]] eine Fernstraße zwischen und dem steirischen [[Ennstal]]. Sie führte von Salzburg über [[Ischl]] durch das [[Inneres Salzkammergut|Innere Salzkammergut]] und dem  <span style="color:green">Ausseerland</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Ausseerland|Ausseerland]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref> ins Ennstal in die [[Steiermark]]. An der Straße bestanden seit der frühen [[Neuzeit]] vier Mautstationen in Hof, St. Gilgen-[[Lueg (St. Gilgen)|Lueg]] (Litzlwand), an der [[Zinkenbach (Wildbach)|Zinkenbach]]brücke in [[Abersee (Ort)|Abersee]] und an der Wachtbrücke in Strobl (Zollamt an der Salzburgischen Landesgrenze zum damaligen Österreich), die der [[Fürsterzbischof|fürsterzbischöflichen]] Staatskasse zuletzt rund 1.220 [[Gulden]] pro Jahr einbrachten. Sie wurde auch Eisenstraße genannt. Über sie kam das steirische Eisen nach Norden, wohingegen der [[Salzhandel]], bei dem das Ischler Salz in harter Konkurrenz zum Salzburger Salz stand, strengen Einschränkungen unterlag. Weil aber die Steilwände bei St. Gilgen (Gamswand und Litzlwand bei Lueg/Franzosenschanze) bis in das frühe [[18. Jahrhundert]] schlecht passierbar waren, erfolgte der Transport der [[Wallfahrt|Wallfahrer]]  nach Sankt Wolfgang wie auch der Transport des Eisens (Eisenniederlage in Strobl) 300 Jahre lang auf dieser Etappe primär per Schiff.  


In den [[Koalitionskrieg 1809|Franzosenkriegen]] wurde [[1809]] der Engpass bei der Lueger Mühle am Westende der [[Abersee (Halbinsel)|Zinkenbach-Halbinsel]] befestigt. Diese Ortslage wird heute entsprechend Franzosenschanze genannt.
In den [[Koalitionskrieg 1809|Franzosenkriegen]] wurde [[1809]] der Engpass bei der Lueger Mühle am Westende der [[Abersee (Halbinsel)|Zinkenbach-Halbinsel]] befestigt. Diese Ortslage wird heute entsprechend Franzosenschanze genannt.
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* Am [[29. Juli]] [[2022]] ereignete sich ein Unfall mit einem Todesopfer.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ein-todesopfer-und-zwei-verletzte-bei-schwerem-verkehrsunfall-in-strobl-124940791 www.sn.at], 29. Juli 2022</ref>
* Am [[29. Juli]] [[2022]] ereignete sich ein Unfall mit einem Todesopfer.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/ein-todesopfer-und-zwei-verletzte-bei-schwerem-verkehrsunfall-in-strobl-124940791 www.sn.at], 29. Juli 2022</ref>


Im Bereich von [[Fuschl am See]] kam es am [[17. Mai]] [[2025]] gegen 14 Uhr zu einem schweren Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw-Lenkern. Ein 51-jähriger, in Österreich lebender Deutscher war gemeinsam mit seinen beiden Kindern (17 und 20 Jahre alt), in seinem PKW in Richtung [[Hof bei Salzburg]] unterwegs. In weiterer Folge kam es in einer leichten Rechtskurve zur Kollision mit dem entgegenkommenden Pkw eines 57-jährigen Österreichers. Während der Pkw des Österreichers aufgrund der Wucht der Kollision zur Seite kippte, schleuderte das Fahrzeug des Deutschen noch weitere 80 Meter über die Fahrbahn, bis es in einer Wiese zum Stillstand kam.
* Im Bereich von [[Fuschl am See]] kam es am [[17. Mai]] [[2025]] gegen 14 Uhr zu einem schweren Frontalzusammenstoß zwischen zwei Pkw-Lenkern. Ein 51-jähriger, in Österreich lebender Deutscher war gemeinsam mit seinen beiden Kindern (17 und 20 Jahre alt), in seinem PKW in Richtung [[Hof bei Salzburg]] unterwegs. In weiterer Folge kam es in einer leichten Rechtskurve zur Kollision mit dem entgegenkommenden Pkw eines 57-jährigen Österreichers. Während der Pkw des Österreichers aufgrund der Wucht der Kollision zur Seite kippte, schleuderte das Fahrzeug des Deutschen noch weitere 80 Meter über die Fahrbahn, bis es in einer Wiese zum Stillstand kam.
: Die eingeklemmten Fahrzeuginsassen wurden von der [[Freiwillige Feuerwehr Fuschl am See|Freiwillige Feuerwehr Fuschl]] mittels Bergeschere aus dem Fahrzeug befreit. Der 51-jährige deutsche Unfalllenker verstarb noch an der Unfallstelle. Der zweitbeteiligte 57-jährige Österreicher und der 17-Jährige wurden aufgrund ihrer schweren Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Die 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde am Unfallort durch die Rettungskräfte betreut. Die Feuerwehren Fuschl und [[Freiwillige Feuerwehr Hof bei Salzburg|Hof]] waren mit etwa 50 Kräften im Einsatz, sagt der stv. Fuschler Feuerwehrkommandant Johannes Brandstätter.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/fuschl-schwerer-verkehrsunfall-b158-schwerverletzten-178603864  www.sn.at], 18. Mai 2025</ref>


Die eingeklemmten Fahrzeuginsassen wurden von der [[Freiwillige Feuerwehr Fuschl am See|Freiwillige Feuerwehr Fuschl]] mittels Bergeschere aus dem Fahrzeug befreit. Der 51-jährige deutsche Unfalllenker verstarb noch an der Unfallstelle. Der zweitbeteiligte 57-jährige Österreicher und der 17-Jährige wurden aufgrund ihrer schweren Verletzungen mittels Rettungshubschrauber in die umliegenden Krankenhäuser verbracht. Die 20-Jährige erlitt leichte Verletzungen und wurde am Unfallort durch die Rettungskräfte betreut. Die Feuerwehren Fuschl und [[Freiwillige Feuerwehr Hof bei Salzburg|Hof]] waren mit etwa 50 Kräften im Einsatz, sagt der stv. Fuschler Feuerwehrkommandant Johannes Brandstätter.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/fuschl-schwerer-verkehrsunfall-b158-schwerverletzten-178603864  www.sn.at], 18. Mai 2025</ref>
* Am Sonntagnachmtitag, den [[19. Oktober]] 2025, kollidierten ein Pkw und ein Kastenwagen Strobl unmittelbar im Bereich der Landesgrenze. Zwei eingeklemmte Personen mussten von der Feuerwehr aus den Fahrzeugen befreit werden. Mit Notarzthubschraubern wurden die Schwerverletzten ins Krankenhaus geflogen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/strobl-zwei-schwerverletzte-frontalkollision-b158-186244363 sn.at], 20. Oktober 2025</ref>


== Kreuzungen ==  
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