Wallfahrtskirche zu Unserer Lieben Frau in Hollenstein: Unterschied zwischen den Versionen

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== Einleitung ==
== Einleitung ==
Die Kirche im [[Mühlbachgraben]] im Ortsteil [[Kendlbruck]] zählt zu den den [[Denkmalgeschützte Objekte in Ramingstein|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde. Maria Hollenstein ist einer der Wallfahrtsorte im Lungau. Rund 1 000 Fläschchen Weihwasser, die im Eingangsbereich erhältlich sind, werden jährlich benötigt. "Es sind im Schnitt drei Fläschchen pro Tag. Weiters werden knapp 15.000 Opferlichter angezündet.
Die Kirche im [[Kendlbrucker Mühlbachgraben|Mühlbachgraben]] im Ortsteil [[Kendlbruck]] zählt zu den den [[Denkmalgeschützte Objekte in Ramingstein|denkmalgeschützten Objekten]] in der Gemeinde. Maria Hollenstein ist einer der Wallfahrtsorte im Lungau. Rund 1 000 Fläschchen Weihwasser, die im Eingangsbereich erhältlich sind, werden jährlich benötigt. "Es sind im Schnitt drei Fläschchen pro Tag. Weiters werden knapp 15 000 Opferlichter angezündet.


== Patrozinium ==
== Patrozinium ==
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[[File:Marienkircherl Hollenstein.JPG|thumb|Blick zum Altar mit dem Gnadenbild.]]
[[File:Marienkircherl Hollenstein.JPG|thumb|Blick zum Altar mit dem Gnadenbild.]]


Der Hochaltar mit dem Gnadenbild trägt auf seiner Rückseite die Inschrift "1742 Tischler [[Gugg]]". Er kam als ehemaliger Hochaltar der [[Filialkirche hl. Rupert Weißpriach|Filialkirche hl. Rupert]] in [[Weißpriach]] nach Kendlbruck. Der rocaillenverzierte Tabernakel stammt aus dem dritten Viertel des [[18. Jahrhundert]]s. Auch die Figuren, mittig Maria mit Kind, links hl. Joachim und rechts hl. Anna, und im Auszug den hl. [[Erentrudis]], sind in diesem Zeitraum entstanden. Die beiden Bilder, Mariä Verkündigung aus dem 18. Jahrhundert und hl. Maria und die Rosenkranzgeheimnisse stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, das Weihwasserbecken [[1748]] und die 15 Stationsbilder im [[19. Jahrhundert]]. Es gibt zahlreiche [[Votivbild]]er, zum Teil aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.  
Der Hochaltar mit dem Gnadenbild trägt auf seiner Rückseite die Inschrift "1742 Tischler [[Georg Gugg|Gugg]]". Er kam als ehemaliger Hochaltar der [[Filialkirche hl. Rupert Weißpriach|Filialkirche hl. Rupert]] in [[Weißpriach]] nach Kendlbruck. Der rocaillenverzierte Tabernakel stammt aus dem dritten Viertel des [[18. Jahrhundert]]s. Auch die Figuren, mittig Maria mit Kind, links hl. Joachim und rechts hl. Anna, und im Auszug den hl. [[Erentrudis]], sind in diesem Zeitraum entstanden. Die beiden Bilder, Mariä Verkündigung aus dem 18. Jahrhundert und hl. Maria und die Rosenkranzgeheimnisse stammen aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts, das Weihwasserbecken [[1748]] und die 15 Stationsbilder im [[19. Jahrhundert]]. Es gibt zahlreiche [[Votivbild]]er, zum Teil aus der Mitte des 18. Jahrhunderts.  


In den Jahren [[1952]]–1953 gab es die letzten Umbauten in Maria Hollenstein. Damals wurde die Kirche um ein Joch verlängert. Seither wurde sie maximal gelegentlich ausgemalt. [[Pfarrer von Ramingstein|Pfarrer]] [[Manfred Thaler]] freute sich, dass er im September [[2019]] die Zusage zu einer Generalsanierung erhalten hatte. Auf rund eine Million Euro belaufen sich die geschätzten Gesamtkosten. Drei Viertel wurden durch Subventionen der Erzdiözese Salzburg, des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]]  und der Gemeinde Ramingstein abgedeckt. Ein Viertel musste aus Rücklagen, Eigenmitteln und Spenden aufgebracht werden.
In den Jahren [[1952]]–1953 gab es die letzten Umbauten in Maria Hollenstein. Damals wurde die Kirche um ein Joch verlängert. Seither wurde sie maximal gelegentlich ausgemalt. [[Pfarrer von Ramingstein|Pfarrer]] [[Manfred Thaler]] freute sich, dass er im September [[2019]] die Zusage zu einer Generalsanierung erhalten hatte. Auf rund eine Million Euro belaufen sich die geschätzten Gesamtkosten. Drei Viertel wurden durch Subventionen der Erzdiözese Salzburg, des [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Landes Salzburg]]  und der Gemeinde Ramingstein abgedeckt. Ein Viertel musste aus Rücklagen, Eigenmitteln und Spenden aufgebracht werden.