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Nach der Machtergreifung durch Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]] und dem [[Februaraufstand]] [[1934]] wurde die Sozialdemokratische Partei auch in Salzburg verboten. [[Josef Pfeffer]] organisierte die illegalen Revolutionären Sozialisten, wurde aber [[1938]] vom [[NSDAP|NS-Regime]] verhaftet und starb später im Konzentrationslager.  
Nach der Machtergreifung durch Bundeskanzler [[Engelbert Dollfuß|Dollfuß]] und dem [[Februaraufstand]] [[1934]] wurde die Sozialdemokratische Partei auch in Salzburg verboten. [[Josef Pfeffer]] organisierte die illegalen Revolutionären Sozialisten, wurde aber [[1938]] vom [[NSDAP|NS-Regime]] verhaftet und starb später im Konzentrationslager.  


Stellvertretend für die umfangreichen Widerstandsaktivitäten der sozialdemokratischen Eisenbahner während des Austrofaschismus und des Nationalsozialismus sind an dieser Stelle [[August Gruber]], [[Alois Auer (NS-Opfer)|Alois Auer]] und [[Rudolf Hartl]] genannt.  
Stellvertretend für die umfangreichen Widerstandsaktivitäten der sozialdemokratischen Eisenbahner während des [[Ständestaat|Austrofaschismus]]  und des Nationalsozialismus sind an dieser Stelle [[August Gruber]], [[Alois Auer (NS-Opfer)|Alois Auer]] und [[Rudolf Hartl]] genannt.  


August Gruber (* [[1894]]) war Fahrdienstleiter der [[Salzburger Eisenbahn- und Tramway Gesellschaft]] und Verbindungsmann der "Revolutionären Sozialisten" (RSÖ). Am [[23. März]] [[1943]] wurde er in Berlin-Plötzensee enthauptet. Dazu ein Auszug aus einem NS-Protokoll: "Um 18.36 wurde der Verurteilte, die Hände auf den Rücken gefesselt, durch zwei Gefängnisbeamte vorgeführt. Der Scharfrichter Röttger aus Berlin stand mit seinen drei Gehilfen bereit. Der Verurteilte, der ruhig und gefasst war, ließ sich ohne Widerstreben auf das Fallbeil legen, worauf der Scharfrichter die Enthauptung mit dem Fallbeil ausführte und sodann meldete, dass das Urteil vollstreckt sei. Die Vollstreckung dauerte von der Vorführung bis zur Vollstreckung 18 Sekunden."
August Gruber (* [[1894]]) war Fahrdienstleiter der [[Salzburger Eisenbahn- und Tramway Gesellschaft]] und Verbindungsmann der "Revolutionären Sozialisten" (RSÖ). Am [[23. März]] [[1943]] wurde er in Berlin-Plötzensee enthauptet. Dazu ein Auszug aus einem NS-Protokoll: "Um 18.36 wurde der Verurteilte, die Hände auf den Rücken gefesselt, durch zwei Gefängnisbeamte vorgeführt. Der Scharfrichter Röttger aus Berlin stand mit seinen drei Gehilfen bereit. Der Verurteilte, der ruhig und gefasst war, ließ sich ohne Widerstreben auf das Fallbeil legen, worauf der Scharfrichter die Enthauptung mit dem Fallbeil ausführte und sodann meldete, dass das Urteil vollstreckt sei. Die Vollstreckung dauerte von der Vorführung bis zur Vollstreckung 18 Sekunden."
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*[[1934]]–[[1936]]: [[Josef Pfeffer]] (Anmerkung: eigentlich Vorsitzender der ''RSÖ'').
*[[1934]]–[[1936]]: [[Josef Pfeffer]] (Anmerkung: eigentlich Vorsitzender der ''RSÖ'').
*[[1945]]–1966: [[Franz Peyerl]]
*[[1945]]–1966: [[Franz Peyerl]]
*[[1966]]–1978: [[Karl Steinocher]]
*[[1966]]–1978: [[Karl Steinocher (Politiker)|Karl Steinocher]]
*[[1978]]–1984: [[Herbert Moritz]]
*[[1978]]–1984: [[Herbert Moritz]]
*[[1984]]–1990: [[Wolfgang Radlegger]]
*[[1984]]–1990: [[Wolfgang Radlegger]]
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[[Kategorie:Partei]]
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