Eduard Kuhn: Unterschied zwischen den Versionen
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Nach dem [[Ersten Weltkrieg]], in dem er Kriegsflieger, ließ sich Kuhn in Schönram bei [[Freilassing]] mit zwei anderen ehemaligen Fliegerkollegen nieder. Die entlassenen Offiziere sollten sich im [[Schönramer Filz]] mit staatlicher Unterstützung ihren Lebensunterhalt verdienen. Kuhn nahm in der Brauerei Schönram Kontakte zum Gut Mayerhof in [[Bad Reichenhall]] auf, das zur Brauerei gehörte. Er fand Aufnahme in der Verwaltung. Rudolf Neblinger, Oberstleutnant und Brauereibesitzer, verpachtete dann das Gut an die Stadtgemeinde Bad Reichenhall. Diese bestellten Kuhn dann [[1925]] zum Leiter des [[Flugplatz Reichenhall-Mayerhof|Flugplatzes Reichenhall-Mayerhof]]. | Nach dem [[Ersten Weltkrieg]], in dem er Kriegsflieger, ließ sich Kuhn in Schönram bei [[Freilassing]] mit zwei anderen ehemaligen Fliegerkollegen nieder. Die entlassenen Offiziere sollten sich im [[Schönramer Filz]] mit staatlicher Unterstützung ihren Lebensunterhalt verdienen. Kuhn nahm in der Brauerei Schönram Kontakte zum Gut Mayerhof in [[Bad Reichenhall]] auf, das zur Brauerei gehörte. Er fand Aufnahme in der Verwaltung. Rudolf Neblinger, Oberstleutnant und Brauereibesitzer, verpachtete dann das Gut an die Stadtgemeinde Bad Reichenhall. Diese bestellten Kuhn dann [[1925]] zum Leiter des [[Flugplatz Reichenhall-Mayerhof|Flugplatzes Reichenhall-Mayerhof]]. | ||
[[1924]] landete Kuhn auf dem zugefrorenen [[Zeller See]] mit einem Doppeldecker A-41 "Flamingo".<ref>[https://www.sn.at/archivsn?img=Qg7IphehXsDyvZ0hIBf%2FKgC1W%2FjlFnxIOMySBpaWFvyXEu%2F57UxleD5ygAxcEwCuZ7xw%2FqwxYQW6pbazrjtkwBrUuGI10hb%2Ffz4Jufu8aviWuO%2F7jjdcPt7MtgeO7YKO&id1=19790618_07&q=%2522Laszlo%2520Kalmar%2522#slide7 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 18. Juni 1979</ref> | |||
Doch bereits mit [[30. November]] [[1926]] beendete Kuhn seine Tätigkeit als Flugplatzleiter. Er hatte Anfang Oktober 1926 mit [[Hans Guritzer]] und dem Flugzeugkonstrukteur Ing. Wilhelm van Nes aus Böblingen das Unternehmen "Alpenflug, Salzburg–Bad Reichenhall" gegründet. | Doch bereits mit [[30. November]] [[1926]] beendete Kuhn seine Tätigkeit als Flugplatzleiter. Er hatte Anfang Oktober 1926 mit [[Hans Guritzer]] und dem Flugzeugkonstrukteur Ing. Wilhelm van Nes aus Böblingen das Unternehmen "Alpenflug, Salzburg–Bad Reichenhall" gegründet. | ||
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== Luftbild-Verlag == | == Luftbild-Verlag == | ||
Die "Luftbildabteilung der Österreichischen Fliegerschule" gehörte auch Eduard Kuhn | Die "Luftbildabteilung der Österreichischen Fliegerschule" gehörte auch Eduard Kuhn. Nach seinem Tod gründete seine Frau [[Margarethe Kuhn]] die Firma "Österreichische Luftbild-Industrie".<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19330203&query=%22%c3%96sterreichische+Fliegerschule+Salzburg%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 3. Februar 1933, Seite 6</ref> Auch die Konzession für die Fliegerschule wurde auf seine Frau überschrieben. Vom Luftamt wurde ihr ein erfahrener Luftbildfotograf zur Seite gestellt. Ab Mitte der [[1930er]]-Jahre erschienen in der "Österreichischen Luftbild-Industrie", dem Ansichtskartenverlag von Margarethe Kuhn, Salzburg, [[Auerspergstraße]] 27a, die ersten auf Fliegeraufnahmen basierenden Ansichtskarten aus Salzburg. | ||
== Ehrungen == | == Ehrungen == | ||