Lessach: Unterschied zwischen den Versionen

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| Einwohner: || 547 <small>(1. Jänner 2023)<ref>[[Quellen für Salzburgwiki-Artikel#Daten und Statistiken|Statistik Austria]], aktualisiert am 10. März 2024</ref></small>
| Einwohner: || 547 <small>(1. Jänner 2023)<ref>[[Quellen für SALZBURGWIKI-Artikel#Daten und Statistiken|Statistik Austria]], aktualisiert am 10. März 2024</ref></small>
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=== Geografische Lage ===  
=== Geografische Lage ===  
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
<!-- z. B. Landschaften, Berge, Flüsse etc -->
Lessach befindet sich ganz im Nordosten des Lungaus und reicht mit dem [[Lessachtal]] am weitesten nach Norden in die [[Schladminger Tauern]].  Das Gemeindegebiet wird durch den [[Lessachbach]] von Norden nach Süden in die [[Taurach]] entwässert. Im Nordosten des Gemeindegebiets liegen im [[Landschitzbachtal]] die drei [[Landschitzseen]] sowie der [[Lindlsee]] im [[Stoderkar]]. Ganz im Norden gibt es den <span style="color:green">Lungauer Klaffersee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Lungauer Klaffersee]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>, den <span style="color:green">Zwerfenbergsee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Zwerfenbergsee]]</ref> und den <span style="color:green">Angersee</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Angersee]]</ref>. Dann gibt es noch den kleinen [[Gralatisee]].
Lessach befindet sich ganz im Nordosten des Lungaus und reicht mit dem [[Lessachtal]] am weitesten nach Norden in die [[Schladminger Tauern]].  Das Gemeindegebiet wird durch den [[Lessachbach]] von Norden nach Süden in die [[Taurach]] entwässert. Im Nordosten des Gemeindegebiets liegen im [[Landschitzbachtal]] die drei [[Landschitzseen]] sowie der [[Lindlsee]] im [[Stoderkar]]. Ganz im Norden gibt es den <span style="color:green">Lungauer Klaffersee</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Lungauer Klaffersee]]</ref><ref>{{ennswiki}}</ref>, den <span style="color:green">Zwerfenbergsee</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Zwerfenbergsee]]</ref> und den <span style="color:green">Angersee</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Angersee]]</ref>. Dann gibt es noch den kleinen [[Gralatisee]].


Der höchste Gipfel, der [[Hochgolling]] (2&nbsp;862,5 m ü. A.) liegt im Nordwesten, an der Grenze zu Göriach und zur Steiermark. Das Waldhorn (2&nbsp;702 m ü. A.) befindet sich am nördlichsten Punkt des Gemeindegebiets. Südwestlich des Waldhorns befindet sich einer der fünf Übergänge ins [[Ennstal]], das <span style="color:green">Waldhorntörl</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Waldhorntörl]]</ref> (2&nbsp;283 m ü. A.). Die anderen Übergänge sind die <span style="color:green">Breite Scharte</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Breite Scharte]]</ref> (2&nbsp;371 m ü. A.), der <span style="color:green">Greifenbergsattel</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Greifenbergsattel]]</ref> (2&nbsp;463 m ü. A.) sowie im Nordosten nach Sölk die <span style="color:green">Kaiserscharte</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Kaiserscharte]]</ref> (2&nbsp;298 m ü. A.) und die <span style="color:green">Landschitzscharte</span><ref>siehe Ennstalwiki → [[enns:Landschitzscharte]]</ref> (2&nbsp;345 m ü. A.).
Der höchste Gipfel, der [[Hochgolling]] (2&nbsp;862,5 m ü. A.) liegt im Nordwesten, an der Grenze zu Göriach und zur Steiermark. Das Waldhorn (2&nbsp;702 m ü. A.) befindet sich am nördlichsten Punkt des Gemeindegebiets. Südwestlich des Waldhorns befindet sich einer der fünf Übergänge ins [[Ennstal]], das <span style="color:green">Waldhorntörl</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Waldhorntörl]]</ref> (2&nbsp;283 m ü. A.). Die anderen Übergänge sind die <span style="color:green">Breite Scharte</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Breite Scharte]]</ref> (2&nbsp;371 m ü. A.), der <span style="color:green">Greifenbergsattel</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Greifenbergsattel]]</ref> (2&nbsp;463 m ü. A.) sowie im Nordosten nach Sölk die <span style="color:green">Kaiserscharte</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Kaiserscharte]]</ref> (2&nbsp;298 m ü. A.) und die <span style="color:green">Landschitzscharte</span><ref>siehe EnnstalWiki → [[enns:Landschitzscharte]]</ref> (2&nbsp;345 m ü. A.).


=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===
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Der Name Lessach stammt aus dem slawischen und bedeutet "bei den Waldleuten".
Der Name Lessach stammt aus dem slawischen und bedeutet "bei den Waldleuten".


Das Tal von Lessach war um [[1200]] im Besitz des Grafen Albert von Heunburg, Domdekan von Passau. Graf Hermann II. von Ortenburg in [[Kärnten]] erhob [[1239]] auf die Burg und Gut Lessach erbrechtliche Ansprüche. Drei Jahre später verkaufte Graf Hermann die Burg mit dem dazugehörigen Besitz an [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] und nahm beide zu Lehen.
Das Tal von Lessach war um [[1200]] im Besitz des Grafen Albert von Heunburg, [[Domdechant|Domdekan]] von Passau. Graf Hermann II. von Ortenburg in [[Kärnten]] erhob [[1239]] auf die Burg und Gut Lessach erbrechtliche Ansprüche. Drei Jahre später verkaufte Graf Hermann die Burg mit dem dazugehörigen Besitz an [[Salzburger Erzbischöfe|Erzbischof]] [[Eberhard II. von Regensberg]] und nahm beide zu Lehen.


In der Nacht vom [[30. Juni]] auf den [[1. Juli]] [[1908]] entstand auf ungeklärte Weise ein Brand, dem die Kirche, der Pfarrhof, die Schule und ein großer Teil des Dorfes Lessach zum Opfer fiel.<noinclude>
In der Nacht vom [[30. Juni]] auf den [[1. Juli]] [[1908]] entstand auf ungeklärte Weise ein Brand, dem die Kirche, der Pfarrhof, die Schule und ein großer Teil des Dorfes Lessach zum Opfer fiel.<noinclude>