Rudolfshütte: Unterschied zwischen den Versionen
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Die heutige Rudolfshütte befindet sich auf 2 311 [[m ü. A.]]. Sie befindet sich aufgrund einer Ausnahmegenehmigung nicht im [[Nationalpark Hohe Tauern]]. Sie ist eine ehemalige Alpenvereinshütte des Wiener Alpenvereins "Österreichischer Alpenverein Austria". | Die heutige Rudolfshütte befindet sich auf 2 311 [[m ü. A.]]. Sie befindet sich aufgrund einer Ausnahmegenehmigung nicht im [[Nationalpark Hohe Tauern]]. Sie ist eine ehemalige Alpenvereinshütte des Wiener Alpenvereins "Österreichischer Alpenverein Austria". | ||
Am [[7. September]] [[1873]] wurde die | Am [[7. September]] [[1873]] wurde die nach Kronprinz [[Rudolf (Kronprinz)|Rudolf]] benannte<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svb&datum=19250825&query=%22Rudolfsh%c3%bctte%22&ref=anno-search&seite=6 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 25. August 1925, Seite 6</ref> erste "Rudolphshütte" auf 2 242 m ü. A.<ref>Höhenangabe lt. historischer Karte in [https://maps.bev.gv.at/#/center/12.6293,47.1346/zoom/14/basis/karte/compare/epo_2/histmode/true AMap] von 1910</ref> am [[Weißsee]] fertiggestellt. Sie war acht Meter lang und 4,75 Meter tief. Die offizielle Eröffnung fand dann am [[25. August]] [[1875]]<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=sza&datum=18750816&query=%22Rudolphsh%c3%bctte%22&ref=anno-search&seite=2 ANNO], "[[Salzburger Zeitung]]", Seite 2, 16. August 1875 sowie [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=oav&datum=1875&page=544&size=45&qid=G1RYRJV9E7LXB8JV7COH7EF2XU8QVS ANNO], "Zeitschrift des deutschen und österreichischen Alpenvereins", Ausgabe 1875, Seite 544</ref> statt. Die ursprüngliche Fläche von 38 Quadratmetern war bald für den Ansturm der Gäste zu klein. In der nach Erzherzog [[Rudolf von Habsburg-Lothringen|Rudolf]] benannten Hütte wurde es zu eng. Mehrmals wurde sie in den ersten Jahren erweitert. [[1883]] war der Bau bereits doppelt so groß, [[1895]] waren es 200 Quadratmeter und 60 Schlafplätze. | ||
Im [[Zweiten Weltkrieg]] wurden hier Zwangsarbeiter untergebracht, die meisten lebten aber in Baracken. In Uttendorf-Weißsee befand sich das größte Nebenlager des KZ Dachau. Die Gefangenen wurden zur Arbeit am Kraftwerk gezwungen. Viele überlebten die Tortur im Eis nicht. | Im [[Zweiten Weltkrieg]] wurden hier Zwangsarbeiter untergebracht, die meisten lebten aber in Baracken. In Uttendorf-Weißsee befand sich das größte Nebenlager des KZ Dachau. Die Gefangenen wurden zur Arbeit am Kraftwerk gezwungen. Viele überlebten die Tortur im Eis nicht. | ||
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* [[1946]]: Franziska Wurtnitsch war in diesem Jahr Pächterin der Hütte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19460214&query=%22Rudolfsh%c3%bctte%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 14. Februar 1946, Seite 3</ref> | * [[1946]]: Franziska Wurtnitsch war in diesem Jahr Pächterin der Hütte.<ref>[https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno?aid=svz&datum=19460214&query=%22Rudolfsh%c3%bctte%22&ref=anno-search&seite=3 ANNO], "[[Salzburger Volksblatt]]", Ausgabe vom 14. Februar 1946, Seite 3</ref> | ||
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* Historische Aufnahme [https://www.facebook.com/photo/?fbid=122163878036101068&set=gm.2243244952699353&idorvanity=200164147007454 www.facebook.com] vermutlich aus den 1970er-Jahren | |||
== Quellen == | == Quellen == | ||