Salzburger Landes-Dienstleistungszentrum: Unterschied zwischen den Versionen
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Das '''Salzburger Landes-Dienstleistungszentrum''' (LDZ) ist ein geplanter Neubaukomplex eines [[Amtsgebäude Land Salzburg|Amtsgebäudes]] des [[Amt der Salzburger Landesregierung|Amtes der Salzburger Landesregierung]] im Eigentum der Gebietskörperschaft [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]]. | |||
[[Datei:Landesdienstleistungszentrum Modellzeichnung 02.jpg|thumb|Landesdienstleistungszentrum, Modellzeichnung.]] | [[Datei:Landesdienstleistungszentrum Modellzeichnung 02.jpg|thumb|Landesdienstleistungszentrum, Modellzeichnung.]] | ||
== Geschichte == | == Geschichte == | ||
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Bereits verwirklicht wurde die Möglichkeit, einzelne Arbeitsplätze aus dem Verwaltungszentrum durch die Möglichkeiten des Internets an Dienststellen in [[Innergebirg]] (z. B. [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]]) zu verlagern. | Bereits verwirklicht wurde die Möglichkeit, einzelne Arbeitsplätze aus dem Verwaltungszentrum durch die Möglichkeiten des Internets an Dienststellen in [[Innergebirg]] (z. B. [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]]) zu verlagern. | ||
[[Datei:Landesdienstleistungszentrum Modellzeichnung 03.jpg|thumb|Landesdienstleistungszentrum, Modellzeichnung.]] | |||
Es wurde dann eine komplette Neubauvariante beschlossen. Dieses neue Verwaltungsgebäude soll ab [[2023]] um 220 Millionen Euro errichtet werden. Das Bahnhofsviertel wird ein völlig neues Gesicht erhalten, wenn das Land bis [[2025]] das Landesdienstleistungszentrum (LDZ) errichtet. Bis Ende [[2022]] startet der Abbruch der Gebäude rund um [[Elisabethstraße|Elisabeth]]-, [[Kaiserschützenstraße|Kaiserschützen]]-, Fanny-von-Lehnert- und Karl-Wurmb-Straße. Die rund 350 Mitarbeiter, die derzeit am Standort arbeiten, übersiedeln zwischenzeitlich in die frühere [[Dm drogerie markt GmbH]]-Zentrale nach [[Wals]] und in ein Gebäude der [[Wüstenrot AG|Wüstenrot]] an der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]]. | Es wurde dann eine komplette Neubauvariante beschlossen. Dieses neue Verwaltungsgebäude soll ab [[2023]] um 220 Millionen Euro errichtet werden. Das Bahnhofsviertel wird ein völlig neues Gesicht erhalten, wenn das Land bis [[2025]] das Landesdienstleistungszentrum (LDZ) errichtet. Bis Ende [[2022]] startet der Abbruch der Gebäude rund um [[Elisabethstraße|Elisabeth]]-, [[Kaiserschützenstraße|Kaiserschützen]]-, Fanny-von-Lehnert- und Karl-Wurmb-Straße. Die rund 350 Mitarbeiter, die derzeit am Standort arbeiten, übersiedeln zwischenzeitlich in die frühere [[Dm drogerie markt GmbH]]-Zentrale nach [[Wals]] und in ein Gebäude der [[Wüstenrot AG|Wüstenrot]] an der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]]. | ||
[[Datei:Salzburger Landes-Dienstleistungszentrum Februar 2024.jpg|thumb|Baustelle Februar 2024.]] | |||
[[Datei:2025_09_15_Stadt_Salzburg_Salzburger Landes-Dienstleistungszentrum Orakelbrunnen auf dem Südtiroler Platz.jpg|thumb|Bildmitte das Gebäude, Stand September 2025.]] | |||
Im Sommer [[2023]] startete der Bau für das neue LDZ. Dazu werden rund 250 Betonpfähle für die Nutzung von Erdwärme 60 Meter tief in den Boden gerammt. Unten wird in Massiv-, oben in Holzhybridbauweise gebaut. Die Gebäude werden bis zu elf Geschoße zählen. Die ersten beiden Stockwerke sollen als Bürgerzentrum öffentlich zugänglich sein. Ein grüner Innenhof, begrünte Dachflächen, an der Fassade 3 600 Quadratmeter [[Photovoltaik]] mit einem Ertrag von rund 250 000 Kilowattstunden im Jahr werden entstehen. Selbst ein Experte für [[Taube]]nproblematik ist engagiert, um die Lamellen so auszurichten, dass die Vögel dort nicht sitzen können. 360 Fahrrad-Abstellplätze sind im Tiefgeschoß angedacht, samt Duschmöglichkeiten für Mitarbeiter. Dazu kommen noch 250 Parkplätze (etwa für 100 Dienstautos und 50 für Kunden). Ein Kindergarten im sechsten Obergeschoß samt begrünter Dachfläche zum Spielen, ein Sport- bzw. Bewegungsraum, ein Restaurant für Bedienstete, ein öffentlich zugängliches Café, ein eigenes Notstromaggregat für den Katastrophenschutz, selbst ein Raum zur Reinigung von Gummistiefeln ist eingeplant. | Im Sommer [[2023]] startete der Bau für das neue LDZ. Dazu werden rund 250 Betonpfähle für die Nutzung von Erdwärme 60 Meter tief in den Boden gerammt. Unten wird in Massiv-, oben in Holzhybridbauweise gebaut. Die Gebäude werden bis zu elf Geschoße zählen. Die ersten beiden Stockwerke sollen als Bürgerzentrum öffentlich zugänglich sein. Ein grüner Innenhof, begrünte Dachflächen, an der Fassade 3 600 Quadratmeter [[Photovoltaik]] mit einem Ertrag von rund 250 000 Kilowattstunden im Jahr werden entstehen. Selbst ein Experte für [[Taube]]nproblematik ist engagiert, um die Lamellen so auszurichten, dass die Vögel dort nicht sitzen können. 360 Fahrrad-Abstellplätze sind im Tiefgeschoß angedacht, samt Duschmöglichkeiten für Mitarbeiter. Dazu kommen noch 250 Parkplätze (etwa für 100 Dienstautos und 50 für Kunden). Ein Kindergarten im sechsten Obergeschoß samt begrünter Dachfläche zum Spielen, ein Sport- bzw. Bewegungsraum, ein Restaurant für Bedienstete, ein öffentlich zugängliches Café, ein eigenes Notstromaggregat für den Katastrophenschutz, selbst ein Raum zur Reinigung von Gummistiefeln ist eingeplant. | ||