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| Der Artikel '''Geschwindigkeitsübertretungen in Salzburg''' beschäftigt sich mit Extrembeispielen in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]. | | Der Artikel '''Geschwindigkeitsübertretungen in Salzburg''' beschäftigt sich mit Extrembeispielen in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]]. |
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| == Einleitung == | | == Einleitung == |
| Geschwindigkeitsübertretung ist ein Verkehrsdelikt, das, je nach Maß der Überschreitung der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, ein unterschiedliches Strafmaß nach sich zieht. Geschwindigkeitsbeschränkungen werden aus den unterschiedlichsten Gründen verordnet und aus ebenso vielen Gründen von Verkehrsteilnehmern missachtet. Immer stärker motorisierte Fahrzeuge und immer besser ausgebaute Straßen verleiten Menschen zum Übertreten von vorgeschriebenen oder auch den Verhältnissen angebrachten Geschwindigkeiten. Dabei überschätzen viele Personen ihre eigene Reaktionsfähigkeit und die Technik ihrer Fahrzeuge. Das führt zu oft schweren Unfällen, bei denen auch unbeteiligte Dritte Schaden erleiden.
| | Geschwindigkeitsübertretungen sind Verkehrsdelikte, die je nach Ausmaß unterschiedlich geahndet werden. Trotz vielfältiger Gründe für Geschwindigkeitsbeschränkungen werden diese häufig missachtet – begünstigt durch leistungsstarke Fahrzeuge und gut ausgebaute Straßen. Dabei überschätzen viele ihre Reaktionsfähigkeit oder die Technik ihres Fahrzeugs, was zu schweren Unfällen führen kann. Raserei wird teils als "sportliches Fahren" verklärt, während strenge Kontrollen von manchen als "Abzocke" bezeichnet werden, obwohl amtliche Strafgelder diesem Begriff nicht entsprechen. |
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| Weit verbreitet ist auch die Ansicht, dass Raserei sportliches Fahren sei. Wer vorausschauend moderat fahre, sei ein "Weichei", und andere Ansichten werden in Diskussionsforen verbreitet. Werden dann punktuelle rigorose Verkehr- und Geschwindigkeitskontrollen durchführt, sprechen manche von "Abzocke". "Abzocke" bedeutet aber "ein überhöhtes, nicht korrektes Entgelt für eine Sache" zu verlangen, was bei Einhebung von amtlich festgesetzten Strafgeldern wohl nicht zutreffen kann.
| | == 2013 brachten Temposünder 1,63 Millionen Euro an Strafgeldern == |
| | [[2013]] erzielte die Stadt Salzburg 1,63 Millionen Euro Einnahmen an Strafgeldern für Geschwindigkeitsübertretungen. Die vier Radarkästen und das mobile Gerät lösten 57 519 Mal aus, besonders häufig in 30‑km/h‑Zonen. Übertretungen kosteten mindestens 30 Euro; ab mehr als 41 km/h über dem Limit drohte Führerscheinentzug. [[2012]] waren 23 Lenker betroffen, darunter einer mit 125 km/h in der Imbergstraße. |
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| 400 000 Geschwindigkeitsübertretungen gibt es in Salzburg pro Jahr insgesamt laut Landesverkehrsabteilung. Mit der mobilen Radarmessung werden pro Jahr rund 1,2 Millionen Fahrzeuge gemessen. Etwa sieben Prozent seien zu schnell unterwegs, sagt [[Friedrich Schmidhuber]], Chef der [[Landesverkehrsabteilung Polizei Salzburg|Landesverkehrsabteilung]] und damit oberster Verkehrspolizist. Von den rund 1,1 Millionen gemessenen Fahrzeugen seien zuletzt 2 150 Autolenker mehr als 30 km/h zu schnell unterwegs gewesen. "Das sind 0,2 Prozent. Wir reden von geringen Zahlen. Aber diese Lenker sind besonders gefährlich unterwegs", betont Schmidhuber. (Datenstand Dezember 2019)
| | Die [[Stadtgemeinde Salzburg]] darf Temposünder bestrafen, Landgemeinden hingegen nicht eigenständig. Eigene Radarkästen sind dort weiterhin nicht vorgesehen, da es auf Landesebene Widerstand gibt. Innenministerin Johanna Mikl-Leitner ([[ÖVP]]) informierte 2013, dass Gemeinden gemeinsam mit der Polizei Sicherheitskonzepte erstellen und mögliche Standorte vorschlagen können. Laut Gemeindebundpräsident [[Helmut Mödlhammer]] (ÖVP) müssten Gemeinden die Geräte jedoch selbst finanzieren; ein Radargerät kostet bis zu 80.000 Euro. |
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| Die dramatischen Geschwindigkeitsübertretungen würden zu 95 bis 99 Prozent von Männern in jungem oder mittlerem Alter verübt. "Es sind oft junge Burschen, die mit Imponiergehabe so rücksichtslos unterwegs sind. Das sind ja keine Übertretungen, die einem aus Unachtsamkeit oder Ablenkung passieren. Die Leute lassen es drauf ankommen oder fahren illegale Rennen auf Verkehrsflächen", sagt der Chef der Landesverkehrsabteilung. | | == 2014 == |
| | === Änderung der Toleranzgrenze im Ortsgebiet mit 1. Juni 2014 === |
| | Mit [[1. Juni]] [[2014]] senkte das [[Land Salzburg (Verwaltung)|Land Salzburg]] die Toleranz bei Geschwindigkeitsübertretungen im Ortsgebiet um fünf Stundenkilometer. Bei 30‑km/h‑Zonen beginnen Strafen nun ab 36 km/h statt wie bisher ab 41 km/h, bei 50‑km/h‑Zonen ab 56 km/h statt ab 61 km/h. Die gerätebedingte Messtoleranz von fünf Stundenkilometern bleibt bestehen. |
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| | Eine Auswertung der mobilen Radargruppe zeigte deutliche Auswirkungen: In der letzten Maiwoche 2014 wurden in der [[Bachstraße (Stadt Salzburg)|Bachstraße]] 381 Überschreitungen registriert, eine Woche später – nach Einführung der neuen Grenze – bereits 1 458. |
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| | ==== Reaktionen ==== |
| | [[Vizebürgermeister]] [[Harald Preuner]] ([[ÖVP]]) kritisierte die Maßnahme als überzogen und warnte vor einer Überlastung der Verwaltung; Ziel dürfe keinesfalls sein, zusätzliche Einnahmen zu erzielen. |
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| | Verkehrs[[landesrat]] [[Hans Mayr]] ([[Team Stronach]]) unterstützte die Verschärfung. Sie diene dem Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer, und ein Gewöhnungseffekt werde die Zahl der Anzeigen langfristig wieder senken. Die Landesverkehrsabteilung betonte, dass sich für regelkonforme Lenker nichts ändere. |
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| | == 2018 == |
| | Laut [[Landesverkehrsabteilung Salzburg]] wurden jährlich rund 1,2 Millionen Fahrzeuge mobil gemessen, wobei etwa sieben Prozent zu schnell unterwegs waren. Von rund 1,1 Millionen Messungen überschritten zuletzt 2 150 Lenker das Tempolimit um mehr als 30 km/h – rund 0,2 Prozent, jedoch mit besonders hohem Gefährdungspotenzial, wie Abteilungsleiter [[Friedrich Schmidhuber]] betonte. (Datenstand Dezember 2019) |
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| | Schwere Geschwindigkeitsübertretungen werden zu 95 bis 99 Prozent von Männern im jungen oder mittleren Alter begangen. Laut Schmidhuber handelt es sich dabei häufig um bewusstes Imponiergehabe oder illegale Rennen, nicht um Unachtsamkeit. |
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| | == 2020 == |
| | === Höhere Strafen ab Jänner 2020 === |
| | Mit Jänner 2020 erhöhte Verkehrs[[landesrat]] [[Stefan Schnöll]] ([[ÖVP]]) die Strafen für schwere Geschwindigkeitsübertretungen deutlich. Überschreitungen über 30 km/h wurden teurer: |
| | * ab 90 km/h im Ortsgebiet mindestens 500 Euro (statt 250), |
| | * über 150 km/h auf Freilandstraßen 600 Euro (statt 30 km/h0), |
| | * bei +70 km/h nun 1.200 Euro. |
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| | === Raser-Jahresbilanz 2020 === |
| | In der Stadt Salzburg wurden [[2020]] insgesamt 73 000 Anzeigen ausgestellt, davon 14 482 mobil und 59 124 stationär. Die Einnahmen betrugen rund 1,8 Mio. Euro. Bei 431 mobilen Messungen wurden 190 663 Fahrzeuge erfasst, 8,8 % davon erheblich zu schnell. 2 370 Anzeigen waren nicht verwertbar. |
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| | == 2021: Verdreifachte Strafen für extreme Raserei == |
| | Nach der bundesweiten Erhöhung des Strafrahmens auf 5 000 Euro setzte Salzburg neue Richtsätze fest. |
| | * ab 91 km/h im Ortsgebiet: künftig 1 600 Euro (statt 50 km/h0). |
| | * Über +70 km/h: 3 400 Euro. |
| | * Damit wurden die Strafen für extreme Raserei teils verdreifacht. |
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| | == 2022: Mehr Alko- und Drogenlenker == |
| | Trotz Pandemie stiegen die Zahlen stark: |
| | * 2019 (Q1): 381 alkoholisierte und sechs drogenbeeinträchtigte Lenker. |
| | * 2021 (Q1): 287 alkoholisierte, 36 drogenbeeinträchtigte. |
| | * 2022 (Q1): 522 alkoholisierte, 79 drogenbeeinträchtigte. |
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| | Q1 = 1. Quartal |
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| | Die Polizei verfügte über 122 Vortester, 87 Alkomaten und sieben Drogentestsets. Schmidhuber betonte, dass täglich zwei bis drei Unfälle mit alkoholisierten Lenkern passieren und viele trotz Führerscheinentzugs weiterfahren. |
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| === 2022: Polizei erwischt immer mehr Alko- und Drogenlenker === | | ==== 550 000 Mal geblitzt (2022) ==== |
| Trotz [[Coronapandemie]] und ''[[Corona-Virus-Sprachwelt#L|Lockdowns]]'' in der Gastronomie ist die Zahl der ertappten Alko- und Drogenlenker binnen drei Jahren stark gestiegen.
| | In Stadt und Land Salzburg wurden 548 445 Schnellfahrer registriert (+1/3 gegenüber 2021).<br /> |
| | 150 000 Alko- und Drogentests führten zu 2 300 Anzeigen wegen Alkohol und 380 wegen Drogen.<br /> |
| | Weitere Zahlen: 6 300 Gurtverstöße, 387 fehlende Kindersitze, 8 400 Handyverstöße.<br /> |
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| Die Zahlen sprechen für [[Friedrich Schmidhuber]], Leiter der Verkehrsabteilung der Polizei im Bundesland Salzburg, eine klare Sprache: "Im ersten Quartal [[2019]], also noch vor der Pandemie und den ''Lockdowns'' auch in der Gastronomie, sind bei Kontrollen 90 Lenker, die mit 0,5 bis 0,8 Promille alkoholisiert waren, angehalten worden. Aber weitere 291 waren mit mehr als 0,8 Promille schwerer betrunken. In diesen drei Monaten sind auch sechs Lenker unter Drogeneinfluss gestoppt worden."
| | == 2024: Neue Radarboxen für Gemeinden == |
| | Eine Novelle der Straßenverkehrsordnung (Juli 2024) erlaubt nun auch Gemeinden ohne Stadtpolizei, Geschwindigkeitskontrollen durchzuführen. |
| | [[Straßwalchen]] und [[Seekirchen am Wallersee]] starten Pilotprojekte mit der "MT Verkehrssicherheit GmbH". |
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| Zahlen, die sich dramatisch ändern sollten: So konnten Polizisten im ersten Quartal [[2021]] während der ''Lockdowns'' in Summe 287 betrunkene sowie 36 drogenbeeinträchtigte Lenker aus dem Verkehr ziehen. [[2022]] haben sich die Zahlen im ersten Quartal von [[Jänner]] bis [[März]] jedoch nahezu verdoppelt: Es waren 522 Alkoholisierte sowie 79 infolge Drogenkonsums nicht mehr verkehrstüchtige Lenker, die bei Kontrollen gestoppt werden konnten.
| | Voraussetzungen: |
| | * KfV‑Gutachten zur Standorttauglichkeit, |
| | * zusätzliche Messungen, |
| | * Übertragungsverordnung der [[Bezirkshauptmannschaft]]. |
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| Dass zahlreiche Alko- und Drogenlenker trotz der beständig guten Kontrolldichte seitens der Exekutive nicht erwischt werden, will Friedrich Schmidhuber nicht infrage stellen: "Aber zahlreiche derartige Lenker fallen unseren Streifen schon durch die Fahrweise auf, zudem werden bei jeder routinemäßigen Verkehrskontrolle Atemtests mit unseren Vortestern durchgeführt."
| | Die Gemeinden betonen, dass es nicht ums "Abstrafen", sondern um das Eindämmen extremer Raserei geht. Bei Tempo 30 könnte die Grenze etwa bei 46 km/h liegen. |
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| Die Salzburger Exekutive verfügt derzeit im gesamten Bundesland über 122 sogenannte Vortester sowie über 87 Alkomaten. Parallel dazu sind noch sieben Drogentestsets verfügbar, die in den verschiedenen Bezirken schwerpunktmäßig eingesetzt werden.
| | MT Verkehrssicherheit hatte zuvor in drei Gemeinden (Straßwalchen, [[St. Johann im Pongau]], [[Viehhofen]]) über 850 000 Fahrzeuge gemessen und 220 000 Übertretungen festgestellt, darunter extreme Fälle wie 105 km/h in einer 30er‑Zone. |
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| "Angesichts der bei uns erhobenen Zahlen kann man sagen, dass sich in Salzburg durchschnittlich jeden Tag zwei bis drei Verkehrsunfälle ereignen, an denen zumindest ein alkoholisierter Lenker beteiligt ist", so Schmidhuber. Aus seiner subjektiven Wahrnehmung scheine sich diese Zahl weiter zu steigern, wobei solche für die ersten Quartale der Jahre 2021 und 2022 noch nicht amtlich vorlägen. Gleiches gelte auch für die Zahl der ertappten Lenker, die ohne gültigen Führerschein angetroffen werden. "Das könnte der längeren Entzugsdauer des Führerscheins geschuldet sein, die bei Raserei mittlerweile von zwei auf vier Wochen verlängert worden ist. Dazu kommen wohl alkokranke Lenker, die auch nach einer Führerscheinabnahme nicht auf das Autofahren verzichten wollen."
| | Die Gemeinden erhalten den Großteil der Strafgelder auf Gemeindestraßen; auf [[Landesstraße]]n geht der Ertrag an die [[Bezirkshauptmannschaft]]. Technisch sind sowohl Radarboxen als auch mobile Fahrzeuge möglich. |
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| Wie gefährlich manche Suchtkranke mit einem Pkw unterwegs sein können, weiß der Leiter der Verkehrsabteilung aus Erfahrung: "2,5 bis 3 Promille beim Alkotest kommen immer wieder vor. Selbst habe ich an einem Morgen in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] einen Lenker anhalten lassen, der ohne Licht unterwegs war. Der Mann, ein Gastwirt, wirkte normal, doch der Test ergab 1,7 Promille."<ref>[[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/chronik/polizei-erwischt-immer-mehr-alko-und-drogenlenker-119964931?utm_campaign=crossdomain-traffic&utm_source=salzburg24-at&utm_medium=referral&utm_content=teaser Karsamstag, 16. April 2022]</ref>
| | == Raserei in Salzburg == |
| | Im Folgenden werden besonders krasse Fälle der Raserei auf Salzburgs Straßen festgehalten. Wie die unten stehende Liste zeigt, werden mittlerweile immer häufiger Raser erwischt und aus dem Verkehr gezogen. Daher werden ab [[2022]] nur mehr exemplarische Beispiele angeführt: |
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| ==== 550 000 Mal geblitzt ==== | | === 2026 === |
| In Stadt und Land Salzburg hatte Beamte der Polizei bzw. ihre Radarkästen im vergangenen Jahr exakt 548 445 Schnellfahrer erwischt, das sind rund ein Drittel mehr als 2021. Rund 150 000 Alko- und Drogentests bei stationären Kontrollen brachen am Ende 2 300 Anzeigen wegen Alkoholisierung und 380 Anzeigen wegen Drogenmissbrauchs. Der Anstieg der Anzeigen in diesem Bereich ist auch durch den Einsatz neuer Testgeräte erklärbar. Drei weitere Zahlen für 2022: 6 300 Anzeigen wurden wegen nicht angelegten Gurtes ausgestellt, 387 wegen eines fehlenden Kindersitzes und 8 400 Mal wegen Telefonieren am Steuer. Die meisten Schnellfahrer wurden in Niederösterreich erwischt (1,2 Mio.), vor Oberösterreich (960 000) und der Steiermark (870 000).<ref>[[InfoMediaWorx]], facebook 19. Februar 2023</ref>
| | ==== Jänner ==== |
| | * Samstag, [[24. Jänner]] [[2026]]: Ein 17‑jähriger Salzburger verlor in der [[Stadt Salzburg]] auf der [[Imbergstraße]] die Kontrolle über sein Auto und krachte gegen eine Steinmauer. Er und sein gleichaltriger Beifahrer wurden verletzt ins [[Landeskrankenhaus]] gebracht; der Alkotest war negativ, das Auto ein Totalschaden. Kurz zuvor war der Probeführerscheinbesitzer mit fast 100 km/h an einem mobilen Radar vorbeigerast – nur rund 200 Meter vor der Unfallstelle. Der Führerschein wurde ihm noch vor Ort abgenommen, Anzeige folgt. |
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| === 2021: Salzburgs Verkehrslandesrat verdreifacht Strafen für extreme Raserei === | | === 2025 === |
| Nachdem der Bund den Strafrahmen demnächst auf 5000 Euro erhöht, legt Salzburgs Verkehrslandesrat nun die neuen Richtsätze für sein Bundesland vor. Sofern der Nationalrat die Regierungsvorlage wie geplant im Juni beschließt, tritt es mit 1. Juli in Kraft. Darin enthalten ist auch eine Erhöhung des Strafrahmens von bisher 2180 Euro auf 5000 Euro. Und das wiederum ermöglicht es den Ländern, die Richtsätze für Strafen zu erhöhen. Schnöll hat davon bereits per 1. Jänner 2020 Gebrauch gemacht. Wer mit 91 km/h im Ortsgebiet erwischt wurde, der zahlte im Jahr 2019 noch maximal 290 Euro. Derzeit wären 500 Euro fällig. Ab 1. Juli wären es 1600 Euro. Somit also eine Verdreifachung der aktuellen Strafhöhe. Wer mehr als 70 km/h zu schnell unterwegs ist, für den sehen die neuen Richtsätze nun 3400 Euro an Strafe vor.
| | ==== Oktober ==== |
| | * Freitag, [[10. Oktober]] [[2025]]: Bei Kontrollen auf der [[B 108 Felbertauern Straße]] in [[Mittersill]] ([[Pinzgau]]) zeigte die Polizei drei Lenker an. Ein 65‑Jähriger wurde mit 197 km/h statt 100 km/h erwischt. Sein Führerschein wurde abgenommen, das Motorrad beschlagnahmt.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/polizei-stoppt-biker-mit-fast-200-kmh-in-mittersill-motorrad-beschlagnahmt-art-304985 11. Oktober 2025]</ref> |
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| === Raser-Jahresbilanz 2020: "Spitzenreiter" mit 116 km/h in 30er-Zone geblitzt === | | ==== September ==== |
| Bei mobilen und stationären Überwachungen wurden in der Stadt Salzburg im Vorjahr 73 000 Anzeigen ausgestellt. Die höchste Geschwindigkeit wurde am [[#12. April|12. April]] in der [[Kleßheimer Allee]] gemessen. Es gab 14 482 mobile sowie 59 124 stationäre Anzeigen. Ergibt in Summe Einnahmen von rund 1,8 Millionen Euro. 431 mobile Radarmessungen wurden im Vorjahr in der Stadt Salzburg durchgeführt. Dabei wurden 190 663 Fahrzeuge registriert. 8,8 Prozent davon waren erheblich zu schnell unterwegs. Im Vergleich zu 2019 war das ein Rückgang von rund zwei Prozent. 2370 Lenker konnten nicht belangt werden, weil die Messung nicht auswertbar war (zum Beispiel aufgrund von Kennzeichenverschmutzungen).<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/raser-jahresbilanz-spitzenreiter-mit-116-km-h-in-30er-zone-geblitzt-100299853 www.sn.at], 26. Februar 2021</ref> | | * Samstag, [[27. September]] 2025: Bei Schwerpunktkontrollen in der [[Stadt Salzburg]] wurden zwei Führerscheine abgenommen. Ein Motorradfahrer aus dem [[Berchtesgadener Land]] fuhr auf der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] 152 km/h statt 70 km/h, ein 22‑jähriger Salzburger auf der [[Innsbrucker Bundesstraße]] 103 km/h statt 50 km/h.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mit-alpenstrasse-motorradfahrer-bayern-fuehrerschein-185155966 www.sn.at], 28. September 2025</ref> |
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| ==== Höhere Strafen ab Jänner 2020 ==== | | ==== Juli ==== |
| Im Dezember [[2019]] gab <nowiki>Verkehrs</nowiki>[[landesrat]] [[Stefan Schnöll]] ([[ÖVP]]), dass die Strafgelder für Geschwindigkeitsübertretungen empfindlich teurer werden. Bis zu einer Überschreitung von 30 km/h bleiben die bisherigen Richtsätze gleich. Bisher galt: 90 km/h oder mehr im Ortsgebiet bedeutete zwei Wochen Führerscheinverlust und eine Strafe von 250 Euro. Künftig werden es mindestens 500 Euro sein. Wer auf der Freilandstraße mit mehr als 150 km/h unterwegs ist, wurde bisher mit 300 Euro bestraft. Künftig sind es 600 Euro. Und wer das Tempolimit gar um 70 km/h überschreitet, wird nicht 450 bzw. 490 Euro zahlen wie bisher, sondern 1.200 Euro.<ref>Quelle [[Salzburger Nachrichten]] vom [https://www.sn.at/salzburg/politik/salzburgs-verkehrslandesrat-verdoppelt-strafhoehe-fuer-raser-80898118 20. Dezember 2019]</ref>
| | * Sonntag, [[20. Juli]]: Auf der [[B 168 Mittersiller Straße]] in [[Niedernsill]] (Pinzgau) wurde ein Ungar mit 160 km/h statt 100 km/h gestoppt. Führerschein abgenommen, Anzeige folgt.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/160-kmh-durch-niedernsill-polizei-stoppt-temposuender-im-pinzgau-art-296812 21. Juli 2025]</ref> |
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| === Änderung der Toleranzgrenze im Ortsgebiet mit 1. Juni 2014 === | | : Weitere Ereignisse am Wochenende [[19. Juli|19.]]/20. Juli: |
| Zahlreiche Verkehrsteilnehmer spekulieren immer wieder mit angeblich ungenau geeichten Tachometern (was früher einmal sicherlich möglich gewesen war) und einer sogenannten Toleranzgrenze der Exekutive bei Radarmessungen.
| | – In Salzburg‑[[Gneis]] wurde ein 17‑jähriger Mopedlenker angehalten; sein manipuliertes Fahrzeug erreichte 97 km/h (erlaubt 45). |
| | – Auf der [[A 10 Tauernautobahn]] in [[St. Michael im Lungau]] wurden zwei Autoraser (39, Slowene; 57, Serbe) mit rund 160 km/h statt 100 km/h gestoppt. Führerscheine abgenommen, Anzeigen erstattet.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/moped-salzburger-181709188 www.sn.at], 21. Juli 2025</ref> |
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| | ===== Autofahrer raste mit 211 km/h auf B 311 Richtung Saalfelden ===== |
| | * In der Nacht auf Freitag, [[18. Juli]], wurde ein 23‑jähriger Türke auf der [[B 311 Pinzgauer Straße]] mit 211 km/h gestoppt. Führerschein abgenommen, Weiterfahrt untersagt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/autofahrer-b311-richtung-saalfelden-181574614 www.sn.at], 18. Juli 2025</ref> |
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| | ==== Juni ==== |
| | * Samstag, [[28. Juni]]: In der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan]] wurde eine 21‑jährige Probeführerscheinbesitzerin mit 101 km/h statt 50 km/h gemessen. Führerschein abgenommen. |
| | : Im [[Umweltschutztunnel Liefering]] fiel ein Pkw mit 162 km/h (erlaubt 100 jm/h nach dem Tunnel, 80 km/h im Tunnel) auf. Der 19‑jährige Probeführerscheinbesitzer aus dem Flachgau verlor den Führerschein. |
| | : In [[Anif]] wurde ein 23‑jähriger Flachgauer mit 90 statt 50 km/h km/h gemessen; der Führerschein war bereits entzogen, zusätzlich war die Begutachtungsplakette abgelaufen. Mehrere Anzeigen folgen. |
| | : In [[St. Johann im Pongau]] mussten zwei Lenker nach Lasermessungen den Führerschein abgeben. |
| | : Bereits am Vortag wurde ein 25‑jähriger Pinzgauer mit 163 km/h statt 100 km/h gemessen; kurz nach Mitternacht fuhr ein 18‑jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Pongau mit 170 km/h auf der Freilandstraße.<ref>[[InfoMediaWorx]]‑Facebook vom 29. Juni 2025</ref> |
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| | ==== Jänner ==== |
| | ===== Mit über 230 km/h auf A 10 gebrettert: Auto beschlagnahmt ===== |
| | Ein 25‑jähriger raste am [[10. Jänner]] mit über 230 km/h über die [[A 10 Tauernautobahn]]. Bei [[Hallein]] wurde er gestoppt, das Auto beschlagnahmt. Gemessen wurden 232 km/h bei erlaubten 110. Der Alkotest war negativ.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/tennengau/mit-ueber-230-km-h-auf-a10-gebrettert-raserauto-beschlagnahmt-171529720 11. Jänner 2025]</ref> |
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| Mit [[1. Juni]] [[2014]] hat das [[Land Salzburg (Verwaltung)|Land Salzburg]] die Toleranz bei Geschwindigkeitsübertretungen im Ortsgebiet um fünf Stundenkilometer gesenkt. Wurde bei einem 30 km/h-Limit bisher erst ab 41 km/h gestraft, fängt der Bußgeldkatalog jetzt bei 36 km/h an. Das Gleiche gilt bei einem Limit von 50 km/h. Vorher durfte man ungestraft bis 61 km/h beschleunigen, jetzt drohen Strafen ab 56 Stundenkilometern. Wobei eine gerätebedingte Messtoleranz von fünf Stundenkilometern hinzukommt, die vorher noch abgezogen wird.
| | === 2024 === |
| | ==== August ==== |
| | ===== Wiestal: Doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt ===== |
| | : [[2. August]] [[2024]]: Ein 20‑jähriger Italiener wurde auf der [[L 107 Wiestal Landesstraße]] in [[Adnet]] mit mehr als doppelt so hoher Geschwindigkeit wie erlaubt gemessen. Trotz Toleranzabzug blieb er weit über dem 60‑km/h‑Limit. Er gab an, die Beschränkung übersehen zu haben.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/tennengau/doppelt-so-schnell-wie-erlaubt-polizei-stoppt-raser-in-adnet-162838840 3. August 2024]</ref> |
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| Der Effekt ist jedenfalls enorm. Das zeigte eine Auswertung der mobilen Radargruppe in der Stadt Salzburg. Die [[Magistrat Salzburg|Magistrat]]<nowiki>smitarbeiter</nowiki> hatten in der letzten Maiwoche 2014 in der [[Bachstraße (Stadt Salzburg)|Bachstraße]] in Salzburg-[[Gnigl]] noch 381 Temposünder in der dortigen 30 km/h-Beschränkung erwischt. Eine Woche später - mit strengerer Toleranzgrenze - waren es 1 458 Überschreitungen, also beinahe eine Vervierfachung.
| | ==== Mai ==== |
| | ===== Eugendorf: Raser mit 200 km/h auf der Westautobahn ===== |
| | : [[24. Mai]]: Eine Zivilstreife stoppte auf der [[A 1 West Autobahn]] bei [[Eugendorf]] einen 23‑jährigen Pinzgauer, der mit über 200 km/h unterwegs war. Führerschein abgenommen, Anzeige; Alkotest negativ.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/eugendorf-raser-westautobahn-158981575 www.sn.at], 25. Mai 2024</ref> |
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| ==== 2014: Vizebürgermeister Harald Preuner (ÖVP) ist für Raserei ==== | | ===== Polizei nimmt Raser auf A10 im Lungau Auto ab ===== |
| Vizebürgermeister [[Harald Preuner]] ([[ÖVP]]) meinte, es sei "... nicht im Sinne des Erfinders, dass wir systematisch die Autofahrer abkassieren. Wir müssen jetzt entweder das Personal verdoppeln, um die Anzeigen abarbeiten zu können oder wir können nicht mehr so viel kontrollieren und müssen einzelne Radarkästen wieder ausschalten..."
| | : [[23. Mai]]: Ein 29‑jähriger Lungauer wurde auf der A 10 bei [[St. Michael im Lungau]] mit 179 km/h statt 100 km/h erwischt. Sein Auto wurde vorläufig beschlagnahmt.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/lungau/polizei-nimmt-raser-auf-a10-im-lungau-auto-ab-158943538 24. Mai 2024]</ref> |
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| Die Anzeigen müssten nämlich in einer gewissen Frist bearbeitet werden, ansonsten drohe den Beamten ein Amtsmissbrauch, sagt Preuner. Dass man durch eine solche Maßnahme das Stadtbudget aufbessere, könne nicht die Idee dahinter sein.
| | ===== 135 statt 50 km/h km/h: Erstes Raserauto in Salzburg beschlagnahmt ===== |
| | : [[11. Mai]]: In der [[Innsbrucker Bundesstraße]] wurde ein 20‑jähriger Salzburger mit 135 km/h statt 50 km/h gemessen. Der BMW wurde in [[Maxglan]] angehalten, der Führerschein abgenommen und das Fahrzeug vorläufig beschlagnahmt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/erstes-raserauto-salzburg-158263789 www.sn.at], 12. Mai 2024</ref> |
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| ==== 2014: Verkehrslandesrat Hans Mayr (Team Stronach) ist für diese Maßnahme ==== | | ===== Mit 91 km/h in der 30‑km/h‑Zone in Anif ===== |
| Keinesfalls sei das eine Abzocke, konterte Verkehrslandesrat [[Hans Mayr]] ([[Team Stronach]]). Es gehe darum, die schwächsten Verkehrsteilnehmer zu schützen. Und zwei Drittel aller Unfälle mit Personenschaden ereigneten sich in Orts- oder Stadtgebieten. "Ich möchte sehen, was eine Mutter dazu sagt, deren Kind durch so einen Unfall im Ortsgebiet zu Schaden kommt. Die wird das anders beurteilen. Dafür muss man sich eben sensibilisieren", sagte Mayr in Richtung Preuner. Er könne die Stadt in ihrer Argumentation hier nicht verstehen. "Ich bin überzeugt, es gibt hier einen Gewöhnungseffekt. Die Anzeigen werden wieder stark zurückgehen. Die Leute werden langsamer fahren. Bisher war das typisch österreichisch - ein bisschen was geht schon noch. Jetzt muss man eben eine Spur langsamer fahren", sagt Mayr. Wenn die Stadt nicht fähig sei, diese neuen Tempolimits zu administrieren, dann mache das eben das Land, sagt Mayr.
| | : [[5. Mai]]: Ein 20‑jähriger Salzburger wurde auf dem [[Fürstenweg (Anif)|Fürstenweg]] mit 91 km/h statt 30 km/h gestoppt. Führerschein abgenommen, Anzeige. |
| | : Zwei Motorradfahrer aus [[Saalfelden am Steinernen Meer]] erreichten im Baustellenbereich der [[B 311 Pinzgauer Straße]]125 bzw. 128 km/h (erlaubt 50). Führerscheine abgenommen, Motorräder nicht beschlagnahmt.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/anif-raser-mit-91-km-h-in-30er-zone-unterwegs-157952053 6. Mai 2024]</ref> |
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| Bei der Landesverkehrsabteilung heißt es, wer sich vorher an die Geschwindigkeitsbegrenzung gehalten habe, für den ändere sich jetzt auch nichts.
| | ==== März ==== |
| | ===== Mit 203 km/h auf der Tauern Autobahn ===== |
| | : [[15. März]]: Ein 31‑jähriger Deutscher wurde auf der [[A 10 Tauern Autobahn]] bei [[Oberalm]] mit 203 km/h statt 130 km/h gemessen. Führerschein weg, Auto stehen gelassen. |
| | : Ein 51‑jähriger Italiener fuhr im Baustellenbereich bei [[Eben im Pongau]] 124 km/h statt 60 km/h. Anzeige.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/tennengau/raser-auf-a10-in-oberalm-mit-203-km-h-bei-130-gestoppt-155169487 16. März 2024]</ref> |
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| === 2013 brachten Temposünder 1,63 Millionen Euro an Strafgeldern === | | ==== Februar ==== |
| 2013 ergaben sich Einnahmen durch Strafbescheide für Geschwindigkeitsübertretungen im Stadtgebiet von Salzburg 1,63 Millionen Euro. 57 519 Mal blitzte entweder einer der vier aktiven Radarkästen im Stadtgebiet oder das mobile Radargerät. Wobei die Anzeigen in den 30 km/h-Zonen mit Abstand am häufigsten waren. Bei einer Übertretung waren mindestens 30 Euro fällig. Wer das Tempolimit um mehr als 41 km/h überschreitet, der musste seinen Führerschein abgeben. 2012 passierte das 23 Lenkern - einer davon bolzte in der Nacht mit 125 km/h durch die [[Imbergstraße]].
| | ===== Mit 108 km/h durchs Gemeindegebiet ===== |
| | : [[14. Februar]]: Ein 23‑jähriger Probeführerscheinbesitzer wurde in [[Elixhausen]] mit 108 km/h erwischt. Er gab an, gestresst gewesen zu sein und eine 80er‑Beschränkung angenommen zu haben.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/rasender-lieferdienst-mit-ueber-100-km-h-in-elixhausen-gestoppt-153469588 15. Februar 2024]</ref> |
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| == Gemeinden in der Bekämpfung von Geschwindigkeitsübertretungen benachteiligt ==
| | : [[2. Februar]]: Bei Radarmessungen an mehreren Standorten wurden 113 Lenker angezeigt. In [[Esch]] (Gemeinde [[Hallwang]]) wurden drei Raser mit 100, 96 und 92 km/h im Ortsgebiet gemessen.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/113-anzeigen-bei-verkehrskontrollen-in-ganz-salzburg-152799163 3. Februar 2024]</ref> |
| Die Stadt darf Temposünder strafen, die Gemeinden auf dem Land dürfen es nicht aus eigenem Antrieb. Eigene Radarkästen wird es auch in Zukunft nicht geben, weil sich dazu auf Landesebene Widerstand regt. Aber in ein Schreiben von Innenministerin Johanna Mikl-Leitner (ÖVP) 2013 informierte sie die Gemeinden, dass mit der Polizei jede Gemeinde ein Sicherheitskonzept erarbeiten und deponieren könne, wo Radarkästen nötig seien. Gemeindebundpräsident [[Helmut Mödlhammer]] (ÖVP) sagte: "Das hat bei Schulen, Kindergärten oder bei Unfallstellen Sinn. Die Gemeinden müssen die Geräte aber kaufen oder leasen. Die Polizei bedient sie dann." Und so ein Radargerät ist mit bis zu 80.000 Euro an Anschaffungskosten auch kein Schnäppchen.
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| == Raserei in Salzburg == | | ==== Jänner ==== |
| Im folgenden Abschnitt werden besonders krasse Fälle der Raserei auf Salzburgs Straßen festgehalten. Wie die untenstehende Liste zeigt, werden mittlerweile immer öfter Raser erwischt und aus dem Verkehr gezogen. Daher werden ab [[2022]] nur mehr exemplarische Beispiele angeführt:
| | : [[10. Jänner]]: Ein 20‑jähriger Salzburger wurde auf der A 10 Richtung [[Hallein]] mit 199 km/h (erlaubt sind 110 km/h in der Nacht) gemessen. In [[Kuchl]] konnte er angehalten werden; Führerschein abgenommen, Anzeige.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/tennengau/raser-brettert-mit-fast-200-km-h-ueber-a10-in-oberalm-151427167 14. März 2024]</ref> |
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| === 2023 === | | === 2023 === |
| ==== Oktober==== | | ==== Dezember ==== |
| ===== Junger Raser mit 177 km/h im Lieferinger Tunnel gestoppt ===== | | ===== Mit 180 km/h bei erlaubten 100 km/h beim Reittunnel ===== |
| : [[28. Oktober]] [[2023]]: Eine Zivilstreife beobachtete am Samstagnachmittag, wie zwei Autos mit 147 km/h in der erlaubten 100-km/h-Zone unterwegs waren. Zudem wechselten die Fahrzeuglenker vom dritten auf den ersten Fahrstreifen, "um die Geschwindigkeit beizubehalten und die normal fahrenden Fahrzeuge so schnell wie möglich rechts zu überholen". Im [[Lieferinger Tunnel]] erreichte ein Probeführerscheinbesitzer aus der Stadt Salzburg mit seinem Pkw eine Geschwindigkeit von 177 km/h in der erlaubten 80-km/h-Zone. Der 20-Jährige wurde angehalten und der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Zudem wird er angezeigt, wie jener zweite Pkw-Lenker mit Flachgauer Kennzeichen, der bei [[Kleßheim]] von der A1 abfuhr und nicht mehr von der Polizei angehalten werden konnte.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/junger-autolenker-rast-mit-177-km-h-durch-lieferinger-tunnel-147734965 29. Oktober 2023]</ref> | | : [[22. Dezember]] [[2023]]: Ein 32‑jähriger Pkw‑Lenker raste beim [[Reittunnel]] mit 180 km/h über die A 10. Führerschein abgenommen.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/pkw-lenker-brettert-mit-180-km-h-ueber-a10-bei-reittunnel-150522517 22. Dezember 2023]</ref> |
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| | ==== November ==== |
| | ===== 18‑Jähriger überholte trotz Verkehrsinsel auf der Gegenfahrbahn ===== |
| | : [[11. November]]: Ein 18‑jähriger Pongauer überholte in [[Bischofshofen]] trotz Verkehrsinsel zwei Fahrzeuge und überschritt dabei das Tempolimit massiv. Nach einer Nachfahrt mit bis zu 160 km/h hielt er erst im Ortsgebiet an. Weiterfahrt untersagt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/jaehriger-autofahrer-verkehrsinsel-gegenfahrbahn-148440964 www.sn.at], 12. November 2023</ref> |
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| | ==== Oktober ==== |
| | ===== Junger Raser mit 177 km/h im Lieferinger Tunnel ===== |
| | : [[28. Oktober]]: Eine Zivilstreife beobachtete zwei Pkw mit 147 km/h in der 100er‑Zone. Im [[Lieferinger Tunnel]] erreichte ein 20‑jähriger Probeführerscheinbesitzer 177 km/h (erlaubt sind 80 km/h). Führerschein abgenommen; ein zweiter Lenker entkam bei der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Kleßheim|Anschlussstelle Salzburg-Kleßheim]].<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/junger-autolenker-rast-mit-177-km-h-durch-lieferinger-tunnel-147734965 29. Oktober 2023]</ref> |
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| ===== 77-jähriger Autofahrer gab auf regennasser Straße Vollgas - 190 km/h ===== | | ===== 77‑Jähriger gab auf regennasser Straße Vollgas – 190 km/h ===== |
| : [[26. Oktober]]: Die Beamten waren am Nationalfeiertag auf der Landesstraße (!) [[Salzachtal Straße]] (B 159) zwischen [[Golling an der Salzach]] und [[Werfen]] im Dienst, um Geschwindigkeitskontrollen mit ihrem Zivilfahrzeug durchzuführen. Dabei konnte ein 77-jähriger Pongauer bei regennasser Fahrbahn zwischen [[Stegenwald]] und [[Tenneck]] in einer 70 km/h-Beschränkung mit 156 km/h gemessen werden. Im darauffolgenden Freiland war der Senior mit seinem Auto mit einer Geschwindigkeit von 190 km/h bei erlaubten 100 km/h unterwegs, ehe er gestoppt werden konnte. Dem Mann wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen und er wird bei der Bezirkshauptmannschaft zur Anzeige gebracht.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/werfen-jaehriger-strasse-vollgas-147610300 www.sn.at], 27. Oktober 2023</ref> | | : [[26. Oktober]]: Auf der [[B 159 Salzachtal Straße]] wurde ein 77‑jähriger Pongauer mit 156 km/h in der 70 km/h‑Zone und anschließend mit 190 km/h im 100 km/h‑Bereich gemessen. Führerschein abgenommen, Anzeige.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/werfen-jaehriger-strasse-vollgas-147610300 www.sn.at], 27. Oktober 2023</ref> |
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| ==== September ==== | | ==== September ==== |
| ===== Führerscheinneuling mit 74 km/h in der 30-km/h-Zone gemessen ===== | | ===== Führerscheinneuling mit 74 km/h in der 30er‑Zone ===== |
| : [[30. September]]: 74 km/h hat die Polizei am Samstag bei einem 19-jährigen Probeführerscheinbesitzer in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] ([[Pinzgau]]) gemessen. Eigentlich wären im Stadtgebiet 30 km/h erlaubt, berichtet die Exekutive. Seinen Führerschein, den er gerade erst bekommen hatte, musste der junge Mann auch schon wieder abgeben. | | : [[30. September]]: Ein 19‑jähriger Probeführerscheinbesitzer wurde in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] mit 74 km/h statt 30 km/h km/h erwischt. Führerschein abgenommen. |
| : Auch auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) im [[Flachgau]] gingen der Exekutive einige Verkehrssünder ins Netz. Insgesamt 67 Lenker hatten den Mindestabstand laut Bericht nicht eingehalten. Ein Lenker soll demnach bei 109 km/h sogar nur elf Meter Abstand zum Vorderfahrzeug gelassen haben. Dabei wären mindestens 32 Meter nötig, so die Polizei. 99 Lenker waren außerdem zu schnell – einer von ihnen raste mit 63 km/h zu viel über die A 10. Eine Streife der Autobahnpolizei Anif stoppte den 28-jährigen Salzburger kurz darauf. Die Beamten entzogen dem Mann den Führerschein vorläufig. Der Raser durfte nicht mehr weiterfahren.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/fuehrerschein-neuling-in-saalfelden-zu-schnell-schein-wieder-weg-146212948 1. Oktober 2023]</ref> | | : Auf der A 10 im [[Flachgau]] wurden 67 Abstandssünder und 99 Schnellfahrer angezeigt. Ein 28‑jähriger Salzburger fuhr 63 km/h zu schnell; Führerschein vorläufig entzogen.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/fuehrerschein-neuling-in-saalfelden-zu-schnell-schein-wieder-weg-146212948 1. Oktober 2023]</ref> |
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| ==== Juli ==== | | ==== Juli ==== |
| ===== Mit 149 km/h und 177 km/h durch Lend ===== | | ===== Mit 149 km/h und 177 km/h durch Lend ===== |
| : [[29. Juli]]: Viel zu schnell waren zwei Pkw-Lenker bereits am Freitag auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) im Gemeindegebiet von [[Lend]] (Pinzgau) unterwegs. Ein 28-jähriger Pinzgauer raste mit einem geliehenen PS-starken Auto mit 177 km/h bei erlaubten 100 km/h über die Straße. An selber Stelle wurden bei einem 20-jährigen Araber 149 km/h gemessen, berichtet die Polizei in einer Aussendung am Sonntag.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/lend-raser-brettert-mit-fast-180-km-h-ueber-b311-142824754 30. Juli 2023]</ref> | | : [[29. Juli]]: Auf der [[B 311 Pinzgauer Straße]]in [[Lend]] wurden ein 28‑jähriger Pinzgauer mit 177 km/h und ein 20‑jähriger Araber mit 149 km/h (erlaubt waren 100 km/h) gemessen.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pinzgau/lend-raser-brettert-mit-fast-180-km-h-ueber-b311-142824754 30. Juli 2023]</ref> |
| : [[8. Juli]]: Bei einem schweren Motorradunfall gegen 21:00 Uhr auf der [[Roßfeld Panoramastraße#Ereignisse|Roßfeld Panoramastraße]] starb der 22-Jährige Motorradfahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit einen 19-jähriger [[Hallein]]er (er befand sich in kritischem Zustand) und zwei Kinder erfasste. | | : [[8. Juli]]: Auf der [[Roßfeld Panoramastraße]] im [[Berchtesgadener Land]] starb ein 22‑jähriger Motorradfahrer, der mit überhöhter Geschwindigkeit einen 19‑jährigen [[Hallein]]er und zwei Kinder erfasste. |
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| ==== Juni ==== | | ==== Juni ==== |
| ===== Mit 143 km/h durch Mittersill ===== | | ===== Mit 143 km/h durch Mittersill ===== |
| : [[25. Juni]]: Es war am Sonntag um genau 09:47,15 Uhr, als die automatische Kamera das erste Foto in [[Mittersill]] von einer Gruppe britischer Motorradfahrer machte. Die Geschwindigkeit des Motorradlenkers betrug 143 km/h, erlaubt sind im Ortsgebiet aber nur 50 km/h. Das wird den Mann eine beträchtliche Summe Geld kosten, dazu blüht ihm ein Führerscheinentzugsverfahren sowie ein Fahrverbot in Österreich. Sein schwacher Trost: Er teilt sein Schicksal mit fünf Landsleuten. Denn diese folgten dem Mann praktisch im Sekundentakt: Die fotografisch dokumentierten Messungen ergaben bei ihnen 114 km/h, 117 km/h, 118 km/h, 119 km/h sowie 132 km/h. Auch sie werden allesamt angezeigt. Das letzte Bild entstand übrigens zehn Sekunden nach dem ersten Foto. | | : [[25. Juni]]: In [[Mittersill]] wurde ein britischer Motorradfahrer mit 143 km/h im 50er‑Bereich geblitzt. Fünf weitere Fahrer derselben Gruppe wurden kurz hintereinander mit 114–132 km/h gemessen. Insgesamt gab es 5 800 Messungen, 311 Übertretungen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mittersill-polizei-ertappt-sechs-britische-motorradraser-binnen-zehn-sekunden-141023875 www.sn.at], 26. Juni 2023</ref> |
| :: Insgesamt führte die Polizei am Sonntag im Pinzgau rund 5 800 Tempomessungen bei Fahrzeugen durch. 311 Lenker (= 5,3 % aller Gemessenen) überschritten die jeweils erlaubte Höchstgeschwindigkeit.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/mittersill-polizei-ertappt-sechs-britische-motorradraser-binnen-zehn-sekunden-141023875 www.sn.at], 26. Juni 2023</ref>
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| : [[24. Juni]]: Ein 25-jähriger Deutscher wurde am Samstagnachmittag von der Polizei aus dem Verkehr gezogen. Er war zuvor auf der B 311, der Pinzgauer Straße, im Gemeindegebiet von [[St. Johann im Pongau]] mit 160 km/h bei erlaubten 100 km/h gemessen worden. Ihm wurde der Führerschein abgenommen. Kurz zuvor war an der gleichen Stelle ein 20-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus dem Pongau mit 149 km/h gemessen worden. Beide Lenker wurden angezeigt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/raser-in-st-johann-mit-160-km-h-aus-dem-verkehr-gezogen-140950084 www.sn.at], 24. Juni 2023</ref> | | : [[24. Juni]]: Ein 25‑jähriger Deutscher wurde auf der [[B 311]] bei [[St. Johann im Pongau]] mit 160 km/h statt 100 km/h km/h gestoppt; kurz zuvor ein 20‑jähriger Pongauer mit 149 km/h. Beide angezeigt.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/raser-in-st-johann-mit-160-km-h-aus-dem-verkehr-gezogen-140950084 www.sn.at], 24. Juni 2023</ref> |
| : [[22. Juni]]: Ein Motorradlenker war mit 148 km/h (statt 60) in [[Adnet]] unterwegs. | | |
| : [[21. Juni]]: Mit 148 km/h bei erlaubten 60 wurde gestern ein 57-jähriger Motorradfahrer auf der [[Wiestal Landesstraße]] (L 107, Flachgau/[[Tennengau]]) geblitzt. Auch in der [[Stadt Salzburg]] war ein 18-jähriger Biker viel zu schnell unterwegs. Er fuhr mit 136 km/h über die [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]], auf der eine Maximalgeschwindigkeit von 70 km/h erlaubt ist. Beide Fahrzeuglenker wurden zur Anzeige gebracht, müssen mit erheblichen Geldstrafen und einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen, berichtet die Polizei.<ref>SALZBURG24 von [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/biker-rast-84-km-h-zu-schnell-durchs-wiestal-140773240 22. Juni 2023]</ref> | | : [[22. Juni]]: Ein Motorradfahrer fuhr in [[Adnet]] 148 km/h statt 60 km/h. |
| : [[17. Juni]]: | | : [[21. Juni]]: Ein 57‑jähriger wurde auf der [[L 107 Wiestal Landesstraße]] mit 148 km/h statt 60 km/h km/h geblitzt; ein 18‑jähriger Biker fuhr in der [[Stadt Salzburg]] 136 km/h statt 70 km/h km/h.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/flachgau/biker-rast-84-km-h-zu-schnell-durchs-wiestal-140773240 22. Juni 2023]</ref> |
| :: Mit 201 km/h erwischte die Polizei einen Motorradlenker in [[Bischofshofen]] ([[B 311]], 100 km/h erlaubt). | | |
| :: Auf der [[A 10]] in [[Hallein]] wurde ein Pkw-Lenker mit 180 km/h gestoppt. | | : [[17. Juni]]: |
| | :: 201 km/h für einen Motorradfahrer in [[Bischofshofen]] (B 311). |
| | :: 180 km/h für einen Pkw‑Lenker auf der A 10 in [[Hallein]]. |
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| ==== Mai ==== | | ==== Mai ==== |
| ===== Mit 207 km/h durch Untertauern ===== | | ===== Mit 207 km/h durch Untertauern ===== |
| : [[25. Mai]]: Ein 40-Jähriger Motorradfahrer war am späten Donnerstag auf der [[Katschberg Straße]] (B 99) im Gemeindegebiet von [[Untertauern]] ([[Pongau]]) unterwegs. Bei einer Geschwindigkeitskontrolle wurde bei dem Motorradfahrer eine Geschwindigkeit von 207 km/h gemessen – bei erlaubten 80 km/h. Da der Motorradfahrer nicht anhielt, wurde eine örtliche Fahndung eingeleitet, berichtet die Polizei in einer Aussendung am Freitag. Im Bereich der [[Gnadenalm]] konnte der 40-jährige Obersteirer angehalten werden. Dem Mann wurde der Führerschein vorläufig entzogen, er wird zudem angezeigt.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/motorradfahrer-rast-mit-ueber-200-km-h-durch-untertauern-139355770 26. Mai 2023]</ref> | | : [[25. Mai]]: Ein 40‑jähriger Motorradfahrer wurde auf der [[B 99 Katschberg Straße]] mit 207 km/h statt 80 km/h km/h gemessen. Er flüchtete zunächst, wurde bei der [[Gnadenalm]] angehalten; Führerschein vorläufig entzogen.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/pongau/motorradfahrer-rast-mit-ueber-200-km-h-durch-untertauern-139355770 26. Mai 2023]</ref> |
| : [[10. Mai]]: Ein 35-jähriger Motorradlenker wurde mit 74 km/h in eine 30er-Zone im Bereich des [[Schwarzgrabenweg]]s in der Stadt Salzburg von der Polizei gemessen. Wie die Polizei in einer Aussendung meldet, muss der Österreicher mit einem Führerscheinentzug rechnen und wird zusätzlich angezeigt.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/motorradlenker-brettert-mit-74-km-h-durch-30er-zone-138523480 10. Mai 2023]</ref> | | |
| : [[6. Mai]]: Bei der Raststation Ebenau an der Tauernautobahn ein Pkw-Lenker angehalten. Der 43-Jährige fuhr zuvor 156 km/h bei erlaubten 100 km/h und war in einem Baustellenbereich mit 120 km/h im 80er-Zone unterwegs. Dem Nordmazedonier wurde der Führerschein vorläufig abgenommen, die Weiterfahrt untersagt und Anzeige erstattet. Am Abend hielt Polizei erneut einen Schnellfahrer an. Der 35-Jährige war mit seinem Pkw auf der A 10 in [[St. Michael im Lungau]] mit 175 km/h im erlaubten 100er gemessen worden. Dem Belgier wurde ebenfalls der Führerschein abgenommen, die Weiterfahrt untersagt und Anzeige erstattet.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/salzburger-polizei-zieht-raser-auf-a10-aus-verkehr-138362398 7. Mai 2023]</ref> | | : [[10. Mai]]: Ein 35‑jähriger Motorradfahrer wurde im [[Schwarzgrabenweg]] mit 74 km/h in der 30er‑Zone gemessen; Anzeige.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/stadt/motorradlenker-brettert-mit-74-km-h-durch-30er-zone-138523480 10. Mai 2023]</ref> |
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| | : [[6. Mai]]: Bei der Raststation Ebenau wurde ein 43‑jähriger Nordmazedonier mit 156 km/h statt 100 km/h und später 120 km/h in der 80er‑Zone gestoppt. Führerschein abgenommen. |
| | : Am Abend wurde ein 35‑jähriger Belgier auf der A 10 bei [[St. Michael im Lungau]] mit 175 km/h statt 100 km/h erwischt; ebenfalls Führerscheinentzug.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.salzburg24.at/news/salzburg/salzburger-polizei-zieht-raser-auf-a10-aus-verkehr-138362398 7. Mai 2023]</ref> |
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| ==== April ==== | | ==== April ==== |
| ===== Mit dem Motorrad mit 158 km/h durchs Wiestal ===== | | ===== Mit dem Motorrad mit 158 km/h durchs Wiestal ===== |
| : [[5. April]]: Mit 158 km/h ist ein Motorradfahrer am Mittwoch über die Wiestal Landesstraße gerast. Erlaubt wären in diesem Bereich 60 km/h.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/wiestal-landesstrasse-motorradlenker-100-km-h-zu-schnell-136699063 6. April 2023]</ref> | | : [[5. April]]: Ein Motorradfahrer wurde auf der Wiestal Landesstraße mit 158 km/h statt 60 km/h gemessen.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/wiestal-landesstrasse-motorradlenker-100-km-h-zu-schnell-136699063 6. April 2023]</ref> |
| : [[29. April]]: | | |
| ::Am Samstagabend war ein Pkw mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf Salzburgs Straßen unterwegs. Die Polizei berichtet, dass der Lenker mit 185 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h fuhr. Nachdem er auch im Stadtgebiet, wo eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h gilt, mit 79 km/h deutlich zu schnell unterwegs gewesen war, konnte ihn die Polizei stoppen. Der Salzburger gab an, seinen "Kat" ausbrennen zu wollen, deshalb sei er so schnell gefahren. Ein durchgeführter Alkovortest verlief negativ. | | : [[29. April]]: |
| :: Bei der Nachfahrt auf der [[Westautobahn]] maß die Polizei eine Geschwindigkeit von 185 km/h anstatt der erlaubten 100 km/h. Der Lenker konnte bei [[Bergheim]] West von der Autobahn abgeleitet und angehalten werden. Bei der Kontrolle beteuerte der Deutsche, dass er nur 140 km/h gefahren sei.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburg-stadt-pkw-fuhr-185-km-h-in-der-80er-zone-137981602 www.sn.at], 30. April 2023</ref> | | :: Ein Pkw‑Lenker fuhr 185 km/h statt 80 km/h km/h und später im Stadtgebiet 79 km/h statt 50 km/h. Er gab an, seinen "Kat" ausbrennen zu wollen. |
| : [[24. April]]: Ein Pkw-Lenker raste mit 150 km/h durch das Ortsgebiet von [[Schwarzach im Pongau]]. | | :: Bei der Nachfahrt auf der A 1 wurden erneut 185 km/h statt 100 km/h gemessen. Der Lenker wurde bei [[Bergheim]] West angehalten.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/salzburg-stadt-pkw-fuhr-185-km-h-in-der-80er-zone-137981602 www.sn.at], 30. April 2023</ref> |
| : [[23. April]]: Auf der [[Tauernautobahn]] in [[St. Michael im Lungau]] wurde ein Pkw-Lenker mit 185 km/h (statt erlaubten 100) gemessen. | | |
| | : [[24. April]]: 150 km/h im Ortsgebiet von [[Schwarzach im Pongau]]. |
| | : [[23. April]]: 185 km/h statt 100 km/h auf der A 10 bei [[St. Michael im Lungau]]. |
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| ==== Jänner ==== | | ==== Jänner ==== |
| : [[15. Jänner]]: Einen 17-jährigen Flachgauer erwischte eine Zivilstreife Sonntagmittag auf der [[Seekirchener Landesstraße]] im [[Flachgau]]. Der Jugendliche war mit seinem Pkw mit 145 km/h bei erlaubten 80 km/h unterwegs. Der Probeführerscheinbesitzer wird angezeigt. Er muss mit einem Entzugsverfahren, einer Nachschulung sowie einer Verlängerung der Probezeit rechnen.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/flachgau/seekirchen-jugendlicher-raser-mit-145-km-h-geblitzt-132649822 16. Jänner 2023]</ref> | | : [[15. Jänner]]: Ein 17‑jähriger Flachgauer wurde auf der [[Seekirchener Landesstraße]] mit 145 km/h statt 80 km/h km/h erwischt. Anzeige, Entzugsverfahren, Nachschulung und verlängerte Probezeit.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/flachgau/seekirchen-jugendlicher-raser-mit-145-km-h-geblitzt-132649822 16. Jänner 2023]</ref> |
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| === 2022 === | | === 2022 === |
| ==== Juli ==== | | ==== Juli ==== |
| ===== Motorradfahrer mit 208 km/h in einer 100 km/h-Zone ===== | | ===== Motorradfahrer mit 208 km/h in einer 100 km/h-Zone ===== |
| : [[22. Juli]] [[2022]]: Ein 25-jähriger Motorradlenker war mit 208 km/h ertappt worden, auf dem Straßenabschnitt in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] wären 100 km/h erlaubt gewesen. Der Österreicher müsse mit einer Geldstrafe und einem längeren Entzug des Führerscheines rechnen, teilte die Polizei mit.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/zell-am-see-urlauberfamilie-in-leihauto-angehalten-15-jaehriger-lenkte-die-kinder-sassen-spielend-im-kofferraum-124660753 www.sn.at], 23. Juli 2022</ref> | | : [[22. Juli]] [[2022]]: Ein 25-jähriger Motorradlenker wurde mit 208 km/h auf einem Straßenabschnitt in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] gemessen, erlaubt wären 100 km/h gewesen. Der Österreicher muss mit einer Geldstrafe und einem längeren Führerscheinentzug rechnen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/zell-am-see-urlauberfamilie-in-leihauto-angehalten-15-jaehriger-lenkte-die-kinder-sassen-spielend-im-kofferraum-124660753 www.sn.at], 23. Juli 2022</ref> |
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| ===== Raser fuhr mit bis zu 174 statt 80 km/h auf der Wiestal Landesstraße ===== | | ===== Raser fuhr mit bis zu 174 statt 80 km/h km/h km/h auf der Wiestal Landesstraße ===== |
| : [[1. Juli]]: Kurz nach 13 Uhr war eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung auf der [[Wiestal Landesstraße]] (L 107) im Bereich zwischen [[Ebenau]] und [[Hof bei Salzburg]] auf einen Pkw mit [[Vöcklabruck]]er Kennzeichen aufmerksam geworden. Die Beamten fuhren dem Auto Richtung Hof nach. Der Lenker führte - teilweise trotz Gegenverkehrs - gefährliche Überholmanöver durch, berichtete die Exekutive am Abend. Bei der Nachfahrt wurde eine gemessene Geschwindigkeit von 174 km/h statt der erlaubten 80 km/h festgestellt. Dem Lenker wurde an Ort und Stelle der Führerschein vorläufig abgenommen. Ein Alkovortest bei dem 20-Jährigen verlief negativ. | | : [[1. Juli]]: Eine Zivilstreife wurde auf der [[L 107 Wiestal Landesstraße]] zwischen [[Ebenau]] und [[Hof bei Salzburg]] auf einen Pkw mit [[Vöcklabruck]]er Kennzeichen aufmerksam. Der Lenker überholte trotz Gegenverkehrs mehrfach gefährlich. Bei der Nachfahrt wurden 174 km/h statt der erlaubten 80 km/h gemessen. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen, ein Alkovortest beim 20-Jährigen verlief negativ. |
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| ==== April ==== | | ==== April ==== |
| ===== Ein Motorradfahrer mit 168 km/h bei erlaubten 80 km/h unterwegs ===== | | ===== Ein Motorradfahrer mit 168 km/h bei erlaubten 80 km/h unterwegs ===== |
| : [[13. März]], Mittwoch: Ein Motorradfahrer war in der Nacht auf Donnerstag auf der [[Mattseer Landesstraße]] (L 101) mit satten 168 km/h bei erlaubten 80 km/h unterwegs. Ähnlich schnell war ein Pkw-Lenker aus Oberösterreich auf der [[Lamprechtshausener Straße]] (B 156): Bei erlaubten 100 km/h fuhr der Mann 180 km/h. Auf der [[Bergheimer Landesstraße]] (L 118) wurde ein Pkw-Lenker aus Oberösterreich bei erlaubten 50 km/h mit 101 km/h gemessen. Alle drei Verkehrsteilnehmer werden angezeigt und müssen mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen, berichtete die Polizei in einer Aussendung am Donnerstag.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/polizei-stoppt-verkehrssuender-im-flachgau-und-tennengau-119899687 14. April 2022]</ref> | | : [[13. März]], Mittwoch: Ein Motorradfahrer wurde auf der [[L 101 Mattseer Landesstraße]] mit 168 km/h statt 80 km/h km/h km/h gemessen. Ein Pkw-Lenker aus [[Oberösterreich]] fuhr auf der [[B 156 Lamprechtshausener Straße]] 180 km/h statt 100 km/h km/h. Auf der [[L 118 Bergheimer Landesstraße]] wurden 101 km/h statt 50 km/h km/h gemessen. Alle drei Lenker werden angezeigt und müssen mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/polizei-stoppt-verkehrssuender-im-flachgau-und-tennengau-119899687 14. April 2022]</ref> |
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| ==== März ==== | | ==== März ==== |
| : [[12. März]], Samstag: Ein Raser, der Samstagabend auf der [[Wolfgangsee Straße]] (B 158) zwischen [[St. Gilgen]] und [[Hof bei Salzburg]] ([[Flachgau]]) riskant andere Fahrzeuge überholte, lieferte sich bei Geschwindigkeiten bis zu 160 km/h eine Verfolgungsjagd mit der Polizei. Erst eine Straßensperre konnte den 26-jährigen Pkw-Lenker stoppen. Bei der anschließend durchgeführten Kontrolle stellte sich heraus, dass der 26-jährige [[Oberösterreich]]er nicht über einen Führerschein verfügt. Einen Alkotest verweigerte der Mann, weshalb der Lenker dem Sprengelarzt vorgeführt wurde. Dabei wurde die Fahruntauglichkeit festgestellt, eine Blutabnahme verweigerte der Lenker ebenfalls.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/flachgau/hof-strassensperre-stoppt-raser-auf-b158-118371247 13. März 2022]</ref> | | : [[12. März]], Samstag: Auf der [[B 158 Wolfgangsee Straße]] überholte ein 26-jähriger Pkw-Lenker riskant mehrere Fahrzeuge und flüchtete mit bis zu 160 km/h vor der Polizei. Eine Straßensperre stoppte ihn. Der Mann aus [[Oberösterreich]] besaß keinen Führerschein, verweigerte Alkotest und Blutabnahme; der Sprengelarzt stellte Fahruntauglichkeit fest.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/flachgau/hof-strassensperre-stoppt-raser-auf-b158-118371247 13. März 2022]</ref> |
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| === 2021 === | | === 2021 === |
| ==== Dezember ==== | | ==== Dezember ==== |
| ===== 23-Jährige war mit 165 km/h durch den Ofenauer Tunnel ===== | | ===== 23-Jährige war mit 165 km/h durch den Ofenauer Tunnel ===== |
| * [[25. Dezember]]: Laut einer Zivilstreife der Salzburger Landesverkehrsabteilung raste der Lenker am Vormittag mit 165 km/h durch den [[Ofenauer Tunnel (Tauernautobahn)|Ofenauer Tunnel]] in [[Golling an der Salzach]] in Richtung Salzburg. Vorgeschrieben sind dort 100 km/h. Der Lenker wurde laut Polizei "schließlich angehalten", kontrolliert und bei der Bezirksverwaltungsbehörde angezeigt. | | * [[25. Dezember]]: Eine Zivilstreife maß 165 km/h im [[Ofenauer Tunnel (Tauern Autobahn)|Ofenauer Tunnel]] bei erlaubten 100 km/h. Der Lenker wurde angehalten, kontrolliert und angezeigt. |
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| ===== 63-Jähriger mit 209 km/h auf der Autobahn unterwegs ===== | | ===== 63-Jähriger mit 209 km/h auf der Autobahn unterwegs ===== |
| * [[18. Dezember]], Samstag: Eine Zivilstreife der Polizei wurde am Samstag auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) in Richtung Villach auf einen Lenker mit erhöhter Geschwindigkeit aufmerksam. Der Mann überholte eine Zivilstreife mit erhöhter Geschwindigkeit und beschleunigte anschließend ein weiteres Mal. Auf der Höhe [[Pfarrwerfen]] überholte der Mann die Polizisten. "Im Zuge der Nachfahrt, lief der Pkw auf ein weitere Fahrzeug auf, ohne den Sicherheitsabstand einzuhalten", meldet die Polizei Salzburg in einer Aussendung. Der 63-Jährige Lenker war zu diesem Zeitpunkt mit 175 km/h unterwegs gewesen - erlaubt waren in diesem Bereich 130 km/h. Bei der Anhaltung des 63-Jährigen gab dieser an, die Chance auf ein freies Autobahnstück genutzt zu haben. Er bedaure seine Übertretung. Der Lenker musste mit einem Führerscheinentzug rechnen. | | * [[18. Dezember]], Samstag: Auf der A 10 Richtung Villach fiel ein Lenker durch stark überhöhte Geschwindigkeit auf. Er überholte eine Zivilstreife und beschleunigte erneut. Bei [[Pfarrwerfen]] wurde er mit 175 km/h statt 130 km/h km/h gemessen. Er gab an, ein freies Autobahnstück nutzen zu wollen. Der Führerschein wurde entzogen. |
| : Ein 20-jähriger Pongauer war mit 190 km/h statt den erlaubten 130 km/h in Fahrtrichtung Salzburg unterwegs. Der 20-Jährige befand sich in der Probezeit und musste ebenfalls mit einem Führerscheinentzug rechnen. | | : Ein 20-jähriger Pongauer wurde mit 190 km/h statt der erlaubten 130 km/h gemessen. Auch er befand sich in der Probezeit und muss mit einem Entzug rechnen. |
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| ===== 529 Anzeigen im Flachgau an einem Abend ===== | | ===== 529 Anzeigen im Flachgau an einem Abend ===== |
| * [[17. Dezember]], Freitag: In der Nacht auf Samstag führten Beamte der Landesverkehrsabteilung Salzburg im [[Flachgau]] Geschwindigkeitskontrollen an wechselnden Standorten durch. Die Bilanz; Insgesamt werden 529 Lenker bei der zuständigen Behörde angezeigt. Von 15 Fahrzeuglenkern wurde die jeweils erlaubte Höchstgeschwindigkeit um mehr als 30 km/h überschritten. Die krassesten Fälle: | | * [[17. Dezember]], Freitag: Bei nächtlichen Kontrollen im [[Flachgau]] wurden 529 Lenker angezeigt. 15 überschritten das Limit um mehr als 30 km/h. |
| : In [[Köstendorf]] wurde auf der [[Seekirchener Landesstraße]] (L 238) ein Pkw-Lenker aus dem Flachgau in einer 80-km/h-Beschränkung mit 152 km/h gemessen. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit wurde somit um 72 km/h überschritten. | | : In [[Köstendorf]] wurde auf der [[L 238 Seekirchener Landesstraße]] ein Pkw-Lenker mit 152 km/h statt 80 km/h km/h km/h gemessen. |
| : Ein weiterer Fahrzeuglenker aus [[Deutschland]] wurde im Bereich [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]]-[[Guggenthal]] auf der [[Wolfgangsee Straße]] (B 158) mit einer Geschwindigkeit von 103 km/h gemessen. Die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h wurde dabei um 53 km/h überschritten. | | : Bei [[Kühberg (Stadt Salzburg)|Kühberg]]–[[Guggenthal]] wurde ein deutscher Lenker auf der [[Wolfgangsee Straße]] (B 158) mit 103 km/h statt 50 km/h km/h gemessen. |
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| ===== Mit 200 km/h durch den Tauern-Tunnel ===== | | ===== Mit 200 km/h durch den Tauern-Tunnel ===== |
| * [[16. Dezember]]: Ein 45-jähriger [[Lungau]]er wurde mit seinem Pkw im [[Tauern-Tunnel (Tauernautobahn)|Tauern-Tunnel]] (Fahrtrichtung Salzburg) durch eine nachfahrende Zivilstreife mit einer Geschwindigkeit von 200 km/h statt der erlaubten 100 km/h gemessen und schließlich angehalten. Der Mann wurde angezeigt. Ihm droht nun der Führerscheinverlust. | | * [[16. Dezember]]: Ein 45-jähriger [[Lungau]]er wurde im [[Tauern-Tunnel (Tauern Autobahn)|Tauern-Tunnel]] mit 200 km/h statt 100 km/h km/h gemessen und angezeigt. |
| | | * [[8. Dezember]], Mittwoch: Eine 26-jährige Deutsche wurde auf der A 10 bei [[Werfen]] mit einem Porsche Panamera mit 168 km/h statt 100 km/h km/h gemessen. |
| * [[8. Dezember]], Mittwoch: eine 26-jährige Deutsche wurde auf der [[Tauernautobahn]] in [[Werfen]] mit einen Porsche Panamera in Fahrtrichtung Salzburg bei der Einfahrt in den [[Hiefler Tunnel]] mit 168 km/h bei erlaubter Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h gemessen. | |
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| ==== November ==== | | ==== November ==== |
| ===== Mit 140 km/h in der 80-km/h-Zone ins Krankenhaus ===== | | ===== Mit 140 km/h in der 80-km/h-Zone ins Krankenhaus ===== |
| * [[30. November]], Dienstag: Mit 140 km/h anstatt der erlaubten 80 km/h war ein 21-jähriger Pinzgauer Dienstagmittag in [[Bischofshofen]] unterwegs. Als ihn die Polizeibeamten aufhielten, erklärte der junge Mann, dass er einen Termin im Krankenhaus habe und sich jetzt schon verspäten würde. Der Pinzgauer wird angezeigt und muss mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. | | * [[30. November]], Dienstag: Ein 21-jähriger Pinzgauer fuhr in [[Bischofshofen]] 140 km/h statt 80 km/h km/h km/h. Er gab an, einen Termin im Krankenhaus zu haben. Er wird angezeigt. |
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| ===== Eugendorf: Drogenlenker raste mit knapp 200 km/h auf der Autobahn ===== | | ===== Eugendorf: Drogenlenker raste mit knapp 200 km/h ===== |
| * [[18. November]], Donnerstagabend: Am Donnerstag wurde ein 22-jährigen Autoraser im Gemeindegebiet von Eugendorf von der Polizei aus dem Verkehr gezogen: Kurz zuvor war dieser auf der Westautobahn (A1) mit einer Geschwindigkeit von 197 km/h gemessen worden. Ein Drogentest schlug positiv auf THC (Cannabis) an. | | * [[18. November]], Donnerstagabend: Ein 22-jähriger Lenker wurde in [[Eugendorf]] mit 197 km/h auf der A 1 gemessen. Der Drogentest war positiv auf THC. |
| : Im Stadtgebiet von Salzburg wurde eine Lenkerin mit Probeführerschein im Ortsgebiet in der Alpenstraße mit 90 km/h geblitzt. 50 km/h wären dort erlaubt. | | : In der Alpenstraße wurde eine Probeführerscheinbesitzerin mit 90 km/h statt 50 km/h km/h geblitzt. |
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| ===== Mit 152 km/h bei Limit 80 km/h weil die Eismaschine nicht eingeschaltet sei ===== | | ===== Mit 152 km/h bei Limit 80 km/h – "Eismaschine nicht eingeschaltet" ===== |
| * [[11. November]], Donnerstagvormittag überholte ein 30-jähriger Lenker mit seinem Porsche auf der [[Westautobahn]] eine Zivilstreife der Polizei. Dort, wo dies geschah, war zu diesem Zeitpunkt Tempo 80 erlaubt. Der Porsche hatte es jedoch auf 152 km/h gebracht. Die Polizisten gaben nun ihrerseits Gas und hielten den Porschefahrer schließlich an. Dieser erklärte, dass er dringend in die Firma müsse, da die Eismaschine nicht eingeschaltet sei und das Eis schmelze beziehungsweise bereits auslaufe. | | * [[11. November]]: Ein 30-jähriger Porsche-Lenker fuhr auf der A 1 152 km/h statt 80 km/h km/h km/h. Er gab an, wegen einer nicht eingeschalteten Eismaschine dringend in die Firma zu müssen. |
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| ===== 119 km/h in der Tempo-30-Zone ===== | | ===== 119 km/h in der Tempo-30-Zone ===== |
| : Donnerstagabend (18:30 Uhr) gab es den nächsten Rasereinsatz für eine Polizei-Zivilstreife. Ein Pkw-Lenker war sehr auffällig in der [[Gaisbergstraße]] in der Stadt Salzburg stadtauswärts unterwegs. Die Polizisten hielten den Fahrzeuglenker an, wobei dieser plötzlich Gas gab, nachdem die Beamten ihr Zivilfahrzeug verlassen hatten. Nach einer Verfolgung musste der Lenker schließlich, nachdem er die [[Gänsbrunnstraße]] in Richtung [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]] befuhr, aufgrund der schlechten Sichtverhältnisse anhalten. Als Grund für sein Fluchtverhalten nannte der 22-jährige Deutsche die fehlende Lenkberechtigung. Bei der Nachfahrt wurde der 22-Jährige mit einer Höchstgeschwindigkeit von 119 km/h in einer 30er Zone gemessen. Dem 22-Jährigen wurden die Kfz-Schlüssel abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. Der Lenker wird aufgrund diverser Übertretungen angezeigt. | | : Ein 22-jähriger Deutscher flüchtete in der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] vor einer Zivilstreife. Bei der Nachfahrt wurde er mit 119 km/h in einer 30er-Zone gemessen. Schlüssel wurden abgenommen, Weiterfahrt untersagt. |
| * [[10. November]], Mittwoch: Ein Lenker eines Pkw aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung fuhr in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] mit einer Geschwindigkeit von 150 km/h (bei erlaubten 80 km/h) in Fahrtrichtung Zell am See nahe dem Gasthaus Schörhof. | | * [[10. November]]: Ein Pkw-Lenker aus dem Bezirk Salzburg-Umgebung wurde in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] mit 150 km/h statt 80 km/h km/h km/h gemessen. |
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| ==== Oktober ==== | | ==== Oktober ==== |
| * [[16. Oktober]], Samstag: Auf einen Raser wurde die Polizei in [[Hallein]] ([[Tennengau]]) auf der [[Dürrnberg Landesstraße]] (L 256) aufmerksam. Ein Mercedes-Pkw-Lenker war mit 128 km/h bei erlaubten 50 km/h unterwegs. | | * [[16. Oktober]]: Auf der [[L 256 Dürrnberg Landesstraße]] wurde ein Mercedes-Lenker mit 128 km/h statt 50 km/h km/h gemessen. |
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| ==== September ==== | | ==== September ==== |
| ===== Mit 167 km/h anstatt 100 km/h: Mutter in Eile zur Kindsabholung unterwegs ===== | | ===== Mit 167 km/h statt 100 km/h km/h – Mutter in Eile ===== |
| * [[27. September]], Montag: Auf der Westautobahn beim [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-West|Knoten Wals]] wurde ein Pkw mit 167 km/h statt erlaubter 100 km/h gemessen. Bei der Anhaltung gab die 32-jährige Lenkerin aus Salzburg an, in Eile zu sein, weil sie ihr Kind von der Schule abholen müsse. Ihr wurde der Führerschein abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. | | * [[27. September]]: Auf der A 1 beim [[Knoten Wals]] wurde eine 32-jährige Salzburgerin mit 167 km/h statt 100 km/h km/h gemessen. Führerschein abgenommen. |
| : Bei Geschwindigkeitsmessungen im [[Pinzgau]] wurden in den letzten Tagen mehr als 5 000 Fahrzeuge gemessen und dabei 425 Übertretungen festgestellt. 324 Lenker davon überschritten in Ortsgebieten die erlaubten 50 km/h, davon zwölf Lenker um mehr als 30 km/h, zwei um mehr als 40 km/h (Höchstwert 94 km/h). Auf Freilandstraßen (70-km/h-Bereich) überschritten 15 Lenker die erlaubte Geschwindigkeit um mehr als 30 km/h, der Höchstwert betrug hier 139 km/h. Mehrere Führerscheinentzugsverfahren werden eingeleitet. | | : Im [[Pinzgau]] wurden bei 5 000 Messungen 425 Übertretungen festgestellt, mehrere Entzugsverfahren folgen. |
| ===== Moped mit 76 km/h Höchstgeschwindigkeit aus dem Verkehr gezogen ===== | | |
| :Bei Schwerpunktkontrollen von Mopeds und Radfahrern im Stadtgebiet von Salzburg wurden zwei Mopedfahrer kontrolliert, die ihre Motoren am [[Rudolfskai]] mehrmals hatten aufheulen lassen. Bei einem Lenker, einem 16-Jährigen aus dem [[Flachgau]], wurde mittels Rollenprüfstand eine Überschreitung um 26 km/h festgestellt. Beim zweiten Lenker, einem 15-jährigen Flachgauer, wurde eine Überschreitung um 31 km/h festgestellt. Ihm wurden Zulassungsschein und Kennzeichen abgenommen, beide werden angezeigt. Gegen Radfahrer wurden insgesamt 16 Organmandate ausgestellt, unter anderem wegen Nichtbeachtung eines Rotlichts, freihändigen Fahrens und Telefonierens ohne Freisprecheinrichtung. | | ===== Moped mit 76 km/h aus dem Verkehr gezogen ===== |
| * [[25. September]], Samstag: | | : Zwei Mopedlenker wurden am [[Rudolfskai]] kontrolliert; Überschreitungen von 26 bzw. 31 km/h. Zulassungsschein und Kennzeichen wurden abgenommen. |
| : Auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) in [[Golling an der Salzach]] wurde ein 27-Jähriger Schotte Mit 148 km/h im 80-km/h Bereich einer Baustellen erwischt. Für das Schnellfahren habe der Mann keinen Grund nennen können. Es tue ihm leid, schreibt die Polizei in einer Aussendung. Er musste an Ort und Stelle eine Sicherheitsleistung in Höhe von 800 Euro bezahlen. Zudem wurde er angezeigt.<ref>[[SALZBURG24]] vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/tennengau/golling-raser-mit-fast-150-km-h-im-80er-unterwegs-110012155 26. September 2021]</ref> | | * [[25. September]]: Auf der A 10 bei [[Golling an der Salzach]] wurde ein 27-jähriger Schotte mit 148 km/h im 80‑km/h‑Bereich einer Baustelle gemessen. |
| ===== Unter Drogen unterwegs ===== | | |
| : Weil er im dichten Abendverkehr mehrere andere Autos trotz Sperrlinie überholt hatte und trotz einer 80-km/h-Beschränkung auf bis zu 141 km/h beschleunigt hatte, wurde ein 19-jähriger Pkw-Lenker am Samstag gegen 16:30 Uhr auf der [[Mattseer Landesstraße]] im Bereich des Gasthofes "Kothäusl" von der Polizei angehalten. Bei der näheren Kontrolle des 19-jährigen österreichischen Fahrzeuglenkers wurden laut Polizei Symptome einer Beeinträchtigung festgestellt. Ein Alkovortest verlief negativ (0,00 mg/l), der durchgeführte Drogentest verlief positiv auf THC. Der Pkw-Lenker war den Beamten gegenüber geständig und gab an, dass er bei dieser riskanten Fahrt "cool" sein wollte und in der Woche zwei bis dreimal Cannabis konsumiere. Der Amtsarzt der LPD-Salzburg stellte die Fahruntauglichkeit fest. Der Führerschein wurde vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt wurde untersagt. | | ===== Unter Drogen unterwegs ===== |
| : Ein 24-jähriger Autolenker aus Salzburg wurde in den frühen Morgenstunden des 25. September in der [[Bürglsteinstraße]] in der Salzburger [[Altstadt (rechtes Salzachufer)|Altstadt]] mit 96 statt mit erlaubten 50 km/h gemessen. Sein Alkomattest ergab einen Wert von 0,54 Promille. Ihm wurde die Weiterfahrt untersagt. | | : Ein 19-jähriger Pkw-Lenker überholte trotz Sperrlinie und beschleunigte auf 141 km/h. Drogentest positiv, Führerschein abgenommen. |
| : Ein 59-jähriger Salzburger wurde auf der A 10 im Bereich [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Süd]] mit 120 statt mit erlaubten 80 km/h gemessen. Sein Alkowert betrug 1,1 Promille. Er gab an, am Vortag etwa acht Bier getrunken zu haben. Sein Führerschein wurde abgenommen. | | : Ein 24-jähriger Salzburger wurde in der [[Bürglsteinstraße]] mit 96 km/h statt 50 km/h km/h gemessen (0,54 Promille). |
| | : Ein 59-jähriger Salzburger wurde auf der A 10 mit 120 km/h statt 80 km/h km/h km/h gemessen (1,1 Promille). |
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| ==== Juli ==== | | ==== Juli ==== |
| ===== 145 km/h bei erlaubten 50 km/h ===== | | ===== 145 km/h bei erlaubten 50 km/h ===== |
| * [[3. Juli]], Samstag: Auf der [[Aigner Straße]] in der [[Stadt Salzburg]] fielen einer Zivilstreife stadtauswärts drei Pkw mit stark erhöhter Geschwindigkeit auf. Eine Messung ergab '''145 km/h bei erlaubten 50 km/h'''. Die Beamten nahmen die Verfolgung auf und konnten das letzte der drei Fahrzeuge aufhalten. Der 19-jährige Lenker aus [[Serbien]] war mit dem Auto seine Mutter unterwegs und erklärte den Polizisten, dass es sich um ein Rennen handle. Die anderen beiden Lenker würde er aber nicht kennen.<ref>SALZBURG24 vom [https://www.SALZBURG24/news/salzburg/stadt/strassenrennen-stadt-salzburg-fast-100-km-h-zu-schnell-106118632 4. Juli 2021]</ref> | | * [[3. Juli]]: Auf der [[Aigner Straße]] wurden drei Pkw mit stark überhöhter Geschwindigkeit festgestellt. Ein 19-jähriger Serbe wurde mit 145 km/h statt 50 km/h km/h angehalten und gab an, es handle sich um ein Rennen. |
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| ==== Juni ==== | | ==== Juni ==== |
| * [[28. Juni]], Montag: Am Montag kurz vor Mitternacht wurde die Polizei auf den 30-jährigen rumänischen Fahrzeuglenker aufmerksam, der seinen Pkw mit stark überhöhter Geschwindigkeit auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) in Fahrtrichtung [[Schwarzach im Pongau]] lenkte. Bei der Nachfahrt stellten die Polizisten im Freiland eine Fahrgeschwindigkeit von 160 km/h und im Bereich einer 80-km/h-Beschränkung eine Fahrgeschwindigkeit von 140 km/h fest. Bei der nachfolgenden Anhaltung und Kontrolle stellten die Beamten beim Lenker beim durchgeführten Alkomattest ergab einen Wert von 1,24 Promille. Dem Mann wurde der Führerschein abgenommen. Es werden mehrere Anzeigen an die zuständige Bezirksverwaltungsbehörde erstattet. | | * [[28. Juni]]: Ein 30-jähriger Rumäne wurde auf der [[B 311]] mit 160 km/h im Freiland und 140 km/h im 80‑km/h‑Bereich gemessen. Alkomattest: 1,24 Promille. Führerschein abgenommen. |
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| ==== Mai ==== | | ==== Mai ==== |
| ===== Mit 218 km/h auf der Wolfgangsee Bundesstraße in Strobl unterwegs ===== | | ===== Mit 218 km/h auf der Wolfgangsee Bundesstraße ===== |
| * [[29. Mai]], Samstag: Eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung nahm Samstagabend auf der [[Wolfgangsee Bundesstraße]] in [[Strobl]] ein illegales Straßenrennen wahr. Die Beamten wurde auf die sechs beteiligten Fahrzeuge aufmerksam, als diese von der oberösterreichischen Grenze Richtung Strobl fuhren. Die Lenker beschleunigten und überholten sich gegenseitig. Die Zivilstreife nahm die Verfolgung auf. Die Höchstgeschwindigkeit der Lenker lag bei '''218 km/h''' bei erlaubten 100 km/h. Mit Unterstützung weiterer Polizeistreifen konnten alle sechs Lenker an einer Tankstelle angehalten und kontrolliert werden. Die Männer zeigten sich einsichtig und gestanden die Übertretungen. Die fünf Lenker aus Oberösterreich sowie ein Lenker aus Salzburg sind zwischen 20 und 27 Jahre alt- | | * [[29. Mai]]: Eine Zivilstreife beobachtete ein illegales Straßenrennen auf der [[B 158 Wolfgangsee Straße]] in [[Strobl]]. Höchstgeschwindigkeit: 218 km/h statt 100 km/h km/h. Alle sechs Lenker wurden angehalten und zeigten sich geständig. |
| : Gegen Mitternacht war ein 33-jährige Flachgauer auf der [[Innsbrucker Bundesstraße]] in der Stadt Salzburg in der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan|Flughafenunterführung]] mit einem ausgeliehenen Sportwagen unterwegs. Anstatt der erlaubten 50 km/h war der Mann mit 107 km/h unterwegs. | | : Ein 33-jähriger Flachgauer wurde in der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan]] mit 107 km/h statt 50 km/h km/h gemessen. |
| * [[23. Mai]], Pfingstsonntag: Salzburg-[[Itzling]]. Es krachte wieder im Kreuzungsbereich [[Vogelweiderstraße]]-[[Landstraße]]. Gegen 22:20 Uhr fuhr ein 31-jähriger [[Serbien|Serbe]] nach eigenen Angaben mit seinem BMW zu schnell "und vermutlich bei Rotlicht" (vom Kreisverkehr nach Lidl kommend) in die Kreuzung ein. Dabei kam es zu einer Kollision mit dem Pkw eines 44jährigen Georgiers, der von der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord]] kommend stadteinwärts unterwegs war. Der Georgier, sowie der Beifahrer des Serben wurden verletzt und ins Krankenhaus eingeliefert. Bei beiden Lenkern wurde ein Alkotest durchgeführt, beide negativ.<ref>[[InfoMediaWorx]], 24. Mai 2021</ref> | | |
| * [[15. Mai]], Samstag: Die Polizei zog am Samstagnachmittag im [[Pongau]] einen Raser aus dem Verkehr. Laut Presseaussendung war der Probeführerscheinbesitzer in einer 100er-Zone mit 168 km/h unterwegs. Dem 17-jährigen Pongauer konnte der Führerschein nicht abgenommen werden, da er ihn nicht mithatte. | | * [[23. Mai]]: In Salzburg-[[Itzling]] kam es zu einer Kollision, nachdem ein 31-jähriger Serbe vermutlich bei Rotlicht zu schnell in eine Kreuzung fuhr. Zwei Personen wurden verletzt. |
| ===== Mit 180 km/h auf der Großgmainer Landesstraße ===== | | |
| :Ein Autofahrer war mit '''180 km/h''' der Polizei in [[Wals]] ([[Flachgau]]) davongerast. Zuvor wollten ihn die Beamten stoppen, weil er auf der [[Großgmainer Landesstraße]] dicht an das zivile Polizeiauto herangefahren war. Der Mann flüchtete über die Grenze nach [[Bayern]], parkte den Pkw in [[Marzoll]] und verschwand. Die bayerische Polizei forschte als mutmaßlichen Lenker einen führerscheinlosen Deutschen aus. Der 22-Jährige bestritt, den Pkw gelenkt zu haben. Er wurde festgenommen. | | * [[15. Mai]]: Ein 17-jähriger Probeführerscheinbesitzer wurde im [[Pongau]] mit 168 km/h in einer 100er-Zone gemessen. |
| * [[1. Mai]], Samstag: Ein dreister Verkehrsteilnehmer konnte in der Nacht auf Sonntag gestellt werden. Der 25-Jährige fiel einer Streife auf der [[Tauernautobahn]] wegen überhöhter Geschwindigkeit auf. Statt anzuhalten, stieg er aufs Gas und fuhr nach Wals, wo er in einen Seitenweg abbog und zu Fuß flüchtete. Dort konnte er in einem Gebäude aufgegriffen werden. Der Mann hatte keinen Führerschein. Es stellte sich auch heraus, dass er vor ein paar Tagen zwei Polizisten mit jeweils 100 Euro bestechen wollte. Da wurde er angehalten, weil er während der Fahrt mit dem Handy hantierte. | | |
| | ===== Mit 180 km/h auf der Großgmainer Landesstraße ===== |
| | : Ein Autofahrer flüchtete in [[Wals]] mit 180 km/h vor der Polizei und setzte seine Flucht bis [[Marzoll]] in [[Bayern]] fort. Der mutmaßliche Lenker, ein führerscheinloser Deutscher, wurde festgenommen. |
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| | * [[1. Mai]]: Ein 25-Jähriger flüchtete nach einer Geschwindigkeitsübertretung zu Fuß und wurde in einem Gebäude aufgegriffen. Er hatte keinen Führerschein und versuchte zuvor, Polizisten zu bestechen. |
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| ==== April ==== | | ==== April ==== |
| ===== Fluchtversuch mit 200 km/h ===== | | ===== Fluchtversuch mit 200 km/h ===== |
| * [[26. April]], Montagnachmittag: Fluchtversuch mit 200 km/h: Autolenker wollte auf der [[Tauernautobahn]] in Salzburg einer Polizeikontrolle entkommen und floh von der Autobahn nach [[Wals]], wo er allerdings von einer anderen Streife angehalten wurde. Bei der Überprüfung gab der Mann zunächst einen falschen Namen an. Schließlich stellte sich heraus, dass er keinen Führerschein hat und deshalb vor den Anhaltung verschwinden wollte. | | * [[26. April]]: Ein Autolenker flüchtete mit bis zu 200 km/h auf der A 10 vor einer Kontrolle und wurde in [[Wals]] gestoppt. Er gab falsche Personalien an und besaß keinen Führerschein. |
| * [[10. April]], Samstag: Ein 24-jähriger Pkw-Lenker aus dem [[Pinzgau]] fuhr im [[Bezirk St. Johann im Pongau]] auf der Tauernautobahn in Fahrtrichtung Süden bei erlaubten 130 mit 193 km/h und später nochmals bei erlaubten 100 mit 179 km/h. Für seine Raserei hatte der Mann gegenüber der Polizei eine Ausrede parat: Er gab an, sich mit Freunden zum Skifahren zu treffen und spät dran zu sein. Ihm wurde der Führerschein abgenommen. | | |
| : Im Bereich [[Kuchl]] in Richtung Salzburg wurde ein 19-jähriger Motorradfahrer aus dem [[Flachgau]] mit 200 km/h statt erlaubten 130 km/h gemessen. Er wird bei der [[Bezirkshauptmannschaft Hallein]] angezeigt. Im Gemeindegebiet von [[Obertrum am See]] wurde auf der [[Mattseer Landesstraße]] ein 50-jähriger Autofahrer aus dem Flachgau angehalten. Der Mann war statt erlaubten 100 mit 179 km/h unterwegs und hatte auf der Rückbank seine beiden minderjährigen Kinder dabei. Der reuige Lenker muss mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. | | * [[10. April]]: Ein 24-jähriger Pinzgauer wurde auf der A 10 mit 193 km/h (erlaubt 130) und später mit 179 km/h (erlaubt 100) gemessen. Führerschein abgenommen. |
| | : Ein 19-jähriger Motorradfahrer aus dem [[Flachgau]] wurde bei [[Kuchl]] mit 200 km/h statt 130 km/h km/h gemessen. |
| | : Ein 50-jähriger Flachgauer wurde in [[Obertrum am See]] mit 179 km/h statt 100 km/h km/h angehalten; seine minderjährigen Kinder saßen im Auto. |
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| ==== März ==== | | ==== März ==== |
| * [[26. März]], Freitag: Am Freitagabend, den [[26. März]] [[2021]] kamen alle drei Insassen eines Pkw, drei Männer im Alter von 25, 29 und 36 Jahren, bei einem schweren Verkehrsunfall auf der [[Lamprechtshausener Straße]] im Bereich von [[Anthering]] ums Leben. Anhand der Spuren gilt weit überhöhte Geschwindigkeit als wahrscheinliche Ursache. Die Insassen, von denen niemand eine Lenkberechtigung besaß, dürften nicht angegurtet gewesen sein. Am Tag darauf kontrollierte die Polizei zwischen 21:15 Uhr und 22:15 Uhr in diesem Bereich und Binnen einer Stunde seien sieben Anzeigen gegen Lenker angefallen, die teils deutlich schneller als die erlaubten 100 km/h unterwegs waren - der schnellste mit 159 km/h. | | * [[26. März]]: Bei einem Unfall auf der [[B 156 Lamprechtshausener Straße]] im Bereich von [[Anthering]] starben drei Männer (25, 29, 36). Überhöhte Geschwindigkeit gilt als Ursache. Eine Stunde später wurden sieben weitere Übertretungen festgestellt, Spitzenwert 159 km/h. |
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| ===== Verfolgungsjagd mit Geschwindigkeiten bis zu 240 km/h ===== | | ===== Verfolgungsjagd mit Geschwindigkeiten bis zu 240 km/h ===== |
| * [[12. März]], Freitag: Ein 27-Jähriger lieferte sich Freitagnachmittag eine gefährliche Verfolgungsjagd mit der Polizei im [[Pongau]]. Die Beamten wollte den Einheimischen auf der [[Hochkönig Straße]] anhalten, weil er im Verdacht stand, ein Fahrzeug und ein Kennzeichen widerrechtlich zu verwenden. Der junge Mann blieb jedoch nicht stehen, sondern flüchtete vor den Polizisten auf die [[Tauernautobahn]], wo er mit wilden Fahrmanövern und '''Geschwindigkeiten bis zu 240 km/h''' andere Verkehrsteilnehmer gefährdete. Kurze Zeit später raste er '''mit 100 km/h durch das Ortsgebiet''' der Gemeinde [[Eben im Pongau]] und erfasste beinahe einen Fußgänger, wie die Polizei berichtet. Der Passant konnte gerade noch zurück auf den Gehsteig springen. In [[Altenmarkt im Pongau]] konnte die Polizei den Fahrer schließlich mit einer Straßensperre stoppen. Er kollidierte mit dem Polizeiwagen und versuchte, zu Fuß weiter zu flüchten. Die Beamten konnten ihn schließlich festnehmen. Er wurde in die [[Justizanstalt Salzburg]] gebracht. Die Liste seiner Delikte, die bei der Behörde angezeigt werden, ist lang: Widerstand gegen die Staatsgewalt, versuchte schwere Körperverletzung, Gefährdung der körperlichen Sicherheit sowie unbefugter Gebrauch eine Fahrzeuges und Urkundenunterdrückung. Dazu kommen zahlreiche verwaltungsrechtliche Delikte. | | * [[12. März]]: Ein 27-Jähriger flüchtete auf der [[Hochkönig Straße]] und später auf der A 10 mit bis zu 240 km/h. In [[Eben im Pongau]] raste er mit 100 km/h durchs Ortsgebiet und gefährdete einen Fußgänger. In [[Altenmarkt im Pongau]] wurde er durch eine Straßensperre gestoppt und festgenommen. Es folgen zahlreiche Anzeigen. |
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| ==== Februar ==== | | ==== Februar ==== |
| * [[27. Februar]], Samstag: Samstagabend zog die Polizei einen 23-jährigen Motorradfahrer aus dem Verkehr. Der Salzburger war in der [[Innsbrucker Bundesstraße]] stadteinwärts mit 100 km/h mittels Lasermessgerät gemessen worden. Er missachtete dabei die Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h. Die Beamten entdeckten im Zuge der Kontrolle eine unerlaubte Fahrzeugbeleuchtung, welche sowohl nach vorn als auch nach hinten grün leuchtete und somit schon von weitem erkennbar war. | | * [[27. Februar]]: Ein 23-jähriger Motorradfahrer wurde in der [[Innsbrucker Bundesstraße]] mit 100 km/h statt 50 km/h km/h gemessen. Zudem hatte sein Motorrad unerlaubte grüne Beleuchtung. |
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| ===== 113 statt 50 km/h ===== | | ===== 113 statt 50 km/h km/h ===== |
| * [[22. Februar]], Montag: Am Montagabend wurde ein 18-jähriger Probeführerscheinbesitzer wegen massiver Geschwindigkeitsübertretung aus dem Verkehr gezogen. Der 18-Jährige war mit seinem Pkw auf der Innsbrucker Bundesstraße in Fahrtrichtung stadtauswärts unterwegs, als er von Polizeibeamten mit einer Geschwindigkeit von 113 km/h gemessen wurde. Er missachtete dabei die dortige Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h im Stadtgebiet. Der Fahrzeuglenker wurde angehalten und einer Kontrolle unterzogen. Einen Grund für die zu hohe Geschwindigkeit konnte er nicht nennen. | | * [[22. Februar]]: Ein 18-jähriger Probeführerscheinbesitzer wurde mit 113 km/h statt 50 km/h km/h gemessen und angezeigt. |
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| ===== Ein Todesopfer durch Raserei im Salzburger Stadtgebiet =====
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| {{#ev:youtube|qMl-zHyc7Uc|280|right|Gedenkversammlung, 25 sek. Video}}
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| * [[21. Februar]], Sonntag: Um kurz vor zwei Uhr krachte ein BWM im [[Salzburger Stadtteil]] [[Itzling]] in der [[Vogelweiderstraße]] in Fahrtrichtung [[Bergheim]] in eineen Pfeiler der Eisenbahnbrücke. Ein auf der Rückbank sitzender 17-Jähriger aus der Stadt Salzburg starb. Die 16-jährige Beifahrerin und der 18-Jährige Lenker wurden verletzt und vom Roten Kreuz in Krankenhäuser geliefert. Der 18-Jährige Lenker hatte gegenüber der Polizei angegeben, viel zu schnell unterwegs gewesen zu sein. Das Fahrzeug war es auf einen 19-jährigen Flachgauer angemeldet.
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| : Am Montag, den [[22. Februar]], machte die Polizei noch eine vierte Person ausfindig, die beim Unfall im 150-PS-starken BMW saß. Dabei handelte es sich um einen 15-Jährigen. Ein Zeuge hatte eine entsprechende Wahrnehmung bereits unmittelbar nach dem Unfall gemeldet, der sich kurz vor zwei Uhr früh ereignet hatte. Doch die Suche der Einsatzkräfte, an der sich auch ein Polizeihubschrauber beteiligte, war zunächst erfolglos verlaufen. Er soll sich gegen Sonntagmittag mit Knochenbrüchen ins Salzburger [[Unfallkrankenhaus]] begeben haben.
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| : Als Sicherungsmaßnahme könnte die Behörde den Führerschein des Unfalllenkers entziehen. Das dauerte jedenfalls im konkreten Fall, bis der abschließende Unfallbericht vorlag - so lange durfte er weiterfahren. Probeführerscheinbesitzer, wie es der 18-Jährige sei, müssten eine Nachschulung machen, um die Lenkberechtigung wieder zu erhalten.
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| * [[27. Februar]] 2021: Die Angehörigen und Freunde des Verstorbenen aus der Salzburger Tunerszene organisierte am Samstag eine Gedenkfahrt zum Unfallort. Sie trafen sich gegen 14 Uhr in [[Grödig]]. Bei Kontrollen beim Startpunkt in Grödig kam es laut Polizei zu sieben Anzeigen und fünf Anträgen auf besondere Überprüfung. Kurz vor 15 Uhr fuhren von dort etwa 70 Fahrzeuge über die [[A 10]] und [[A 1]] bis [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord|Salzburg-Nord]]. "Wir sind mit 80 km/h über die Autobahn gefahren", sagt der Mitveranstalter Patrik Oberkofler. Die Autos wurden in der Nähe der [[Vogelweiderstraße]] geparkt, die Teilnehmer der Trauerfahrt gingen zu Fuß zur Unfallstelle. Kurz nachdem sich diese auf dem schmalen Gehsteig an der Unfallstelle zusammenfanden, sperrten die Beamten einen Fahrstreifen. Gegen 16 Uhr löste sich die Veranstaltung auf.
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| ===== Illegales Rennen auf der Tauernautobahn ===== | | ===== Ein Todesopfer durch Raserei im Stadtgebiet ===== |
| Zudem trug sich auf der [[Tauernautobahn]] am Wochenende 20./21. Februar in illegales Autorennen zu. Dieses hatten sich ein 31-jähriger Salzburger und ein 24-jähriger Flachgauer mit bis zu 200 km/h geliefert.
| | * [[21. Februar]]: Ein BMW prallte in der [[Vogelweiderstraße]] gegen einen Pfeiler. Ein 17-Jähriger starb, zwei weitere Insassen wurden verletzt. |
| | : Am [[22. Februar]] wurde ein vierter Insasse (15) ermittelt, der sich verletzt ins [[Unfallkrankenhaus]] begeben hatte. |
| | : Der Lenker durfte bis zum Abschlussbericht weiterfahren; als Probeführerscheinbesitzer muss er eine Nachschulung absolvieren. |
| | * [[27. Februar]]: Rund 70 Fahrzeuge nahmen an einer Gedenkfahrt teil; es kam zu mehreren Anzeigen. |
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| * [[19. Februar]], Freitag: In der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan|Flughafenunterführung]] an der Innsbrucker Bundesstraße in der [[Stadt Salzburg]] stieg ein 27-jähriger Mann heftig auf das Gaspedal seines Autos. Das Messgerät erfasste den Wagen mit 106 km/h, erlaubt sind dort nur 50 km/h. Auf die Frage der Polizisten, warum er so schnell gefahren sei, antwortete der 27-Jährige, er habe den erneuerten Turbo seines Pkw ausprobieren wollen. Ein anderer dort ertappter Raser (101 statt 50 km/h) sagte, er habe die Geschwindigkeitsbeschränkung übersehen.
| | ===== Illegales Rennen auf der Tauern Autobahn ===== |
| * [[11. Februar]], Donnerstag: Auf der Innsbrucker Bundesstraße in der Stadt Salzburg blitzte eine Streife in der Nacht einen 31-Jährigen mit 138 km/h. Erlaubt ist - im Ortsgebiet - höchstens Tempo 50. Außerdem war der Lenker mit gut 1,0 Promille alkoholisiert. Ihm wurde der Führerschein abgenommen.
| | : Am Wochenende [[20. Februar|20.]]/[[21. Februar]] lieferten sich ein 31-jähriger Salzburger und ein 24-jähriger Flachgauer ein illegales Rennen mit bis zu 200 km/h. |
| : Auf der [[Tauernautobahn]] wurde am Nachmittag zwischen [[Kuchl]] und [[Golling an der Salzach]] ein 35-jähriger Deutscher mit 189 km/h gemessen, erlaubt waren zu diesem Zeitpunkt maximal 100 Stundenkilometer. Bei der [[Raststation Golling West|Raststation Golling]] hielten die Beamten den Raser an. Dieser gab an, das Tempolimit sehr wohl registriert zu haben, weshalb er es völlig ignorierte, konnte er aber nicht erklären.
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| * [[5. Februar]], Freitag: Ein Salzburger fuhr mit 182 km/h in einer 80-km/h-Zone auf der [[Westautobahn]] ins Radar, ein weiterer kam auf 172 km/h, ein 30-Jähriger bretterte mit 121 km/h durch eine 80-km/her-Zone - ohne Führerschein. Der war ihm vor einigen Wochen entzogen worden. Insgesamt müssen sieben Personen mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen, berichtete die Polizei Salzburg am Samstag.
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| :Ein Rowdy war am Nachmittag auf der [[Hochkönig Straße]] (B 164) unterwegs. Zuerst überholte er eine Zivilstreife zwischen [[Leogang]] und [[Saalfelden]] an einer Stelle mit Gegenverkehr. Danach gab der 65-jährige [[Pinzgau]]er richtig Gas, bedrängte permanent vor ihm fahrende Wagen und unterschritt dabei mehrmals erheblich den erforderlichen Sicherheitsabstand. Als er einmal mehr bei Gegenverkehr überholte, musste der entgegenkommende Pkw-Fahrer abbremsen und ausweichen, um einen Unfall zu verhindern. Bei der Ortseinfahrt Saalfelden hielt die Polizei den Rowdy an. Der 65-Jährige zeigte keinerlei Einsicht und meinte, so schlimm sei seine Fahrweise nicht gewesen - er übertrat auf einer Strecke von zwei Kilometern 13 Mal die Straßenverkehrsordnung und wird angezeigt. | | * [[19. Februar]]: In der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan]] wurde ein 27-Jähriger mit 106 km/h statt 50 km/h km/h gemessen. |
| | * [[11. Februar]]: Ein 31-Jähriger wurde in der Innsbrucker Bundesstraße mit 138 km/h statt 50 km/h km/h und 1,0 Promille gemessen. |
| | : Auf der A 10 wurde ein 35-jähriger Deutscher mit 189 km/h statt 100 km/h km/h gemessen. |
| | * [[5. Februar]]: Mehrere Raser wurden auf der Westautobahn gemessen, Spitzenwert 182 km/h in einer 80‑km/h‑Zone. |
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| | : Ein 65-jähriger [[Pinzgau]]er gefährdete auf der [[B 164 Hochkönig Straße]] mehrfach andere Verkehrsteilnehmer und wurde angezeigt. |
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| ==== Jänner ==== | | ==== Jänner ==== |
| * [[31. Jänner]] [[2021]], Sonntag: Am Vormittag fiel der Besatzung eines Zivilstreifenautos ein Lenker auf, der mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit auf der [[Tauernautobahn]] in Richtung Süden unterwegs. Bei [[Golling an der Salzach]] konnten die Polizisten den Lenker des Porsche Cayenne S, einen 49-jährigen Kroate, schließlich stoppen. Das geeichte Messgerät hatte 190 km/h angezeigt, erlaubt waren zu diesem Zeitpunkt aber lediglich 100 km/h (IG-L). Im Polizeibericht heißt es dann: "Bei der Anhaltung gab der Lenker an, sich auf dem Weg von seiner Wohnadresse in Augsburg nach [[Kroatien]] zu befinden. Er sei mit seinen Gedanken bei seiner Familie und daher unkonzentriert unterwegs." Dem Lenker wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. | | * [[31. Jänner]] [[2021]]: Ein 49-jähriger Kroate wurde auf der A 10 mit 190 km/h statt 100 km/h km/h (IG‑L) gemessen. Führerschein abgenommen. |
| | * [[24. Jänner]]: Ein 19-jähriger Probeführerscheinbesitzer wurde auf der A 1 bei [[Thalgau]] mit 195 km/h statt 100 km/h km/h gemessen. |
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| * [[24. Jänner]], Sonntag: Ein Probeführerscheinbesitzer war Samstagmittag mit 195 Stundenkilometern auf der [[Westautobahn]] (A 1) in [[Thalgau]] unterwegs gewesen. Im Bereich einer 100-km/h-Beschränkung wurde der 19-Jährige von einer Zivilstreife erwischt. | | ===== Mit 120 km/h durch die Flughafenunterführung um die leere Batterie zu laden ===== |
| | * [[15. Jänner]], Freitag: Gegen 22 Uhr fiel einer Zivilstreife ein Autofahrer auf, der aus [[Wals]] kommend Richtung Stadt Salzburg unterwegs war. Bei der Nachfahrt wurden 120 km/h bei erlaubten 50 km/h gemessen. Der 35‑jährige Lenker zeigte sich nach der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan|Flughafenunterführung]] geständig und erklärte, er habe wegen einer leeren Batterie "durch Schnellfahren aufladen" wollen. |
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| ===== Mit 120 km/h durch die Flughafenunterführung um die leere Batterie zu laden =====
| | ===== Pfarrwerfen: Raser wollte 200‑PS‑Auto testen – mit 197 km/h ===== |
| * [[15. Jänner]], Freitag: Die Zivilstreife der Polizei wurde am Freitag gegen 22 Uhr auf den Raser aufmerksam. Der Mann war mit seinem Auto aus [[Wals]] kommend in Richtung Stadt Salzburg unterwegs. Die Zivilstreife stellte bei der Nachfahrt eine Geschwindigkeit von 120 km/h bei erlaubten 50 km/h fest. Der 35-jährige Lenker zeigte sich bei der Kontrolle nach der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan|Flughafenunterführung]] geständig und gab an, dass er aufgrund der leeren Batterie seines Pkw diese durch das Schnellfahren aufladen möchte.
| | * [[12. Jänner]], Dienstag: Eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung hielt auf der Tauern Autobahn im [[Pongau]] einen 44‑jährigen [[Pinzgau]]er an. Im [[Helbersbergtunnel]] wurden 147 km/h (erlaubt 100) gemessen, danach beschleunigte er auf bis zu 197 km/h. Laut Polizeibericht wollte er "seinen neuen 200‑PS‑Pkw testen". Der Mann wird bei der [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau|Bezirkshauptmannschaft St. Johann]] angezeigt und muss mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. |
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| ===== Pfarrwerfen: Raser wollte 200-PS-Auto testen - mit 197 km/h ===== | |
| * [[12. Jänner]], Dienstag: Am Dienstagvormittag hielt eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung Salzburg auf der Tauernautobahn im [[Pongau]] in Fahrtrichtung Villach einen 44-jährigen [[Pinzgau]]er an. Das geeichte Messgerät registrierte im [[Helbersbergtunnel]] (erlaubt Tempo 100) 147 km/h, nach der Tunnelausfahrt ging es mit bis zu 197 km/h weiter. Im Polizeibericht heißt es: "Er gab an, dass er seinen neuen 200 PS starken Pkw einmal testen wollte." Die Probefahrt wird teuer: Der Mann wird bei der [[Bezirkshauptmannschaft St. Johann im Pongau|Bezirkshauptmannschaft St. Johann]] angezeigt und muss mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. | |
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| === 2020 === | | === 2020 === |
| ==== Dezember ==== | | ==== Dezember ==== |
| ===== Mit 208 km/h Richtung Skipiste ===== | | ===== Mit 208 km/h Richtung Skipiste ===== |
| * [[26. Dezember]], [[Stefanitag]], Samstag: Ein 23-jähriger [[Oberösterreich]]er wurde auf der Tauernautobahn bei [[Kuchl] Richtung Villach mit einer Geschwindigkeit von 208 km/h gestoppt. Der 23-Jährige gab als Rechtfertigung an, dass er am Weg zum Schifahren sei. Dem Lenker wurde an Ort und Stelle der Führerschein abgenommen und das Fahrzeug durch die Lebensgefährtin, welche als Beifahrerin im Fahrzeug war, weiter gelenkt. Ein durchgeführter Alkotest verlief negativ. | | * [[26. Dezember]], [[Stefanitag]], Samstag: Ein 23-jähriger [[Oberösterreich]]er wurde auf der Tauern Autobahn bei [[Kuchl]] in Richtung Villach mit 208 km/h gestoppt. Er gab an, er sei "am Weg zum Schifahren" gewesen. Der Führerschein wurde an Ort und Stelle abgenommen; das Fahrzeug lenkte anschließend seine Lebensgefährtin weiter. Der Alkotest verlief negativ. |
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| ===== Er kam vom Skifahren und es war ihm kalt ===== | | ===== Er kam vom Skifahren und es war ihm kalt ===== |
| * [[18. Dezember]], Freitag: Mit 160 Stundenkilometern in einer 100er-Zone ist am Freitagnachmittag ein 55-Jähriger aus dem Flachgau auf der Tauernautobahn (A10) bei Golling in Fahrtrichtung Salzburg von der Polizei gestoppt worden. Gegenüber den Beamten rechtfertigte sich der Mann, er komme vom Skifahren und ihm sei kalt. Der 55-Jährige wurde angezeigt und ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet. | | * [[18. Dezember]], Freitag: Ein 55-jähriger Flachgauer wurde auf der Tauern Autobahn in [[Golling]] mit 160 km/h in einer 100er-Zone gestoppt. Er erklärte, er komme vom Skifahren und ihm sei kalt gewesen. Der Mann wurde angezeigt, ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet. |
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| | ===== Sie fühlten sich gestört – die dreisten Ausreden von Verkehrssündern in Salzburg ===== |
| | * [[11. Dezember]], Freitag: In der [[Sterneckstraße]] bemerkten Polizisten einen 38-jährigen Einheimischen, der mit 102 km/h stadtauswärts unterwegs war. Ein 29-Jähriger folgte ihm im selben Tempo. Erlaubt sind 50 km/h. Beide gaben an, einander "nicht zu kennen, sich aber gegenseitig gestört gefühlt" zu haben. Es folgt ein Führerscheinentzugsverfahren. |
| | : Ein 22-jähriger Tennengauer wurde am selben Abend auf der Westautobahn mit 137 km/h durch den Lieferinger Tunnel (80 km/h erlaubt) gemessen. Auch er wird seinen Führerschein länger nicht sehen. |
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| | ==== November ==== |
| | ===== BMW 530 xd flog in der Maxglaner Hauptstraße gegen einen Baum ===== |
| | * [[30. November]] [[2020]], Dienstag: In der [[Maxglaner Hauptstraße]] (50 km/h) verlor ein 23-jähriger BMW-Lenker bei weit überhöhter Geschwindigkeit die Kontrolle, touchierte einen geparkten VW Golf, fuhr auf eine Leitschiene und hob ab. Der Wagen prallte gegen einen Baum und wurde zurück auf die Straße geschleudert. Der Lenker konnte sich leicht verletzt selbst befreien; sein 24-jähriger Beifahrer musste von der [[Berufsfeuerwehr]] aus dem Wrack geschnitten werden. Alkoholtest negativ, Drogentest angeordnet; ein illegales Rennen konnte nicht nachgewiesen werden. |
| | :: [[15. April]] [[2021]]: Das Landesgericht Salzburg verurteilte den 23-Jährigen wegen grob fahrlässiger schwerer Körperverletzung zu neun Monaten teilbedingter Haft (drei Monate unbedingt). Der Mann war bereits wegen Raubüberfällen vorbestraft; ein Widerruf der offenen Reststrafe wurde nicht ausgesprochen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wahnwitzige-fahrt-in-der-stadt-salzburg-endete-mit-schwerem-unfall-teilbedingte-haft-fuer-raser-102479476 www.sn.at], 16. April 2021</ref> |
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| | * [[29. November]] 2020, Montag: Auf der [[Wiener Straße (Neumarkt am Wallersee)|Wiener Straße]] in [[Neumarkt am Wallersee]] wurde ein 5er-BMW mit 103 km/h in der 50er-Zone geblitzt. |
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| | * [[27. November]] 2020, Freitag: Auf der [[Lamprechtshausener Straße]] wurde ein Pkw mit 135 km/h statt erlaubter 70 km/h gemessen. |
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| | ===== Mit 143 km/h auf der Gaisberg-Landesstraße dem Sonnenaufgang entgegen ===== |
| | : Ein 21-jähriger Flachgauer wurde mit 143 km/h auf der [[Gaisberg Landesstraße]] (50 km/h erlaubt) gestoppt. Er erklärte, er habe den Sonnenaufgang am [[Gaisbergplateau]] nicht verpassen wollen. |
| | : In [[Leogang]] wurde ein 19-jähriger Tiroler mit 105 km/h in der 50er-Zone gemessen. |
| | : In der Stadt Salzburg fuhr ein 29-jähriger Steirer mit 135 km/h auf der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] (70 km/h erlaubt). Alle Lenker wurden angezeigt. |
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| ===== Sie fühlten sich gestört - die dreisten Ausreden von Verkehrssündern in Salzburg =====
| | * [[23. November]] 2020, Montag: Ein rumänischer Jugendlicher wurde auf der Alpenstraße mit 135 km/h statt 70 km/h km/h gemessen und flüchtete. Das Fahrzeug wurde später in [[Anif]] gefunden. Drei Jugendliche wurden angetroffen; ein 16-jähriger [[Serbien|Serbe]] hatte die Autoschlüssel seines Vaters genommen und einem 16-jährigen [[Rumänien|Rumänen]] überlassen. Beide befanden sich in der L17-Ausbildung und hatten keinen Führerschein. Mehrere Anzeigen folgten. |
| * [[11. Dezember]], Freitag: Am späten Freitagabend bemerkten Polizisten der [[Landesverkehrsabteilung]] in der [[Sterneckstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] einen 38-jährigen Einheimischen bemerkten, der mit seinem Auto stadtauswärts mit 102 km/h unterwegs war. Diesem Wagen folgte im selben Tempo ein 29-Jähriger mit seinem Auto. Erlaubt sind in diesem Ortsgebietsbereich lediglich Tempo 50. Nachdem die Polizisten die Raser angehalten hatten, rechtfertigten sie sich damit, dass "sie sie nicht kennen würden, jedoch gegenseitig gestört gefühlt hätten. Beide müssen mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen" (Polizeibericht). | |
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| :Vergleichsweise "normal" war ein 22-jähriger Tennengauer am Freitagabend auf der [[Westautobahn]] unterwegs. Er raste mit seinem Auto mit 137 km/h durch den Lieferinger Tunnel (Limit: 80 km/h). Auch dieser Lenker wird seinen Führerschein längere Zeit nicht mehr sehen. | | ===== Fluchtversuch vor Polizei mit etwa 200 km/h auf der Westautobahn ===== |
| | * [[21. November]] 2020, Samstag: Ein 45-jähriger Autofahrer versuchte in [[Thalgau]] betrunken vor der Polizei zu flüchten. Er ignorierte Anhaltezeichen, beschleunigte auf etwa 200 km/h und sprang nach der Anhaltung zu Fuß aus dem Auto. Er wurde in [[Eugendorf]] gestellt. Der Mann verweigerte den Alkotest und besaß keinen Führerschein. Anzeige wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit und weiterer Delikte. |
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| ==== November ====
| | * [[17. November]] 2020, Dienstag – erster Abend des harten Lockdowns: |
| ===== BMW 530 xd flog in der Maxglaner Hauptstraße in der Stadt Salzburg gegen einen Baum =====
| | – Auf der [[Köstendorfer Landesstraße]] wurde ein Flachgauer mit 164 km/h statt 100 km/h km/h gestoppt. |
| * [[30. November]] [[2020]], Dienstag: Mit weit überhöhter Geschwindigkeit dürfte der Lenker des BMW 530 xd in der Nacht auf Dienstag durch die [[Stadt Salzburg]] gerast sein. In der [[Maxglaner Hauptstraße]] (Tempolimit 50 km/h) touchierte der schwarze BMW in einer Rechtskurve einen dort geparkten kleineren roten VW Golf. Dabei geriet der allradgetriebene BMW aus der Balance, fuhr auf eine Leitschiene und hob ab. Der BMW flog in der Folge gegen einen Baum, von wo er wieder auf die Straße zurückgeschleudert wurde. Vom schweren Wagen blieb nur ein Trümmerhaufen übrig. Wie durch ein Wunder konnte der Lenker (23) selbst aus dem demolierten Pkw klettern, er kam nach ersten Informationen mit leichten Verletzungen davon. Seinen schwer verletzten und im Wrack eingeklemmten Beifahrer (24) musste die Berufsfeuerwehr aus dem Wagen schneiden. Ein Alkoholtest verlief negativ. Die Polizei ordnete aber einen zusätzlichen Drogentest an - und prüfte, ob ein illegales Autorennen stattgefunden hatte (was jedoch nicht nachgewiesen werden konnte). | | – Auf der Westautobahn wurde ein Stadt-Salzburger mit 196 km/h statt 130 km/h km/h gemessen. |
| :: [[15. April]] [[2021]]: Neun Monate teilbedingte Haft, davon drei Monate unbedingt, lautete am [[Salzburger Landesgericht]] das Urteil gegen den 23-jährigen Autoraser wegen grob fahrlässiger schwerer Körperverletzung. Der 23-Jährige kann - weil er offenbar einen Job in Aussicht hat - den dreimonatigen unbedingten Haftteil wohl mit Fußfessel verbüßen. Im übrigen saß der Angeklagte bereits wegen dreier Raubüberfälle, verübt Ende 2015/Anfang 2016, im Gefängnis. Von den über ihn ihn verhängten fünf Jahren Haft für die drei Tankstellenüberfälle verbüßte er rund drei Jahre hinter Gittern, ehe er bedingt entlassen wurde. Von einem Widerruf des - resultierend aus der bedingten Entlassung - noch offenen Haftteils von 25 Monaten hatte die Richterin im nunmehrigen Prozess abgesehen.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/wahnwitzige-fahrt-in-der-stadt-salzburg-endete-mit-schwerem-unfall-teilbedingte-haft-fuer-raser-102479476 www.sn.at], 16. April 2021</ref> | | |
| * [[29. November]] 2020, Montag: Auf der [[Wiener Straße (Neumarkt am Wallersee)|Wiener Straße]] in [[Neumarkt am Wallersee]] wurde um 15:10 Uhr ein Lenker eines 5er-BMW-Kombis, der mit 103 km/h durch die 50-km/h-Zone in Richtung [[Steindorf (Straßwalchen)|Steindorf bei Straßwalchen]] gerast war, von der Polizei fotografiert.
| | * [[7. November]] 2020, Samstag: Ein 18-jähriger Pkw-Lenker wurde auf der Tauern Autobahn bei [[Pfarrwerfen]] mit 110 km/h in einer 60er-Baustelle und später im [[Helbersbergtunnel]] mit 136 km/h (100 erlaubt) gemessen. Anzeige und Führerscheinentzug folgen. |
| * [[27. November]] 2020, Freitag: Die Polizei zog bei einer Kontrolle auf der [[Lamprechtshausener Straße]] einen Pkw mit 135 km/h aus dem Verkehr. Erlaubt wären an der Stelle 70 km/h.
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| ===== Mit 143 km/h auf der Gaisberg-Landesstraße dem Sonnenaufgang entgegen =====
| | ===== Anstelle 80 km/h mit 152 km/h im Bereich des Lieferinger Tunnels ===== |
| : Kurios war die Begründung eines 21-jährigen Mannes aus dem [[Flachgau]], der am Freitag gegen 07:30 Uhr mit einem Rallyefahrzeug mit 143 km/h auf der [[Gaisberg Landesstraße]] von einer Zivilstreife kontrolliert wurde. Er erklärte, dass er so schnell gefahren sei, weil er den Sonnenaufgang auf dem [[Gaisbergplateau|Gipfel]] des [[Gaisberg (Berg)|Gaisbergs]] nicht verpassen wollte. Dort gilt eine 50 km/h-Beschränkung.
| | * [[6. November]] 2020, Freitag: Zwei Fahrzeuge wurden auf der Westautobahn (A 1) in der 60er-Zone mit 134 km/h gemessen. Einer der Lenker wurde bei der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Flughafen]] angehalten. Nach dem [[Lieferinger Tunnel]] beschleunigten beide auf 152 km/h (80 km/h erlaubt). Beide werden angezeigt. |
| : In [[Leogang]] wurde am Freitagnachmittag ein 19-jähriger Tiroler in einer 50-km/h-Zone mit 105 km/h gemessen. In der Stadt Salzburg ertappte die Polizei einen 29-jährigen Steirer beim Schnellfahren. Er war mit 135 km/h auf der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]]unterwegs, in dem Bereich darf maximal 70 km/h gefahren werden. Die Lenker wurden angezeigt.
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| * [[23. November]] 2020, Montag: Mit 135 km/h statt der erlaubten 70 wurde ein rumänischer Jugendlicher am Montagnachmittag von der Polizei auf der Alpenstraße im Süden der Stadt Salzburg geblitzt. Der Lenker hielt aber nicht an. Wenig später entdeckte die Polizei das Auto im Ortsgebiet von [[Anif]]. Unweit des abgestellten Pkw trafen die Beamten auf drei Jugendliche. Wie die polizeilichen Erhebungen ergaben, soll ein 16-jähriger [[Serbien|Serbe]] die Autoschlüssel seines Vaters genommen haben und zu seinem Freund, einem 16-jährigen [[Rumänien|Rumänen]], gefahren sein. Diesem hatte er das Auto dann überlassen und stieg als Beifahrer ein. Beide Burschen absolvierten gerade die L17-Ausbildung und hatten folglich keinen Führerschein. Sie wurden wegen mehrerer Verwaltungsübertretungen angezeigt.
| | * [[4. November]] 2020, Mittwoch: Ein Pkw-Lenker wurde auf der [[B 168 Mittersiller Straße]] zweimal innerhalb von 30 Minuten gemessen: mit 172 km/h Richtung [[Zell am See]] und mit 170 km/h in Gegenrichtung (jeweils 100 erlaubt). |
| ===== Fluchtversuch vor Polizei mit etwa 200 km/h auf der Westautobahn =====
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| * [[21. November]] 2020, Samstag: Mit etwa 200 km/h hatte am Samstagabend ein betrunkener Autofahrer in [[Thalgau]] versucht, vor der Polizei zu flüchten. Der Mann war einer Zivilstreife wegen seines rasanten Fahrstils aufgefallen. Er missachtete nicht nur die Anhaltezeichen sondern stieg zusätzlich aufs Gaspedal. Nach der Anhaltung seines Wagens sprang der 45-Jährige aus dem Auto und versuchte zu Fuß zu türmen, berichtete die Polizei in einer Presseaussendung. An der [[Autobahnanschlussstelle Wallersee|Ausfahrt Wallersee]] verließ er die Westautobahn in Fahrtrichtung Salzburg, wo er in [[Eugendorf]] mit seinem Auto gestoppt wurde. Sein Fußsprint dauerte nur kurz. Der offensichtlich betrunkene Mann verweigerte der Polizei den Alkotest und besaß auch keinen Führerschein. Der 45 Jährige wurde wegen Gefährdung der körperlichen Sicherheit und diverser anderer Delikte angezeigt. | |
| * [[17. November]] 2020, Dienstag - erster Abend des ''harten [[Coronavirus-Sprachwelt#lockdown|lockdowns]]'' und schon waren die Raser wieder unterwegs. Kurz nach 17 Uhr wurde eine eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung auf der [[Köstendorfer Landesstraße]] auf einen Pkw-Lenker aufmerksam, der bei erlaubten 100 km/h seinen BMW auf 164 km/h (!) beschleunigte. Der Flachgauer konnte nach kurzer Verfolgungsfahrt angehalten werden. Ihn erwarten eine Anzeige und eine satte Geldstrafe.
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| : Noch am selben Abend zogen die Zivilstreifenpolizisten auf der Westautobahn einen weiteren Raser aus dem Verkehr. Der Mann war bei erlaubten 130 km/h mit seinem Mercedes mit 196 km/h (!) unterwegs. Der Stadt-Salzburger bremste erst ab, als er die Blaulichter des Zivilstreifenwagens in seinem Rückspiegel bemerkte. Auch er wurde angezeigt.
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| * [[7. November]] 2020, Samstag: Am Samstagnachmittag erwischten die Beamten einen 18-jährigen Fahrzeuglenker der mit seinem Wagen auf der [[Tauernautobahn]], in Fahrtrichtung Salzburg, in einem Baustellenbereich Höhe [[Pfarrwerfen]], bei erlaubten 60 km/h mit einer Höchstgeschwindigkeit von 110 km/h fuhr. In weiterer Folge raste der Pkw-Fahrer mit seinem Wagen durch den [[Helbersbergtunnel]] bei erlaubten 100 km/h mit 136 km/h. Er wurde angezeigt und muss mit dem Führerscheinentzug rechnen.
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| ===== Anstelle 80 km/h mit 152 km/h im Bereich des Lieferinger Tunnels ===== | |
| * [[6. November]] 2020, Freitag: Die Salzburger Polizei hatte auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung [[München]] auf Höhe der [[Autobahnanschlussstelle Messezentrum]] einen 21-jährigen Salzburger mit seinem Auto und ein weiteres Fahrzeug festgestellt, welche in der 60-km/h-Zone mit 134 km/h unterwegs waren. Der 21-Jährige wurde mit seinem Wagen von der Zivilstreife kurze Zeit später bei der [[Autobahnanschlussstelle Flughafen Salzburg|Autobahnanschlussstelle Flughafen]] angehalten, der zweite Lenker konnte nicht mehr gestoppt werden, berichtete die Polizei Sonntagabend. Im Bereich des [[Lieferinger Tunnel]]s mussten die beiden Lenker aufgrund des starken Verkehrsaufkommens ihre Geschwindigkeit drosseln. Nach dem Verlassen des Tunnels beschleunigten die beiden Lenker, trotz der dort erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h, ihre Fahrzeuge auf 152 km/h. Beide wurden bei der zuständigen Behörde angezeigt und müssen mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. | |
| * [[4. November]] 2020, Mittwoch: Binnen 30 Minuten war in der Nacht auf Mittwoch ein Autoraser auf der [[Mittersiller Straße]] (B 168) zwei Mal von der Polizei bei Tempoüberschreitungen gemessen worden - und zwar bei ziemlich beträchtlichen: Im Gemeindegebiet [[Niedernsill]] in Fahrtrichtung [[Zell am See]] mit 172 km/h bei erlaubten 100 km/h und rund 30 Minuten später, in der entgegengesetzten Fahrtrichtung, mit 170 km/h. | |
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| ==== Oktober ==== | | ==== Oktober ==== |
| ===== Lehrling mit monatlichen Autokosten von 489 Euro wollte Strafe von 850 Euro nicht bezahlen ===== | | ===== Lehrling wollte Strafe von 850 Euro nicht bezahlen ===== |
| * Im Oktober hatte ein Pongauer Lehrling auf der Tauernautobahn (A 10) bei [[Eben im Pongau]] mit seinem Auto das dortige Tempolimit von 100 km/h um gleich 62 km/h überschritten. Daraufhin verhängte die Bezirkshauptmannschaft St. Johann eine Geldstrafe von 850 Euro. Der junge Mann erhob in der Folge Beschwerde beim [[Salzburger Landesverwaltungsgericht]] und ersuchte um eine Reduzierung der verhängten Strafe. Sein Argument: Als Lehrling verdiene er nur 900 Euro brutto monatlich, allein fürs Auto habe er monatliche Ausgaben von 489 Euro. Das Landesverwaltungsgericht wies seine Bitte um Strafreduktion kürzlich jedoch entschieden ab. Begründung: Der junge Raser habe im konkreten Fall eine geradezu massive Tempoüberschreitung zu verantworten - der Unrechtsgehalt sei "als äußerst schwerwiegend einzustufen". Zudem, so der für den Fall zuständige Verwaltungsrichter, sei der Beschwerdeführer bereits einschlägig vorbestraft: Bereits im Juli 2020, also nur rund drei Monate zuvor, habe er auf einer Freilandstraße die dort zulässige Höchstgeschwindigkeit um 31 km/h überschritten. Damals war über den Lehrling eine Geldstrafe von 150 Euro verhängt worden. Dem nunmehrigen Gerichtsentscheid (Februar [[2021]]) zufolge habe die damalige Geldstrafe den Lehrling jedoch "nicht an der nun gegenständlichen eklatanten Überschreitung der zulässigen Höchstgeschwindigkeit zu hindern vermocht". | | * Ein Pongauer Lehrling überschritt auf der Tauern Autobahn (A 10) bei [[Eben im Pongau]] das Tempolimit von 100 km/h um 62 km/h. Die BH St. Johann verhängte 850 Euro Strafe. Der Lehrling beantragte eine Reduktion, da er nur 900 Euro brutto verdiene und 489 Euro monatliche Autokosten habe. Das Landesverwaltungsgericht wies die Beschwerde ab: Die Tempoüberschreitung sei massiv, zudem sei der Lenker einschlägig vorbestraft (31 km/h zu schnell im Juli 2020). |
| * Am Samstag, den [[17. Oktober]] 2020 fuhr eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung auf der [[Katschberg Straße]] (B 96) in [[Unternberg]] Richtung [[Tamsweg]], als sie von einem Pkw-Lenker überholt wurde - trotz eines Verbots. Die Polizisten versuchten, den Lenker anzuhalten. Doch dieser fuhr ohne zu bremsen durch eine Ortschaft. Am Ende des Ortes beschleunigte der Pkw-Fahrer und überholte mit 151 km/h zwei weitere Pkw. An dieser Stelle ist die zugelassene Höchstgeschwindigkeit 100 km/h. Die Polizisten konnten den Lenker aufgrund eines Staus schließlich anhalten. Der 54-jährige Lungauer wurde bei der [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg|Bezirkshauptmannschaft]] angezeigt. | | |
| | * [[17. Oktober]] 2020, Samstag: Auf der [[Katschberg Straße]] (B 96) in [[Unternberg]] überholte ein 54-jähriger Lungauer trotz Verbots eine Zivilstreife, fuhr ohne zu bremsen durch eine Ortschaft und beschleunigte danach auf 151 km/h (100 erlaubt). Er konnte wegen eines Staus angehalten und angezeigt werden. |
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| | ==== Oktober==== |
| | * [[2. Oktober]] 2020: Ein 27-jähriger Engländer wurde in [[Seekirchen am Wallersee]] mit 186 km/h statt 80 km/h km/h km/h gemessen. Er wurde bei [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord]] angehalten. Führerscheinentzugsverfahren folgt. |
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| ==== September ==== | | ==== September ==== |
| * Am [[2. Oktober]] 2020 zog die Polizei am späten Freitagabend im Gemeindegebiet von [[Seekirchen am Wallersee]] einen 27-jährige Engländer aus dem Verkehr. Laut Polizeibericht war auf einer Landesstraße trotz dunkler Lichtverhältnisse und der Gefahr von Wildwechsel mit 186 km/h statt der erlaubten 80 km/h unterwegs. Der Mann konnte schließlich im Bereich [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Nord|Salzburg-Nord]] angehalten werden. Der Motorradfahrer muss nun mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. | | * [[26. September]] 2020, Samstag: Ein 19-jähriger Probeführerscheinbesitzer wurde auf der Westautobahn (A 1) mit 132 km/h statt 80 km/h km/h km/h gemessen und fuhr zudem zu knapp auf. |
| | : Im Baustellenbereich [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte|Salzburg-Mitte]] wurde ein 28-jähriger Lenker mit 125 km/h statt 60 km/h km/h gemessen. Er gab an, die Beschilderung übersehen zu haben. |
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| ==== September ====
| | ===== Motorradfahrer wollte mit 176 km/h bei Radstadt dem Regen entkommen ===== |
| * Am [[26. September]] 2020, Samstag, war ein 19-jähriger Probeführerscheinbesitzer auf der Westautobahn (A1) in Fahrtrichtung [[Wien]] zu schnell unterwegs. Er wurde bei der erlaubten Geschwindigkeit von 80 km/h mit 132 km/h gemessen. Zudem fuhr er auf das vor ihm fahrende Fahrzeug zu knapp auf. Im Baustellenbereich der [[Autobahnanschlussstelle Salzburg-Mitte]], Abfahrt [[Messezentrum]] auf der A1, in Richtung [[München]] konnte ein 28-jähriger Lenker mit 125 km/h gemessen werden. In diesem Bereich gilt eine Geschwindigkeitsbeschränkung von 60 km/h. Als Rechtfertigung gab der Lenker an die Beschilderung übersehen zu haben. Ihm droht laut Polizei ein Führerscheinentzugsverfahren.
| | * [[6. September]] 2020: Ein 59-jähriger Motorradfahrer wurde in [[Radstadt]] mit 146 km/h auf der [[B 320 Ennstal Straße]] (100 km/h erlaubt) und später mit 176 km/h auf der [[B 99 Katschberg Straße]]) gemessen. Er gab an, "dem Regen entkommen" zu wollen. Anzeige folgt. |
| ===== Motorradfahrer wollte mit 176 km/h bei Radstadt dem Regen entkommen ===== | |
| * [[6. September]] 2020: Bei [[Radstadt]] wollte ein Motorradfahrer dem Regen entkommen - mit 176 km/h. Der 59-jährige ''Biker'' war Beamten der Landesverkehrsabteilung zunächst in Radstadt aufgefallen. Dort überholte er mit seiner fast 160 PS starken ''Ducati Multistrada'' auf der [[Ennstal Straße]] (B 320) einen Pkw mit 146 km/h, erlaubt sind dort 100 km/h. Dann drehte der Mann noch kräftiger am Gasgriff und beschleunigte sein Motorrad auf der [[Katschberg Straße]] (B 99) auf 176 km/h. Dann wurde er auf Blaulicht und Folgetonhorn des Polizeiautos aufmerksam und blieb stehen. Im Polizeibericht heißt es dann: "Als Rechtfertigung gab er an, dass er dem Regen entkommen wollte. Er wird angezeigt." | |
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| ==== August ==== | | ==== August ==== |
| * [[6. August]] 2020: Auf Westautobahn bei [[Eugendorf]] gab es gefährliche Windschattenfahrten. Gleich 190 Lenkern wurden wegen Unterschreitung der Mindestabstände angezeigt. Bei diesen gefährlichen Windschattenduellen fielen zwei Beispiele auf der Westautobahn bei Eugendorf besonders krass aus: | | * [[6. August]] 2020: Auf der Westautobahn bei [[Eugendorf]] wurden 190 Lenker wegen Unterschreitung des Mindestabstands angezeigt. |
| : Bei zwei hintereinander fahrenden Pkw wurde bei einer Geschwindigkeit von 115 km/h ein Abstand von lediglich sieben Metern (mindestens erforderlich 32 Meter) gemessen. | | : Zwei besonders krasse Fälle: |
| :Zwischen zwei Sattelkraftfahrzeugen wurde der geringste Abstand mit 21 Metern (erforderlich mindestens 50 Meter) gemessen. | | :: – 115 km/h bei nur sieben Metern Abstand (statt mindestens 32). |
| : 22 weitere Lenker fielen als Temposünder auf. Der schnellste von ihnen war bei erlaubten 130 km/h mit 192 km/h unterwegs. | | :: – Zwei Sattelkraftfahrzeuge mit nur 21 Metern Abstand (statt mindestens 50). |
| | : 22 weitere Lenker wurden als Temposünder angezeigt; der schnellste fuhr 192 km/h statt 130 km/h. |
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| ==== Juli ==== | | ==== Juli ==== |
| ===== Mit einem Moped mit 104 km/h durch das Lammertal unterwegs ===== | | ===== Mit einem Moped mit 104 km/h durch das Lammertal ===== |
| * [[31. Juli]] 2020: Bursch fuhr auf Moped mit 104 km/h durchs [[Lammertal]]. Das Zweirad, das eine Bauartgeschwindigkeit von 45 km/h aufweist, wurde in [[Scheffau am Tennengebirge]] aus dem Verkehr gezogen. Der 16-jährige Lenker wurde angezeigt. Im [[Flachgau]] wiederum wurde ein erst 13-Jähriger als Lenker eines Mopeds erwischt. Und zwischen [[Adnet]] und [[Gaißau]] wurde ein Motorradfahrer mit 94 km/h bei einer 30-km/h-Beschränkung geblitzt. | | * [[31. Juli]] 2020: Ein 16-jähriger Mopedlenker wurde in [[Scheffau am Tennengebirge]] mit 104 km/h (Bauart 45) gestoppt. Anzeige. |
| * [[21. Juli]] 2020: Bei Geschwindigkeitskontrollen am Dienstagvormittag wurde ein Pkw von der Polizei gemessen, der mit 115 km/h durch das Gemeindegebiet [[Neukirchen am Großvenediger]] fuhr. | | : Im [[Flachgau]] wurde ein 13-Jähriger als Mopedlenker erwischt. |
| ===== Mit bis zu 100 km/h mit dem Motorrad durch die Salzburger Altstadt ===== | | : Zwischen [[Adnet]] und [[Gaißau]] wurde ein Motorradfahrer mit 94 km/h in einer 30er-Zone geblitzt. |
| * [[7. Juli]] 2020: Mit bis zu 100 km/h ist in der Nacht auf Mittwoch ein Motorradlenker durch die Salzburger [[Altstadt]] gerast. Der 23-Jährige war dabei mit seiner nicht für den Verkehr zugelassenen Maschine auf der falschen Straßenseite unterwegs. Als ihm beim [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] ein Taxi entgegenkam, musste er eine Vollbremsung hinlegen. Der Salzburger kam zu Sturz und prallte gegen ein Verkehrsschild. Der 23-Jährige wurde verletzt ins [[Unfallkrankenhaus Salzburg]] gebracht. Einen Führerschein besitzt er nicht, da ihm dieser bereits von der Behörde entzogen worden war. Ein Alkotest beim Motorradlenker verlief negativ. | | |
| ===== Im Baustellenbereich anstelle von 30 km/h mit 99 km/h ===== | | * [[21. Juli]] 2020: Ein Pkw wurde in [[Neukirchen am Großvenediger]] mit 115 km/h im Ortsgebiet gemessen. |
| * [[4. Juli]] 2020: Samstagabend hielt eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung gleich zwei Probeführerscheinbesitzer wegen eklatanter Überschreitungen an. In der Stadt Salzburg fuhr ein 22-jähriger Syrer in der [[Hellbrunnerstraße]] im Baustellenbereich mit 99 km/h statt erlaubter 30 und in der [[Imbergstraße]] mit 94 km/h in der dortigen 50-km/h-Beschränkung. Gegen den Mann, dessen Probezeit schon einmal ebenfalls wegen Geschwindigkeitsüberschreitungen verlängert worden war, wird ein Führerscheinentzugsverfahren eingeleitet. | | |
| :Auf der [[A 1]] fuhr eine 20-jährige Probeführerscheinbesitzerin aus [[Hallein]] mit 188 km/h statt erlaubter 130. Sie wird bei der [[Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung|BH Salzburg-Umgebung]] angezeigt. | | ===== Mit bis zu 100 km/h durch die Salzburger Altstadt ===== |
| :Ein 16-jähriger Mopedlenker aus Salzburg musste Kennzeichentafel und Zulassungsschein abgeben. Bei einer Schallpegelmessung erreichte sein Fahrzeug einen Wert von 110 dB(A), zudem ergab eine Überprüfung der Bauartgeschwindigkeit einen Wert von 76 km/h statt erlaubter 45. Der Jugendliche wurde bei der Landespolizeidirektion angezeigt. | | * [[7. Juli]] 2020: Ein 23-jähriger Motorradlenker raste mit bis zu 100 km/h durch die Salzburger [[Altstadt]], fuhr auf der falschen Straßenseite, stürzte beim [[Ferdinand-Hanusch-Platz]] und prallte gegen ein Verkehrsschild. Er wurde verletzt ins [[Unfallkrankenhaus Salzburg]] gebracht. Führerschein hatte er keinen; Alkotest negativ. |
| * [[3. Juli]] 2020: Kurz vor Mitternacht ist ein 24-Jähriger am Freitag auf der Westautobahn (A1) bei [[Wals-Siezenheim]] in seinem Auto mit 202 km/h durch eine 100er-Zone gerast. Polizisten hielten den Deutschen an und nahmen ihm den Führerschein ab. | | |
| | ===== Im Baustellenbereich anstelle von 30 km/h mit 99 km/h ===== |
| | * [[4. Juli]] 2020: Ein 22-jähriger Syrer wurde in der [[Hellbrunnerstraße]] mit 99 km/h statt 30 km/h und in der Imbergstraße mit 94 km/h statt 50 km/h gemessen. Probezeit war bereits verlängert; weiteres Entzugsverfahren folgt. |
| | : Auf der A 1 wurde eine 20-jährige Probeführerscheinbesitzerin aus [[Hallein]] mit 188 km/h statt 130 km/h gemessen. |
| | : Ein 16-jähriger Mopedlenker aus Salzburg musste Kennzeichen und Zulassung abgeben (110 dB(A), 76 km/h Bauart). |
| | * [[3. Juli]] 2020: Ein 24-jähriger Deutscher wurde auf der Westautobahn bei [[Wals-Siezenheim]] mit 202 km/h in einer 100er-Zone gestoppt. Führerschein abgenommen. |
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| ==== Juni ==== | | ==== Juni ==== |
| * [[29. Juni]] 2020: In der Stadt Salzburg missachtete auf der [[Innsbrucker Bundesstraße]] in Fahrtrichtung stadtauswärts ein Pkw-Lenker die dort geltende Geschwindigkeitsbeschränkung von 50 km/h und wurde mittel Lasermessgerät mit 131 km/h gemessen. Ein weiterer Lenker fuhr mit seinem Moped mit weit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung stadteinwärts. Da die Bauartgeschwindigkeit des Mopeds durch den 15-Jährigen überschritten wurde und somit die Verkehrs- und Betriebssicherheit des Fahrzeuges nicht mehr gegeben war, wurde das Kennzeichen vorläufig abgenommen und die Weiterfahrt untersagt. | | * [[29. Juni]] 2020: Auf der [[Innsbrucker Bundesstraße]] wurde ein Pkw-Lenker mit 131 km/h statt 50 km/h gemessen. Ein 15-jähriger Mopedlenker überschritt die Bauartgeschwindigkeit deutlich; Kennzeichen abgenommen. |
| ===== Auf der Landstraße in Thalgauegg mit 185 km/h unterwegs ===== | | |
| * [[28. Juni]] 2020: Zu einer massiven Geschwindigkeitsübertretung kam es am Sonntagnachmittag in [[Egg (Thalgau)|Egg]] in der [[Flachgau]] Marktgemeinde [[Thalgau]]. Ein Motorradlenker aus Braunau fuhr mit 185 km/h bergwärts bei erlaubten 100 km/h. Der Lenker wird bei der [[Bezirkshauptmannschaft Salzburg-Umgebung|BH Salzburg-Umgebung]] angezeigt. Er muss mit einem Führerscheinentzugsverfahren rechnen. | | ===== Auf der Landstraße in Thalgauegg mit 185 km/h ===== |
| ===== In der Flughafenunterführung mit 135 km/h unterwegs ===== | | * [[28. Juni]] 2020: Ein Motorradlenker aus Braunau wurde in [[Egg (Thalgau)|Egg]] mit 185 km/h statt 100 km/h gemessen. Anzeige und Entzugsverfahren. |
| * [[26. Juni]] 2020: Eine Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung konnte zwei Fahrzeuge, einen Audi und einen BMW, kurz nach 22:30 Uhr am Freitagabend in Richtung [[Wals]] ([[Himmelreich]]) in der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan|Flughafen-Unterführung]] nebeneinander wahrnehmen und unmittelbar nach dem Tunnelportal mit einer Spitzengeschwindigkeit von 135 km/h (bei erlaubten 50 km/h) im Nachfahren messen. Weil sich die Wege der beiden Lenker trennten, konnte nur ein Fahrzeug (BMW) angehalten werden. Der 24-jährige Lenker aus Wals wird angezeigt. Der Mann muss mit einem Führerschein-Entzugsverfahren rechnen. Nach Auswertung der Videobeweismittel wird auch gegen den Audi-Lenker Anzeige erstattet werden. | | |
| ===== Zwei Raser mit 169 km/h anstelle 80 km/h im Lieferinger Tunnel unterwegs ===== | | ===== In der Flughafenunterführung mit 135 km/h ===== |
| * [[10. Juni]] 2020: Die Polizei hatte am Mittwochabend zwei Raser gestoppt, die im [[Lieferinger Tunnel]] auf der Westautobahn mit 169 km/h gemessen worden waren. Erlaubt ist dort höchstens Tempo 80. Die beiden Lenker überholten dabei mehrere Autos, teilweise auch auf dem rechten Fahrstreifen, berichtete die Polizei am Feiertag. Bei den Lenkern handelt es sich um eine 24-jährige Salzburgerin und einen 20-jährigen Oberösterreicher, der seinen Führerschein nur zur Probe hat. Als Grund für seine Raserei gab er an, er sei auf dem Weg in ein Cafe gewesen. | | * [[26. Juni]] 2020: Zwei Fahrzeuge wurden in der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan]] mit 135 km/h statt 50 km/h gemessen. Nur der BMW-Lenker (24) konnte angehalten werden; Anzeige. Gegen den Audi-Lenker wird nach Videoauswertung ermittelt. |
| ===== Auf der Taunernautobahn mit 131 bis 171 km/h unterwegs ===== | | |
| * [[8. Juni]] 2020: Die Polizei meldete am Montag zwei Fälle von "erheblicher Geschwindigkeitsübertretung" auf der Tauernautobahn. In einem Fall war ein 39-jähriger österreichischer Lenker mit seinem Auto vor dem [[Ofenauer Tunnel (Tauernautobahn)|Ofenauer Tunnel]] bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 60 km/h mit 131 km/h unterwegs. Kurze Zeit später wurde im Baustellenbereich bei [[Werfen]] ein 26-jähriger österreichischer Lenker, bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 100 km/h mit 171 km/h angehalten. Beide Lenker werden bei der Bezirksverwaltungsbehörde zur Anzeige gebracht. Ihnen droht eine Geldstrafe und ein Führerscheinentzugsverfahren. Zumindest die durchgeführten Alkotests verliefen negativ (0,0 Promille). | | ===== Zwei Raser mit 169 km/h im Lieferinger Tunnel ===== |
| ===== Mit 110 km/h durch die 30-km/h-Zone in Bischofshofen ===== | | * [[10. Juni]] 2020: Zwei Lenker wurden im [[Lieferinger Tunnel]] mit 169 km/h statt 80 km/h km/h gemessen. Eine 24-jährige Salzburgerin und ein 20-jähriger Probeführerscheinbesitzer aus Oberösterreich wurden angezeigt. |
| : Die Polizisten führten Montagfrüh Geschwindigkeitskontrollen im Bereich einer 80 km/h Beschränkung auf der [[Pinzgauer Straße]] in [[St. Johann im Pongau]] durch. Ein 26-jähriger rumänischer Fahrzeuglenker war mit 125 km/h unterwegs. Er war nach Angaben der Polizei zudem nicht im Besitz eines Führerscheins und sein Alkoholtest ergab einen Wert von 0,9 Promille. Die Weiterfahrt wurde dem Mann untersagt. Der Lenker wurde angezeigt. Kurze Zeit später stellten die Polizisten bei einem Pkw im Baustellenbereich bei einer 30 km/h Beschränkung in [[Bischofshofen]] eine Geschwindigkeit von 80 km/h fest. Die Polizisten fuhren ihm nach und maßen eine Geschwindigkeit von 110 km/h bei seiner Fahrt durchs Ortsgebiet. Bei der anschließenden Kontrolle stellten die Polizisten bei dem 32-jährigen Österreicher einen Alkoholwert von 1,96 Promille fest. Der Führerschein wurde ihm an Ort und Stelle abgenommen und Anzeige erstattet. | | |
| ===== 17-jährige Probeführerscheinbesitzerin überholte mit 173 km/h ein Blaulichtfahrzeug der Polizei ===== | | ===== Auf der Tauern Autobahn mit 131 bis 171 km/h ===== |
| * [[1. Juni]] 2020: Eine 17-jährige Probeführerscheinbesitzerin überholte am Pfingstmontag um 23 Uhr auf der [[Tauernautobahn]] (A 10) viel zu schnell ein Blaulichtfahrzeug der Polizei. Bei der Nachfahrt konnte die Polizei im [[Hiefler Tunnel]] zwischen [[Werfen]] und [[Golling an der Salzach]] eine Geschwindigkeit von 173 km/h feststellen. Erlaubt sind dort 100 km/h. Bei der Anhaltung gab die 17-jährige Probeführerscheinbesitzerin nach Angaben der Polizei an, dass sie in Eile sei und beim Überholen das Polizeifahrzeug nicht bemerkt habe. Die junge Lenkerin wurde angezeigt. | | * [[8. Juni]] 2020: Ein 39-jähriger Österreicher wurde vor dem [[Ofenauer Tunnel (Tauern Autobahn)|Ofenauer Tunnel]] mit 131 km/h statt 60 km/h gemessen. |
| | : Ein 26-jähriger Österreicher wurde bei [[Werfen]] mit 171 km/h statt 100 km/h gestoppt. Beide Alkotests negativ. |
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| | ===== Mit 110 km/h durch die 30er-Zone in Bischofshofen ===== |
| | : In [[St. Johann im Pongau]] wurde ein 26-jähriger Rumäne mit 125 km/h statt 80 km/h km/h gemessen; kein Führerschein, 0,9 Promille. |
| | : In [[Bischofshofen]] wurde ein 32-jähriger Österreicher mit 110 km/h statt 30 km/h gemessen; 1,96 Promille, Führerschein abgenommen. |
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| | ===== 17-jährige Probeführerscheinbesitzerin überholte Polizeifahrzeug ===== |
| | * [[1. Juni]] 2020: Eine 17-Jährige überholte auf der A 10 ein Polizeifahrzeug und wurde im [[Hiefler Tunnel]] mit 173 km/h statt 100 km/h gemessen. Sie gab an, in Eile gewesen zu sein. Anzeige folgt. |
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| ==== Mai ==== | | ==== Mai ==== |
| * [[23. Mai]] 2020: Am Samstagnachmittag wurde ein 53jähriger Deutscher auf der [[Berndorfer Landesstraße]] in einem Bereich, wo 100 km/h erlaubt sind, mit 203 km/h gemessen. | | * [[23. Mai]] 2020: Ein 53-jähriger Deutscher wurde auf der [[Berndorfer Landesstraße]] mit 203 km/h statt 100 km/h gemessen. |
| * [[3. Mai]] 2020: | | |
| : Am Sonntag wurde ein 51-jähriger Mann aus [[Wals]] auf der Westautobahn (A1) mit 174 km/h in einem Bereich, in dem 80 km/h erlaubt sind, erwischt. | | * [[3. Mai]] 2020: |
| : Ein Autolenker wurde auf der Westautobahn (A 1) auf einer Strecke von 4,5 Kilometern innerhalb von wenigen Minuten gleich drei Mal mit zu hohem Tempo gemessen. Zuerst war der Autofahrer laut geeichtem Messgerät im nachfahrenden Streifenwagen im Bereich des [[Lieferinger Tunnel]]s bei erlaubten 80 km/ mit 110 km/h unterwegs. Gut eine Minute und drei Kilometer später fuhr er bei nun geltendem Tempo 100 mit 158 km/h, ehe er - wieder kaum eine Minute später und nun wieder bei einer 80er-Beschränkung - mit 156 km/h gemessen wurde. Auf der Raststation Söllheim wurde er angehalten. Begründung für das Rasen gegenüber der Polizei: Er habe es eilig und müsse zu einem Termin. Im August 2020 erhielt er dann ein Straferkenntnis der [[Landespolizeidirektion Salzburg]], in dem ihm - nach dem Kumulationsprinzip - drei Geschwindigkeitsübertretungen zur Last gelegt wurden. Für die erste Übertretung (110 statt 80 km/h) müsse er 90 Euro berappen, für Überschreitung zwei (158 statt 100 km/h) 600 Euro und schließlich für die dritte und massivste Überschreitung (156 bei maximal erlaubten 80 km/h) 1200 Euro. Die Gesamtstrafe also: 1890 Euro. Der belangte Lenker legte gegen das Erkenntnis beim [[Landesverwaltungsgericht Salzburg]] Beschwerde ein - und dieser wurde nun mit Entscheid von Mitte April 2021 auch teilweise Folge gegeben. Der zuständige Richter stellte nämlich (auch) fest, dass im Fall der drei Geschwindigkeitsübertretungen "Deliktseinheit anzunehmen ist". Der Beschuldigte habe - im gegenständlichen Fall die 4,5 km lange Strecke vom Bereich Lieferinger Tunnel bis zum Bereich Auffahrt Salzburg-Nord - "in einem Zug" befahren: "Im Hinblick auf den zeitlich engen Zusammenhang und die Tatsache, dass die Tempo-Beschränkungen von 80, 100 und 80 km/h unmittelbar aufeinander folgten", liege Deliktseinheit vor. Fazit: Die Strafe wurde auf einen Gesamtbetrag von 1420 Euro reduziert. | | : Ein 51-jähriger Walser wurde auf der Westautobahn (A 1) mit 174 km/h statt 80 km/h km/h gemessen. |
| | : Ein weiterer Lenker wurde innerhalb von 4,5 km dreimal gemessen: |
| | – 110 km/h statt 80 km/h km/h |
| | – 158 km/h statt 100 km/h |
| | – 156 km/h statt 80 km/h km/h |
| | Er wurde bei Söllheim angehalten. Die LPD Salzburg verhängte 1.890 Euro Strafe; das Landesverwaltungsgericht reduzierte später auf 1.420 Euro wegen Deliktseinheit. |
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| * [[2. Mai]] 2020: | | * [[2. Mai]] 2020: |
| :Auf der Tauernautobahn fuhr am Samstag, [ ein 23-Jähriger im Bereich des [[Autobahnzubringer Bischofshofen|Autobahnzubringers Bischofshofen]] mit seinem 380 PS starken Pkw mit einer Geschwindigkeit von 163 km/h. Erlaubt gewesen wären 80 km/h. | | : Ein 23-jähriger Lenker wurde beim [[Autobahnzubringer Bischofshofen]] mit 163 km/h statt 80 km/h km/h gemessen. |
| : Zu teils erheblichen Überschreitungen kam es auch bei Messungen im Bereich der [[Stadt Salzburg]]: In der [[Innsbrucker Bundesstraße]] war ein 20-jähriger Probeführerscheinbesitzer mit 115 km/h unterwegs, ein anderer Lenker fuhr bei erlaubten 70 km/h in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] mit 121 km/h. An einem Tag wurden in der Stadt 53 Übertretungen wegen zu hohem Tempo festgestellt. | | : In der Stadt Salzburg wurden mehrere massive Überschreitungen festgestellt (115 km/h in der [[Innsbrucker Bundesstraße]], 121 km/h in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]]). |
| : Samstagabend kontrollierte die Polizei in St. Johann im Pongau die Geschwindigkeit auf der Pinzgauer Straße (B 311). Dabei bemerkten die Polizisten zwei Pkw, die sich offenbar ein Rennen lieferten. Die beiden Fahrzeuge fuhren mit 166 bzw. 162 km/h statt der erlaubten 100 Stundenkilometer. Bei den beiden Pongauern handelte es sich um Probeführerscheinbesitzer im Alter von 18 und 20 Jahren. Ihnen wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen. Dem 20-Jährigen war die Probezeit bereits einige Monate zuvor wegen einer Geschwindigkeitsüberschreitung von 97 km/h in einem 100 km/h Bereich verlängert worden. | | : Auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) lieferten sich zwei Probeführerscheinbesitzer (18 und 20) ein Rennen mit 166 bzw. 162 km/h statt 100 km/h. Führerscheine abgenommen. |
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| ==== April ==== | | ==== April ==== |
| * [[22. April]] 2020: Coronavirus unabhängig hatte 2020 ein 16-jähriger Pkw-Lenker während einer L17-Ausbildungsfahrt ein Tempolimit von 80 km/h auf der Westautobahn A1 in [[Wals]] um 57 km/h überschritten. Er wurde mit einer Geschwindigkeit von 137 km/h von einer Zivilstreife gemessen. Die Begleitperson des Salzburgers, die Mutter, saß laut Polizei auf dem Beifahrersitz. Der Pkw war weder für Ausbildungsfahrten gekennzeichnet gewesen noch konnte der Lenker den nötigen Bescheid für eine Übungsfahrt vorweisen. | | * [[22. April]] 2020: Ein 16-jähriger L17-Lenker überschritt auf der Westautobahn (A 1) bei [[Wals]] das 80er-Limit um 57 km/h. Das Fahrzeug war nicht als Ausbildungsfahrt gekennzeichnet; der nötige Bescheid fehlte. |
| * [[#12. April|12. April]] 2020: Um 21:48 Uhr fuhr ein Lenker '''mit 116 km/h - erlaubt ist hier nur Tempo 30''' - in der [[Kleßheimer Allee]] in der Stadt Salzburg. | | |
| | * [[12. April]] 2020: Um 21:48 Uhr wurde ein Pkw in der [[Kleßheimer Allee]] mit 116 km/h statt 30 km/h gemessen. |
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| ==== März und April ==== | | ==== März und April ==== |
| Über Ereignisse von März bis Ende April 2020 informiert der Artikel [[besondere Verkehrsereignisse während der Coronavirus-Zeit]]. | | Über Ereignisse von März bis Ende April 2020 informiert der Artikel [[besondere Verkehrsereignisse während der Coronavirus-Zeit]]. |
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| ==== Jänner ==== | | ==== Jänner ==== |
| Am [[10. Jänner]] 2020 stoppte die Polizei in [[Hallein]] einen Autofahrer gestoppt, der mit 196 km/h auf der Tauernautobahn Richtung Salzburg unterwegs war. Die Polizisten nahmen dem 24-jährigen [[Bosnien und Herzegowina|Bosnier]] den Führerschein ab. Er war nicht alkoholisiert, berichtete die Polizei Salzburg. | | Am [[10. Jänner]] 2020 stoppte die Polizei in [[Hallein]] einen 24-jährigen [[Bosnien und Herzegowina|Bosnier]], der mit 196 km/h auf der Tauern Autobahn Richtung Salzburg unterwegs war. Der Führerschein wurde abgenommen; der Mann war nicht alkoholisiert. |
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| === 2019 === | | === 2019 === |
| ==== Dezember ==== | | ==== Dezember ==== |
| In [[Tamsweg]] wurde am [[2. Dezember]] [[2019]] im Ortsgebiet ein 68-jähriger Tamsweger mit einem Tempo von 113 km/h gemessen. Dem Lenker wurde der Führerschein abgenommen und bei der [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]] angezeigt. | | In [[Tamsweg]] wurde am [[2. Dezember]] [[2019]] im Ortsgebiet ein 68‑jähriger Tamsweger mit 113 km/h gemessen. Der Führerschein wurde abgenommen und der Mann bei der [[Bezirkshauptmannschaft Tamsweg]] angezeigt. |
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| ==== November ==== | | ==== November ==== |
| In einer Schwerpunktkontrolle am [[26. November]] überführte die Pongauer Polizei 400 Temposünder. In [[Bischofshofen]] kam es zu einer besonders extremen Überschreitung. Auf der [[Salzachtal Bundesstraße]] im Stadtgebiet von Bischofshofen wurde ein Pongauer mit 109 km/h gemessen. Gegen ihn wird ein Führerscheinentzugsverfahren angestrengt.
| | Bei einer Schwerpunktkontrolle am [[26. November]] überführte die Pongauer Polizei 400 Temposünder. In [[Bischofshofen]] wurde auf der [[Salzachtal Bundesstraße]] ein Pongauer mit 109 km/h gemessen. Gegen ihn läuft ein Führerscheinentzugsverfahren. |
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| Am [[15. November]] kam es zu einer Amokfahrt eines 23-Jährigen. Der führerscheinlose Lenker raste mit dem Porsche seines Vaters der Polizei mit 180 km/h davon und baute zwei Unfälle. Im Juli [[2020]] fand die Verhandlung statt. Der bedingte Strafanteil von zwei Jahren wurde unter Bestimmung einer Probezeit von drei Jahren ausgesprochen. Das Gericht ordnete eine Bewährungshilfe an. | | Am [[15. November]] kam es zu einer Amokfahrt eines 23‑Jährigen: Der führerscheinlose Lenker flüchtete mit dem Porsche seines Vaters mit bis zu 180 km/h und verursachte zwei Unfälle. Die Verhandlung fand im Juli [[2020]] statt. Der Mann erhielt zwei Jahre bedingt, drei Jahre Probezeit und Bewährungshilfe. |
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| Mit Tempo 145 statt erlaubter 50 km/h war am [[9. November]] abends ein 20-jähriger Lenker im Stadtgebiet von der [[Stadt Salzburg]] unterwegs gewesen. Eine Zivilstreife wurde in der [[Münchner Bundesstraße]] auf Höhe [[Schmiedingerstraße]] auf den entgegenkommenden PKW aufmerksam, nahm mit Blaulicht die Verfolgung auf, erwischte den Raser aber vorerst nicht. Als der 20-jährige Lenker an der Kreuzung mit der [[Bichlfeldstraße]] abbog, kam er von der Straße ab, rammte mit dem Pkw eine Laterne, krachte über einen Geh- und Radweg und blieb in einer Wiese liegen, so die Polizei. Der junge Mann, der unverletzt blieb, meinte zu den Beamten, nichts von der Verfolgung mitbekommen zu haben; er sei auf dem Weg zu Freunden. Der Wagen war nach dem Unfall nicht mehr fahrtüchtig.
| | Am [[9. November]] wurde ein 20‑jähriger Lenker im Stadtgebiet der [[Stadt Salzburg]] mit 145 km/h statt 50 km/h geblitzt. Eine Zivilstreife nahm in der [[Münchner Bundesstraße]] die Verfolgung auf. Der Mann kam an der Kreuzung [[Bichlfeldstraße]] von der Straße ab, rammte eine Laterne, überquerte Geh‑ und Radweg und blieb in einer Wiese stehen. Er blieb unverletzt und behauptete, die Verfolgung nicht bemerkt zu haben. Das Fahrzeug war nicht mehr fahrbereit. |
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| Am Abend des [[8. November]] stoppte die Polizei einen Raser auf der B 158 ([[Wolfgangsee Straße]]). Gegen 21:15 Uhr wurden Verkehrspolizisten auf das viel zu schnell fahrende Fahrzeug aufmerksam. Der Lenker des Pkws, ein 37-jähriger [[Flachgau]]er, fuhr in einer 80 km/h-Beschränkung mit 135 km/h. Außerdem überholte er laut den Beamten - trotz beschilderten Überholverbots - bei einer 80 km/h-Beschränkung mit 130 km/h einen Pkw. Die Verkehrspolizisten konnten den 37-Jährigen anhalten. Ein durchgeführter Alkotest ergab 0,96 Promille. Der Führerschein wurde abgenommen und das Fahrzeug abgestellt. Der Mann wird bei der zuständigen Behörde angezeigt. | | Am [[8. November]] stoppte die Polizei auf der B 158 ([[Wolfgangsee Straße]]) einen 37‑jährigen [[Flachgau]]er. Er fuhr in einer 80er‑Zone mit 135 km/h und überholte trotz Überholverbots mit 130 km/h. Der Alkotest ergab 0,96 Promille. Führerschein abgenommen, Anzeige erstattet. |
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| ==== September ==== | | ==== September ==== |
| Am 138 km/h bei 50er-Limit: Ein 18jähriger, der erst seit wenigen Wochen Führerscheinbesitzer war, wurde von einer Zivilstreife der Landesverkehrsabteilung am Donnerstagabend in der [[Stadt Salzburg]] in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] erwischt.
| | Mit 138 km/h bei 50er‑Limit wurde ein 18‑jähriger Neulenker am Donnerstagabend in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] in der [[Stadt Salzburg]] von einer Zivilstreife erwischt. |
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| ==== August ==== | | ==== August ==== |
| Bei Abstands- und Geschwindigkeitskontrollen auf der [[Westautobahn]] (A1) am [[1. August]] [[2019]] stellten Beamte der Landesverkehrsabteilung insgesamt 240 Übertretungen fest. Mehr als 200 Lenker hielten den erforderlichen Sicherheitsabstand nicht ein. Der Rest überschritt die Höchstgeschwindigkeit zum Teil massiv. Der geringste Sicherheitsabstand betrug bei einer gemessenen Geschwindigkeit von 138 km/h nur knapp über elf Meter. Notwendig wären 38 Meter. Der geringste Abstand zwischen Lkw und Lkw betrug ebenfalls elf Meter. Hier wären 50 Meter erforderlich. Ein deutscher Lenker fuhr mit seinem Pkw 178 km/h und hatte statt einem nötigen Sicherheitsabstand von 50 Metern nur 17 Meter. | | Bei Abstands‑ und Geschwindigkeitskontrollen auf der Westautobahn (A 1) am [[1. August]] [[2019]] stellten Beamte 240 Übertretungen fest. Über 200 Lenker hielten den Sicherheitsabstand nicht ein. |
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| | – geringster Abstand bei 138 km/h: 11 m (erforderlich 38 m) |
| | – geringster Lkw‑Abstand: 11 m (erforderlich 50 m) |
| | Ein deutscher Pkw‑Lenker fuhr 178 km/h und hielt nur 17 m Abstand statt der nötigen 50. |
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| ==== Juli ==== | | ==== Juli ==== |
| Ein 67-Jähriger raste am [[31. Juli]] mit 161 km/h die [[Wolfgangsee Straße]] (B 158) entlang. Im Gemeindegebiet von [[Strobl am Wolfgangsee]] fuhr er in einen Blitzer der Polizei: Er wurde angehalten und musste seinen Führerschein abgeben. Der Mann war 60 km/h zu schnell unterwegs gewesen, erlaubt sind auf der Landesstraße 100 km/h. Er wurde angezeigt. | | Ein 67‑Jähriger wurde am [[31. Juli]] auf der [[Wolfgangsee Straße]] (B 158) im Gemeindegebiet von [[Strobl]] mit 161 km/h (erlaubt 100) geblitzt. Führerschein abgenommen, Anzeige. |
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| {{#ev:youtube|dPrzeMiU-3g|280|right|Unfall Schwarzstraße 20. Juli 2019, 01:22 min Video}} | | {{#ev:youtube|dPrzeMiU-3g|280|right|Unfall Schwarzstraße 20. Juli 2019, 01:22 min Video}} |
| Immer wieder kommt es zu Duellen auf Straßen der Salzburger Innenstadt. Besonders beliebt sind dabei die [[Imbergstraße|Imberg]]- und die [[Schwarzstraße]].
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| Zu einem schweren Verkehrsunfall war es am Samstagabend, den [[20. Juli]] auf der Schwarzstraße gekommen. Drei Raser sollen laut Zeugenaussagen mit überhöhter Geschwindigkeit stadteinwärts unterwegs gewesen und trotz Gegenverkehrs knapp hintereinander links Richtung [[Makartplatz]] abgebogen sein, wie die Polizei berichtet. Eine 24-jährige Autolenkerin kollidierte trotz Vollbremsung mit dem hintersten der drei Autos, das von einem 21-Jährigen gefahren wurde und verletzte sich dabei. Sie musste nach der Erstversorgung ins Unfallkrankenhaus Salzburg gebracht. Ein Alkotest bei den beteiligten Lenkern verlief negativ, an den Autos entstand erheblicher Sachschaden. Die beiden anderen Raser flohen von der Unfallstelle, eine Fahndung blieb erfolglos.
| | Immer wieder kommt es zu illegalen Straßenrennen in der Salzburger [[Innenstadt]], besonders in der Imbergstraße und der [[Schwarzstraße]]. |
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| | Am [[20. Juli]] kam es auf der Schwarzstraße zu einem schweren Unfall: Drei Raser sollen trotz Gegenverkehrs knapp hintereinander links Richtung [[Makartplatz]] abgebogen sein. Eine 24‑jährige Autolenkerin kollidierte trotz Vollbremsung mit dem hintersten Fahrzeug (gelenkt von einem 21‑Jährigen) und wurde verletzt ins Unfallkrankenhaus gebracht. Alkotests negativ, erheblicher Sachschaden. Die beiden anderen Raser flüchteten; die Fahndung blieb erfolglos. |
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| ==== Juni ==== | | ==== Juni ==== |
| Zwei Tschechen im Alter von 41 und 63 Jahren wurden mit ihren Motorrädern am Pfingstsamstag, den [[8. Juni]] [[2019]], in der 60-km/-Zone im [[Wiestal]] mit 152 km/h beziehungsweise 161 km/h gemessen, ein 56-jähriger aus Wuppertal mit 117 km/h. Den beiden Tschechen wurden die Führerscheine abgenommen, der Deutsche wurde angezeigt. | | Zwei Tschechen (41 und 63) wurden am [[8. Juni]] [[2019]] im [[Wiestal]] in der 60er‑Zone mit 152 bzw. 161 km/h gemessen. Ein 56‑jähriger Wuppertaler fuhr 117 km/h. Den Tschechen wurden die Führerscheine abgenommen, der Deutsche wurde angezeigt. |
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| Sonntagabend, den [[16. Juni]], nahmen Polizeibeamte einem 28-jährigen Pkw-Lenker den Führerschein ab. Der Mann war mit seinem Fahrzeug in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] in der [Stadt Salzburg]] mit über 100 Stundenkilometer gemessen worden. Nach Abzug der Messtoleranz betrug die Übertretung 44 km/h. Als die Beamten dem Mann das mitteilten, gab er sich uneinsichtig. Er würde immer schneller fahren als erlaubt, gab der Mann an. Dafür wird er jetzt angezeigt.
| | Am [[16. Juni]] wurde einem 28‑jährigen Pkw‑Lenker in der [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]] der Führerschein abgenommen. Er war mit über 100 km/h unterwegs; nach Abzug der Toleranz lag die Übertretung bei 44 km/h. Er zeigte sich uneinsichtig und gab an, "immer schneller zu fahren als erlaubt". |
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| In der Nacht von Sonntag, den 16. auf Montag, den [[17. Juni]] 2019 lieferte ein 52-jähriger Alkolenker aus [[Deutschland]] der Polizei eine wilde Verfolgungsjagd. Es war am Sonntag gegen 23 Uhr als einer Streife der Autobahnpolizei im Gemeindegebiet von [[Zederhaus]] ein in Richtung Süden fahrender Pkw auffiel - der Wagen war mit deutlich überhöhter Geschwindigkeit unterwegs. Die Beamten wollten den Lenker des Autos bei der Raststation [[Lungau]] per Anhaltezeichen stoppen, der Fahrer ignorierte die Signale und stieg stattdessen auf das Gaspedal. Im Polizeibericht sollte später stehen: "Der Lenker flüchtete in der Folge mit über 200 km/h (erlaubte 100 km/h) durch einen Baustellenbereich in Richtung Mautstelle St. Michael. Dort konnte der Flüchtende durch eine Sperre der Mautstelle angehalten werden. Ein Alkotest beim Deutschen ergab 1,46 Promille." | | In der Nacht auf [[17. Juni]] 2019 lieferte ein 52‑jähriger deutscher Alkolenker der Polizei eine Verfolgungsjagd. Bei [[Zederhaus]] fiel er wegen hoher Geschwindigkeit auf. Er ignorierte Anhaltezeichen bei der Raststation [[Lungau]] und flüchtete mit über 200 km/h (erlaubt 100) durch einen Baustellenbereich Richtung Mautstelle St. Michael. Dort wurde er durch eine Sperre gestoppt. Der Alkotest ergab 1,46 Promille. |
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| ==== 19. Mai 2019 in Obertrum am See ==== | | ==== 19. Mai 2019 in Obertrum am See ==== |
| * Motorradlenker raste mit 126 Stundenkilometer durch 70er-Zone in [[Obertrum am See]]. | | * Ein Motorradlenker raste mit 126 km/h durch die 70er‑Zone in [[Obertrum am See]]. |
| * Radarmessungen: Bei 62 von 400 gemessenen Fahrzeugen stellte die Polizei Geschwindigkeitsübertretungen fest. | | * Bei Radarmessungen im Bereich [[Haunsberg]]–[[Kaiserbuche (Obertrum am See)|Kaiserbuche]] wurden 400 Fahrzeuge kontrolliert, 62 überschritten das Limit, davon 23 Motorräder. |
| Wegen zahlreicher Anrainerbeschwerden über zu schnell fahrende Motorradfahrer nahm die Polizei am Sonntag, den 19. Mai 2019 Radarmessungen in Obertrum durch - konkret im Bereich [[Haunsberg]]-[[Kaiserbuche (Obertrum am See)|Kaiserbuche]]. In der 70-km/h-Zone stellten die Polizisten bei 400 gemessenen Fahrzeugen 62 Geschwindigkeitsübertretungen fest, davon bei 23 Motorrädern.
| | Zwölf Lenker fuhren mehr als 30 km/h zu schnell; Spitzenwert: 126 km/h. |
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| Zwölf Lenker fuhren um mehr als 30 Stundenkilometer zu schnell, die Höchstgeschwindigkeit maßen die Polizisten bei einem Motorradlenker: Er raste mit 126 Stundenkilometer über die Straße. | |
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| === 2018: Geschwindigkeitsübertretungen === | | === 2018: Geschwindigkeitsübertretungen === |
| ==== 3. September 2018 ==== | | ==== 3. September 2018 ==== |
| Die Polizei hat in der Nacht von Montag, [[3. September]], auf Dienstag, 4. September [[2018]] im Bereich der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan|Flughafenunterführung]] in der Stadt Salzburg massive Tempoüberschreitungen festgestellt. Das Fahrzeug eines 18-jährigen Oberösterreichers wurde zunächst mit 90 km/h in Richtung stadteinwärts gemessen. Rund eine halbe Stunde späte fuhr der Mann laut Polizei mit 163 km/h in die andere Richtung. Auch einem 17-jährigen Halleiner wurde die Tempokontrolle zum Verhängnis: Er wurde mit 134 km/h gemessen, als er durch die Unterführung fuhr. Die beiden Männer werden bei den zuständigen Behörden angezeigt. | | Die Polizei stellte in der Nacht von Montag, [[3. September]], auf Dienstag, 4. September [[2018]], im Bereich der [[Flughafenunterführung Salzburg-Maxglan|Flughafenunterführung]] massive Tempoüberschreitungen fest. Ein 18‑jähriger Oberösterreicher wurde zunächst mit 90 km/h stadteinwärts gemessen, rund eine halbe Stunde später mit 163 km/h in Gegenrichtung. Ein 17‑jähriger Halleiner wurde mit 134 km/h durch die Unterführung gemessen. Beide werden angezeigt. |
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| ==== 29. August 2018 ==== | | ==== 29. August 2018 ==== |
| In Zuge einer Verkehrsüberwachung mit zivilen Motorrädern durch die Landesverkehrsabteilung der Polizei wurde am [[29. August]] ein 69-jähriger (!) Motoradlenker wegen einer massiven Geschwindigkeitsübertretung angehalten. Der Flachgauer war bei erlaubtem Tempo 100 mit 184 km/h gemessen worden. Ihm wurde der Führerschein an Ort und Stelle abgenommen.
| | Im Zuge einer Verkehrsüberwachung mit zivilen Motorrädern wurde am [[29. August]] ein 69‑jähriger Motorradlenker wegen massiver Geschwindigkeitsüberschreitung angehalten. Der Flachgauer fuhr bei erlaubten 100 km/h mit 184 km/h. Der Führerschein wurde an Ort und Stelle abgenommen. |
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| ==== 4. August 2018 ==== | | ==== 4. August 2018 ==== |
| Die Polizei stoppte Samstagvormittag, den [[3. August]] [[2018]] einen 38-jährigen Oberösterreicher mit seinem Pkw. Der alkoholisierte Mann (1,16 Promille) raste im Gemeindegebiet von [[Anif]] mit 129 km/h über die [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]].
| | Am Samstagvormittag, [[3. August]] [[2018]], stoppte die Polizei einen 38‑jährigen Oberösterreicher. Der alkoholisierte Mann (1,16 Promille) raste im Gemeindegebiet von [[Anif]] mit 129 km/h über die [[Alpenstraße (Salzburg)|Alpenstraße]]. |
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| ==== 23. Juli 2018 ==== | | ==== 23. Juli 2018 ==== |
| Kurz vor 18 Uhr am [[23. Juli]] 2018 testete ein 18-Jähriger Mann seinen 430 PS starken Wagen in [[St. Veit im Pongau]] auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) im Ortsgebiet und wurde mit 191 km/h geblitzt. Weitere Messungen: Kurz nach 16 Uhr wurde ebenfalls im Gemeindegebiet von St. Veit ein Pkw mit 116 km/h in der 50er-Zone geblitzt. Zwei Stunden später erwischten die Beamten den nächsten Raser: Dieser war auf der B 311 in St. Veit im Pongau mit 152 km/h statt der erlaubten 100 km/h unterwegs. | | Kurz vor 18 Uhr testete ein 18‑Jähriger in [[St. Veit im Pongau]] seinen 430‑PS‑Wagen auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) im Ortsgebiet und wurde mit 191 km/h geblitzt. |
| | Weitere Messungen: |
| | – gegen 16 Uhr: 116 km/h in der 50er‑Zone |
| | – zwei Stunden später: 152 km/h statt 100 km/h km/h auf der B 311 |
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| === 2017 === | | === 2017 === |
| ==== Oktober ==== | | ==== Oktober ==== |
| Zu einem fürchterlichen Verkehrsunfall kam es am Abend der Nationalratswahl am [[15. Oktober]] 2017 an der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) in [[Saalfelden am Steinernen Meer]]. Die erste Bilanz: sechs Verletzte, darunter eine im achten Monat Schwangere, eine andere junge Frau erlitt eine Querschnittlähmung und sitzt seither im Rollstuhl. Der Unfalllenker wurde lebensgefährlich verletzt, denn er war eingeklemmt und sein Auto geriet in Brand. Wäre nicht ein Feuerwehrmann sofort mit seinem privaten Feuerlöscher zur Stelle gewesen, der junge Mann hätte wohl nicht überlebt. Er ist heute zu 70 Prozent Invalide, musste 30 Operationen hinter sich bringen und seine Haut ist großflächig verbrannt. Er ließ sich von Maurer auf Kfz-Verkäufer umschulen und sucht nun einen Job, wie der ORF berichtete. Es stellte sich dann heraus, dass sich zwei junge Lenker mit bosnischen Wurzeln ein illegales privates Straßenrennen geliefert hatten. Sie hatten ihre Autos kurz zuvor in Deutschland gekauft und waren am Wahlabend mit Überstellungskennzeichen nach Hause unterwegs. Das Rennen sei nicht geplant gewesen, sondern spontan entstanden, sagte der invalide Erstangeklagte im Strafprozess im Jahr 2019.
| | Am Abend der Nationalratswahl, [[15. Oktober]] 2017, kam es auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) in [[Saalfelden am Steinernen Meer]] zu einem schweren Unfall. Sechs Personen wurden verletzt, darunter eine hochschwangere Frau; eine weitere erlitt eine Querschnittlähmung. Der Unfalllenker wurde lebensgefährlich verletzt, sein Auto brannte, er konnte jedoch durch das rasche Eingreifen eines Feuerwehrmanns gerettet werden. Er ist heute zu 70 Prozent invalide und musste zahlreiche Operationen überstehen. |
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| Der Gerichtssachverständige [[Gerhard Kronreif]] konnte anhand der Fahrzeugdaten feststellen, wie der Unfall genau ablief: Trotz 80-km/h-Beschränkung und Überholverbots wechselte der spätere Unfalllenker mit Tempo 170 auf die Gegenfahrbahn und überholte den BMW seines Kumpels mit mindestens 215 km/h. Parallel beschleunigte auch der andere auf gut 190 km/h. Beim Einlenken nach dem Überholmanöver kam es zum fatalen Unglück.
| | Ermittlungen ergaben, dass zwei junge Lenker mit bosnischen Wurzeln ein spontanes illegales Straßenrennen gefahren waren. Beide hatten ihre Autos kurz zuvor in Deutschland gekauft und waren mit Überstellungskennzeichen unterwegs. |
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| Strafrechtlich kamen beide Lenker letztlich mit bedingten Haftstrafen von einigen Monaten und unbedingten Geldstrafen von einigen Tausend Euro glimpflich davon. Das Oberlandesgericht Linz hatte dem vorbestraften Zweitangeklagten [[2020]] den unbedingten Teil seiner Strafe sogar noch erlassen - unter anderem wegen der "überlangen Verfahrensdauer". Der inzwischen 25-jährige Mann (Stand Juli 2021), der bei dem Unfall beinahe starb, hatte eine private Unfallversicherung. Von ihr forderte er rund 58.500 Euro als Entschädigung für seine erlittenen Gesundheitsschäden. Die Versicherung lehnte ab, da der Lenker bei einem illegalen Straßenrennen mitgemacht habe. Daraufhin klagte der Unfalllenker. Die Versicherung gewann das Verfahren in drei Instanzen. Der Oberste Gerichtshof fällte ein Grundsatzurteil. Bemerkenswert dabei ist, dass in diesem Zivilverfahren deutlich strengere Maßstäbe angelegt wurden als vor dem Strafgericht.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/raser-verlieren-privaten-versicherungsschutz-106170937 www.sn.at] vom 5. Juli 2021</ref> | | Laut Gerichtssachverständigem [[Gerhard Kronreif]] überholte der spätere Unfalllenker trotz 80‑km/h‑Limit und Überholverbots mit rund 170 km/h den BMW seines Freundes, der parallel auf etwa 190 km/h beschleunigte. Beim Wiedereinlenken kam es zum Unfall. |
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| | Strafrechtlich erhielten beide bedingte Haftstrafen und Geldstrafen. Das OLG Linz erließ dem vorbestraften Zweitangeklagten [[2020]] den unbedingten Teil der Strafe wegen überlanger Verfahrensdauer. |
| | Der Erstangeklagte forderte später 58.500 Euro von seiner privaten Unfallversicherung, die Zahlung wurde jedoch verweigert, da er an einem illegalen Rennen teilgenommen hatte. Die Versicherung gewann in allen Instanzen; der OGH bestätigte das Urteil.<ref>[https://www.sn.at/salzburg/chronik/raser-verlieren-privaten-versicherungsschutz-106170937 www.sn.at] vom 5. Juli 2021</ref> |
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| ==== August: Tödlicher Unfall in Kuchl ==== | | ==== August: Tödlicher Unfall in Kuchl ==== |
| Ein mutmaßliches "Duell" zwischen zwei türkischen Autofahrern (28 und 19 Jahre alt) im August 2017 auf der [[Salzachtal Straße]] (B 159) in [[Kuchl]] ([[Tennengau|Bezirk Hallein]]) hatte zu einem tödlichen Unfall geführt. Der Ältere soll dem Jüngeren mehrmals knapp aufgefahren sein. Der 19-Jährige soll mit 130 bis 142 km/h bei einer erlaubten Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h viel zu schnell in Richtung [[Golling an der Salzach]] unterwegs gewesen sein. Der Pkw kam in einer Rechtskurve von der Fahrbahn ab und krachte gegen das Dach des Imbissstandes. Der Lenker und der Beifahrer wurden verletzt, der Beifahrer schwer. Ein 17-jähriger Halleiner, der am Rücksitz saß, erlitt tödliche Verletzungen. | | Ein mutmaßliches "Duell" zweier türkischer Autofahrer (28 und 19) auf der [[Salzachtal Straße]] (B 159) in [[Kuchl]] führte zu einem tödlichen Unfall. Der 19‑Jährige fuhr mit 130–142 km/h statt erlaubter 80 km/h Richtung [[Golling an der Salzach]]. In einer Rechtskurve kam der Pkw von der Fahrbahn ab und prallte gegen das Dach eines Imbissstandes. Der Lenker und der Beifahrer wurden verletzt, ein 17‑jähriger Mitfahrer starb. |
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| ==== Juni ==== | | ==== Juni ==== |
| Weil ihre Mopeds deutlich überhöhte Geschwindigkeiten auf den Rollenprüfstand brachten, wurden zwei Jugendliche, 15 und 17 Jahre, am [[23. Juni]] [[2017]] in [[St. Johann im Pongau]] angezeigt. Bei einer Überprüfung ihrer Mopeds auf dem Rollenprüfstand wurden Geschwindigkeiten von 83 bzw. 107 km/h gemessen. Zusätzlich hätte eines der Mopeds einen Kippschalter unter dem Armaturenbrett, mit dem die Leistung zu manipulieren sei.
| | Zwei Jugendliche (15 und 17) wurden am [[23. Juni]] [[2017]] in [[St. Johann im Pongau]] angezeigt, nachdem ihre Mopeds auf dem Rollenprüfstand 83 bzw. 107 km/h erreichten. Eines der Fahrzeuge verfügte über einen Kippschalter zur Leistungsmanipulation. |
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| Doppelt so schnell, wie erlaubt (mit 98 km/h) und nur mit einem T-Shirt und einer kurzen Hose bekleidet raste am Donnerstagabend, den [[22. Juni]] [[2017]] ein 25-Jähriger mit seinem Motorrad durch das Ortsgebiet [[Zell am See]]-[[Schüttdorf]] ([[Pinzgau]]). Nur kurze Zeit vorher wurde ein einheimischer 42-jähriger Motorradlenker nach einer Fahrt mit 93 km/h durch das Ortsgebiet in [[Bruck an der Glocknerstraße]] (Pinzgau) angehalten. Er hatte in einer Kurve trotz Gegenverkehrs gefährlich überholt.
| | Am [[22. Juni]] [[2017]] raste ein 25‑jähriger Motorradfahrer mit 98 km/h (erlaubt 50) nur mit T‑Shirt und kurzer Hose durch [[Zell am See]]‑[[Schüttdorf]]. Kurz zuvor wurde ein 42‑jähriger Einheimischer in [[Bruck an der Großglocknerstraße]] mit 93 km/h im Ortsgebiet angehalten, nachdem er trotz Gegenverkehrs gefährlich überholt hatte. |
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| [[Adnet]]: 17-Jähriger raste am [[17. Juni]] 2017 mit 114 km/h durchs Ortsgebiet. Etwa zwei Wochen hatte ein 17-Jähriger seinen Führerschein, ehe er der Polizei mit massiven Verkehrsvergehen auffiel. Der Bosnier war rasant auf der [[Wiestal Landesstraße]] unterwegs. Er schnitt immer wieder die Kurven und kam dabei mit seinem Fahrzeug immer wieder auf die Gegenfahrbahn, wie die Polizei berichtete. Dazu wurde er im Ortsgebiet von Adnet mit 114 km/h gemessen. | | [[Adnet]]: Ein 17‑Jähriger wurde am [[17. Juni]] 2017 mit 114 km/h im Ortsgebiet gemessen. Er war erst seit zwei Wochen Führerscheinbesitzer und fiel durch riskante Fahrweise auf der [[Wiestal Landesstraße]] auf, wo er mehrfach Kurven schnitt und auf die Gegenfahrbahn geriet. |
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| Ein 26-Jähriger verursachte bei Raserei durch den [[Katschbergtunnel]] mit 269 km/h (!) einen Auffahrunfall mit zwei Verletzten. Im Jänner 2020 wurde er zu 15 Monaten bedingter Haft. Ein Gutachter errechnete auf der Basis der Aufzeichnungen der Tunnel-Überwachungskamera, dass der Fahrer im Tunnel 464 Meter in 6,2 Sekunden zurückgelegt hatte. | | Ein 26‑Jähriger verursachte im [[Katschbergtunnel]] mit 269 km/h einen Auffahrunfall mit zwei Verletzten. Im Jänner 2020 erhielt er 15 Monate bedingte Haft. Ein Gutachter errechnete anhand der Tunnelkameras 464 m in 6,2 Sekunden. |
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| ==== Mai ==== | | ==== Mai ==== |
| Mit 175 statt der erlaubten 100 km/h rasten am [[14. Mai]] [[2016]] zwei Salzburger über die [[Tauernautobahn]] im Gemeindegebiet von [[Hallein]] im [[Tennengau]]. | | Mit 175 km/h statt 100 km/h rasten am [[14. Mai]] [[2016]] zwei Salzburger über die Tauern Autobahn im Gemeindegebiet von [[Hallein]]. |
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| Schwer betrunken verursachte am Abend des [[8. Mai]] 2017 ein 25-jähriger Pkw-Lenker in [[Neumarkt am Wallersee]] ([[Flachgau]]) einen Verkehrsunfall. Wie die Polizei Salzburg in einer Aussendung bekanntgab, kam es am Sonntag gegen 19 Uhr auf der Gemeindestraße zwischen [[Wertheim (Neumarkt am Wallersee)|Wertheim]] und [[Wallester]] auf einem abschüssigen Fahrbahnteil zu dem Unfall. Der Einheimische prallte in einen Baum und überschlug sich mit seinem Wagen. Der Mann hatte laut Polizei 2,1 Promille Alkohol intus.<ref>Quelle [[salzburg24]] - Bilder: ([http://www.SALZBURG24/neumarkt-alkolenker-ueberschlaegt-sich-mit-pkw/4991108 www.SALZBURG24], abgefragt am 8. Mai 2017</ref>
| | Am [[8. Mai]] 2017 verursachte ein 25‑jähriger stark alkoholisierter Pkw‑Lenker (2,1 Promille) in [[Neumarkt am Wallersee]] einen Unfall. Er prallte auf einer abschüssigen Gemeindestraße zwischen [[Wertheim (Neumarkt am Wallersee)|Wertheim]] und [[Wallester]] gegen einen Baum und überschlug sich.<ref>Quelle [[salzburg24]] – Bilder: ([http://www.SALZBURG24/neumarkt-alkolenker-ueberschlaegt-sich-mit-pkw/4991108 www.SALZBURG24], abgefragt am 8. Mai 2017)</ref> |
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| ==== Februar ==== | | ==== Februar ==== |
| Zu einem schweren Verkehrsunfall ist es Montagabend, den [[20. Februar]] 2017 in [[Leogang]] ([[Pinzgau]]) gekommen. Ein 24-jähriger Einheimischer verstarb, eine Norwegerin und ihr achtjähriger Sohn schweben in Lebensgefahr. Wie die Polizei berichtete, fuhr der Mann trotz eines Fahrbahnteilers, der im Leoganger Ortsteil [[Hirnreit]] angebracht ist, auf die falschen Fahrbahnseite. Das chemisch-toxikologische Gutachten ergab, dass demnach der Unfall-Lenker, ein 42-jähriger Norweger, zum Unfallzeitpunkt weder unter Alkohol-, Drogen- oder Medikamenteneinfluss stand.
| | Am Montagabend, [[20. Februar]] 2017, kam es in [[Leogang]] ([[Pinzgau]]) zu einem schweren Verkehrsunfall. Ein 24‑jähriger Einheimischer starb, eine Norwegerin und ihr achtjähriger Sohn schwebten in Lebensgefahr. Der Unfallverursacher, ein 42‑jähriger Norweger, fuhr trotz Fahrbahnteiler auf die falsche Seite. Ein toxikologisches Gutachten ergab, dass er weder unter Alkohol‑ noch Drogeneinfluss stand. |
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| Dem Untersuchungsergebnis eines verkehrstechnischen Sachverständigen zufolge war der Norweger zum Unfallzeitpunkt am 20. Februar gegen 21.00 Uhr mit seinem Pkw auf der falschen Fahrbahnseite mit 140 bis 150 km/h bei einer vorgeschriebenen Höchstgeschwindigkeit von 80 km/h und einem Überholverbot auf der Hochkönigstraße im Ortsteil Hirnreit unterwegs. Der Mann hätte vor einem Fahrbahnteiler noch rechtzeitig über die Sperrlinie auf die rechte Fahrbahn zurückfahren können, stellte der Gutachter fest. Es gebe keine Hinweise darauf, dass der Beschuldigte ein Bremsmanöver eingeleitet oder versucht habe, dem entgegenkommenden Pkw des 24-jährigen Einheimischen auszuweichen.
| | Laut verkehrstechnischem Gutachten fuhr der Norweger mit 140–150 km/h bei erlaubten 80 km/h und Überholverbot auf der Hochkönigstraße im Ortsteil Hirnreit. Er hätte vor dem Fahrbahnteiler wieder auf die rechte Spur wechseln können; Hinweise auf ein Bremsmanöver gab es nicht. |
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| === 2016 === | | === 2016 === |
| ==== Oktober ==== | | ==== Oktober ==== |
| Eine 53-jährige Radfahrerin aus [[Köstendorf]] starb bei einem Verkehrsunfall in Zell am Moos. Sie wurde von einem Pkw gerammt, der Lenker fuhr weiter. Das Unglück geschah am [[31. Oktober]] [[2016]], einem Montagnachmittag gegen 15 Uhr, auf der [[Mondsee Straße]] (B 154) in Höhe Zell am Moos. | | Eine 53‑jährige Radfahrerin aus [[Köstendorf]] starb bei einem Verkehrsunfall in Zell am Moos. Sie wurde von einem Pkw erfasst, dessen Lenker weiterfuhr. Das Unglück ereignete sich am [[31. Oktober]] [[2016]] gegen 15 Uhr auf der [[Mondsee Straße]] (B 154) in Höhe Zell am Moos. |
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| Die 53-jährige Hannelore F. und ihr Ehemann Albert waren mit ihren Fahrrädern in Richtung [[Straßwalchen]] unterwegs, als ein weißer Kleinwagen aus der Gegenrichtung überholte und die Frau erfasste. Die 53-jährige Köstendorferin starb noch an der Unfallstelle. Doch beide Autofahrer, sowohl der überholte wie auch der Überholer, fuhren weiter, ohne sich um das Unfallopfer zu kümmern.
| | Hannelore F. (53) und ihr Ehemann Albert waren mit ihren Fahrrädern Richtung [[Straßwalchen]] unterwegs, als ein weißer Kleinwagen aus der Gegenrichtung überholte und die Frau rammte. Sie starb noch an der Unfallstelle. Sowohl der Überholende als auch der überholte Pkw‑Lenker fuhren weiter, ohne Hilfe zu leisten. |
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| Bislang (Mai 2017) konnte die Polizei trotz intensiver Nachforschungen keine Hinweise auf den Unfalllenker erhalten.
| | Bis Mai 2017 konnte die Polizei trotz intensiver Ermittlungen keine Hinweise auf den Unfalllenker finden. |
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| ==== Februar ==== | | ==== Februar ==== |
| Am Sonntagabend, den [[28. Februar]] [[2016]] kam ein 23-jähriger türkischer Staatsangehöriger, als er in der [[Stadt Salzburg]] vom [[Gebirgsjägerplatz]] nach links in die [[Saint-Julien-Straße]] abbiegen wollte, ins Schleudern, verlor die Kontrolle über sein Fahrzeug und prallte gegen den Eingang eines Hotels. Vier Personen wurden verletzt. Ein bei dem Fahrzeuglenker durchgeführter Alkomattest ergab einen Wert von 0,56 Promille. | | Am Sonntagabend, [[28. Februar]] [[2016]], kam ein 23‑jähriger türkischer Staatsangehöriger in der [[Stadt Salzburg]] beim Abbiegen vom [[Gebirgsjägerplatz]] in die [[Saint-Julien-Straße]] ins Schleudern, verlor die Kontrolle und prallte gegen den Eingang eines Hotels. Vier Personen wurden verletzt. Der Alkomattest ergab 0,56 Promille. |
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| Am Freitagabend, den [[26. Februar]] 2016, war ein arbeitsloser 32-jähriger Salzburger kurz vor Mitternacht zu schnell und alkoholisiert (1,5 Promille) von der [[Hellbrunner Straße]] auf den [[Rudolfsplatz]] in der [[Stadt Salzburg]] unterwegs. In der Rechtskurve am Platz verlor er die Kontrolle über sein Auto und prallte gegen die dort auf der begrünten Verkehrsinsel aufgestellte Station zur Messung der Luftgüte. Der Metallcontainer wurde dabei zerstört und es entstand ein Sachschaden in der Höhe von mehreren zehntausend Euro. | | Am Freitagabend, [[26. Februar]] 2016, war ein 32‑jähriger arbeitsloser Salzburger alkoholisiert (1,5 Promille) und zu schnell von der [[Hellbrunner Straße]] Richtung [[Rudolfsplatz]] unterwegs. In einer Rechtskurve verlor er die Kontrolle und prallte gegen die auf der Verkehrsinsel stehende Luftgütemessstation. Der Metallcontainer wurde zerstört, der Sachschaden beträgt mehrere zehntausend Euro. |
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| === 2015 === | | === 2015 === |
| ==== 18. August 2015 ==== | | ==== 18. August 2015 ==== |
| ===== St. Veit: Mit doppelter Geschwindigkeit unterwegs ===== | | ===== St. Veit: Mit doppelter Geschwindigkeit unterwegs ===== |
| Auf der Pinzgauer Straße (B 311) in St. Veit im Pongau war ein 61-Jähriger aus [[Bad Hofgastein]] in einer 70-km/h-Beschränkung mit 141 km/h unterwegs, berichtete die Polizei. Er musste den Führerschein sofort abgeben. | | Auf der Pinzgauer Straße (B 311) in St. Veit im Pongau wurde ein 61‑jähriger Mann aus [[Bad Hofgastein]] mit 141 km/h in einer 70er‑Zone gemessen. Der Führerschein wurde sofort abgenommen. |
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| ===== Mit über 150 km/h durch das Lammertal ===== | | ===== Mit über 150 km/h durch das Lammertal ===== |
| Gleich mehrmals schlugen die Beamten auf der [[Lammertal Straße]] zu. Zwei Motorradfahrer donnerten mit 153 km/h durch die 80-km/h-Beschränkung. Ein österreichischer Pkw-Lenker fuhr 156 km/h anstatt der erlaubten 100. Die Lenker wurden angezeigt.
| | Auf der [[Lammertal Straße]] wurden zwei Motorradfahrer mit 153 km/h in der 80er‑Zone gemessen. Ein österreichischer Pkw‑Lenker fuhr 156 km/h statt erlaubter 100. Alle wurden angezeigt. |
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| ==== Juli ==== | | ==== Juli ==== |
| Auf der [[Gaisbergstraße (Stadt Salzburg)|Gaisbergstraße]] (L 108), auf der Tempo 50 km/h gilt, wurden am Sonntag, den [[26. Juli]] 2015 zwischen 13:30 Uhr und 15 Uhr Radarmessungen durchgeführt. Insgesamt wurden 60 Lenker wegen Geschwindigkeitsübertretung angezeigt. Davon waren zwei Motorradfahrer und ein Pkw-Lenker doppelt so schnell unterwegs wie erlaubt. Die höchste gefahrene Geschwindigkeit war 127 km/h, teilte die Polizei mit. Den drei Rasern wurde der Führerschein abgenommen. | | Auf der [[L 108 Gaisberg Landesstraße]] (50 km/h) wurden am [[26. Juli]] 2015 zwischen 13:30 und 15:00 Uhr Radarmessungen durchgeführt. 60 Lenker wurden angezeigt, drei davon waren doppelt so schnell wie erlaubt. Die höchste gemessene Geschwindigkeit betrug 127 km/h. Den drei Rasern wurde der Führerschein abgenommen. |
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| Am Morgen des [[24. Juli]] [[2015]], zwischen 07:30 Uhr und 07:30 Uhr<ref>Quelle Webcam Fuscher Törl der Großglockner Hochalpenstraßen AG</ref> verunglückten zwei Briten in einem Sportwagen beim [[Gedenkzeichen Fuscher Törl|Gedenkzeichen]] am [[Fuscher Törl]]. Nach noch unbestätigten Meldungen von Augenzeugen lieferten sich zwei Sportwagen ein "irrwitziges" Wettrennen auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. | | Am Morgen des [[24. Juli]] [[2015]], zwischen 07:30 und 07:30 Uhr<ref>Quelle Webcam Fuscher Törl der Großglockner Hochalpenstraßen AG</ref>, verunglückten zwei Briten in einem Sportwagen beim [[Gedenkzeichen Fuscher Törl|Gedenkzeichen]] am [[Fuscher Törl]]. Laut Augenzeugen lieferten sich zwei Sportwagen ein "irrwitziges" Wettrennen auf der [[Großglockner Hochalpenstraße]]. |
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| Die Hetzjagd mit den PS-starken Sportwagen soll in [[Fusch an der Großglocknerstraße]] ihren Ausgang genommen haben - und sie endete nach einer irrwitzigen Fahrt mit Geschwindigkeiten von angeblich mehr als 200 km/h beim Fuscher Törl in einer Katastrophe. Dort kam der SEAT der beiden jungen Briten rechts von der Fahrbahn ab, durchschlug die Leitplanke und stürzte in der Folge mehr als 300 Meter ab. Die beiden Fahrzeuginsassen, zwei Männer im Alter von 22 und 25 Jahren, müssen auf der Stelle tot gewesen sein. Beide Insassen seien bei dem Absturz aus dem Fahrzeug geschleudert worden. Der Wagen habe bei dem Unfall zunächst 50 bis 80 Meter im freien Fall zurückgelegt und sei dann über steiles und felsdurchsetztes Gelände abgestürzt, bis er in einem Graben völlig demoliert zum Stillstand kam. Der Einsatz von Notärzten, Bergrettern und Feuerwehr kam zu spät. | | Die Fahrt soll in [[Fusch an der Großglocknerstraße]] begonnen haben und endete beim Fuscher Törl in einer Katastrophe: Der SEAT der beiden Briten kam rechts von der Fahrbahn ab, durchschlug die Leitplanke und stürzte über 300 m ab. Die beiden Insassen (22 und 25) starben noch an der Unfallstelle. Sie wurden aus dem Fahrzeug geschleudert; der Wagen stürzte zunächst 50–80 m im freien Fall und schlitterte dann über steiles, felsiges Gelände in einen Graben. |
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| Am frühen Nachmittag wurde der flüchtige Fahrer des Porsche ausgeforscht, der sich selbst bei der nächsten Polizeidienststelle stellen will. Die beiden Briten waren Teilnehmer der "Great European Rally 2015″ – einer achttägigen Rundfahrt von Brüssel nach Budapest ohne Zeitvorgabe und Sonderprüfungen.
| | Der flüchtige Porsche‑Lenker wurde am Nachmittag ausgeforscht und kündigte an, sich zu stellen. Die beiden Briten nahmen an der "Great European Rally 2015" teil, einer achttägigen Rundfahrt von Brüssel nach Budapest ohne Zeitvorgaben. |
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| Einige Tage später meldete sich in diesem Zusammenhang der frühere Radsportler Peter Muckenhuber zu Wort. Er war mit seiner Tochter und deren Freund zum Unglückszeitpunkt per Rad auf der Großglockner Hochalpenstraße unterwegs gewesen. Muckenhuber berichtet, bei Kehre vier oder fünf - also im unteren Teil der Strecke - habe er lautes Reifenquietschen und Motorengeheul gehört. In Front sei der Porsche an den Radfahrern vorbeigerast, in kurzem Abstand darauf der Seat. Dieser Abstand habe zehn, höchstens 20 Meter betragen. Die Aussage, dass die beiden Autolenker quasi separat die Strecke bewältigen und am Fuscher Törl "zusammenwarten" hätten wollen, sei aus seiner Sicht nicht plausibel, sagt Muckenhuber. Vielmehr habe sich der Eindruck eines regelrechten "Duells" ergeben.
| | Wenige Tage später meldete sich der frühere Radsportler Peter Muckenhuber, der mit seiner Tochter und deren Freund zur Unfallzeit auf der Hochalpenstraße unterwegs war. Er berichtete von Reifenquietschen und Motorengeheul bei Kehre vier oder fünf. Der Porsche sei knapp vor ihnen vorbeigerast, der SEAT folgte mit nur 10–20 m Abstand. Die Behauptung, man habe "separat fahren" und sich oben treffen wollen, sei aus seiner Sicht nicht plausibel. Vielmehr habe es wie ein regelrechtes Duell gewirkt. |
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| ===== Bilder von der Unfallstelle ===== | | ===== Bilder von der Unfallstelle ===== |
| <gallery> | | <gallery mode="nolines" mode="packed-hover" heights="200"> |
| Datei:Grossglockner_Hochalpenstrasse_Fuscher_Toerl_Unfall_02.jpg|Das Bild wurde von der Webcam um 07:30 Uhr aufgenommen; da war die Absperrung (siehe Pfeil) noch in Ordnung | | Datei:Grossglockner_Hochalpenstrasse_Fuscher_Toerl_Unfall_02.jpg|Webcam 07:30 Uhr – Absperrung noch intakt |
| Datei:Grossglockner_Hochalpenstrasse_Fuscher_Toerl_Unfall_02.jpg|Das Bild wurde von der Webcam um 07:40 Uhr aufgenommen; da war die Absperrung (siehe Pfeil) bereits durchbrochen | | Datei:Grossglockner_Hochalpenstrasse_Fuscher_Toerl_Unfall_02.jpg|Webcam 07:40 Uhr – Absperrung bereits durchbrochen |
| Datei:Grossglockner_Hochalpenstrasse_Fuscher_Toerl_Unfall.jpg|Das Bild wurde von der Webcam um 08:40 Uhr aufgenommen; | | Datei:Grossglockner_Hochalpenstrasse_Fuscher_Toerl_Unfall.jpg|Webcam 08:40 Uhr |
| </gallery> | | </gallery> |
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| === 2014 === | | === 2014 === |
| ==== März ==== | | ==== März ==== |
| Am [[18. März]] [[2014]] stoppte die Polizei im [[Pinzgau]] zwei besonders schnelle Verkehrsteilnehmer. Ein 56-jähriger Autofahrer aus [[Niederösterreich]] wurde kurz nach 13 Uhr auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) in [[Weißbach bei Lofer]] mit 229 Kilometern pro Stunde erwischt. Erlaubt waren in diesem Bereich 100 Kilometer pro Stunde. Auf der [[Felbertauern Straße]] wurde ein Motorradfahrer aus Innsbruck mit 193 Kilometer pro Stunde bei [[Mittersill]] in einer Tempo-100-Zone ertappt. | | Am [[18. März]] [[2014]] stoppte die Polizei im [[Pinzgau]] zwei besonders schnelle Verkehrsteilnehmer. Ein 56‑jähriger Autofahrer aus [[Niederösterreich]] wurde kurz nach 13 Uhr auf der [[Pinzgauer Straße]] (B 311) in [[Weißbach bei Lofer]] mit 229 km/h gemessen (erlaubt 100). Auf der [[Felbertauern Straße]] wurde ein Motorradfahrer aus Innsbruck bei [[Mittersill]] mit 193 km/h in einer 100er‑Zone ertappt. |
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| Am [[17. Oktober]] [[2014]] gegen 16:30 Uhr bog aus einer Hofausfahrt ein 66-jähriger Autolenker mit seinem VW Golf in die Pinzgauer Straße (B 311) bei Weißbach bei Lofer ein. Ein 30-jähriger Österreicher rammte mit einem PS-starken Leihwagen - einem Audi RS 6 mit deutschem Kennzeichen - das einbiegende Auto. Beide Insassen des VW Golfs kamen dabei ums Leben. Medienberichten nach soll der Audi mit etwa 190 Stundenkilometern unterwegs gewesen sein. | | Am [[17. Oktober]] [[2014]] gegen 16:30 Uhr bog ein 66‑jähriger Lenker mit seinem VW Golf aus einer Hofausfahrt auf die [[B 311 Pinzgauer Straße]] bei Weißbach bei Lofer ein. Ein 30‑jähriger Österreicher rammte ihn mit einem PS‑starken Leihwagen (Audi RS 6, deutsches Kennzeichen). Beide Insassen des VW Golf starben. Laut Medienberichten dürfte der Audi mit rund 190 km/h unterwegs gewesen sein. |
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| === 2013 === | | === 2013 === |
| ==== 21. Juli 2013 ==== | | ==== 21. Juli 2013 ==== |
| Polizeibeamte der Landesverkehrsabteilung führten im Gemeindegebiet von [[Thalgau]] Geschwindigkeitsmessungen durch (100 km/h erlaubt). Dabei wurden zwei Oberösterreicher (26 bzw. 30 Jahre alt) auf ihren Motorrädern mit jeweils 175 km/h gemessen.
| | Bei Geschwindigkeitsmessungen der Landesverkehrsabteilung im Gemeindegebiet von [[Thalgau]] (100 km/h erlaubt) wurden zwei Oberösterreicher (26 und 30 Jahre alt) auf ihren Motorrädern mit jeweils 175 km/h gemessen. |
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| === 2012 === | | === 2012 === |
| Auf der [[Mittersiller Straße]] wurde ein deutscher Ferrari mit 212 km/h in einer 100-km/h-Zone geblitzt.<ref>Quelle [http://www.heute.at/news/oesterreich /art23655,738713 www.heute.at]</ref> | | Auf der [[Mittersiller Straße]] wurde ein deutscher Ferrari mit 212 km/h in einer 100‑km/h‑Zone geblitzt.<ref>[http://www.heute.at/news/oesterreich /art23655,738713 www.heute.at]</ref> |
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| == Weblink == | | == Weblink == |
| * [https://www.sn.at/salzburg/chronik/die-schweiz-zeigt-haerte-gegen-raser-senkt-die-todeszahlen-89529700 www.sn.at] Die Schweiz zeigt: Härte gegen Raser senkt die Todeszahlen | | * [https://www.sn.at/salzburg/chronik/die-schweiz-zeigt-haerte-gegen-raser-senkt-die-todeszahlen-89529700 www.sn.at] Die Schweiz zeigt: Härte gegen Raser senkt die Todeszahlen |
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| == Quellen == | | == Quellen == |
| * Sofern nicht anders angegeben sind die [[Salzburger Nachrichten]] und [[Salzburg24]] die Quellen | | * Sofern nicht anders angegeben, stammen die Informationen aus den [[Salzburger Nachrichten]] und [[SALZBURG24]]. |
| * {{Quelle SN|17. Juni 2014 und 7. Juni 2023 "Kampf gegen Raserei: Wie eine Mutter aus Salzburg die Politik zum Handeln brachte"}} | | * {{Quelle SN|17. Juni 2014 und 7. Juni 2023 "Kampf gegen Raserei: Wie eine Mutter aus Salzburg die Politik zum Handeln brachte"}} |
| * [http://www.salzburg24.at/polizei-stellt-zahlreiche-raser/4426029 www.salzburg24.at vom 19. August 2015] | | * [http://www.salzburg24.at/polizei-stellt-zahlreiche-raser/4426029 www.salzburg24.at vom 19. August 2015] |
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