Öffentliche Beleuchtung: Unterschied zwischen den Versionen

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[[Datei:Beleuchtung_Salzburg_Mozartplatz.jpg|thumb|Beispiel einer öffentlichen Beleuchtung: [[Café Demel]] am [[Mozartplatz]] und die Türme des [[Salzburger Dom]]s]]
Dieser Artikel schildert die geschichtliche Entwicklung der '''öffentlichen Beleuchtung''' in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Land Salzburg (Gebietskörperschaft)|Land Salzburg]].
[[Datei:Kapitelschwemme_Salzburg.jpg|thumb|die [[Kapitelschwemme]] am [[Kapitelplatz]]]]
Dieser Artikel schildert die geschichtliche Entwicklung der '''öffentlichen Beleuchtung''' in [[Stadt Salzburg|Stadt]] und [[Land Salzburg]].


== Stadt Salzburg  ==
== Stadt Salzburg  ==
Schon [[1885]] wurde das Projekt „Zentralstation für elektrische  Beleuchtung“ ausgearbeitet. 1886 wurde diese Projekt durch das K. u. k.  Handelsministerium genehmigt und am [[13. Oktober]] [[1887]] die  regelmäßige Stromlieferung aufgenommen. Salzburg besaß damit das erste  öffentliche Elektrizitätswerk in Österreich, das die Stromabgabe an  Private durchführte ([[Erstes Salzburger Elektricitätswerk]]). [[1888]] waren bereits über 2 000 Glühlampen  angeschlossen.
Schon [[1885]] wurde das Projekt "Zentralstation für elektrische  Beleuchtung" ausgearbeitet. 1886 wurde diese Projekt durch das K. u. k.  Handelsministerium genehmigt und am [[13. Oktober]] [[1887]] die  regelmäßige Stromlieferung aufgenommen. Salzburg besaß damit das erste  öffentliche Elektrizitätswerk in Österreich, das die Stromabgabe an  Private durchführte ([[Erstes Salzburger Elektricitätswerk]]). [[1888]] waren bereits über 2 000 Glühlampen  angeschlossen.


Früher wurde die Stadt nur punktuell mit Licht aus Pechpfannen, später durch Gaslaternen erhellt.
Früher wurde die Stadt nur punktuell mit Licht aus Pechpfannen, später durch Gaslaternen erhellt.


[[2011]] gab es in der Stadt 19 951 Lichtpunkte mit 4 150 Betriebsstunden in einem 600 Kilometer langen Leitungsnetz. Darunter befinden sich rund 500 Scheinwerfen, die 70 Objekte beleuchten (z. B. vom [[Wasserturm am Mönchsberg]] aus). Bestrahlte Objekte sind u.a. die [[Festung Hohensalzburg]] oder die [[Kapitelschwemme]].
[[2011]] gab es in der Stadt 19 951 Lichtpunkte mit 4 150 Betriebsstunden in einem 600 Kilometer langen Leitungsnetz. Darunter befinden sich rund 500 Scheinwerfen, die 70 Objekte beleuchten (z. B. vom [[Wasserturm am Mönchsberg]] aus). Bestrahlte Objekte sind u. a. die [[Festung Hohensalzburg]] oder die [[Kapitelschwemme]].


2011 begann die [[Stadtgemeinde Salzburg]] mit 24 neuen LED-Musterlampen eine Umstellung auf LED-Lampen zu testen. Dieser Umstieg soll zwischen 18 und maximal 40 Prozent Kostenersparnis bringen. So wurde bereits im [[Lehener Park]] die Beleuchtung ausgetauscht. Auch auf dem [[Müllner Steg]] ist im Herbst 2011 eine Muster-LED-Lampe im Einsatz. Dort sollen die bisherigen Quecksilberdampf-Hochdrucklampen ausgetauscht werden, die ab 2013 gemäß einer EU-Vorgabe nicht mehr produziert werden dürfen.  
2011 begann die [[Stadtgemeinde Salzburg]] mit 24 neuen LED-Musterlampen eine Umstellung auf LED-Lampen zu testen. Dieser Umstieg soll zwischen 18 und maximal 40 Prozent Kostenersparnis bringen. So wurde bereits im [[Lehener Park]] die Beleuchtung ausgetauscht. Auch auf dem [[Müllner Steg]] ist im Herbst 2011 eine Muster-LED-Lampe im Einsatz. Dort sollen die bisherigen Quecksilberdampf-Hochdrucklampen ausgetauscht werden, die ab 2013 gemäß einer EU-Vorgabe nicht mehr produziert werden dürfen.  
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Die bis 2011 eingeführten Energiesparmaßnahmen brachten eine Einsparung von 500 Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr.
Die bis 2011 eingeführten Energiesparmaßnahmen brachten eine Einsparung von 500 Tonnen CO<sub>2</sub> pro Jahr.
== Bildergalerie ==
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Datei:Beleuchtung_Salzburg_Festung_Hohensalzburg.jpg|die [[Festung Hohensalzburg]]
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== Quelle ==
== Quelle ==