Synansphecia muscaeformis: Unterschied zwischen den Versionen
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'''Synansphecia muscaeformis''' (''Sphinx muscaeformis'' Esper, 1783) ist eine [[Insekten]]art aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] ''[[Lepidoptera]]'' (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] ''[[Sesiidae]]'' (Glasflügler). | '''Synansphecia muscaeformis''' (''Sphinx muscaeformis'' Esper, 1783) ist eine [[Insekten]]art aus der [[Glossar Biologie#O|Ordnung]] ''[[Lepidoptera]]'' (Schmetterlinge), [[Glossar Biologie#F|Familie]] ''[[Sesiidae]]'' (Glasflügler). | ||
==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie== | ==Verbreitung, Lebensraum und Phänologie<ref>siehe [[Glossar Biologie#P|Phänologie]]</ref>== | ||
''S. muscaeformis'' ist nur durch zwei Funde aus Salzburg bekannt. Die beiden Tiere wurden am 24.6.1958 auf der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]spitze und am 14.6.1963 im [[Bluntautal]] gefangen. Beide Fundorte liegen in den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2011), in einer Höhe von 1286 m, bzw. rund 500 m ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). Seither ist die Art verschollen. Ob sie in Salzburg jemals heimisch war, ist aber ebenfalls sehr zweifelhaft, da die Nahrungspflanzen der Raupen, Grasnelken-Arten (''Armeria'' sp.), in Salzburg nur in höheren Lagen des [[Lungau]]s vorkommen bzw. gelegentlich auch in Gärten angepflanzt werden, in den [[Salzburger Kalkalpen|Kalkalpen]] des Landes aber nirgendwo heimisch sind. In älteren Werken werden auch ''[[Calluna vulgaris]]'' (Heidekraut, Erika) und ''[[Erica carnea]]'' (Schneeheide, Frühlingsheidekraut) als Nahrungspflanzen der Raupen angegeben, die in den Salzburger Kalkalpen weit verbreitet sind, allerdings werden diese Angaben bei Lastuvka & Lastuvka (1995) nicht mehr bestätigt. Die Entwicklung der Raupen dauert nach diesen Autoren ein Jahr. | ''S. muscaeformis'' ist nur durch zwei Funde aus Salzburg bekannt. Die beiden Tiere wurden am 24.6.1958 auf der [[Gaisberg (Berg)|Gaisberg]]spitze und am 14.6.1963 im [[Bluntautal]] gefangen. Beide Fundorte liegen in den nördlichen Kalkalpen (Zone II nach Embacher et al. 2011), in einer Höhe von 1286 m, bzw. rund 500 m ([[Michael Kurz (Wissenschafter)|Kurz]] & [[Marion Kurz|Kurz]] 2015). Seither ist die Art verschollen. Ob sie in Salzburg jemals heimisch war, ist aber ebenfalls sehr zweifelhaft, da die Nahrungspflanzen der Raupen, Grasnelken-Arten (''Armeria'' sp.), in Salzburg nur in höheren Lagen des [[Lungau]]s vorkommen bzw. gelegentlich auch in Gärten angepflanzt werden, in den [[Salzburger Kalkalpen|Kalkalpen]] des Landes aber nirgendwo heimisch sind. In älteren Werken werden auch ''[[Calluna vulgaris]]'' (Heidekraut, Erika) und ''[[Erica carnea]]'' (Schneeheide, Frühlingsheidekraut) als Nahrungspflanzen der Raupen angegeben, die in den Salzburger Kalkalpen weit verbreitet sind, allerdings werden diese Angaben bei Lastuvka & Lastuvka (1995) nicht mehr bestätigt. Die Entwicklung der Raupen dauert nach diesen Autoren ein Jahr. | ||
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