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==Geschichte== | ==Geschichte== | ||
=== Die Anfänge im Land Salzburg=== | === Die Anfänge im Land Salzburg=== | ||
Der erste Hinweis auf eine Nutzung der [[Gasteiner Thermalquellen]] in [[Bad Gastein]] im [[Pongau]] findet sich im Jahr [[1230]] in dem Badegedicht "''Die Graserin in der Gastein''" von Neidhart von Reuental. Die älteste sichere Darstellung einer medizinischen Nutzung der [[Heilquellen]] stammt aus dem Jahr [[1350]]. [[1492]] stiftet [[Conrad Strochner]] ein '[[Armenbadspital in Wildbadgastein|Armenpad]]', ein 'Badespital' und begründet die heute noch tätige [[Stiftung Kurtherme Badehospiz | Der erste Hinweis auf eine Nutzung der [[Gasteiner Thermalquellen]] in [[Bad Gastein]] im [[Pongau]] findet sich im Jahr [[1230]] in dem Badegedicht "''Die Graserin in der Gastein''" von Neidhart von Reuental. Die älteste sichere Darstellung einer medizinischen Nutzung der [[Heilquellen]] stammt aus dem Jahr [[1350]]. [[1492]] stiftet [[Conrad Strochner]] ein '[[Armenbadspital in Wildbadgastein|Armenpad]]', ein 'Badespital' und begründet die heute noch tätige [[Stiftung Kurtherme Badehospiz Bad Gastein]] im [[Gasteinertal]]. [[1820]] erreichte die Nutzung von [[Thermalquellen]] zum Zweck der Kur in [[Bad Gastein]] erstmals eine überregionale Bedeutung. | ||
Das "[[Bad Fusch|Bad in der Fusch]]" im [[Pinzgau]] am Ende der etwa vier Kilometer langen ''Badstraße'' im [[Weichselbachtal]] war schon im [[15. Jahrhundert]] für seine heilende Wirkung bekannt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam der Kurbetrieb jedoch zum Erliegen und die Badeanlagen verfielen. | Das "[[Bad Fusch|Bad in der Fusch]]" im [[Pinzgau]] am Ende der etwa vier Kilometer langen ''Badstraße'' im [[Weichselbachtal]] war schon im [[15. Jahrhundert]] für seine heilende Wirkung bekannt. Während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] kam der Kurbetrieb jedoch zum Erliegen und die Badeanlagen verfielen. | ||
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Um [[1900]] gab es in der [[Stadt Salzburg]] neben den [[Salzburger Badehäuser|städtischen Badeanstalten]], die kalte und warme Bäder, so genannte ''Douchen'', ''römisch-irische Luft- und russische Dampfbäder'' sowie Kneippkuren anboten, auch die ''Wasserheilanstalten Gfrerer'' an der [[Franz-Josef-Straße]], das [[Sanatorium Breyer]] in [[Parsch]], die ''[[Torfstechen|Torf]]-Moor-Bade- und Heilanstalten Woska'' und ''Schlaf'' in [[Schallmoos]]. | Um [[1900]] gab es in der [[Stadt Salzburg]] neben den [[Salzburger Badehäuser|städtischen Badeanstalten]], die kalte und warme Bäder, so genannte ''Douchen'', ''römisch-irische Luft- und russische Dampfbäder'' sowie Kneippkuren anboten, auch die ''Wasserheilanstalten Gfrerer'' an der [[Franz-Josef-Straße]], das [[Sanatorium Breyer]] in [[Parsch]], die ''[[Torfstechen|Torf]]-Moor-Bade- und Heilanstalten Woska'' und ''Schlaf'' in [[Schallmoos]]. | ||
Die Stadthotels ''Hotel zum Goldenen Horn'' und die [[Hotel Blaue Gans|Blaue Gans]] hatten sogar einen täglichen Omnibusdienst zur Moorbadeanstalt [[Marienbad]] in [[Leopoldskroner Moos]] für ihre Gäste angeboten. Auch das [[Grand Hôtel de l'Europe]] am [[Salzburger Hauptbahnhof]] hatte eine eigene Badeanstalt. ''Holzingers Badehaus'' in [[Mülln]] und die ''Kaltbadeanstalt Kogler'' rundeten das Kur- und Badeangebot in der Stadt Salzburg ab. | Die Stadthotels ''Hotel zum Goldenen Horn'' und die [[Hotel Blaue Gans|Blaue Gans]] hatten sogar einen täglichen Omnibusdienst zur Moorbadeanstalt [[Marienbad]] in [[Leopoldskroner Moos]] für ihre Gäste angeboten. Auch das [[Grand Hôtel de l'Europe (Stadt Salzburg)|Grand Hôtel de l'Europe]] am [[Salzburger Hauptbahnhof]] hatte eine eigene Badeanstalt. ''Holzingers Badehaus'' in [[Mülln]] und die ''Kaltbadeanstalt Kogler'' rundeten das Kur- und Badeangebot in der Stadt Salzburg ab. | ||
== Kuranwendungen == | == Kuranwendungen == | ||