Autobahnhalbanschluss Hagenau: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | Erste Überlegungen zur Errichtung dieser Autobahnausfahrt zwischen dem Salzburger Stadtteil [[Itzling]] und der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Bergheim]] gab es bereits in den [[1970er]] Jahren. Erste konkrete Planungen entstanden allerdings erst 1996. Ein einstimmiger [[Salzburger Gemeinderat| | + | Erste Überlegungen zur Errichtung dieser Autobahnausfahrt zwischen dem Salzburger Stadtteil [[Itzling]] und der [[Flachgau]]er Gemeinde [[Bergheim]] gab es bereits in den [[1970er]]-Jahren. Erste konkrete Planungen entstanden allerdings erst [[1996]]. Ein einstimmiger [[Salzburger Gemeinderat|Gemeinderatsbeschluss]] zu einem Halbanschluss erfolgte [[1999]]. |
| − | Stadt, Land und [[ | + | Stadt, Land und Asfinag entschieden [[2006]] für die aktuelle Variante und nicht für eine viel diskutierte Verbindung über eine neue Brücke von der [[Itzlinger Hauptstraße]] zur [[Autobahnanschlussstelle Messezentrum|Autobahnanschlussstelle Messezentrum]]. Die aktuelle Variante wurde Ende Jänner 2011 der Bevölkerung präsentiert. Im Februar 2011 begann das Umweltverträglichkeitsverfahren (UVP-Verfahren). |
| − | Dann senkte der Bund die Grenzwerte für Stickstoffoxide. Damit verzögert sich aber das UVP-Verfahren | + | Dann senkte der Bund die Grenzwerte für Stickstoffoxide. Damit verzögert sich aber das UVP-Verfahren. Im Frühjahr [[2013]] lag schließlich endgültig ein positives Umweltverträglichkeitsgutachten vor, das eine Umsetzung des Projekts in zwei Stufen vorsah: Zuerst wird die Abfahrt auf die L 118, die [[Bergheimer Straße]], von [[München]] kommend unmittelbar nach der [[Autobahnbrücke Salzburg-Nord|Salzachbrücke]] gebaut, die [[Landesstraße]] umgebaut und der [[Kreisverkehr Autobahnhalbanschluss Hagenau|Kreisverkehr]] auf der Stadtseite sowie die geplanten Lärmschutzmaßnahmen zwischen den Anschlussstellen Salzburg Nord und Messezentrum hergestellt. Dieser Bauabschnitt wurde am [[16. April]] [[2015]] eingerichtet. Nach einem halben Jahr Bauzeit wurde am [[23. Dezember]] [[2015]] die neue Abfahrtsrampe Salzburg Bergheim-West für den Verkehr freigegeben. |
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| + | Für die Anrainer ließ die Asfinag Lärmschutzmaßnahmen aus Holzbeton, Aluminium und Acryl auf einer Länge von rund 2 400 Metern aufstellen. Entlang der Richtungsfahrbahn Wien wurden die bestehenden Lärmschutzwände erneuert und bis zur Abfahrt Nord verlängert. | ||
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| + | Ebenso wurde die Salzachbrücke mit einem transparenten Lärmschutz versehen und die Lücke auf der Richtungsfahrbahn München von der bestehenden Lärmschutzwand bis hin zur Abfahrt Messe geschlossen. Insgesamt rund 8 800 Quadratmeter Lärmschutzwand erhöhen die Lebensqualität in diesem Bereich für die Anwohner wesentlich. Die Asfinag setzte auch auf eine optisch anspruchsvolle Gestaltung der Wände. Der Entwurf eines Architektenbüros wurde umgesetzt. | ||
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| + | * [https://www.sn.at/archivsn?img=z5aGV3WyacoiU4HQ7GuWKJViA1FTw6FgN%2F8yA2X8YQpPNy2JrLKogqLHUyGU7xTDWR4x3TJlKhhYMpnygHKNCSUKkVwIdwmtSK%2FYWLYUQvzhvI07VgFEcFcL3oKRVAZX&id1=lo20130131_02&q=anschluss%2520%2520hagenau#slide26 www.sn.at], Archiv der "[[Salzburger Nachrichten]]", Ausgabe vom 31. Jänner 2013, Seite 2: "Grünes Licht für Anschluss Hagenau" | ||
| + | * [[Salzburger Landeskorrespondenz]] [https://service.salzburg.gv.at/lkorrj/detail?nachrid=55867 vom 23. Dezember 2015] | ||
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Aktuelle Version vom 28. Dezember 2025, 21:44 Uhr
Die Autobahnhalbanschluss Hagenau ist ein 2015 fertiggestellter Halbanschluss an die A 1 West Autobahn im Norden von der Stadt Salzburg im Bereich von Bergheim.
Allgemeines
Erste Überlegungen zur Errichtung dieser Autobahnausfahrt zwischen dem Salzburger Stadtteil Itzling und der Flachgauer Gemeinde Bergheim gab es bereits in den 1970er-Jahren. Erste konkrete Planungen entstanden allerdings erst 1996. Ein einstimmiger Gemeinderatsbeschluss zu einem Halbanschluss erfolgte 1999.
Stadt, Land und Asfinag entschieden 2006 für die aktuelle Variante und nicht für eine viel diskutierte Verbindung über eine neue Brücke von der Itzlinger Hauptstraße zur Autobahnanschlussstelle Messezentrum. Die aktuelle Variante wurde Ende Jänner 2011 der Bevölkerung präsentiert. Im Februar 2011 begann das Umweltverträglichkeitsverfahren (UVP-Verfahren).
Dann senkte der Bund die Grenzwerte für Stickstoffoxide. Damit verzögert sich aber das UVP-Verfahren. Im Frühjahr 2013 lag schließlich endgültig ein positives Umweltverträglichkeitsgutachten vor, das eine Umsetzung des Projekts in zwei Stufen vorsah: Zuerst wird die Abfahrt auf die L 118, die Bergheimer Straße, von München kommend unmittelbar nach der Salzachbrücke gebaut, die Landesstraße umgebaut und der Kreisverkehr auf der Stadtseite sowie die geplanten Lärmschutzmaßnahmen zwischen den Anschlussstellen Salzburg Nord und Messezentrum hergestellt. Dieser Bauabschnitt wurde am 16. April 2015 eingerichtet. Nach einem halben Jahr Bauzeit wurde am 23. Dezember 2015 die neue Abfahrtsrampe Salzburg Bergheim-West für den Verkehr freigegeben.
Die zweite Etappe sollte 2018 in Angriff genommen werden und sah die Errichtung der Auffahrtsrampe zur A1 Westautobahn in Richtung Westen vor. Die Realisierung des zweiten Abschnitts war allerdings noch von der Entwicklung der Schadstoffbelastung abhängig.
Eröffnete Rampe 2015
Für die Anrainer ließ die Asfinag Lärmschutzmaßnahmen aus Holzbeton, Aluminium und Acryl auf einer Länge von rund 2 400 Metern aufstellen. Entlang der Richtungsfahrbahn Wien wurden die bestehenden Lärmschutzwände erneuert und bis zur Abfahrt Nord verlängert.
Ebenso wurde die Salzachbrücke mit einem transparenten Lärmschutz versehen und die Lücke auf der Richtungsfahrbahn München von der bestehenden Lärmschutzwand bis hin zur Abfahrt Messe geschlossen. Insgesamt rund 8 800 Quadratmeter Lärmschutzwand erhöhen die Lebensqualität in diesem Bereich für die Anwohner wesentlich. Die Asfinag setzte auch auf eine optisch anspruchsvolle Gestaltung der Wände. Der Entwurf eines Architektenbüros wurde umgesetzt.
Quellen
- "Salzburger Woche", Ausgabe "Stadt Nachrichten", 15. Juli 2011
- www.sn.at, Archiv der "Salzburger Nachrichten", Ausgabe vom 31. Jänner 2013, Seite 2: "Grünes Licht für Anschluss Hagenau"
- Salzburger Landeskorrespondenz vom 23. Dezember 2015