Johann Danner: Unterschied zwischen den Versionen
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[[Prof]]. Dr. '''Johann Danner S. J. | [[Prof]]. Dr. '''Johann Danner''' S. J. (* [[27. November]] [[1840]] in [[Niederndorf]] bei [[Kufstein]] in [[Tirol]]; † [[25. Juli]] [[1913]]) war ein [[Katholische Kirche|römisch-katholischer]] Geistlicher und Professor für Kirchenrecht. | ||
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Seine Gymnasialstudien machte Danner am Kollegium [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] und an der Fakultät in Salzburg mit ausgezeichnetem Erfolg. [[1867]] wurde er in Salzburg ordiniert und wirkte dann als Hilfspriester in [[Pfarre Westendorf|Westendorf]] und [[Pfarre Kössen|Kössen]]. | Seine Gymnasialstudien machte Danner am Kollegium [[Erzbischöfliches Privatgymnasium Borromäum|Borromäum]] und an der Fakultät in Salzburg mit ausgezeichnetem Erfolg. [[1867]] wurde er in Salzburg ordiniert und wirkte dann als Hilfspriester in [[Pfarre Westendorf|Westendorf]] und [[Pfarre Kössen|Kössen]]. | ||
Ohne sich exkardinieren zu lassen, erhielt er [[1871]] mit ausdrücklicher Erlaubnis seines [[Fürsterzbischof]]s auf zwei Jahre die Stelle eines Hausgeistlichen und Erziehers in der Familie des Grafen Wenzeslaus zu Leinigen-Billigheim im Großherzogtum Baden. Nach seiner Rückkehr wurde er Pfarrprovisor in [[Pfarre Ebbs|Ebbs]] und erwarb sich [[1874]] den Doktorgrad an der [[Theologische Fakultät in Salzburg| theologischen Fakultät]] in Salzburg. | Ohne sich exkardinieren zu lassen, erhielt er [[1871]] mit ausdrücklicher Erlaubnis seines [[Fürsterzbischof]]s auf zwei Jahre die Stelle eines Hausgeistlichen und Erziehers in der Familie des Grafen Wenzeslaus zu Leinigen-Billigheim im Großherzogtum Baden. Nach seiner Rückkehr wurde er Pfarrprovisor in [[Pfarre Ebbs|Ebbs]] und erwarb sich [[1874]] den Doktorgrad an der [[Theologische Fakultät in Salzburg|theologischen Fakultät]] in Salzburg. | ||
[[1877]] trat er in das Noviziat der Gesellschaft Jesu in Tyrnau. Die nachfolgenden Jahre widmete er teils seiner weiteren aszetischen und wissenschaftlichen Ausbildung, teils dem Lehrfache in den Erziehungsanstalten der Gesellschaft Jesu in Kalksburg, Mariaschein und [[Linz]]. | [[1877]] trat er in das Noviziat der Gesellschaft Jesu in Tyrnau. Die nachfolgenden Jahre widmete er teils seiner weiteren aszetischen und wissenschaftlichen Ausbildung, teils dem Lehrfache in den Erziehungsanstalten der Gesellschaft Jesu in Kalksburg, Mariaschein und [[Linz]]. | ||
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[[1910]] bot sich der siebzigjährige Greis aus freien Stücken seinem Ordensprovinzial an, um abermals nach Sarajevo zurückzukehren und die durch den Tod des P. Hüninger erledigte Professur des Kirchenrechts zu übernehmen. Drei volle Jahre verwaltete er noch zur allgemeinen Zufriedenheit dieses Amt und lehrte zugleich wiederum Patrologie und Kunstgeschichte. | [[1910]] bot sich der siebzigjährige Greis aus freien Stücken seinem Ordensprovinzial an, um abermals nach Sarajevo zurückzukehren und die durch den Tod des P. Hüninger erledigte Professur des Kirchenrechts zu übernehmen. Drei volle Jahre verwaltete er noch zur allgemeinen Zufriedenheit dieses Amt und lehrte zugleich wiederum Patrologie und Kunstgeschichte. | ||
Johann Danner lieferte besonders in seinen letzten Jahren auch zahlreiche Beiträge für die Linzer "Theol.-prakt. | Johann Danner lieferte besonders in seinen letzten Jahren auch zahlreiche Beiträge für die Linzer "Theol.-prakt. Quartalschrift", die Salzburger "[[Katholische Kirchenzeitung]]", das "Archiv für katholisches Kirchenrecht" usw. | ||
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