Monika Kaserer: Unterschied zwischen den Versionen
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Monika Kaserers Karriere im Weltcup begann in den [[1960er]]-Jahren. Mit einem 9. Platz im Riesentorlauf von Oberstaufen ([[GER]]) erreichte sie am [[3. Jänner]] [[1969]] ihre ersten Weltcuppunkte. Am [[18. Dezember]] [[1971]] stand sie erstmals auf einem Podest mit Platz 3 im Slalom von Sestriere ([[ITA]]). Ihr erster von zehn Weltcupsiegen folgte am [[17. Jänner]] [[1973]] in Grindelwald ([[SUI]]). Es war ihr einziger Weltcupsieg im Slalom, acht weitere folgten im Riesenslalom und einer in der seltenen Weltcupdisziplin Parallelslalom zum Saisonfinale am [[22. März]] [[1975]] in Gröden (ITA). In der Abfahrt schaffte sie in Pfronten (GER) einen 2. Platz als beste Platzierung - wie üblich hinter ihrer langjährigen Konkurrentin [[Annemarie Moser | Monika Kaserers Karriere im Weltcup begann in den [[1960er]]-Jahren. Mit einem 9. Platz im Riesentorlauf von Oberstaufen ([[GER]]) erreichte sie am [[3. Jänner]] [[1969]] ihre ersten Weltcuppunkte. Am [[18. Dezember]] [[1971]] stand sie erstmals auf einem Podest mit Platz 3 im Slalom von Sestriere ([[ITA]]). Ihr erster von zehn Weltcupsiegen folgte am [[17. Jänner]] [[1973]] in Grindelwald ([[SUI]]). Es war ihr einziger Weltcupsieg im Slalom, acht weitere folgten im Riesenslalom (RTL) und einer in der seltenen Weltcupdisziplin Parallelslalom zum Saisonfinale am [[22. März]] [[1975]] in Gröden (ITA). In der Abfahrt schaffte sie in Pfronten (GER) einen 2. Platz als beste Platzierung - wie üblich hinter ihrer langjährigen Konkurrentin [[Annemarie Moser]]. | ||
Im RTL von Furano ([[Japan]]) am [[27. Februar]] [[1977]] feierte Kaserer ihren letzten Sieg im Weltcup, ein Jahr später bedeutete Platz zwei im Riesentorlauf von Les Mosses (SUI) ihr letztes Podium, der 15. Platz von St. Gervais im Jänner [[1980]] steht als letztes Ergebnis in den Resultatslisten. | Im RTL von Furano ([[Japan]]) am [[27. Februar]] [[1977]] feierte Kaserer ihren letzten Sieg im Weltcup, ein Jahr später bedeutete Platz zwei im Riesentorlauf von Les Mosses (SUI) ihr letztes Podium, der 15. Platz von St. Gervais im Jänner [[1980]] steht als letztes Ergebnis in den Resultatslisten. | ||
In den Saisonen [[1972]] bis 1977 war Kaserer im Riesentorlauf-Weltcup nie schlechter als Rang 3 platziert, 1973 konnte sie diese Disziplinenwertung für sich entscheiden. 1972 und 1973 war sie zudem jeweils Zweite im Gesamtweltcup hinter Annemarie Moser | In den Saisonen [[1972]] bis 1977 war Kaserer im Riesentorlauf-Weltcup nie schlechter als Rang 3 platziert, 1973 konnte sie diese Disziplinenwertung für sich entscheiden. 1972 und 1973 war sie zudem jeweils Zweite im Gesamtweltcup hinter Annemarie Moser, [[1976]] und 1977 zweimal Dritte. | ||
Monika Kaserer nahm ohne Erfolg an zwei Olympischen Winterspielen (Sapporo, Japan, 1972 und Innsbruck 1976) teil, Rang 6 im RTL von Innsbruck war ihr bestes Ergebnis. Bei Weltmeisterschaften hingegen konnte sie zwei Bronzemedaillen gewinnen: Am [[8. Februar]] [[1974]] in der Kombination von St. Moritz (SUI) und am [[3. Februar]] [[1978]] im Slalom von Garmisch-Partenkirchen (GER). | Monika Kaserer nahm ohne Erfolg an zwei Olympischen Winterspielen (Sapporo, Japan, 1972 und [[Olympische Winterspiele in Innsbruck|Innsbruck]] 1976) teil, Rang 6 im RTL von Innsbruck war ihr bestes Ergebnis. Bei Weltmeisterschaften hingegen konnte sie zwei Bronzemedaillen gewinnen: Am [[8. Februar]] [[1974]] in der Kombination von St. Moritz (SUI) und am [[3. Februar]] [[1978]] im Slalom von Garmisch-Partenkirchen (GER). | ||
Knapp zehn Jahre prägte ein unwiderstehliches Salzburger Trio den alpinen Weltcup: Monika Kaserer aus Neukirchen am Großvenediger (Jahrgang 1952/10 Weltcupsiege), Annemarie Moser aus [[Kleinarl]] (1953/62) und Brigitte Habersatter-Totschnig aus [[Filzmoos]] (1954/8). | Knapp zehn Jahre prägte ein unwiderstehliches Salzburger Trio den alpinen Weltcup: Monika Kaserer aus Neukirchen am Großvenediger (Jahrgang 1952/10 Weltcupsiege), Annemarie Moser aus [[Kleinarl]] (1953/62) und [[Brigitte Habersatter-Totschnig]] aus [[Filzmoos]] (1954/8). | ||
=== "Das netteste Lächeln von Österreich" === | === "Das netteste Lächeln von Österreich" === | ||
Am [[26. Jänner]] [[1980]] bestritt sie in St. Gervais das letzte ihrer 119 Weltcuprennen und trat unmittelbar danach zurück, weil sie nicht für Olympia in Lake Placid ([[USA]]) nominiert worden war. Später wirkte sie 17 Jahre als Skilehrerin in der Skischule Gerlos und danach erfreute sie die Besucher der [[WasserWelten Krimml]] mit ihrer Fröhlichkeit. Und dafür gab es im Jahr [[2003]] eine Medaille: Im Wettbewerb "Das netteste Lächeln von Österreich" der Bundeswirtschaftskammer belegte sie den dritten Platz. | Am [[26. Jänner]] [[1980]] bestritt sie in St. Gervais das letzte ihrer 119 Weltcuprennen und trat unmittelbar danach zurück, weil sie nicht für [[Olympische Winterspiele 2002 in Salt Lake City|Olympia in Lake Placid]] ([[USA]]) nominiert worden war. Später wirkte sie 17 Jahre als Skilehrerin in der Skischule Gerlos und danach erfreute sie die Besucher der [[WasserWelten Krimml]] mit ihrer Fröhlichkeit. Und dafür gab es im Jahr [[2003]] eine Medaille: Im Wettbewerb "Das netteste Lächeln von Österreich" der Bundeswirtschaftskammer belegte sie den dritten Platz. | ||
=== 2022: Monika Kaserer wird 70 === | === 2022: Monika Kaserer wird 70 === | ||
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==Quellen== | ==Quellen== | ||
*FIS Homepage | * FIS Homepage | ||
*[[Salzburger Nachrichten]], [[Hans Adrowitzer]] (vorgestellt) sowie [https://www.sn.at/sport/wintersport/skilegende-monika-kaserer-rueckkehr-zum-70er-an-die-staette-ihres-ersten-grossen-triumphs-121172215 www.sn.at] ''Monika Kaserer: Rückkehr zum 70er an die Stätte ihres ersten großen Triumphs '', ein Beitrag von [[Joachim Glaser]][[ | * "[[Salzburger Nachrichten]]", [[Hans Adrowitzer]] (vorgestellt) sowie [https://www.sn.at/sport/wintersport/skilegende-monika-kaserer-rueckkehr-zum-70er-an-die-staette-ihres-ersten-grossen-triumphs-121172215 www.sn.at] ''Monika Kaserer: Rückkehr zum 70er an die Stätte ihres ersten großen Triumphs '', ein Beitrag von [[Joachim Glaser]] in der "[[Schatztruhe]]" am 11. Mai 2022 | ||
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[[Kategorie:Sport (Geschichte)]] | [[Kategorie:Sport (Geschichte)]] | ||
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[[Kategorie:Skisportler alpin]] | [[Kategorie:Skisportler alpin]] | ||