Kolowind GmbH: Unterschied zwischen den Versionen

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Die '''{{PAGENAME}}''' war die Betreibergesellschaft des geplanten [[Kolo-Windpark]]s am [[Lehmberg]] bei [[Thalgau]], das am örtlichen Widerstand und negativen Naturschutzbescheiden scheiterte.
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Die '''Kolowind GmbH''' war die Betreibergesellschaft des geplanten [[Kolo-Windpark]]s am [[Lehmberg]] bei [[Thalgau]], das am örtlichen Widerstand und negativen Naturschutzbescheiden scheiterte.
  
 
== Allgemeines ==
 
== Allgemeines ==
[[Franz Kok]], Geschäftsführer und Windkraft-Pionier musste am [[16. März]] [[2011]] nach jahrelangen Grabenkämpfen mit Politik und Naturschutz Konkurs seines Unternehmens beim [[Landesgericht Salzburg]] anmelden. Das Unternehmen bräuchte 65.000 Euro für die Jahre 2011 bis 2013, welche aber weder die sieben frustrierten privaten Gesellschafter noch die [[Salzachwind GmbH]] als weiterer Gesellschafter aufbringen wollen. Hauptgläubiger mit 80.000 Euro ist eine regionale Bank.  
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[[Franz Kok]], Geschäftsführer und Windkraft-Pionier baute das Unternehmen ab 2003 auf. Die Firma wurde  2003 für den Bau und den  Betrieb von Windkraftanlagen am Kolomansberg in Thalgau  gegründet. Das Unternehmen musste am [[16. März]] [[2011]] nach jahrelangen Grabenkämpfen mit Politik und Naturschutz Konkurs beim [[Landesgericht Salzburg]] anmelden. Im Mai 2011 entschloss sich die Gemeinde Thalgau, der Kolowind-Gesellschaft unter die Arme zu greifen und sich an der Betreibergesellschaft auch finanziell zu beteiligen und damit das Projekt zu retten. Auch die regionale Gläubigerbank als größter Gläubiger stimmte dieser Lösung zu.
  
== neue Perspektive ==
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Ende Mai 2011 wurde bekannt, dass entgegen anfänglichen Nachrichten, die Kolowind GmbH nicht weiterführen zu wollen sondern eine neue Gesellschaft zu gründen, nun die Kolowind GmbH weitergeführt wird. Neue Gesellschafter waren [[Maximilian Mayr-Melnhof]] aus [[Grödig]]-[[Glanegg]], der Bootsbauer Gerhard Schöchl aus [[Mattsee (Ort)|Mattsee]] und andere Unternehmer aus dem Flachgau. Die neuen Gesellschafter brachten 200.000 Euro in die Gesellschaft ein.
  
Nach der drohenden Insolvenz  hat sich im Mai 2011 die Gemeinde Thalgau entschlossen, der Kolowind-Gesellschaft unter die Arme zu greifen und sich an der Betreibergesellschaft auch finanziell zu beteiligen und damit das Projekt zu retten. Auch die regionale Gläubigerbank hat inzwischen dieser Lösung zugestimmt.
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Im August 2017 musste dann endgültig Konkurs angemeldet werden. Zwar gab es positive Bescheide nach der Raumordnung und nach dem Zivilluftfahrtrecht, aber eine fehlende Bewilligung des Verteidigungsministeriums, das am Kolomansberg eine [[Großraumradarstation Kolomansberg|Radar-Station]] des Goldhaube-Systems betreibt, ließ das Projekt scheitern.
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=== Die Gesellschafter ab 2011 ===
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Gesamtkapital € 110.400.--<ref>Quelle dieser und nachstehender Daten [[Salzburger Wirtschaft (Zeitung)]], 3. Februrar 2012</ref>
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* [[Maximilian Mayr-Melnhof]], Einlage € 19.400.--
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* Schöchl Yachtbau, Mag. Gerhard Schöchl (24. März 1965): rund 15 Prozent (Einlage € 10.000.--)
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* Isocell GmbH aus [[Neumarkt am Wallersee]]: rund zehn Prozent (Einlage € 9.000.--)
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* KE-WE Bau Bauunternehmungs GmbH, Günther Kendlbacher, Baumeister aus Thalgau: rund zehn Prozent (Einlage € 5.000.--)
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* Marktgemeinde Thalgau, Einlage € 9.000.--
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* Windkraft Simonsfeld AG, Einlage 3.000.--
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* zwei weitere Flachgauer Unternehmen sind als stille Gesellschafter beteiligt
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== Widerstand gegen das Windkraftanlage Lehmberg ==
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:''Hauptartikel [[Windkraftanlage Lehmberg]]
  
 
==Weblink==
 
==Weblink==
 
*[http://salzburg.orf.at/stories/516287/  ORF-Salzburg-Meldung über den Beschluss der Marktgemeinde Thalgau, das Unternehmen Kolowind  vor der Insolvenz zu bewahren und das Windkraftprojekt am Lehmberg weiterhin zu unterstützen]
 
*[http://salzburg.orf.at/stories/516287/  ORF-Salzburg-Meldung über den Beschluss der Marktgemeinde Thalgau, das Unternehmen Kolowind  vor der Insolvenz zu bewahren und das Windkraftprojekt am Lehmberg weiterhin zu unterstützen]
  
== Quelle ==
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== Quellen ==
* {{Quelle SN|15. März 2011}}
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* {{Quelle SN|15. März 2011, 1. Juni 2011, 17. August 2017}}
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* ORF Meldung am 18.5.2011
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<references/>
  
 
[[Kategorie:Energie]]
 
[[Kategorie:Energie]]
 
[[Kategorie:Windkraftwerk]]
 
[[Kategorie:Windkraftwerk]]
 
[[Kategorie:Unternehmen]]
 
[[Kategorie:Unternehmen]]
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[[Kategorie:Flachgau]]

Aktuelle Version vom 8. April 2024, 12:25 Uhr

Lehmbergansicht v. Westen

Die Kolowind GmbH war die Betreibergesellschaft des geplanten Kolo-Windparks am Lehmberg bei Thalgau, das am örtlichen Widerstand und negativen Naturschutzbescheiden scheiterte.

Allgemeines

Franz Kok, Geschäftsführer und Windkraft-Pionier baute das Unternehmen ab 2003 auf. Die Firma wurde 2003 für den Bau und den Betrieb von Windkraftanlagen am Kolomansberg in Thalgau gegründet. Das Unternehmen musste am 16. März 2011 nach jahrelangen Grabenkämpfen mit Politik und Naturschutz Konkurs beim Landesgericht Salzburg anmelden. Im Mai 2011 entschloss sich die Gemeinde Thalgau, der Kolowind-Gesellschaft unter die Arme zu greifen und sich an der Betreibergesellschaft auch finanziell zu beteiligen und damit das Projekt zu retten. Auch die regionale Gläubigerbank als größter Gläubiger stimmte dieser Lösung zu.

Ende Mai 2011 wurde bekannt, dass entgegen anfänglichen Nachrichten, die Kolowind GmbH nicht weiterführen zu wollen sondern eine neue Gesellschaft zu gründen, nun die Kolowind GmbH weitergeführt wird. Neue Gesellschafter waren Maximilian Mayr-Melnhof aus Grödig-Glanegg, der Bootsbauer Gerhard Schöchl aus Mattsee und andere Unternehmer aus dem Flachgau. Die neuen Gesellschafter brachten 200.000 Euro in die Gesellschaft ein.

Im August 2017 musste dann endgültig Konkurs angemeldet werden. Zwar gab es positive Bescheide nach der Raumordnung und nach dem Zivilluftfahrtrecht, aber eine fehlende Bewilligung des Verteidigungsministeriums, das am Kolomansberg eine Radar-Station des Goldhaube-Systems betreibt, ließ das Projekt scheitern.

Die Gesellschafter ab 2011

Gesamtkapital € 110.400.--[1]

  • Maximilian Mayr-Melnhof, Einlage € 19.400.--
  • Schöchl Yachtbau, Mag. Gerhard Schöchl (24. März 1965): rund 15 Prozent (Einlage € 10.000.--)
  • Isocell GmbH aus Neumarkt am Wallersee: rund zehn Prozent (Einlage € 9.000.--)
  • KE-WE Bau Bauunternehmungs GmbH, Günther Kendlbacher, Baumeister aus Thalgau: rund zehn Prozent (Einlage € 5.000.--)
  • Marktgemeinde Thalgau, Einlage € 9.000.--
  • Windkraft Simonsfeld AG, Einlage 3.000.--
  • zwei weitere Flachgauer Unternehmen sind als stille Gesellschafter beteiligt

Widerstand gegen das Windkraftanlage Lehmberg

Hauptartikel Windkraftanlage Lehmberg

Weblink

Quellen

  • ORF Meldung am 18.5.2011
  1. Quelle dieser und nachstehender Daten Salzburger Wirtschaft (Zeitung), 3. Februrar 2012