Matthias Vereno: Unterschied zwischen den Versionen
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[[1955]] war er Referent bei den [[Salzburger Hochschulwochen]] und blieb in der [[Stadt Salzburg]]. Dort arbeitete er als freier Schriftsteller und war im Schuljahr 1956/57 als katholischer Religionslehrer an der [[Bundesgewerbeschule]] in Salzburg tätig.<ref>[[Salzburger Amtskalender]] für das Jahr 1957, Seite 105.</ref> Außerdem war er von 1959 bis 1968 Redakteur bei der im [[Otto Müller Verlag]] erschienenen religionswissenschaftlichen Zeitschrift ''Kairos''. | [[1955]] war er Referent bei den [[Salzburger Hochschulwochen]] und blieb in der [[Stadt Salzburg]]. Dort arbeitete er als freier Schriftsteller und war im Schuljahr 1956/57 als katholischer Religionslehrer an der [[Bundesgewerbeschule]] in Salzburg tätig.<ref>[[Salzburger Amtskalender]] für das Jahr 1957, Seite 105.</ref> Außerdem war er von 1959 bis 1968 Redakteur bei der im [[Otto Müller Verlag]] erschienenen religionswissenschaftlichen Zeitschrift ''Kairos''. | ||
[[1968]] habilitierte er sich an der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] und lehrte dort von [[1969]] bis [[1977]]. Außerdem hatte er in dieser Zeit Lehraufträge an verschiedenen Universitäten, wie der ''University of California'' in Santa Monica ([[USA]]), der Universität Madras (Indien) und der Salzburger Zweigstelle der privaten Universität Portland der ''Holy Cross Fathers'' in Oregon (USA). | [[1968]] habilitierte er sich an der [[Paris-Lodron-Universität Salzburg]] und lehrte dort von [[1969]] bis [[1977]]. Außerdem hatte er in dieser Zeit Lehraufträge an verschiedenen Universitäten, wie der ''University of California'' in Santa Monica ([[USA]]), der Universität Madras ([[Indien]]) und der Salzburger Zweigstelle der privaten Universität Portland der ''Holy Cross Fathers'' in Oregon (USA). | ||
Gemeinsam mit seiner Frau, der Sängerin Gertrud Maria Vereno (* [[1920]]; † [[1975]]), hatte er drei Söhne, darunter den Komponisten [[Klemens Vereno]] (* [[26. April]] [[1957]]). Nach dem Ableben seiner Frau beschloss er, dem [[Benediktiner]]orden beizutreten. Wenige Tage nach seiner Priesterweihe am [[29. Juni]] [[1977]] wurde er in der [[Erzabtei St. Peter]] eingekleidet und legte sein Gelübde als Oblate des Klosters ab. Nach einer Pilgerreise von September 1982 bis Ostern 1983 in die Salzburger Partnerdiözese Bokungu-Ikela in Zaire<ref>Demokratische Republik Kongo</ref> verließ er das Kloster und wurde in der [[Erzdiözese Salzburg]] inkardiniert.<ref>Archiv der Erzabtei St. Peter (Salzburg), ''Professbuch der Erzabtei, dritter Teilband, ab 1901,'' Eintrag Nr. 625.</ref> | Gemeinsam mit seiner Frau, der Sängerin Gertrud Maria Vereno (* [[1920]]; † [[1975]]), hatte er drei Söhne, darunter den Komponisten [[Klemens Vereno]] (* [[26. April]] [[1957]]). Nach dem Ableben seiner Frau beschloss er, dem [[Benediktiner]]orden beizutreten. Wenige Tage nach seiner Priesterweihe am [[29. Juni]] [[1977]] wurde er in der [[Erzabtei St. Peter]] eingekleidet und legte sein Gelübde als Oblate des Klosters ab. Nach einer Pilgerreise von September 1982 bis Ostern 1983 in die Salzburger Partnerdiözese Bokungu-Ikela in Zaire<ref>Demokratische Republik Kongo</ref> verließ er das Kloster und wurde in der [[Erzdiözese Salzburg]] inkardiniert.<ref>Archiv der Erzabtei St. Peter (Salzburg), ''Professbuch der Erzabtei, dritter Teilband, ab 1901,'' Eintrag Nr. 625.</ref> | ||
Im Oktober [[1986]] reiste er in Begleitung einer indischen Ordensschwester nach Indien, um neue Wege der Spiritualität zu entdecken. Seit dieser Zeit nannte er sich ''Swami''<ref>So nennt man im Sanskrit einen spirituellen Lehrmeister.</ref>, wurde Vegetarier und verzichtete auf das Alkoholtrinken und Rauchen. In Folge versuchte er an verschiedenen Orten Ordensgemeinschaften zu gründen. Seit [[2008]] lebte er in Aspach im [[Innviertel]], [[Oberösterreich]], begleitet von seiner ehemaligen Schülerin und langjährige Weggefährtin Swamini Samipata Azhakathu (* 1951).<ref>Kathpress, 4. Juni 2009: ''Salzburger Priester-Philosoph Matthias Vereno gestorben''</ref> | Im Oktober [[1986]] reiste er in Begleitung einer indischen Ordensschwester nach [[Indien]], um neue Wege der Spiritualität zu entdecken. Seit dieser Zeit nannte er sich ''Swami''<ref>So nennt man im Sanskrit einen spirituellen Lehrmeister.</ref>, wurde Vegetarier und verzichtete auf das Alkoholtrinken und Rauchen. In Folge versuchte er an verschiedenen Orten Ordensgemeinschaften zu gründen. Seit [[2008]] lebte er in Aspach im [[Innviertel]], [[Oberösterreich]], begleitet von seiner ehemaligen Schülerin und langjährige Weggefährtin Swamini Samipata Azhakathu (* 1951).<ref>Kathpress, 4. Juni 2009: ''Salzburger Priester-Philosoph Matthias Vereno gestorben''</ref> | ||
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