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Die Familie '''(von) May''' ist oder war eine deutsche Adelsfamilie, die im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] auch im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] vertreten war.
Die Familie '''(von) May''' ist oder war eine deutsche Adelsfamilie, die im [[17. Jahrhundert|17.]] und [[18. Jahrhundert]] auch im [[Salzburg (Bundesland)|Land Salzburg]] vertreten war.


==Die Landtafel==
== Die Landtafel ==
Seit [[1679]] scheinen die folgenden Personen in die [[Hohe Salzburger Landschaft|Salzburger Landtafel]] auf:<ref>[[Lorenz Hübner]], ''Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte'', Zweiter Band (Statistik), Salzburg 1793. [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=280#v=onepage&q&f=false S. 280.]</ref>  
Seit [[1679]] scheinen die folgenden Personen in die [[Hohe Salzburger Landschaft|Salzburger Landtafel]] auf:<ref>[[Lorenz Hübner]], ''Beschreibung der hochfürstlich-erzbischöflichen Haupt- und Residenzstadt Salzburg und ihrer Gegenden verbunden mit ihrer ältesten Geschichte'', Zweiter Band (Statistik), Salzburg 1793. [http://books.google.at/books?id=kWYAAAAAcAAJ&pg=280#v=onepage&q&f=false S. 280.]</ref>  
* Joseph Casimir von May
* Joseph Casimir von May
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== Einzelbelege ==
== Einzelbelege ==
[[Franz Mathias May]] († 1669?) war [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|beider Rechte Doktor]], hochfürstlich Salzburgischer [[Hofrat]] und [[Professor]], und verheiratet mit Maria Anna geborene [[Weckherlin von Adlstetten|Weckherlin<sup>in</sup> von Adelstetten]]; die beiden erwarben in der Stadt Salzburg das sogenannte Krotachhaus.<ref>Schmid aaO S. 329 f Nr. 1159. Das kaufgegenständliche Haus wurde umschreiben als [[Bistum Chiemsee|fürstlich Chiemseeische]] [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbars]]-Behausung“ in [[Krotachgasse|Krottach]], „gegen dem [[Berchtesgadener Hof|Berchtoldsgadner Hof]] über“, „sonst die Suntzingerische Behausung genannt“.</ref>
[[Franz Mathias May]] († 1669?) war [[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#R|beider Rechte Doktor]], hochfürstlich Salzburgischer [[Hofrat]] und [[Professor]], und verheiratet mit Maria Anna geborene [[Weckherlin von Adlstetten|Weckherlin<sup>in</sup> von Adelstetten]]; die beiden erwarben in der Stadt Salzburg das sogenannte Krotachhaus.<ref>Schmid aaO S. 329 f Nr. 1159. Das kaufgegenständliche Haus wurde umschreiben als [[Bistum Chiemsee|fürstlich Chiemseeische]] "[[Erklärungen früherer Bezeichnungen und Ausdrücke#U|Urbars]]-Behausung" in [[Krotachgasse|Krottach]], "gegen dem [[Berchtesgadener Hof|Berchtoldsgadner Hof]] über", "sonst die Suntzingerische Behausung genannt".</ref>


Erwähnenswert ist, dass zu jener Zeit der Salzburger Fürsterzbischof (1654 - 1668) [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] (*1616; † 1668) seinerseits eine enge Beziehung zu Regensburg hatte: Seit 1662 fungierte er als Kaiserlicher Prinzipalkommissär auf dem Immerwährenden Reichstag zu Regensburg, von 1666 bis 1668 war er auch Bischof von Regensburg; dementsprechend hielt er sich von 1662 an mehr in Regensburg als in Salzburg auf.
Erwähnenswert ist, dass zu jener Zeit der Salzburger Fürsterzbischof (1654 - 1668) [[Guidobald Graf von Thun und Hohenstein]] (*1616; † 1668) seinerseits eine enge Beziehung zu Regensburg hatte: Seit 1662 fungierte er als Kaiserlicher Prinzipalkommissär auf dem Immerwährenden Reichstag zu Regensburg, von 1666 bis 1668 war er auch Bischof von Regensburg; dementsprechend hielt er sich von 1662 an mehr in Regensburg als in Salzburg auf.
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Ein weiterer Sohn, vielleicht aus einer früheren Ehe des vorgenannten Franz Mathias May, könnte (wenn er nicht etwa mit Franz Joachim ident war) jener Franciscus Mathias May gewesen sein, der
Ein weiterer Sohn, vielleicht aus einer früheren Ehe des vorgenannten Franz Mathias May, könnte (wenn er nicht etwa mit Franz Joachim ident war) jener Franciscus Mathias May gewesen sein, der
* im Jahr 1674 Assessor der Speyerer Kammer<ref>Assessor camerae Spirensis.</ref> war und<ref> Schmid aaO S. 336 Nr. 1182.</ref>
* im Jahr 1674 Assessor der Speyerer Kammer<ref>Assessor camerae Spirensis.</ref> war und<ref> Schmid aaO S. 336 Nr. 1182.</ref>
* im Jahr 1678 als kaiserlicher wirklicher Reichshofrat und bevollmächtigter Concommissarius beim Reichskonvent zu Regensburg den Sitz und Hof zu Täching (Pfarre [[Waging am See|Wäging]], [[Pfleggericht Tettelham|Gericht Tettlham]]) zu Lehen erhielt.<ref> Schmid aaO S. 341 f Nr.n 1196, 1197. Die Eintragung Nr. 1002 vom 23. März 1629 (S. 248 f) betrifft wie die Eintragung Nr. 1196 aus 1678 einen Verkauf der Helena Rohrwolff an Franz Mathias May und wird hier als in Bezug auf die Zeitangabe unglaubwürdig beiseitegelassen.</ref>
* im Jahr 1678 als kaiserlicher wirklicher Reichshofrat und bevollmächtigter Concommissarius beim Reichskonvent zu Regensburg den Sitz und Hof zu Täching (Pfarre [[Waging am See|Wäging]], [[Pfleggericht Tettelham) zu Lehen erhielt.<ref> Schmid aaO S. 341 f Nr.n 1196, 1197. Die Eintragung Nr. 1002 vom 23. März 1629 (S. 248 f) betrifft wie die Eintragung Nr. 1196 aus 1678 einen Verkauf der Helena Rohrwolff an Franz Mathias May und wird hier als in Bezug auf die Zeitangabe unglaubwürdig beiseitegelassen.</ref>


Im Jahr 1679 war Franz Mathias May bereits Salzburgischer Landmann und erwarb mehrere Güter im [[Pfleggericht]] [[Bezirksgericht Neumarkt|Lichtenthann]] und im Pfleggericht [[Tittmoning]].<ref> Schmid aaO S. 342 f Nr. 1200.</ref>
Im Jahr 1679 war Franz Mathias May bereits Salzburgischer Landmann und erwarb mehrere Güter im [[Pfleggericht]] [[Bezirksgericht Neumarkt|Lichtenthann]] und im Pfleggericht [[Tittmoning]].<ref> Schmid aaO S. 342 f Nr. 1200.</ref>
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Im Jahr [[1696]] verkauften die Geschwister des (zuvor verstorbenen?) ''Frantz Joachim von May'', kaiserlichen Rates und Sekretärs der österreichischen Gesandtschaft auf dem Reichstage in Regensburg:
Im Jahr [[1696]] verkauften die Geschwister des (zuvor verstorbenen?) ''Frantz Joachim von May'', kaiserlichen Rates und Sekretärs der österreichischen Gesandtschaft auf dem Reichstage in Regensburg:
* ''Georg Policarp von May'', fürstlich Passauischer „Truckhseß" und Kammerrat,  
* ''Georg Policarp von May'', fürstlich Passauischer "Truckhseß" und Kammerrat,  
* ''Frantz Pancraz von May'', Kanonikus des kaiserlichen Stifts ''Beatae Mariae Virginis zur alten Kapelle'' in Regensburg,  
* ''Frantz Pancraz von May'', Kanonikus des kaiserlichen Stifts ''Beatae Mariae Virginis zur alten Kapelle'' in Regensburg,  
* Maria Ursula Francisca von May'',  
* Maria Ursula Francisca von May'',  
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