Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal: Unterschied zwischen den Versionen
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| Adresse: ||[[Josef-Preis-Allee]] 7<br /> 5020 | | Adresse: ||[[Josef-Preis-Allee]] 7<br /> 5020 Salzburg | ||
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| E-Mail: ||sekretariat@borgnonntal.at | | E-Mail: ||sekretariat@borgnonntal.at | ||
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| Telefon: ||(06 62) 84 24 34 | | Telefon: ||(06 62) 84 24 34 | ||
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| | | Direktor:||Mag. [[Friedrich Seer]] | ||
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Das '''Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal''' ist eine [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] in der [[Stadt Salzburg]]-[[Nonntal]]. | Das '''Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal''' ist eine [[Allgemein bildende höhere Schulen|allgemein bildende höhere Schule]] in der [[Stadt Salzburg]]-[[Nonntal]]. | ||
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Das Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal hat seine Wurzeln in der Salzburger ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt'', diese wiederum in der [[1836]] geschlossenen "öffentlichen" '''Mädchen-Normal-Hauptschule''', deren Aufgabe in der Folge von den [[Ursulinen]] übernommen wurde. | Das Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal hat seine Wurzeln in der Salzburger ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt'', diese wiederum in der [[1836]] geschlossenen "öffentlichen" '''Mädchen-Normal-Hauptschule''', deren Aufgabe in der Folge von den [[Ursulinen]] übernommen wurde. | ||
Zwar sah § 26 des | Zwar sah § 26 des "[[Reich#Reich_und_Reichsh.C3.A4lften|Reich]]s<nowiki></nowiki>volksschulgesetzes"<ref>Gesetz, durch welches die Grundsätze des Unterrichtswesens bezüglich der Volksschulen festgestellt werden, [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=rgb&datum=18690004&seite=00000277 RGBl. Nr. 62/1869.]</ref> von [[1869]] unter den [[Lehrerbildungsanstalt]]<nowiki></nowiki>en gesonderte Bildungsanstalten für Lehrerinnen vor; im [[Herzogtum Salzburg|Kronland Salzburg]] wurde aber die Einrichtung einer solchen (staatlichen) Anstalt im Hinblick auf "mangelnden Bedarf" (auch im Hinblick auf die in Innsbruck und [[Linz]] bestehenden Bildungsanstalten für Lehrerinnen) verweigert. | ||
So übernahmen es die [[Ursulinen]], an ihrer Schule [[1868]] einen zweijährigen Vorbereitungskurs für Lehrerinnen, dann im Jahr [[1892]] die '''Lehrerinnenbildungsanstalt''' als vierjährigen Ausbildungslehrgang einzurichten. Die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen erhielt im Jahr [[1893]] das Öffentlichkeitsrecht.<ref>[[Margret Friedrich]]: '' | So übernahmen es die [[Ursulinen]], an ihrer Schule [[1868]] einen zweijährigen Vorbereitungskurs für Lehrerinnen, dann im Jahr [[1892]] die '''Lehrerinnenbildungsanstalt''' als vierjährigen Ausbildungslehrgang einzurichten. Die Lehrerinnenbildungsanstalt der Ursulinen erhielt im Jahr [[1893]] das Öffentlichkeitsrecht.<ref>[[Margret Friedrich]]: ''"Ein Paradies ist uns verschlossen ...". Zur Geschichte der schulischen Mädchenerziehung in Österreich im "langen" 19. Jahrhundert''. Wien: Böhlau, 1999. ISBN 978-3205990499. [http://books.google.at/books?id=RiTjc730FHMC&pg=PA162&lpg=PA162 S. 161-165.]</ref> | ||
Sie wurde [[1938]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in eine '''Staatliche Lehrerinnenbildungsanstalt''' umgewandelt, die bis [[1945]] Bestand hatte. Während der Zerstörung des Schulgebäudes infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] wurde der Unterricht im [[Salzburger Lehrerhaus]] fortgeführt. Die Wiederaufnahme der Unterrichtstätigkeit durch die Ursulinen führte bis zur Finanzierung durch den Staat [[1954]] zur Einrichtung als '''Private Lehrerinnenbildungsanstalt mit Öffentlichkeitsrecht'''. Diese war in den oberen beiden Stockwerken des Schulgebäudes des Ursulinen-Konvents in der [[Gstättengasse]] 12 untergebracht, in dem sich auch das [[Privatgymnasium St. Ursula]] und das [[Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal - Karlheinz-Böhm-Gymnasium|Bundesrealgymnasium für Mädchen und Frauenoberschule]] befanden. Rechtlich ist sie zwar eine Neugründung, kann jedoch auf eine lange Kontinuität zurückblicken. | Sie wurde [[1938]] von den [[Nationalsozialismus|Nationalsozialisten]] in eine '''Staatliche Lehrerinnenbildungsanstalt''' umgewandelt, die bis [[1945]] Bestand hatte. Während der Zerstörung des Schulgebäudes infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Krieges]] wurde der Unterricht im [[Salzburger Lehrerhaus]] fortgeführt. Die Wiederaufnahme der Unterrichtstätigkeit durch die Ursulinen führte bis zur Finanzierung durch den Staat [[1954]] zur Einrichtung als '''Private Lehrerinnenbildungsanstalt mit Öffentlichkeitsrecht'''. Diese war in den oberen beiden Stockwerken des Schulgebäudes des Ursulinen-Konvents in der [[Gstättengasse]] 12 untergebracht, in dem sich auch das [[Privatgymnasium St. Ursula]] und das [[Europa- und Bundesgymnasium Salzburg-Nonntal - Karlheinz-Böhm-Gymnasium|Bundesrealgymnasium für Mädchen und Frauenoberschule]] befanden. Rechtlich ist sie zwar eine Neugründung, kann jedoch auf eine lange Kontinuität zurückblicken. | ||
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<!--Übungsvolksschule 1962: 154 | <!--Übungsvolksschule 1962: 154 | ||
* 1966: 561 (inkl. Übungsschulen)--> | * 1966: 561 (inkl. Übungsschulen)--> | ||
== Direktoren == | |||
* [[1919]]?–[[1935]] RR M. [[Stanisla Thielen]] | * [[1919]]?–[[1935]] RR M. [[Stanisla Thielen]] | ||
* [[1935]]–[[1938]]: Dr. Maria [[Eleonora Ehrenstraßer]] | * [[1935]]–[[1938]]: Dr. Maria [[Eleonora Ehrenstraßer]] | ||
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* [[2000]]–2003: Mag. [[Harald Faber]] | * [[2000]]–2003: Mag. [[Harald Faber]] | ||
* [[2003]]–2004: Mag. [[Werner Hofmeister]] (provisorisch) | * [[2003]]–2004: Mag. [[Werner Hofmeister]] (provisorisch) | ||
* | * [[2004]]-2022: Mag.<sup>a</sup> [[Ingrid Rathmair-Rosenkranz]] | ||
* seit [[2022]]: Mag. [[Friedrich Seer]] | |||
== Schwerpunkte == | == Schwerpunkte == | ||
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== Quellen == | == Quellen == | ||
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* Dr. [[Matthias Partick|Partick, Matthias]]: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg''. In: ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg 1959''. Hrsg. Matthias Partick. Salzburg 1959. | * Dr. [[Matthias Partick|Partick, Matthias]]: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg''. In: ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg 1959''. Hrsg. Matthias Partick. Salzburg 1959. | ||
* Dr. Partick, Matthias: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg bis zum Abgang des letzten Jahrganges mit der Reifeprüfung 1967''. In: Dr. [[Elfriede Schultz|Schultz, Elfriede]] (Red.): ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg zum guten Ende Schuljahr 1966/67 Mus. Päd. Bundesrealgymnasium für Mädchen, Salzburg''. Salzburg 1967. | * Dr. Partick, Matthias: ''Die Bundeslehrerinnenbildungsanstalt Salzburg bis zum Abgang des letzten Jahrganges mit der Reifeprüfung 1967''. In: Dr. [[Elfriede Schultz|Schultz, Elfriede]] (Red.): ''Bundes-Lehrerinnenbildungsanstalt Salzburg zum guten Ende Schuljahr 1966/67 Mus. Päd. Bundesrealgymnasium für Mädchen, Salzburg''. Salzburg 1967. | ||
* Salzburger Amtskalender | * [[Salzburger Amtskalender]] | ||
== Einzelnachweise == | == Einzelnachweise == | ||
<references/> | <references/> | ||
{{SORTIERUNG: Salzburg-Nonntal, Bundes-Oberstufenrealgymnasium}} | {{SORTIERUNG: Salzburg-Nonntal, Bundes-Oberstufenrealgymnasium}} | ||
[[Kategorie:Bildung]] | [[Kategorie:Bildung]] | ||
[[Kategorie:Schule]] | [[Kategorie:Schule]] | ||
[[Kategorie:AHS]] | [[Kategorie:AHS]] | ||
[[Kategorie:Stadt Salzburg|Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal]] | [[Kategorie:Stadt Salzburg|Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal]] | ||
[[Kategorie:Nonntal|Bundes-Oberstufenrealgymnasium Salzburg-Nonntal]] | |||