Keltisch-römische Passanlage: Unterschied zwischen den Versionen

(Quellen oben angegeben, unter anderem: Burgen und sShlösser in Salzburg Pongau Pinzgau Lungau Friederike Zaisberger und Walter Schlegel 1978)
 
 
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Die "Keltisch-römische Passanlage Schwarzach" liegt in der heutigen Gemeinde [[Schwarzach im Pongau]].  
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Die '''spätrömische Passbefestigung''' liegt an der Grenze von der Marktgemeinde [[Schwarzach im Pongau]] zur Gemeinde [[Goldegg]].  
  
Die kleine Befestigung, die auf einer durch steil abfallende Felsen geschützten Rückfallkuppe liegt, befindet sich auf an einem Altweg, der oberhalb der so genannten Taxenbacher Enge vorbeiführt.
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== Geschichte ==
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Die letzten Reste der kleinen Befestigung, die auf einer durch steil abfallende Felsen geschützten Rückfallkuppe liegt, befindet sich auf an einem Altweg, der oberhalb der so genannten Taxenbacher Enge vorbeiführt. Die Reste des spätrömischen Wehrbaues liegen salzachnahe unweit des Hauses Markt 16a der Gemeinde Schwarzach. Der Bau stammt dabei wohl aus spätrömischer Zeit, als die Strukturen des römischen Reiches immer mehr verfielen. Der ursprüngliche Weg, der schon vor der römischen Eroberung genutzt war, ist später entweder abgerutscht oder lief über eine Brücke zu dem Zangentor. Auch in der Römerzeit wurde dieser Weg als wichtige Verbindungsstraße genutzt.
  
Der Schwerpunkt der Besiedelung liegt in der Latenzeit, allerdings wurden auch Spuren von  Auseinandersetzungen zwischen Kelten und Römern im Zuge des Alpenfeldzuges 15 v. Chr. gefunden. Bei den Ausgrabungen fand man eine Toranlage, viele Münzen und auch viele Speer und Pfeilspitzen.
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Bei den durchgeführten Grabungen wurden nicht nur der Wehrbau selbst in seinem Umfang erfasst, damals wurden auch aus früherer Zeit vereinzelt Fundstücke geborgen. Der Schwerpunkt der Besiedelung in diesem Raum liegt in der Latènezeit, es wurden dort auch Spuren von  Auseinandersetzungen zwischen [[Kelten]] und [[Römer]]n im Zuge des Alpenfeldzuges 15 v. Chr. gefunden. In diesem Raum wurden insgesamt viele Münzen, aber auch auch viele Speer- und Pfeilspitzen geborgen.
  
Der ursprüngliche Weg ist entweder abgerutscht oder lief über eine Brücke zu dem Zangentor. Auch in der Römerzeit wurde die Passanlage ca. bis 200n.Chr. benutzt.
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== Weblink ==
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* [https://www.academia.edu/35552665/Die_keltischen_und_r%C3%B6mischen_Fundm%C3%BCnzen_aus_dem_vicus_von_Schwarzach_im_Pongau_Land_Salzburg_mit_Beitr%C3%A4gen_von_W_Moser_Schmidl_R_Kastler_und_G_Dembski_Bayerische_Vorgeschichtsbl%C3%A4tter_82_2017_57_94 Untersuchungsergebnisse]
  
== Literatur ==
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== Quelle ==
* ''Burgen und sShlösser in Salzburg Pongau Pinzgau Lungau Friederike Zaisberger und Walter Schlegel 1978
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* [[Friederike Zaisberger|Zaisberger, Friederike]]; [[Walter Schlegel|Schlegel, Walter]]: ''Burgen und Schlösser in Salzburg'', 1. Band, ''Pongau, Pinzgau, Lungau'', Birken-Verlag, Wien [[1978]]
  
== Weblinks ==
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[[Kategorie:Pongau]]
[https://www.academia.edu/35552665/Die_keltischen_und_r%C3%B6mischen_Fundm%C3%BCnzen_aus_dem_vicus_von_Schwarzach_im_Pongau_Land_Salzburg_mit_Beitr%C3%A4gen_von_W_Moser_Schmidl_R_Kastler_und_G_Dembski_Bayerische_Vorgeschichtsbl%C3%A4tter_82_2017_57_94 Untersuchungsergebnisse]
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[[Kategorie:Schwarzach im Pongau]]
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[[Kategorie:Kultur und Bildung]]
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[[Kategorie:Kultur]]
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[[Kategorie:Geschichte]]
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[[Kategorie:Kelten]]
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[[Kategorie:Römer]]
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[[Kategorie:Wissenschaft]]
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[[Kategorie:Archäologie]]

Aktuelle Version vom 27. November 2021, 21:09 Uhr

Die spätrömische Passbefestigung liegt an der Grenze von der Marktgemeinde Schwarzach im Pongau zur Gemeinde Goldegg.

Geschichte

Die letzten Reste der kleinen Befestigung, die auf einer durch steil abfallende Felsen geschützten Rückfallkuppe liegt, befindet sich auf an einem Altweg, der oberhalb der so genannten Taxenbacher Enge vorbeiführt. Die Reste des spätrömischen Wehrbaues liegen salzachnahe unweit des Hauses Markt 16a der Gemeinde Schwarzach. Der Bau stammt dabei wohl aus spätrömischer Zeit, als die Strukturen des römischen Reiches immer mehr verfielen. Der ursprüngliche Weg, der schon vor der römischen Eroberung genutzt war, ist später entweder abgerutscht oder lief über eine Brücke zu dem Zangentor. Auch in der Römerzeit wurde dieser Weg als wichtige Verbindungsstraße genutzt.

Bei den durchgeführten Grabungen wurden nicht nur der Wehrbau selbst in seinem Umfang erfasst, damals wurden auch aus früherer Zeit vereinzelt Fundstücke geborgen. Der Schwerpunkt der Besiedelung in diesem Raum liegt in der Latènezeit, es wurden dort auch Spuren von Auseinandersetzungen zwischen Kelten und Römern im Zuge des Alpenfeldzuges 15 v. Chr. gefunden. In diesem Raum wurden insgesamt viele Münzen, aber auch auch viele Speer- und Pfeilspitzen geborgen.

Weblink

Quelle