Kriechender Hahnenfuß: Unterschied zwischen den Versionen
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| − | * Manfred A. | + | * [[Manfred Fischer (Botaniker)|Fischer, Manfred A.]], Adler, Wolfgang: Oswald, Karl: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005. |
| − | * | + | * [[Helmut Wittmann (Biologe)|Wittmann, Helmut]]; Siebenbrunner, Apollonia; [[Peter Pilsl (Botaniker)|Pilsl, Peter]]; [[Paul Heiselmayer|Heiselmayer, Paul]]: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987 |
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Aktuelle Version vom 16. Oktober 2025, 13:28 Uhr
Der Kriechende Hahnenfuß (auch Kriech-Hahnenfuß, Ranunculus repens) gehört zur Gattung Hahnenfuß und zählt zu den Hahnenfußgewächsen (Ranunculaceae).
Beschreibung
Die kriechende Pflanze fällt durch lange oberirdische Ausläufer auf, die den Namen mit prägen. An den Knoten der Ausläufer wurzelt die Pflanze meist. Die Grundblätter sind dreiteilig fiederspaltig mit gelappten oder eingeschnittenen Abschnitten. Die ausdauernde Pflanze wird dreißig cm und auch deutlich mehr lang. Die Blüten, an einem Stängel zu zweit oder dritt stehend sind gelb. Die Pflanze blüht je nach Höhenlage vom Mai bis in den September.
Vorkommen
Der sehr häufige Kriech-Hahnenfuß liebt Pioniergesellschaften, vor allem nasse Wiesen und Gräben, aber auch feuchte und nasse Äcker und geht auch in lichte feuchte Wälder, etwa in Erlenbruchwälder. Er erträgt verdichtete Böden gut und auch eine zeitweise Überflutungen problemlos. Im Gebirge steigt er bis über 2000 m Höhe auf. Das Verbreitungsgebiet reicht von Europa, bis nach Asien und Nordafrika. In Nordamerika, Australien und in der Antakrtis wurde er eingeschleppt, sodass er heute in gemäßigt und küjhlöen Klimazonen fast weltweit vertreten ist. Im Land Salzburg ist er ebenfalls weit verbreitet. Bei Bauern und Gärtnern ist der Kriechende Hahnenfuß als lästiges Unkraut feuchter und nasser Böden nicht beliebt.
Quellen
- Fischer, Manfred A., Adler, Wolfgang: Oswald, Karl: Exkursionsflora für Österreich, Liechtenstein und Südtirol. 2., verbesserte und erweiterte Auflage. Land Oberösterreich, Biologiezentrum der Oberösterreichischen Landesmuseen, Linz, 2005.
- Wittmann, Helmut; Siebenbrunner, Apollonia; Pilsl, Peter; Heiselmayer, Paul: Verbreitungsatlas der Salzburger Gefäßpflanzen in: Sauteria Schriftenreihe für Systematische Botanik, Floristik und Geobotanik, Band 2, 1987